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WhatsApp Plus: Bezahlabo mit Exklusiv-Features


Mit WhatsApp Plus bietet Meta ein Bezahlabonnement für User, die ihr Messaging mit exklusiven Funktionen aufwerten möchten. Wir zeigen, welche Features das sind und was die Option kostet.

Nach Instagram kommt WhatsApp. Im Januar begann der Social-Media-Konzern Meta bereits damit, kostenpflichtige Abonnements für zentrale Apps wie Instagram und WhatsApp zu evaluieren. Vor wenigen Wochen bestätigte Instagram dann den Test von Instagram Plus, einem Bezahlabonnement, das Usern exklusive Vorteile bietet und für eine geringe monatliche Gebühr zu buchen ist. Jetzt kommt eine vergleichbare Option für WhatsApp hinzu. Wer das Abo nutzt, kann Zusatzfunktionen von exklusiven Stickern über mehr angepinnte Nachrichten bis hin zu einem personalisierten App Icon nutzen. Die Zusatzabonnements sollen Meta noch mehr Umsatz bescheren – dem Konzern, der Google 2026 als Nummer eins bei digitalen Werbeeinnahmen ablösen soll.


Instagram macht Plus-Abo offiziell:

Story Insights und Follower Checks kommen

Pop-up in der Instagram App mit Hinweis auf ein kostenloses einmonatiges Testabo für Instagram Plus und exklusive Funktionen.
© Screenshot Threads/Engadget via Canva

WhatsApp Plus: Wie teuer ist das Abo, welche Funktionen stehen bereit?

Auf die neue Bezahloption können derzeit einige ausgewählte User in einem limitierten Test zugreifen. Davon berichten der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo und zum Beispiel der Social-Media-Experte Matt Navarra.

Demnach können User der klassischen WhatsApp App auf das optionale Abo zugreifen, nicht aber User von WhatsApp Business. Sie zahlen in Europa 2,49 Euro pro Monat. Auf der offiziellen Hilfeseite von WhatsApp zum neuen Abonnement heißt es:

Bei WhatsApp Plus handelt es sich um ein optionales Abo, mit dem du Zugriff auf zusätzliche Premium-Funktionen auf WhatsApp erhältst. Das WhatsApp, das du kennst und dem du vertraust, bleibt kostenlos – für einfaches, zuverlässiges und privates Messaging und Telefonieren. Mit diesem Abo ändert sich nichts an deinem grundlegenden Nutzungserlebnis. Wir setzen uns dafür ein, WhatsApp kontinuierlich für alle zu verbessern.

Das Abonnement ist bislang nur an einigen ausgewählten Orten und nur für erste User verfügbar. Wir selbst konnten im Test noch nicht darauf zugreifen. Wer sich für die Option entscheidet, zahlt monatlich den Betrag für das Abo, das sich automatisch verlängert, wenn keine Kündigung vorgenommen wird. Ist das Abo aktiv, können User über Einstellungen den Reiter „Abos“ aufrufen und die WhatsApp Plus-Vorteil einsehen. Dazu zählen folgende Optionen:

  • bis zu 20 Chats anpinnen (normalerweise lassen sich bis zu drei Chats fixieren)
  • Premium Sticker einsetzen, zum Beispiel animierte Overlays für den gesamten Chat Screen
  • zehn exklusive Klingeltöne für die Personalisierung von Kontakten auswählen
  • ein abweichendes App Icon auswählen, etwa das WhatsApp-Logo in Orange oder mit speziellen Farbeffekten
  • aus 18 neuen Farboptionen wie Fuchsia Pink, Crimson Red und Sunset Orange wählen, um den Chat-Hintergrund zu personalisieren – statt auf WhatsApp-Grün kannst du in der App auf deine favorisierte Farbe setzen
  • Chat-Listen mit Klingeltönen, Farben und Hinweisen versehen: Alle Chats, die diesen Listen zugeordnet werden, erhalten in der App die eingestellte Ansicht

Während Android User bereits in limitiertem Umfang Zugriff haben, müssen sich iOS User noch gedulden, ehe sie WhatsApp Plus nutzen können. Es ist aber gut möglich, dass Meta die Plus-Abonnements für Instagram und WhatsApp nach und nach für immer mehr User bereitstellt, um Zusatzeinkünfte über Abonnementoptionen zu generieren.


Usernames auf WhatsApp endlich im Roll-out

WhatsApp App Icon auf schwarzem Hintergrund
© Amin Moshrefi – Unsplash, Änderungen vorgenommen via Canva





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Fitnessmarke Max Balance: Mit dieser Kampagne umgarnen Edeka und Netto Sportskanonen


Max Balance wird ausgebaut

Der Longevity-Trend treibt seltsame Blüten: Immer mehr Menschen sind nicht mehr einfach nur in einem Fitnessstudio angemeldet. Nein, sie gehen auch tatsächlich hin! Das wissen auch die Entscheider der Edeka-Gruppe. Die umgarnen echte und Möchtegern-Sportskanonen nun mit einer massiven Kampagne für Max Balance.

Mit der Sport- und Fitnessmarke Max Balance bieten Edeka und seine Discount-Tochter Netto der sportaffinen Zielgruppe schon länger Proteinri

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Claude Code bald nicht mehr im Pro-Abo?


Claude Code ist nicht mehr das gleiche Produkt

Als Anthropic das Max Abonnement eingeführt hat, so Amol Avasare, war es vor allem als Upgrade für intensives Chatten gedacht, ohne Claude Code, ohne Coworking Features und ohne Agents, die über Stunden hinweg eigenständig Aufgaben bearbeiten. Doch dieses Nutzungsbild hat sich inzwischen deutlich verändert, denn Claude Code wurde Teil des Angebots, legte insbesondere nach Opus 4 stark zu und rückte asynchrone Agents sowie kollaborative Workflows in den Fokus, die heute zum Alltag vieler User gehören.

Parallel dazu ist das Engagement pro Subscriber deutlich gestiegen, was die bestehenden Strukturen zunehmend unter Druck setzt. Anpassungen wie Nutzungsobergrenzen konnten die Last zwar kurzfristig abfedern, greifen aber bei dieser neuen Form der Nutzung offenbar zu kurz. Vor diesem Hintergrund testet Anthropic aktuell neue Pricing-Modelle, deren konkrete Ausgestaltung noch offen ist. Sobald es eine offizielle Änderung an den Abonnementstrukturen auch für bestehende Abonnent:innen gibt, wird Anthropic sie öffentlich ankündigen.

In der Debatte um Claude Codes Verfügbarkeit lässt sich der OpenAI CEO die Gelegenheit nicht entgehen, gegen Anthropic zu sticheln. Und so reagiert Sam Altman mit einem spöttischem „ok boomer“ in den Kommentaren unter Avasares Post und manifestiert damit die Fehde zwischen den beiden Unternehmen. Im März dieses Jahres eskalierte der Konflikt der beiden rund um militärische KI-Nutzung, nachdem Anthropic zunächst als primäre Instanz für das US-Verteidigungsministerium galt, sich aber wegen strenger Sicherheitsrichtlinien zurückzog, während OpenAI den Deal übernahm. Claude hat seitdem viel Zulauf erhalten, auch aufgrund der Boykottaufrufe gegenüber OpenAI, die mit dem strittigen Pentagon Deal zusammenhingen. 


Claude Code bekommt Redesign:
Mehrere Sessions nebeneinander in einem Fenster

Titelbild Claude 3, Kopfschema weiß, abstrakte Grafik darin, orangefarbener Hintergrund
© Anthropic





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Wenn Marken Macht versprechen: Pepsi: Warum „Der Fan regiert“ eine gefährliche Illusion ist


Sir David Beckham übergibt im Pepsi-Markenfilm das „Regelbuch“ an die Fans – ein gefährlicher Traum

Pepsi verkauft Macht, wo keine ist. Der „Football Nation“-Film romantisiert den Regelbruch als Haltung, sportlich wie gesellschaftlich. Was wie Empowerment aussieht, ist in Wahrheit Kommerz, Kalkül und eine gefährliche Verdrehung von Demokratie.

Der Pepsi-Markenfilm zur Plattform „Football Nation“ ist ein kreatives Kunststück. Rasant geschnitten, bilderstark inszeniert, witzig

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