Apps & Mobile Entwicklung
Es bleibt beim 19. November: Releasedatum von GTA 6 durch Take-Two bestätigt

Publisher Take-Two hat den Veröffentlichungstermin von GTA 6 erneut bestätigt. Somit erscheint das Spiel am 19. November 2026, allerdings vorerst nur für PS5 und Xbox Series. Einen Termin für die PC-Version gibt es nämlich noch nicht.
Im Rahmen eines Geschäftsberichtes hat Take-Two Interactive indirekt bestätigt, dass offenbar keine weiteren Verschiebungen für Grand Theft Auto 6 anstehen. Denn der Publisher hat erneut den 19. November 2026 als Releasedatum für die aktuelle Konsolengeneration des Spiels bekräftigt. Diese Ankündigung sorgte für Aufwind beim Aktienkurs des US-amerikanischen Unternehmens.
GTA 6 mit Release im November
Demnach hat Take-Two-Chef Strauss Zelnick in der Konferenz für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026, der am 21. Mai stattgefunden hat, den GTA-6-Releasetermin Mitte November dieses Jahres genannt. Auch auf der offiziellen Website des Open-World-Spiels von Rockstar Games findet sich der 19. November 2026 als Erscheinungstermin für Playstation 5 und Xbox Series X.
Damit sind weitere Verschiebungen unwahrscheinlich, was auch direkte Auswirkungen auf die Take-Two-Aktie hatte: So ist der Aktienwert des US-Publishers nach dem jüngsten Geschäftsbericht kurzzeitig knapp 8 Prozent angestiegen, steht vorbörslich aber nun kaum noch fünf Prozent im Plus. Ferner schätzt Take-Two die Nettobuchungen angesichts des GTA-6-Release auf 8 bis 8,2 Milliarden US-Dollar.
Start der Marketingkampagne im Sommer 2026
Take-Two-CEO Strauss Zelnick sieht Grand Theft Auto 6 dabei als wichtigsten Treiber für die prognostizierten Rekordwerte. Ferner soll die Marketingkampagne des Rockstar-Games-Spiels bereits im Sommer dieses Jahres beginnen, wie der Chef des GTA-6-Publishers im Rahmen des jüngsten Geschäftsberichtes erklärt.
Für PC-Spieler bleibt jedoch ein großer Wermutstropfen: Während der Veröffentlichungstermin für Playstation 5 sowie Xbox Series X|S feststeht, nannte CEO Zelnick weiterhin kein Datum für die PC-Version. Denn Konsolenspieler seien die Kernzielgruppe von Rockstar Games, weshalb deren Spieler „bislang immer zunächst für Konsolen erscheinen“, wie Zelnick kürzlich gegenüber Bloomberg erklärte.
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In-Ear-Kopfhörer: Nothing Ear (3a) bieten 32 MB Speicher für Call Recording
Nothing bringt mit den Ear (3a) neue In-Ear-Kopfhörer auf den Markt, die im Portfolio des Unternehmens zwischen den Ear (a) und Ear (3) positioniert werden. Neben einer verbesserten Klang- und ANC-Qualität sind die großen Neuerungen der Ear (3a) vor allem der Audio Snapshot und das Call Recording über den integrierten Speicher.
Marktstart heute für 99 Euro
Die Ear (3a) starten heute bei Nothing* und ab morgen bei Partnern wie Amazon, MediaMarkt, Saturn und Otto in den Verkauf. In Deutschland und Österreich liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 99 Euro, in der Schweiz beträgt sie 89 CHF. Damit liegen die Ear (3a) knapp oberhalb der Ear (a) (89 Euro), auf demselben Preisniveau wie der Ear (open), die aktuell 99 statt 149 Euro kosten, sowie unterhalb der Ear (3), die aktuell bei 129 statt 179 Euro liegen. Nothings größere Over-Ear-Kopfhörer starten bei 159 Euro.
Neuer Treiber deckt Tieftonbereich besser ab
Nothing verbaut in den Ear (3a) einen 12-mm-Treiber, der somit 1 mm größer als der Treiber der Ear (a) ausfällt. Vorteile gegenüber den Ear (a) seien laut Nothing auf den Tieftonbereich unterhalb von 100 Hz konzentriert, wo jetzt ein 5 dB stärkerer Bass erreicht werden könne. Der Frequenzbereich von 100 Hz bis 1.000 Hz sei mit dem Vorgänger vergleichbar, während der Hochtonbereich von 1.000 bis 5.000 Hz rund 1 dB höher ausfalle, bevor bis 9.000 Hz dann wieder Gleichstand herrsche.
Besseres ANC als Ear (a) und Ear (3)
Das Active Noise Cancelling (ANC) der Ear (3a) hat Nothing für den Bereich von 400 bis 2.000 Hz optimiert und schneidet dort laut internen Messungen sogar besser ab als die höher positionierten Ear (3). Nothing gibt das ANC im genannten Spektrum mit einem Vorteil von 18 dB gegenüber den Ear (3) und 16 dB gegenüber den Ear (a) an. Anwender können das ANC der Ear (3) in drei Stufen an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.
Die Verbindung zum Abspielgerät erfolgt mit Bluetooth 6.0. Via LDAC können die Kopfhörer auch Hi-Res-Audio mit bis zu 24 Bit/96 kHz wiedergeben. Ein „Advanced EQ“ erlaubt Anpassungen über die vorgefertigten Profile von Nothing hinaus. Unterstützt wird außerdem statisches Spatial Audio, also ohne Anpassung an die Kopfbewegungen.
Audio Snapshot und Call Recording
Neu bei den Hardware- und Software-Funktionen sind der Audio Snapshot und das Call Recording. Der Audio Snapshot ist für kurze Momentaufnahmen der gesamten Audioausgabe des Smartphones gedacht, sie betreffen demnach (einseitig) Telefonate, aber auch Multimedia oder Bildschirmaufnahmen.
60 Sekunden Audio Snapshot
Nothing beschränkt den Audio Snapshot auf maximal 60 Sekunden, auch um potenziellen Urheberrechtsverletzungen etwa in Streaming-Apps vorzubeugen. Die Aufnahmedauer lässt sich in der Nothing-X-App definieren, wobei dort auch ein Pre-Recording angeboten wird, das immer die letzten 15 oder 30 Sekunden aufzeichnet, um wichtige Tonschnipsel schon vor Drücken der Aufnahmetaste gespeichert zu haben. Die eigentliche Aufnahme kann bei aktiviertem Pre-Recording deshalb noch maximal 45 statt 60 Sekunden lang sein. Als „Trigger“ für den Aufnahmestart kann das Drücken beider Earbuds, alternativ langes Drücken und Halten eines einzelnen Earbuds oder die Nothing-X-App dienen.
32 MB interner Speicher
Die Aufnahmen landen zunächst im 32 MB großen Speicher der Earbuds, bevor sie mittels Bluetooth an das Smartphone übertragen werden und sich über Nothings App verwalten lassen. Bis zu 2 Stunden lassen sich temporär in diesem Speicher halten.
Transcription Pro mit 120 Minuten pro Monat
Das ist vor allem für das Call Recording relevant, das Anrufe vollständig und somit inklusive der anderen Seite aufzeichnen kann. Wird die Funktion aktiviert, spielen die Earbuds zunächst für beide Seiten einen Hinweis ab, dass jetzt mit der Aufnahme begonnen wird. Diese Aufnahmen lassen sich optional (nach Sprechern unterteilt) transkribieren und zusammenfassen, wobei für diese Funktionen dann auch eine Monetarisierung zum Tragen kommt. Käufer der Ear (3a) erhalten drei Monate „Transcription Pro“ mit 120 Minuten pro Monat kostenfrei, darüber hinaus fallen (noch nicht bekannte) Kosten an. Die Transkription erfolgt in der Cloud, wobei Nothing auf europäische Server verweist und angibt, dass Aufnahmen nicht für das Training oder die Verbesserung von KI-Modellen genutzt werden.
Neues Ladecase mit Status-LED
Die Earbuds der Ear (3a) wiegen jeweils 4,53 g und bieten eine Wiedergabezeit von 10 Stunden ohne ANC und 5,5 Stunden mit ANC. Mit dem Ladecase verlängert sich die Laufzeit auf 42 Stunden respektive 25 Stunden. Das Ladecase kommt mit einer dreiteiligen Status-LED, die visuelle Hinweise zu Batterie, Ladevorgang, Pairing, Firmware-Updates, Factory Reset oder Fehlern ausgeben kann. Ladecase und Kopfhörer bietet Nothing in Schwarz, Weiß, Gelb und Pink mit transparenten Details an. Earbuds und Ladecase sind nach IP54 zertifiziert, um Staub und Wasser/Schweiß abzuhalten.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nothing unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Microsoft: Neue Windows 11 Insider Build mit Cloud Recovery und mehr

Die aktuelle Windows-11-Insider-Build im Experimental Channel führt erstmals eine vollständig cloudbasierte Wiederherstellungsfunktion ein. So lässt sich Windows auch dann zurücksetzen, wenn das Betriebssystem nicht mehr startet. Zudem hat die Kontenverwaltung ein moderneres Design erhalten.
Microsoft hat die neue Build 26300.8782 im Experimental-Channel des Insider-Programms von Windows 11 veröffentlicht. Die größte Neuerung ist dabei die „Cloud rebuild“-Funktion, die neben der Windows-Installationsdatei auch die passenden Treiber aus dem Netz lädt. Doch die neue Insider-Build bietet auch andere Ergänzungen und Korrekturen.
So funktioniert die Cloud-Wiederherstellung
Um die Cloud-Wiederherstellung nutzen zu können, müssen Anwender die Insider-Preview-Builds des Experimental-Kanals aktiviert haben. Nach Installation der jüngsten Build 26300.8782 kann die Windows-Wiederherstellungsumgebung entweder durch das Gedrückthalten der Umschalt-Taste bei einem Neustart oder in den Systemeinstellungen unter „Update und Sicherheit“ -> „Wiederherstellung“ -> „Erweiterter Start“ aktiviert werden.
In der Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) kann nun über „Problembehandlung“ -> „Wiederherstellung und Neuinstallation“ -> „Cloud rebuild“ eine Neuinstallation gestartet werden, bei der persönliche Dateien, Einstellungen und installierte Programme entfernt werden. Wie bei einer Cloud-Installation üblich ist dafür die Nutzung einer LAN- oder WLAN-Verbindung notwendig. Allerdings merkt Microsoft an, dass es sich bei der Cloud-Wiederherstellung um ein Vorschau-Feature handelt, das nicht auf Produktivsystemen eingesetzt werden sollte.
Weitere Neuerungen der Insider-Version
Darüber hinaus führt Microsoft mit der aktuellen Experimental-Build von Windows 11 eine neue Benutzeroberfläche der Kontenverwaltung ein, die ein moderneres Design mit Informationen zum genutzten Cloud-Speicher, dem Kontostatus und den abonnierten Microsoft-Diensten verbindet. Außerdem erfolgt die Sicherung der Windows-Einstellungen ab Windows 11 Version 26H2 standardmäßig automatisch, während Administratoren diese Option zuvor händisch aktivieren mussten.
Microsoft hat im Rahmen der Build 26300.8782 zudem die Höhe der Suchleiste um 4 Pixel angepasst und die Bluetooth-Schnelleinstellungen können jetzt mit einem Gamepad genutzt werden. Zudem konnte ein Fehler behoben werden, wodurch das „Suchen“-Icon bei einer Taskleiste in vertikaler Position gegebenenfalls nicht angezeigt wurde. Zusätzlich hat Microsoft den Tastaturfokus des Ausführen-Dialogs bei Nutzung von Screenreadern verbessert, die Darstellung der Schriftart Mongolian Baiti optimiert, einen Fehler beim Schließen von Outlook korrigiert und den Ressourcenverbrauch von Tooltips reduziert.
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Aber warum?: Man kann die Steam Machine jetzt mit Windows 11 nutzen

Valve hat Windows-Treiber für die Steam Machine veröffentlicht. Wer mag, kann damit ab sofort auch Microsofts Betriebssystem auf seinem Linux-Würfel installieren. Ob das Sinn ergibt, steht auf einem ganz anderen Blatt.
In der Rubrik „Windows Resources“ im Support-Bereich von Steam finden sich ab sofort alle nötigen Treiber für die Komponenten der Steam Machine, um sie mit Windows zu betreiben. Das Treiberpaket umfasst Dateien für die Grafikkarten, das WLAN- und Bluetooth-Modul sowie den SD-Kartenleser. Die nötigen Treiber für das Steam Deck in LCD- und OLED-Versionen bietet Valve schon länger an.
Der Wechsel des Betriebssystems ist jedoch eine Ganz-oder-Gar-nicht-Entscheidung. Denn während Steam Machine und Steam Deck grundsätzlich Dual-Boot-fähig sind, also mit zwei gleichzeitig installierten Betriebssystemen umgehen könnten, ist dies bei SteamOS nicht der Fall. Ein Dual-Boot-Installer sei noch nicht fertiggestellt, warnt Valve auf der Support-Seite. Einen Zeitrahmen nennt das Unternehmen nicht.
Die Steam Machine muss darüber hinaus während der Installation von Windows per Kabel mit dem Internet verbunden sein, um den Produktschlüssel verifizieren zu können. WLAN-Treiber lassen sich erst nach beendeter Installation aufspielen.
Gründe für Windows
Gründe für Windows auf dem Mini-Rechner gibt es: Mit dem Betriebssystem aus Redmond lassen sich alle Spiele spielen, für die der Würfel genug Leistung hat, ohne auf das Kompatibilitäts-Layer Proton angewiesen zu sein. Das funktioniert zwar für viele, aber nicht alle Titel. Außerdem unterstreicht es Valves Rechtfertigung des Preises: Die Box sei ein normaler PC zu normalen Preisen und keine abgeschottete, subventionierte Konsole, hatte das Unternehmen erklärt. Kunden können, das zeigen die Treiber, damit machen, was sie wollen.
Ob sie das im Allgemeinen auch wollen ist eine andere Frage. SteamOS läuft, das zeigt das Steam Deck, zügig, kann den Rechner mitten im Spiel schlafen legen und an der gleichen Stelle weitermachen und hat damit die „It just works“-Magie an Bord. Nicht zuletzt läuft es, das zeigen Benchmarks von Dave2D (YouTube) auf dem Handheld Lenovo Legion Go S, 10 bis 15 Prozent zügiger als Windows. Auch wenn die Steam Machine deutlich schneller rechnet als das Deck, bleibt ihre Hardware für PC-Standards relativ schwach. Zusätzliche Leistungseinbußen in Kauf zu nehmen, ergibt nur in Einzelfällen Sinn.
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