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Künstliche Intelligenz

Dell PowerEdge: Bis zu 70 Prozent mehr Leistung für Rechenzentren


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Auf der diesjährigen Dell Technologies World hat Dell die 18. Generation der PowerEdge-Serverreihe vorgestellt. Unternehmensangaben zufolge soll sie im Vergleich zur vorherigen Generation rund 70 Prozent mehr Leistung bieten und in Konsolidierungsszenarien bis zu 13 ältere Systeme ersetzen können. Insgesamt kündigte der Hersteller elf neue Konfigurationen an, die luft- oder flüssigkeitsgekühlt betrieben werden.

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Der flüssigkeitsgekühlte PowerEdge M9825 mit AMD-Epyc-Prozessoren der sechsten Generation ist laut Hersteller auf KI- und HPC-Workloads ausgelegt und für den Einsatz in vorkonfigurierten IR7000-Racks vorgesehen. Weiterhin bringt Dell die Systeme PowerEdge R9825 und R9815 für klassische, rechenintensive Aufgaben auf den Markt. Der R9825 ist ein Dual-Socket-System im 3U-Format, der R9815 ein Single-Socket-System im 2U-Format. Beide sind ebenfalls mit AMD-Epyc-CPUs der sechsten Generation ausgestattet und bieten bis zu 256 Kerne pro System. Die Auslieferung der Server soll ab dem zweiten Halbjahr 2026 erfolgen.

Für PCIe-basierte KI-Installationen erscheinen 2027 außerdem die luftgekühlten Modelle PowerEdge XE5845 und XE7845, die kommende GPU-Generationen unterstützen sollen.

Für Intel-basierte Umgebungen kündigte Dell den PowerEdge R9810 an. Das 2U-System verwendet Intels kommende Generation für Serverprozessoren mit dem Codenamen Diamond Rapids. Es soll eigenen Angaben zufolge die Speicherbandbreite verdoppeln und bis zu 50 Prozent mehr Kerne bieten.

Ebenfalls stellte Dell die 1U-Server PowerEdge R8815 und R6815 mit AMD Epyc vor. Sie zielen auf Umgebungen, in denen sich Dual-Socket- durch Single-Socket-Systeme ersetzen lassen, um Strom-, Kühlungs- und Lizenzkosten zu senken. Hinzu kommen die Modelle PowerEdge R7815, R7815xd und R7825 für flexible PCIe- und Laufwerkskonfigurationen, storage-dichte Installationen sowie Virtualisierung und Analytics. Die Geräte sind voraussichtlich ab 2027 erhältlich.

Im Storage-Bereich führt Dell die neue Plattform PowerStore Elite ein. Sie umfasst überarbeitete Hardware und das Betriebssystem PowerStoreOS 5.0. Gegenüber der bisherigen Generation soll sie dem US-Hersteller zufolge bis zu dreimal mehr Performance und dreimal mehr Datendurchsatz bieten. In einem 3U-System benennt Dell die effektive Kapazität mit bis zu 5,8 Petabyte. Zudem gibt das Unternehmen eine Datenreduktionsgarantie von 6:1 (vorher 5:1). PowerStore Elite nutzt E3-Flash und unterstützt nichtdisruptive Upgrades für Controller, Laufwerke und Netzwerkkomponenten. Die Plattform soll ab Juli 2026 verfügbar sein.

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Für hochskalierte KI- und HPC-Umgebungen erweitert Dell außerdem seine Exascale-Storage-Architektur. Dazu wird PowerFlex in Dell Exascale Storage integriert, sodass die Rack-Architektur über PowerRack Block-, File- und Object-Workloads abdeckt. Blockzugriffe erfolgen über PowerFlex, File-Workloads über PowerScale und das neue Lightning File System. Object-Storage läuft über ObjectScale.

PowerFlex 5.0 erreicht laut Dell eine Verfügbarkeit von zehn Neunen und bis zu 80 Prozent Storage-Effizienz. Zudem soll die neue Version Daten auch bei mehreren Node-Ausfällen rekonstruieren. Damit zielt das Unternehmen auf größere Umgebungen, in denen mehrere Workload-Typen auf einer softwaredefinierten Infrastruktur konsolidiert werden.

Mit PowerRack beschreibt Dell ein integriertes Rack-Scale-System, das aus Compute, PowerSwitch-Netzwerk und Exascale Storage besteht. Die Plattform umfasst thermisches Design, Stromversorgung, Netzwerk und Management zusammen. Für den Betrieb dienen der Dell Integrated Rack Controller und OpenManage Enterprise. Beide Werkzeuge zusammen bilden eine Managementebene für Compute, Remote-Geräte und Rack-Orchestrierung.

Im Bereich der Cyber-Resilience-Systeme fasst Dell den Data Manager und die Data Domain als PowerProtect One unter einer gemeinsamen Managementoberfläche zusammen. Außerdem erhalten PowerStore und PowerMax mit Cyber Detect eine Funktion zur KI-gestützten Ransomware-Erkennung und Identifikation des letzten sauberen Datenstandes.

Zusätzlich präsentierte Dell eine neue All-Flash-Appliance für PowerProtect Data Domains. Pro Node bietet sie eine nutzbare Kapazität von 544 Terabyte und eine effektive Kapazität von bis zu 36 Petabyte. Ebenfalls verspricht der Hersteller viermal schnellere Restore-Zeiten, doppelt so schnelle Replikation, 80 Prozent weniger Stromverbrauch und 40 Prozent weniger Rackspace.

Für Kühlung und Rack-Infrastruktur kündigte Dell die PowerCool CDU C7000 an. Die Cooling Distribution Unit ist als 4U-System für 19-Zoll-Racks ausgelegt und unterstützt unter anderem Nvidias kommende Vera-Rubin-NVL72-Plattform. Dell nennt Vorlauftemperaturen von bis zu 40 Grad Celsius. Zusätzlich zeigte das US-Unternehmen einen Enclosed Rear Door Heat Exchanger, der laut eigenen Angaben nahezu die gesamte Abwärme erfassen und die Kühlenergiekosten um bis zu 60 Prozent reduzieren soll.

Ergänzend zur neuen Rechenzentrums-Infrastruktur stellte Dell die Workstation Pro Precision 7 R1 vor, die als 1U-Rack-System für kleine Umgebungen ausgelegt ist. Als Grafikeinheit nutzt sie die Nvidia RTX Pro Blackwell Max-Q Workstation Edition und lässt sich mit bis zu 64 Terabyte Storage ausstatten. Sie adressiert lokale KI-, Engineering- und HPC-Szenarien, in denen klassische Tower-Workstations zu groß oder schwer administrierbar sind.


(sfe)



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Consul für macOS im Test: Der Formatwandler


Wer häufig mit Fotos arbeitet oder an Webseiten bastelt, kennt das Problem: Nicht jedes Format eignet sich fürs Zielmedium. Der übliche Ansatz erfordert eine oder mehrere spezialisierte Apps, die Dateien per Drag & Drop ins gewünschte Format umwandeln.

Consul geht einen anderen, besonders intuitiven Weg: Man ändert im Finder einfach das Suffix einer Datei – etwa von „.tiff“ in „.jpg“ – und das Tool startet automatisch die Konvertierung.

Auch RAW-Formate wie „.cr2“, „.dng“ oder „.nef“ unterstützt die App. Sie beschränkt sich aber nicht auf Bilder, sondern konvertiert etwa Audiodateien von „.wav“ nach „.aac“ oder „.mp3“. Benötigt man nur die Tonspur eines Videos, benennt man es einfach in ein Audioformat um. Aus Textdateien wird im Handumdrehen ein Word-Dokument oder ein PDF.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Consul für macOS im Test: Der Formatwandler“.
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Cybercab: Tesla baut ein Auto, das aktuell nirgends fahren darf


Im April 2026 hatte Tesla die Serienproduktion seines im Oktober 2024 vorgestellten Cybercabs in der Gigafactory in Texas gestartet. Jetzt hat der E-Autokonzern die Produktion des lenkrad- und strompedallosen Robotaxis noch einmal hochgefahren.

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Wie Electrek schreibt, sollen über 100 der zweisitzigen Fahrzeuge auf den Parkplätzen vor dem Fabrikgebäude herumstehen. Das Problem ist, dass Tesla das Cybercab noch gar nicht an private Interessenten verkaufen darf. Und auch der Einsatz in den Robotaxi-Testzonen in Texas und Florida ist nur begrenzt möglich.

Tesla zufolge sollen Ende Juni 2026 die ersten Cybercab-Testfahrten in Austin begonnen haben – allerdings wohl mit menschlicher Begleitung an Bord, wie in einem entsprechenden Video zu sehen ist. Wie diese Person angesichts des Fehlens von Lenkrad und Strompedal eingreifen können soll, ist aber unklar.

Apropos Austin: Hier hatte Tesla im Juni 2025 den Startschuss für seine Robotaxi-Flotte gegeben. Bisher dürften die Testfahrten aber noch nicht den großen Durchbruch gebracht haben. Von den aktuell rund 50 Fahrzeugen sollen Electrek zufolge nur 14 ohne Begleitperson unterwegs sein.

Auch in Dallas und Houston sowie in Miami, wo die Robotaxis seit Kurzem unterwegs sind, fährt Tesla mit angezogener Handbremse. Wie Tesla-Chef Elon Musk Investoren im Zusammenhang mit der Vorstellung der Quartalszahlen im April 2026 erklärte, liege das an Sicherheitsrisiken. Demnach warte Tesla, bis das aktuell in Entwicklung befindliche große Update der FSD-Software auf v15 vorliege.

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Damit wird derzeit für Ende 2026 oder Anfang 2027 gerechnet. Auch erst für 2027 rechnet Musk mit nennenswerten Umsätzen aus dem Betrieb der Robotaxi-Flotte, wie er laut Electrek gegenüber den Investoren sagte.

Tesla setzt also offensichtlich darauf, dass mit FSD v15 zunächst ein sicherer Betrieb in den abgegrenzten Robotaxi-Testzonen in Texas und Florida möglich wird. Bis tatsächlich private Käufer sich in einem der Cybercabs durch die Gegend kutschieren lassen können, dürfte also noch viel Zeit vergehen.

Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



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Atommüll: Sechster Castor-Transport erreicht Zwischenlager Ahaus


Ein weiterer Schwerlasttransport mit hochradioaktivem Atommüll aus dem ehemaligen Forschungsreaktor Jülich hat sein Ziel erreicht: In der Nacht ist der sechste von insgesamt 152 geplanten Castor-Behältern im Zwischenlager Ahaus angekommen, teilte die Polizei mit. Der Großteil der Transporte durch Nordrhein-Westfalen steht damit weiterhin bevor.

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Wie die Polizei Münster mitteilte, verlief der Transport ohne Zwischenfälle. Die Fahrt wurde erneut von Einsatzkräften begleitet, Verkehrsmaßnahmen entlang der Transportstrecke führten kurzfristig zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Seit Jahren werden die Castor-Transporte von Umweltverbänden und Anwohnern diskutiert und von Protesten begleitet.

Insgesamt sollen 152 Castor-Behälter vom Forschungszentrum Jülich in das Zwischenlager Ahaus verlagert werden. In den Spezialbehältern befinden sich rund 300.000 kugelförmige Brennelemente. Damit handelt es sich um einen der größten Atommüll-Transporte auf der Straße seit Jahrzehnten. Aus Sicherheitsgründen werden weder genaue Termine noch die exakten Fahrtrouten oder mögliche Alternativstrecken vorab bekannt gegeben.

Die Verlagerung geht auf eine behördliche Anordnung zurück. Nach Angaben der Jülicher Entsorgungsgesellschaft (JEN) musste das bisherige Zwischenlager am Standort Jülich geräumt werden, nachdem die ursprüngliche Aufbewahrungsgenehmigung ausgelaufen war und ein neuer Nachweis zur Erdbebensicherheit gefordert wurde. Als schnellste umsetzbare Option gilt der Transport in das bestehende Zwischenlager nach Ahaus. Die dafür erforderliche Transportgenehmigung wurde im August 2025 erteilt.


(mack)



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