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Entwicklung & Code

Google bildet „Strike Team“ zur Verbesserung seiner Coding-KI-Modelle


Google soll intern ein Sonderteam aus Forschern und Ingenieuren zusammengestellt haben, um seine KI-Modelle für die Softwareentwicklung zu verbessern. Auslöser ist laut einem Bericht von The Information die wachsende Überzeugung innerhalb von Google DeepMind, dass Anthropics Coding-Tools den eigenen Gemini-Modellen derzeit überlegen sind. Während Anthropic nach eigenen Angaben nahezu seinen gesamten Code KI-gestützt schreibt, liegt der Anteil bei Google laut Finanzchefin Anat Ashkenazi bei rund 50 Prozent. Der Rückstand soll nun aufgeholt werden – und zwar nicht nur aus Wettbewerbsgründen: Googles Mitgründer Sergey Brin sieht verbesserte Coding-Fähigkeiten als Zwischenschritt auf dem Weg zu einer KI, die sich irgendwann selbst weiterentwickeln kann.

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Mit seinem „Strike Team“ verschärft damit auch Google die Gangart in dem zurzeit meist umkämpften Teilbereich der Künstlichen Intelligenz. Anthropic hatte sich mit seinem Coding-Tool Claude Code frühzeitig auf den Bereich Coding spezialisiert. OpenAI hat sein Engagement rund um das KI-Tool Codex massiv erweitert, woraufhin Anthropic auch ein Design-Tool namens Claude Design vorstellte.

Bei Google geht es aktuell erst einmal auch darum, den internen Einsatz von KI stärker voranzubringen, wie das US-Magazin The Information unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen im Unternehmen berichtet. Bislang habe sich Google bei seinen Modellen vor allem auf die Bedürfnisse externer Kunden konzentriert. Ähnliches gilt für Apple: Auch dort werden Entwickler gerade im Umgang mit KI-Coding-Tools für die Softwareentwicklung geschult, um den internen Einsatz zu modernisieren. Solche internen Modelle, welche die Eigenheiten des Google-Codes besser abbilden als öffentliche Modelle, wolle man zwar wegen der darin enthaltenen Geschäftsgeheimnisse nicht nach außen geben. Sie können aber eine wichtige Zwischenstufe sein, um bessere öffentliche Modelle zu erschaffen.

Teamleiter sei Sebastian Borgeaud, ehemaliger Pre-Training-Lead für Gemini bei Google DeepMind. Der Fokus liege auf komplexen Langzeit-Coding-Aufgaben. Dazu zähle das Verständnis von Codebases und das Schreiben kompletter Software. Google-Mitgründer Sergey Brin und DeepMind-CTO Koray Kavukcuoglu sollen persönlich in das Strike Team eingebunden sein. Brin habe die Mitarbeiter angehalten, verpflichtend interne Agenten für mehrstufige Aufgaben zu nutzen. Ein Fernziel sei der sogenannte „AI Takeoff“, also eine KI, die sich selbst verbessern kann. Die Nutzung der Coding-Tools werde intern mit einem Leaderboard nachgehalten.

Dabei treffen Googles Ambitionen auf eine Branche, die KI-Tools bereits weit verbreitet einsetzt. Das Entwicklerportal Stack Overflow fand in seiner jährlichen Befragung mit 49.000 Teilnehmern heraus, dass 84 Prozent der Entwickler entsprechende Tools schon nutzen oder zumindest deren Einsatz planen. Sie versprechen sich damit vor allem eine Zeitersparnis. Bislang, so ergeben Befragungen, sei diese Hoffnung aber nicht immer erfüllt worden. 46 Prozent der Entwickler misstrauen der Genauigkeit von KI-Tools.

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(mki)



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Entwicklung & Code

Cloudflare gibt KI-Agenten ein Langzeitgedächtnis


Cloudflare hat mit Agent Memory einen Dienst vorgestellt, der KI-Agenten ein dauerhaftes Gedächtnis verleihen soll. Anstatt alle nötigen Informationen immer wieder als Kontext mitzugeben – was einen hohen Tokenverbrauch verursacht –, sollen KI-Agenten mit Agent Memory eigenständig relevante Informationen auswählen und in ihren Prompts an die Sprachmodelle verwenden. Der Dienst steht zunächst nur in einer geschlossenen Beta-Version zur Verfügung.

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Neben den potenziellen Kosteneinsparungen für Entwickler, die aus dem geringeren Tokenverbrauch folgen, will der US-Anbieter mit Agent Memory auch dem sogenannten Kontextverfall entgegenwirken. Lange Prompts verschlechtern zunehmend die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit von Antworten eines KI-Modells. Dabei gehen Informationen vom Anfang einer Konversation verloren, die nicht mehr in das Kontextfenster des jeweiligen Modells passen.

Laut einem Post im Cloudflare-Blog soll sich Agent Memory als persistente Speicherebene für lokal und in der Cloud gehostete KI-Agenten einsetzen lassen. Zudem können Entwickler den Dienst in Koordinations-Frameworks für mehrere Agenten einbinden, um den darin enthaltenen Agenten einen dauerhaften Speicher über Sessions und Neustarts hinweg zu bieten. Ebenfalls lassen sich Speicherprofile gemeinsam verwenden, sodass Informationen nur einmal an einen KI-Agenten übermittelt werden müssen und sich danach von mehreren Agenten nutzen und erweitern lassen.

Als möglichen Einsatzzweck für Agent Memory nennt Cloudflare die Einbindung in Coding-Agenten eines Entwicklungsteams. Initial können Entwickler grundlegende Informationen eingeben, die für alle Agenten wichtig sind, beispielsweise interne Konventionen oder Architekturentscheidungen. Danach nutzen und erweitern alle angebundenen Agenten diese Informationen.

Außerdem lässt sich der Dienst zur agentischen Code-Review einsetzen – er soll sich merken können, was die Entwickler zurückweisen. Mit diesen Informationen soll der KI-Agent sein Feedback zum Programmcode anpassen und relevantere Hinweise geben können. Auch in einfachen Chatbots lässt sich Agent Memory einbinden, um den Nachrichtenverlauf zu speichern und bei Nachfrage darauf zurückgreifen zu können.

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Agent Memory unterscheidet bei den Informationen zwischen unveränderlichen Fakten, Events früherer Zeitpunkte, aktuellen Aufgaben und Anweisungen wie Arbeitsabläufen oder Runbooks. Der Dienst aktualisiert eigenständig veraltete Informationen und löscht Duplikate. Zugriffe auf die Informationen erfolgen über eine Anbindung an Cloudflare Workers oder eine REST-API.

Die Schnittstelle bietet fünf Kernoperationen: ingest für die Massenverarbeitung von Konversationen, remember für explizites Speichern, recall für synthetisierte Abfragen sowie list und forget für Verwaltung und Löschung. Um die gesamte API-Oberfläche abzubilden, veröffentlichte Cloudflare zuletzt mit cf ein einheitliches Kommandozeilen-Tool. Mit ihm sollen Entwickler alle Dienste des Anbieters über ein zentrales Werkzeug steuern und von KI-Agenten nutzen lassen können.

Eine Anmeldung zur geschlossenen Beta von Agent Memory ist aktuell nicht möglich, eine Warteliste steht aber bereit. Der Zeitpunkt für die allgemeine Verfügbarkeit ist bislang nicht bekannt.


(sfe)



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Entwicklung & Code

Neu in .NET 10.0 [19]: Umwandeln von File-based Apps in C#-Projekte


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Das direkte Übersetzen und Starten von C#-Dateien nennt Microsoft File-based Apps. Wenn die Anforderungen höher werden, sind File-based Apps keine Sackgasse.

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Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.

Entwicklerinnen und Entwickler können per Kommandozeilenbefehl aus einer File-based App ein C#-Projekt mit .csproj-Projektdatei machen:

dotnet project convert .\Dateiname.cs


Screenshot

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Umwandeln einer eigenständigen C#-Skriptdatei in ein C#-Projekt (Abb. 1)

Dabei wird ein neuer Ordner angelegt und eine Projektdatei angelegt, die die Präprozessor-Informationen aus der C#-Datei übernimmt.

Sollten die Dateien Dateiname.settings.json und Dateiname.run.json vorhanden sein, werden sie beim Konvertieren allerdings ignoriert.

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Screenshot

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Aus der einzelnen C#-Datei entsteht ein C#-Projekt (Abb. 2).


(rme)



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Entwicklung & Code

Android 17 Beta 4: Letzte Testversion vor dem finalen Release


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Etwa drei Wochen nach der Android 17 Beta 3 schiebt Google die Beta 4 heraus. Es ist laut der Entwickler die letzte geplante Betaversion, in den nächsten Wochen könnten noch Patches und Bugfixes erscheinen. Die neue Beta enthält neben wenigen Neuerungen eine lange Liste an Fehlerbehebungen – und das Easter-Egg.

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Nach der Beta 3, die allerhand neue nutzergerichtete Funktionen mit sich brachte, wie etwa die App-Bubbles, sind die Neuerungen in der Beta 4 überschaubar. Lediglich die schon in der April-Version von Android Canary gesichtete neue Nachricht nach dem Entfernen sämtlicher Benachrichtigungen: „Du bist auf dem aktuellen Stand“, begleitet von einem Pokal, ist neu. Die neue Anzeige orientiert sich dabei an Wear OS 6 etwa auf der Pixel Watch, sodass sie über das Ökosystem hinweg einheitlicher anmutet.


Screenshots: Info zu abgearbeiteten Benarchrichtigungn in Android 17 Beta 4 und Android 16 QPR3

Screenshots: Info zu abgearbeiteten Benarchrichtigungn in Android 17 Beta 4 und Android 16 QPR3

Kleine Änderung: Statt bisher „Keine Benachrichtigungen“ heißt es in Android 17 künftig „Du bist auf dem aktuellen Stand“.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Zudem hat die letzte Beta das traditionelle Android-Easter-Egg an Bord: Begibt man sich in die Einstellungen „Über das Smartphone“, tippt auf die Android-Versionsnummer und anschließend dreimal schnell erneut auf die Android-Version, erscheint das Easter-Egg. Hier füllt man mit dem Finger den Kreis vollständig und hält das dann erscheinende Android-17-Logo gedrückt. Nun erscheint das seit einigen Android-Generationen integrierte kleine Space-Game, in dem man ein kleines Raumschiff durchs All manövriert.


Screencast Android 17 Easter Egg

Screencast Android 17 Easter Egg

Das Easter-Egg in der neuen Android-Version.

(Bild: Andreas Floemer / heise medien)

Für Entwickler wichtig: Google führt mit Android 17 Beta 4 Speicherbegrenzungen für Apps ein, „die sich nach dem gesamten RAM-Speicher des Geräts richten, um eine stabilere und deterministische Umgebung für Ihre Anwendungen und Android-Nutzer zu schaffen“, schreibt Google. In der neuen Android-Version seien die Grenzwerte konservativ festgelegt, um Systembasiswerte zu etablieren. „Damit sollen extreme Speicherlecks und andere Ausreißer bekämpft werden, bevor sie systemweite Instabilität auslösen, die zu Rucklern in der Bedienoberfläche, erhöhtem Akkuverbrauch und dem Beenden von Apps führt“, erklärt der Konzern weiter.

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Google empfiehlt Entwicklern, bewährte Verfahren für den Speicherumgang zu befolgen und Speicherlecks zu beheben. Um Entwicklern bei der Suche nach Speicherlecks zu helfen, bietet Android Studio Panda eine „LeakCanary-Integration“ direkt im Android Studio Profiler als eigene Aufgabe an.


Screenshot LeakCanary-Funktion in Android Studio

Screenshot LeakCanary-Funktion in Android Studio

Google führt mit Android 17 „App memory limits“ ein.

(Bild: Google)

Überdies unterstützt der Android-Keystore nun den nach NIST-Standard entwickelten ML-DSA (Module-Lattice-Based Digital Signature Algorithm). Auf unterstützten Geräten können Entwickler ML-DSA-Schlüssel generieren und diese zur Erstellung quantensicherer Signaturen nutzen. Den Schutz vor Angriffen durch Quantencomputer für Android 17 hatte Google Ende März angekündigt.

Behobene Fehler der Beta von Android 17 hat Google in einem umfangreichen Reddit-Beitrag dokumentiert. Unter anderem fixt Google ein Problem, das dazu führte, dass die Ladegeschwindigkeit von Geräten deutlich abnahm, sobald die 80-Prozent-Marke der Akkuladung erreicht wurde. Dieser Bug steckt auch in Android 16 QPR3.

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Wagemutige und Entwickler können die Beta auf kompatiblen Pixel-Geräten installieren. Zu diesen gehören alle Modelle ab dem Pixel 6 und neuer als auch das Pixel Tablet sowie Googles Foldables. Um die Beta zu erhalten, müssen Nutzerinnen und Nutzer ihr Gerät im Android-Betaprogramm registrieren, anschließend wird die Software als Over-the-Air-Update angeboten.

Weitere Neuerungen von Android 17 dürfte Google im Zuge der Entwicklerkonferenz I/O 2026 verraten, die am 19. und 20. Mai stattfindet. Als gesichert gilt, dass Google seinem mobilen Betriebssystem agentische Fähigkeiten verleihen wird, die Nutzern mehrstufige Aufgaben abnehmen sollen. Der Chef des Android-Ökosystems Sameer Samat sagte dazu: „Wir bewegen uns weg von einem Betriebssystem hin zu einem intelligenten System, einer Plattform, die Sie wirklich versteht und für Sie arbeitet.“ Die finale Version von Android 17, zunächst für Pixel-Geräte, wird im Juni erwartet.


(afl)



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