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Instagram lässt dich Interessen im Profil hinzufügen


Die ersten Instagram User können direkt im Profil jetzt Interessen angeben. Basierend auf diesen werden Reels und Ads ausgespielt, sie korrelieren mit Angaben für Your Algorithm. Die Anzeige kann aber auch mehr über den Account preisgeben.

Auf Instagram erhalten die User und Creator noch mehr Kontrolle darüber, was sie auf der Plattform sehen. Dazu können sie eine Reihe von Interessen festlegen, die die Ausspielung von Reels und Ads beeinflussen. Für diesen Effekt sorgt das Algorithmus-Feature Your Algorithm, das inzwischen neben Reels auch den Explore-Bereich abdeckt. Zudem können die ersten User jetzt unmittelbar im Profil via Button Interessen hinzufügen, die Einfluss auf den gezeigten Content nehmen und Dritten mehr über die Creator verraten könnten.


Mehrere Links in der Bio auf Threads in Arbeit

Threads-Startbildschirm und Instagram-Logo auf Smartphone
© Azamat E – Unsplash

Interessen anzeigen wie auf Threads: Mehr Fokus für Instagram User im Profil

Auf Threads können User schon seit einiger Zeit direkt im Profil Interessen hinterlegen. Diese zeigen an, in welchem Themenumfeld die Accounts sich bewegen oder woran sie besonders interessiert sind. Außerdem können Beiträge auf Threads, die Topic Tags enthalten, mitunter mehr Reichweite erhalten als solche ohne. Threads User können sich sogar themenbezogene Feeds zusammenstellen.

Instagram User wiederum können dank des Your Algorithm Features seit kurzem entscheiden, von welcher Art Content sie auf der Plattform in Reels sowie im Explore-Bereich mehr oder weniger sehen möchten. Der bekannte Musiker A$AP ROCKY macht es in einem Video für Instagram vor und spricht über seine Erfahrung mit dem Algorithmus und Anpassungen für denselben.

Neuerdings können einige Creator die Angabe von Interessen – die du schon über den Reiter „Interessen“ unter Profil bearbeiten finden kannst – auch unmittelbar über einen Button im Profil umsetzen. Davon berichten unter anderem Sarah Roizman und Radu Oncescu auf Threads.

Sie haben die Möglichkeit, direkt im Profil Interessen zu hinterlegen, die sichtbar sind und ihre eigene Reels- und Ads-Erfahrung an die Themenschwerpunkte anpassen sollen. Andere Creator haben diese Option ebenfalls entdeckt, welche mit der Interessenangabe für das Feature Your Algorithm korreliert.

Wir selbst haben die Option bisher noch nicht und können bis dato nur bei der Profilbearbeitung quasi verborgen Interessen angeben. Ein Roll-out für alle User könnte aber schon zeitnah folgen. Das gilt auch für ein brandneues Story Feature mit Retro-Charme: den Fotostreifen-Sticker.


Instagram Stories erhalten Retro-Fotostreifen-Sticker

Neuer Retro-Fotostreifen-Sticker für Instagram Stories entdeckt
© eigene Aufnahme, Marc Specter (Adesigndot) via Canva

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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Volkswagen, Amazon, Telekom: Diese Unternehmen sorgen für einen Hoffnungsschimmer am Werbemarkt


Volkswagen gibt Gas

Dass die Anzeigenkunden den Vermarktern zuletzt nicht gerade die Türen einrannten, haben wir bereits in unserer Werbemarktbilanz für den April berichtet. Ein Blick auf die Top 20 Werbespender zeigt, welche Unternehmen derzeit ihre Budgets herunterfahren – und welche gegen den Trend zulegen.

Es lässt sich nicht abstreiten: Die deutsche Werbekonjunktur will nicht so richtig Fahrt aufnehmen. Dass die Brutto-Investitionen in TV-und Kino-

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Next Steps im KI-Zeitalter: KI als Game Changer im Shopping: Wie Google den Weg des digitalen Handels in die Agentic-Ära ebnet


Wenn die Suche zum Gespräch wird

Eines ist klar: Die klassische Suche nach Keywords verliert an Bedeutung und der Kontext rückt in den Mittelpunkt. Menschen formulieren ihre Bedürfnisse situativ und stellen immer komplexere Fragen. Und sie erwarten, dass die Technologie sie versteht und intelligente Informationen liefert. Und zwar egal, wie sie suchen: ob über Sprache, Bild oder Kamera.

Wie sich das konkret anfühlt, zeigte Brendon Kraham, Vice President Global Search Ads and Commerce, Business & Product Strategy bei Google, in seiner Keynote. Er beschrieb, wie er mit einem ganz natürlichen Gespräch die Suche nach einer Couch für eine fünfköpfige Familie startet. Statt zehn blauer Links erscheint die Übersicht mit KI, die Materialien vergleicht und konkrete Ergebnisse liefert. Und um ein paar Marken genauer unter die Lupe zu nehmen, kann der KI-Modus genutzt werden: Hier wird die ganze Vielfalt des Webs durchforstet und zusammengetragen: Produktseiten, Bewertungen, Podcasts, Kurzvideos, authentische Meinungen von echten Menschen.

Wer bereits eine reale Couch gesehen hat, kann sie mit Google Lens scannen und suchen. Laut internen Daten (von April 2025) von Google werden monatlich inzwischen 25 Milliarden Suchanfragen über Google Lens durchgeführt und eine von fünf hat eine konkrete Kaufabsicht. Und wer sich einfach nicht für ein Sofa entscheiden kann, nutzt Search Live und fragt nach einem Stil, der in das eigene Wohnzimmer passen würde. Google zeigt nicht nur die Optionen, sondern hilft beim Entscheiden – und das in Echtzeit und in der eigenen Umgebung. Damit passt sich die Suche zunehmend realen Nutzungssituationen an und hilft, individuelle Angebote zu schaffen. So entsteht ein System, in dem der gesamte Kaufprozess von KI begleitet oder vorbereitet wird.

Welches Unternehmen ist für Sie das führende für die nächste Generation digitaler Werbeprodukte und -lösungen?

Wie Agentic Commerce den Handel
neu definiert

Konsumenten erwarten heute aber nicht nur Entscheidungshilfen – sie wollen, dass Aktionen direkt für sie ausgeführt werden. Ziel ist es, Kunden lückenlos von der ersten Inspiration bis zum Kauf zu begleiten. Wer zum Beispiel in die Google Suche „Finde für mich ein Sofa, das in mein Budget passt“ eingibt, erhält künftig nicht nur Suchergebnisse, sondern kann das Möbelstück direkt an Ort und Stelle erwerben. Das ist Agentic Commerce. Damit das funktioniert, müssen Plattformen, Marken und der Einzelhandel zusammenarbeiten. 

Frühe Sichtbarkeit beeinflusst Kaufprozesse

Aber auch im Agentic Commerce ist eines unerlässlich: die Sichtbarkeit der eigenen Marke. In einem gemeinsamen Fireside Chat diskutierten Petra Scharner-Wolff, CEO der Otto Group, im Gespräch mit Philipp Justus, Vice President Central Europe bei Google, wie Marken sichtbar bleiben, wenn Kaufentscheidungen beginnen, bevor Nutzer überhaupt einen Shop besuchen.

Die Antwort darauf verschiebt den Blick deutlich nach vorne. Kaufentscheidungen entstehen zunehmend bereits in der Phase der Inspiration. KI-Modelle erkennen Signale aus Suchanfragen, Videoverhalten oder Markeninteraktionen und leiten daraus potenzielle Kaufabsichten ab.

Wer sich etwa wiederholt über energieeffiziente Waschmaschinen informiert, Interior-Content auf YouTube konsumiert oder sich intensiv mit bestimmten Marken beschäftigt, liefert bereits Signale für spätere Kaufentscheidungen. KI-Systeme verdichten diese Hinweise zu Empfehlungen und führen Nutzer immer gezielter durch Entscheidungsprozesse.

Petra Scharner-Wolff, CEO der Otto Group, und Philipp Justus, Vice President Central Europe bei Google, beim Fireside Chat mit Steven Gätjen auf der OMR. (Foto: Lars Hübner)

Google versteht sich dabei als Vermittler innerhalb eines neuen Commerce-Ökosystems. Philipp Justus formulierte diese Rolle so: „Wir sehen unsere Aufgabe nicht darin, selbst der Händler zu werden, sondern das, was wir über die Interessen des Nutzers wissen, mit passenden Produkten zu verbinden und so ein Matching zwischen Konsument und bestem Angebot herzustellen.“ Daraus ergibt sich eine klare Konsequenz: Marken müssen bereits zu Beginn der Customer Journey präsent sein, um relevant zu bleiben. Genau dort entsteht der Wettbewerb um Aufmerksamkeit, bevor die eigentliche Kaufentscheidung getroffen wird.

Darüber hinaus lohnt es sich für Retailer, eigene KI-Anwendungen zu entwickeln, die dem neuen Bedürfnis nach unmittelbarer, persönlicher Beratung entsprechen und den Konsumenten frühzeitig abholen – so wie es Otto bereits in Kooperation mit Google umgesetzt hat.

YouTube: Kultureller Taktgeber und Wirkungsgarant für Brands

Um frühe Aufmerksamkeit effektiv in Markenwirkung zu verwandeln, führt der Weg für Brands zunehmend über das derzeit größte Video-Ökosystem. Laut Kantar ist YouTube die Video-Plattform Nummer 1 für persönlich relevante Inhalte in Deutschland. 56 Millionen Menschen in Deutschland nutzen YouTube monatlich, rund 21 Millionen davon über den Fernseher (Gemius, September 2024). Damit rückt die Plattform ins Wohnzimmer – dort, wo früher lineares Fernsehen dominierte.

Wie stark sich die Plattform inzwischen als zentraler Ort für Unterhaltung, Information und Markenwahrnehmung etabliert hat, erklärten Merle Meier-Holsten, Managing Director Marketing Private Bank bei der Deutschen Bank, und Dirk Bruns, Director YouTube Advertising Central Europe.

Dirk Bruns, Director YouTube Advertising Central Europe und Merle Meier-Holsten, Managing Director Marketing Private Bank bei der Deutschen Bank auf der OMR. (Foto: Lars Hübner)

Das Beispiel der Deutschen Bank zeigt deutlich, dass sich auch die Mediaplanung hierdurch grundlegend verändert. Über DV360, Googles Enterprise-Tool für programmatische Werbung, lassen sich digitale Umfelder kanalübergreifend bündeln und zentral steuern – dank KI. Durch den Wechsel von isolierten Einzelbuchungen zur gebündelten Ausspielung via DV360 generierte die Deutsche Bank eine um 34 Prozent höhere Reichweite.

Warum Gemini einen Business-Vorteil schaffen kann

Diese datengetriebene Optimierung funktioniert jedoch nur so gut wie die KI, die sie antreibt. Die wirtschaftliche Bedeutung von KI zeigt sich dort, wo Modelle direkt in Kampagnen- und Entscheidungsprozesse eingreifen. Gemini ist dabei die KI-Grundlage des Google-Ökosystems.

Im Zusammenspiel von Google Suche, YouTube und den angrenzenden Werbesystemen werden dadurch Kampagnen nicht mehr nur ausgespielt, sondern mit Hilfe von KI kontinuierlich auf Basis von Echtzeitsignalen angepasst.

Die Effekte sind messbar: Für jeden in die Google Suche investierten Euro entstehen laut weltweiter Google-Studie zur Conversion-Steigerung (Jan 2021-Jul 2024) im Schnitt 6 Euro Umsatz. In Kombination mit Performance Max oder AI Max für Suchkampagnen entwickelt sich daraus ein System, das Reichweite, Zielgruppenansprache und Conversion-Prozesse automatisiert optimiert.

Von der OMR zum nächsten Must-see: Google Marketing Live

Die OMR hat in diesem Jahr vor allem eines gezeigt: Der digitale Handel entwickelt sich zunehmend in Richtung Agentic Commerce. KI-Agenten werden künftig eine größere Rolle dabei spielen, Produkte in Echtzeit zu suchen, zu vergleichen und Einkaufsprozesse zu unterstützen. Für Marken bedeutet das: Sie konkurrieren nicht mehr nur um Klicks oder Reichweite, sondern müssen sicherstellen, dass ihre Produkte auch in KI-gestützten Interfaces und Conversational AI Surfaces sichtbar bleiben.

Auf der Google Marketing Live, der jährlichen Hauptkonferenz von Google für die digitale Werbebranche, wurden nun die nächsten Schritte für Agentic Commerce vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Gemini-KI-Modelle, die laut Google den gesamten Marketingprozess transformieren sollen: von leistungsstärkeren Anzeigen über kreative Inhalte bis hin zu tief integrierter Agententechnologie. KI wird damit zum durchgängigen Hebel entlang der gesamten Customer Journey, von der Inspiration bis zur Kaufentscheidung.

Ein Highlight war die Vorstellung von „Ask Advisor“, einem produktübergreifenden KI-Agenten, der Google Ads, Google Analytics, Merchant Center und die Google Marketing-Plattform über eine einheitliche Oberfläche verbindet. Der Agent soll Werbetreibende mit proaktiven Empfehlungen unterstützen, Prozesse vereinfachen und Zeit sparen.

Wer tiefer einsteigen möchte, kann dies im Artikel zur Google Marketing Live nachlesen.



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Mehr Brand Deals: TikTok testet neues Creator-Profil-Feature


Mit Collaborate with brands testet TikTok eine neues Signal im Profil, mit dem Creator ihre Offenheit für Kooperationen anzeigen können. Das soll Brands helfen, passende Partner:innen einfacher zu finden, direkt in der App.

TikTok bietet Brands und Creatorn zahlreiche Möglichkeiten für Kooperationen – von organischen Funktionen wie Duets und Stitches über gemeinsame Posts bis hin zu Affiliate-Partner:innenschaften im TikTok Shop, bei denen Creator direkt an Verkäufen beteiligt werden können. Doch bevor Kampagnen entstehen, müssen passende Partner:innen überhaupt erst zusammenfinden. Daher will TikTok jetzt offenbar die erste Kontaktmöglichkeit direkt in die App verlagern.

Dafür testet die Trend-App jetzt eine neue Möglichkeit, Creator und Brands für mögliche Kooperationen in der App zusammenzubringen. Der Social-Media-Experte Jonah Manzano entdeckte innerhalb des Bereichs What’s new in TikTok One die neue Option Collaborate with brands.


TikTok Next 2026:
Marken brauchen jetzt „unersetzlichen Instinkt“

Grafik zu TikTok Next 2026 mit den drei Trendbereichen Reali-Tea, Curiosity Detours und Emotional ROI auf schwarzem Hintergrund.
© TikTok via Canva

TikTok will Brand Deals direkt in der App anstoßen

Die neue Funktion Collaborate with brands soll es Creatorn ermöglichen, direkt auf ihrem Profil sichtbar zu machen, dass sie für Kooperationen mit Marken offen sind. Das könnte Unternehmen die Suche nach passenden Partner:innen deutlich erleichtern und Creatorn schneller Zugang zu Brand Deals verschaffen. Statt potenzielle Kooperationspartner:innen erst über andere Plattformen oder per Direktnachricht kontaktieren zu müssen, könnten Marken direkt auf TikTok erkennen, wer für eine Zusammenarbeit bereitsteht.

Vor allem für Creator, die Nischen bedienen oder noch weniger bekannt sind, dürfte die Profiloption spannend sein. Sie erhöht ihre Sichtbarkeit für potenzielle Werbepartner:innen und könnte den Einstieg in bezahlte Kooperationen vereinfachen. Wann die Funktion Collaborate with brands breiter ausgerollt wird, ist bislang allerdings noch unklar.

Auch andere Plattformen treiben die Zusammenführung von Creatorn und Marken voran. X testet etwa mit Creator Connect KI-gestütztes Matching, während YouTube mit Creator Partnerships neue Wege für Kooperationen direkt auf der Plattform schafft.


Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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