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Wie gut ist Diablo 4: Lord of Hatred?: Hass ist für das Action-RPG genau richtig

Lord of Hatred ist der zweite DLC für Diablo 4 und der zweite große Schritt vorwärts. Die Rückkehr nach Sanktuario lohnt sich, denn Blizzard schließt nicht nur die Geschichte ab, sondern verpasst dem Spiel auch in anderen Aspekten den nötigen Feinschliff, sagen Tests. Der Lord des Hasses kommt am 28. April genau richtig.
Verbesserungspotenzial gab es noch genug. Etwa bei der Story. Die war zwar auch im ersten DLC Vessel of Hatred (Test) gut, aber unvollständig. Den Handlungsbogen führt Blizzard nun zu Ende. Dabei werden offene Punkte aus dem Hauptspiel berücksichtigt, schreiben Tester. Und diese sind begeistert: Die Geschichte fesselt, ist packend inszeniert, sie zieht den Spieler in die Welt und wird trotz einzelner Fehltritte beim Pacing gemeinhin als die bislang beste Diablo-Story bezeichnet. „Jede Menge starke Momente“ habe sie (PC Games), tolle Bosskämpfe obendrein.
Die Neuerungen kommen einstimmig gut an. Der neue Schauplatz bietet visuelle Abwechslung, die neue Charakterklasse eine neue Spielwiese mit neuen Mechaniken zum Experimentieren. Grundlage dafür sind vollständig überarbeitete Fähigkeitsbäume, die mehr Entscheidungsmöglichkeiten zulassen, weniger von der Ausrüstung abhängig sind und nicht erst ab einem bestimmten Zeitpunkt funktionieren, erläutert etwa PC Gamer. Die Rückkehr des Horadrim-Würfels erlaubt es zudem, Ausrüstung zielgerichteter zu modifizieren. Dazu kommen einige Komfort-Features wie ein Loot-Filter.
Vorsichtig zufrieden sind Tester zudem mit dem Endgame. Dieses wird einerseits von Crafting-Optionen getragen, andererseits vom „War Plan“-Modus, bei dem sich Aktivitäten selbst zusammenstellen und schnell hintereinander abarbeiten lassen. Kooperativ funktioniert das allerdings nicht, da Spieler nicht dieselben Aktivitäten bekommen, schreibt IGN – und damit nur der Anführer die Belohnung. Den selten aktivierbaren Horde-Modus hält die PC Games dabei für „unkreativ“.
Fazit
Ist das revolutionär? Spitzenwertungen sagen ja und sprechen vom aktuell besten Action-RPG am Markt. Gute Wertungen sparen sich die Superlative, stimmen im Kern aber zu: Wer Diablo 4 mochte, hat mit Lord of Hatred viele gute Gründe, zurückzukehren – man findet die bislang beste Version des Rollenspiels vor.
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Ja sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt
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Ja sofort, aber günstiger über Umwege
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Ja nach Patches / beim ersten Sale
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Ja, nach deutlichen Preissenkungen
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Nein
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Masters of Albion: Götter-Management-RPG-Spiel startet mit Potenzial

Masters of Albion ist das Greatest-Hits-Album von Peter Molyneux: Zum Teil Göttersimulation, Heldengeschichte und Management-Sim. Der Mix von Ideen wiederum ergibt ein spannendes Konzept, das nach dem Early-Access-Start aber noch etwas zu wünschen übrig lässt. Abwarten ist daher die beste Strategie.
Spielen von Peter Molyneux lagen immer kuriose Fragen zu Grunde, nach dem Motto „wäre es nicht cool, wenn man…“. Die Antworten fielen unterschiedlich aus: „Auf einem Teppich fliegen könnte“, sagt Magic Carpet, „einen Höllen-Dungeon leiten würde“ antwortet Dungeon Keeper. Black & White ließ die Welt nur mit Hilfe seiner göttlichen Hand und einem riesigen, indirekt steuerbaren Haustier beherrschen, Fable sie frei nach eigenen Moralvorstellungen formen. Masters of Albion bündelt nun abgesehen vom Teppich all diese Elemente in einem Spiel. Kein Wunder, dass es auch als „Greatest Hits“-Album des Entwicklers bezeichnet wird.
Early Access? Vorsicht!
Gestartet ist Masters of Albion allerdings erst einmal im Early Access für 25,49 Euro. Allein das lässt nach dem Debakel um Godus, das nicht nur unfertig veröffentlicht, nie zu Ende entwickelt wurde und weit hinter vorherigen Ankündigungen zurückblieb, zur Vorsicht mahnen.
22cans veröffentlicht erneut nämlich keine fertige Version, sondern – wie bei Godus – nur das erste Kapitel des Spiels. Das Feedback der Spieler soll allerdings nur dazu genutzt werden, elementare Systeme im Spiel sowie das Balancing zu verbessern. Im Laufe der voraussichtlich auf zwölf Monate angesetzten Phase sollen weitere Bereiche der Welt ergänzt werden. Der Fokus liege aber auf dem Spielerlebnis selbst, schreiben die Entwickler auf der Steam-Produktseite.
Durchwachsene Bewertungen mit Hoffnung
Spieler vergeben aktuell „ausgeglichene“ Bewertungen, 63 Prozent fallen positiv aus. Das liegt einerseits an schlechter Performance auch auf Rechnern, die weit über den relativ niedrigen Anforderungen liegen, andererseits zum guten Teil an enttäuschten Erwartungen. Ein reines Black & White ist Masters of Albion nicht – was durch die Entwickler allerdings auch deutlich kommuniziert wurde. Darüber hinaus kritisieren Spieler das Balancing, einfache Mechaniken – der Titel wird als „mobile slop“ bezeichnet – und den Umstand, dass ein guter Teil des Gameplays aus einem Minispiel zum Kochen bestehe. Größeren Tiefgang und echte Komplexität haben Molyneux-Spiele allerdings noch nie ausgezeichnet.
Eurogamer zeichnet hingegen trotz der Performance-Probleme ein positives Bild. Das Mischmasch funktioniere gut, das Spiel sei unterhaltsam. Nach 15 Stunden verfliege der Reiz unter Wiederholungen jedoch aufgrund ausufernden Micromanagements. „Offenkundiges Potenzial“ hat das Spiel jedoch. Genauso offenkundig rät die Seite aber zur Zurückhaltung – ein Kauf zum jetzigen Zeitpunkt nennt der Test ein Wagnis in Anbetracht der Geschichte von 22cans.
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Auch CEO muss gehen: ReMarkable baut weitere 200 Stellen ab

Beim Hersteller von E-Notes ReMarkable läuft es derzeit nicht rund. Als Reaktion auf schwächelnde Absatzzahlen plant das Unternehmen den Abbau von 200 Stellen, nachdem die Belegschaft erst vor Kurzem von 580 auf 500 Mitarbeiter reduziert worden war. Ungewöhnlich für derartige Maßnahmen: Auch der CEO muss gehen.
Aktuelle Lage und rückläufige Umsätze als Grund
Dies berichtet Good e-Reader. Als Ursachen für die aktuelle Schieflage nennt der Bericht zum einen nicht näher spezifizierte „verschiedene wirtschaftliche Faktoren“ sowie rückläufige Umsätze beim Hersteller von Tablets mit E-Ink-Displays. Bereits im vergangenen Jahr sah sich der Konzern mit einer sinkenden Nachfrage konfrontiert, wozu auch Preissteigerungen bei Schlüsselkomponenten wie Speicherchips beigetragen haben dürften, die im Zuge des KI-Booms gestiegen sind. „Die makroökonomische Lage ist schwieriger und es herrscht weltweite Unruhe. Wir haben eine schwächere Nachfrage und damit sinkende Umsätze festgestellt“, wird Vorstandsvorsitzender Marius Juul Mølle in dem Artikel zitiert.
Infolge dieser Entwicklung sah sich ReMarkable gezwungen, die Preise für seine Paper-Tablets wie das ReMarkable 2 und das ReMarkable Paper Pro (Test) sowie für ausgewähltes Zubehör deutlich anzuheben, was sich weiter negativ auf den Absatz ausgewirkt haben dürfte. Als zusätzlicher Wettbewerbsfaktor dürfte das Kindle Scribe gelten, von dem Amazon zuletzt die dritte Generation auf den Markt gebracht hat. Insbesondere aufgrund höherer Absatzzahlen, die laut Bericht vor allem auf den niedrigeren Preis zurückzuführen sind, dürfte der Online-Händler zudem allein durch seine Marktmacht besser gegen die aktuelle Krise aufgestellt sein.
CEO tritt zurück
Ungewöhnlich für derart einschneidende Maßnahmen ist zudem, dass auch die Führungsebene betroffen ist. So ist der erst seit zwei Jahren amtierende US-Amerikaner Philip Hess als CEO zurückgetreten. Seine Nachfolge tritt Vegard Gullaksen Veiteberg an, der das Unternehmen zuvor bereits interimistisch geführt hatte.
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Google Cloud Next 2026: Chrome soll zum KI-Mitarbeiter für den Arbeitsplatz werden

Im Rahmen der diesjährigen Hausmesse Google Cloud Next hat das Unternehmen neue Funktionen für Chrome vorgestellt. Neben erweiterten Sicherheitsmaßnahmen rücken insbesondere KI-Features in Verbindung mit Gemini in den Fokus, die zusätzliche Möglichkeiten für den Einsatz der Plattform im Arbeitsalltag eröffnen sollen.
Gemini soll kontextbasiert Inhalte in Browser-Tabs verarbeiten können
Darüber berichtet aktuell TechCrunch. Eine der in der Vorstellung genannten zentralen Neuerungen ist die Funktion „Auto Browse“. In Kombination mit Googles KI-Modell Gemini soll sie es Chrome-Nutzern ermöglichen, den Kontext geöffneter Browser-Tabs zu erfassen und darauf basierend verschiedene Aufgaben rund um Web-basierte Arbeit auszuführen. Als Beispiele nennt Google unter anderem die Buchung von Reisen, die Eingabe von Daten, die Planung von Besprechungen oder vergleichbare Tätigkeiten. Darüber hinaus soll sich die Funktion auch dazu eignen, Informationen aus einem Google Docs in ein CRM-System zu übertragen, Preise über mehrere Tabs hinweg zu vergleichen, das Portfolio eines Bewerbers vor einem Vorstellungsgespräch zusammenzufassen oder relevante Daten von Websites zu extrahieren.
Vollständig ohne menschliches Zutun kommt die neue Funktion laut Google jedoch nicht aus. Die beschriebenen Abläufe sollen weiterhin „einen Menschen im Kreislauf“ erfordern, wobei das Unternehmen hierzu keine konkreten Details nannte. Die Formulierung lässt vermuten, dass erzeugte oder verarbeitete Daten weiterhin manuell überprüft werden müssen, bevor daraus endgültige Aktionen resultieren. Auch ohne vollständige Automatisierung können solche Prozesse dazu beitragen, monotone und zeitaufwendige Aufgaben spürbar zu vereinfachen und zu beschleunigen, sodass Nutzer schneller zu Ergebnissen gelangen und sich stärker auf das konzentrieren können, was Google in der Präsentation als „strategische Arbeit“ bezeichnete.
Die neue Funktion soll zunächst für Workspace-Nutzer in den USA verfügbar sein. Damit integriert Google die KI direkt in den Webbrowser und somit in eine der laut des Unternehmens am häufigsten genutzten Anwendungen im Arbeitsumfeld. Die Aktivierung erfolgt über entsprechende Richtlinien, wobei Google zusichert, dass Eingaben von Organisationen nicht zum Training der eigenen KI-Modelle herangezogen werden. Innerhalb von Workspace lassen sich zudem wiederkehrende Arbeitsabläufe speichern und bei Bedarf erneut aufrufen.
Sicherheit ganz oben auf der Agenda
Mit der stärkeren Verzahnung von Gemini und Chrome hat Google im Zuge der Veranstaltung auch neue Sicherheitsfunktionen präsentiert. Bereits zuvor konnten über Chrome Enterprise Premium nicht genehmigte KI-Tools im Unternehmensumfeld erkannt werden. Diese Funktion wurde nun erweitert, um IT-Teams gezielter bei der Identifikation kompromittierter Browser-Erweiterungen oder weiterer KI-Dienste zu unterstützen. Die neue Funktion mit der weniger aussagekräftigen Bezeichnung „Shadow IT risk detection“ soll einen umfassenden Einblick in die Nutzung sowohl genehmigter als auch nicht genehmigter GenAI- und SaaS-Websites innerhalb eines Unternehmens ermöglichen.
Darüber hinaus sollen Unternehmen von durch Gemini erstellten Zusammenfassungen der Chrome-Enterprise-Versionshinweise sowie weiteren KI-gestützten Empfehlungen profitieren. Diese kombinieren Hinweise auf kritische Änderungen, neue Richtlinien und bevorstehende Auslaufdaten mit konkreten Vorschlägen, etwa zur Konfiguration neuer Einstellungen oder zur Überprüfung verwalteter Browser.
Zudem kündigte Google eine ausgebaute Partnerschaft mit Okta an, um agentenbasierte Arbeitsplätze durch zusätzliche Funktionen gegen Session-Hijacking und andere Bedrohungen besser abzusichern. Ergänzend wurde die Integration von Microsoft Information Protection (MIP) vorgestellt, die Unternehmen dabei unterstützen soll, einheitliche Sicherheitsrichtlinien einfacher durchsetzen zu können.
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