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Künstliche Intelligenz

Dual-Laser von AtomStack Kraft im Test


Von Lasercuttern geht eine besondere Faszination aus: Keiner bleibt unberührt, wenn ein unsichtbarer Strahl starres Holz mit Sub-Millimeter-Präzision durchschneidet oder filigrane Muster in Metall graviert. Gleichzeitig ist es eine Technik, die gerade Anfängern Respekt einflößt.

Dass ein Laser blind machen kann, wissen alle – und wer noch nie mit einem Lasercutter gearbeitet hat, ist zunächst überwältigt von den vielen Einstellungen und Parametern, die es zu beherrschen gilt.

  • Günstiger Einstiegslaser zum Gravieren und Schneiden
  • Mit Dioden- und IR-Laser gleichzeitig arbeiten
  • Mehr Funktionen mit AtomStack Studio

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Gut also, dass AtomStack das Kraft-Gerät mit einer Software, die auch Anfängern den Einstieg erleichtern soll, liefert. Wie gut das in der Praxis funktioniert, haben wir uns angeschaut.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Dual-Laser von AtomStack Kraft im Test“.
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Chip-Lithografie: Huawei will Moore’s Law ablösen


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Huawei bringt eine alternative Bewertungsmethode zur Skalierung von Siliziumchips ins Spiel: Anders als bisher die ständig feiner werdende Fertigungsdichte könne man die Signallaufzeiten innerhalb der Chips als Maßstab nehmen, schlug die Chefin von Huaweis Halbleitersparte HiSilicon, He Tingbo, am Wochenende auf dem International Symposium on Circuits and Systems (ISCAS) in Shanghai vor.

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Das von Huawei vorgeschlagene „Tau Scaling Law“ könne das jahrzehntealte „Moore’s Law“ ablösen. Letzteres besagt, dass sich die Chipkomplexität etwa alle zwei Jahre verdoppelt, primär durch immer feinere Fertigungsprozesse mit mehr Transistoren pro Quadratmillimeter Chipfläche. Beim Tau Scaling Law sollen verkürzte Signallaufzeiten das primäre Merkmal sein, anhand dessen die Leistung von Prozessoren, KI-Beschleunigern und anderen Chips zu gemessen wird.

Darauf aufbauend kündigte He das Herstellungsprinzip „LogicFolding“ an: gestapelte Logikchips. Gestapelt können Signale horizontal und vertikal fließen, was die Wege verkürzt. Reduzierte Widerstände in den einzelnen Ebenen sollen weiter helfen. Datenbewegungen kosten viel Energie; durch diesen Ansatz sinkt daher die elektrische Leistungsaufnahme. Zudem begünstigt er die Taktfrequenzen.

Die Versprechen sind groß: Bis 2031 will Huawei mit seinen Partnern zu den weltweit fortgeschrittensten Chipauftragsfertigern aufschließen. Konkret nennt Tingbo eine Transistordichte äquivalent zu 1,4-Nanometer-Prozessen wie Intels 14A und TSMCs A14, die ab 2028 serienreif sein sollen.

Huawei gibt mit diesem Fokus allerdings auch zu, die Konkurrenz in der klassischen Chip-Lithografie absehbar nicht einholen zu können. Das überrascht nicht, denn der niederländische Weltmarktführer für Systeme zur Chipbelichtung, ASML, darf seine modernsten Geräte nicht nach China verkaufen.

Mit älteren Systemen sitzen Huawei und Partner wie der chinesische Chipauftragsfertiger SMIC aktuell in der 7-Nanometer-Generation fest. Weitere Verbesserungen sind zwar möglich, reduzieren aber die Wirtschaftlichkeit. Die Firmen sind maßgeblich auf Mehrfachbelichtungen angewiesen, um die notwendigen Strukturen erreichen zu können. Jede zusätzliche Belichtung erhöht jedoch das Defektrisiko. Schon heute rentiert sich die Chipproduktion für SMIC & Co. nur über Subventionen.

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Auch mit gestapelten Chips dürfte Huawei die Konkurrenz kaum einholen können. Denn: Auch TSMC, Intel und Samsung wollen absehbar Logikchips stapeln. Mit Speicher geschieht das schon längst, etwa bei AMDs X3D-Prozessoren mit Extra-Cache. Ab 2028 will Nvidia mit TSMC GPUs stapeln.

Schon die heutige Bauweise mit mehreren Chiplets nebeneinander auf einem gemeinsamen Träger ist eine Folge der verlangsamenden Fortschritte in der Chipfertigung. So können Hersteller größere Chipkonstrukte bauen und einzelne Teile besser optimieren. Dieses Vorgehen ist auch bei Client-Prozessoren seit Jahren üblich. Intels Core Ultra 300 (Panther Lake) etwa besteht aus drei Logikchiplets.


Nahaufnahme eines nackten Intel-Prozessors

Nahaufnahme eines nackten Intel-Prozessors

Intels Panther Lake ist ein Beispiel für ein aufgeteilten Prozessor. CPU-Kerne, GPU und I/O-Schnittstellen befinden sich in unterschiedlichen Chiplets. Zwei Chiplets an den Ecken sind unbelichtet und dienen nur zur Stabilisierung.

(Bild: Christian Hirsch / heise medien)

Ein Unterschied liegt im Anwendungsfeld: Huawei will zeitnah selbst Prozessoren in Smartphones stapeln. Schon in diesem Herbst soll ein solcher Kirin-Prozessor für Mobilgeräte erscheinen. Konkurrenten außerhalb von China sehen so ein Vorgehen erst mal nur bei Server-Hardware vor, da Stapeltechnik teuer und komplex ist. Die Kühlung etwa stellt ein Hindernis dar, das in kompakten Geräten wie Smartphones besonders schwer zu lösen ist.

Huawei muss derweil auch beim Stapeln Nachteile ausbügeln: ASML-Systeme können die Silizium-Wafer, auf denen die Chips belichtet werden, auf unter einen Nanometer genau ausrichten. Anders als bei den fiktiven Prozessnamen entspricht das einem echten Wert. Die Systeme weisen also eine Ausrichtungsgenauigkeit von wenigen Atomen auf. Chinesische Anbieter hinken hier hinterher.


(mma)



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Mistral und Harvey AI: Den Rechtssektor im Visier


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Die Modelle des französischen KI-Unternehmens Mistral werden künftig über die Software-Plattform des US-Start-ups Harvey AI nutzbar sein. Das gab die Legal-AI-Plattform in einer Pressemitteilung bekannt. Zunächst werden die Mistral-Modelle Kunden in der Europäischen Union im Rahmen eines Early Access zur Verfügung gestellt. Ein breiterer Rollout soll in den kommenden Monaten erfolgen.

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Das in San Francisco ansässige Unternehmen Harvey AI wurde 2022 gegründet. Sein Hauptprodukt, die Software Harvey, bietet speziell für die Rechtsbranche zugeschnittene LLMs an. Durch die Partnerschaft erhält Mistral Zugang zu mehr als 1500 Kunden in 60 Ländern, die Harvey bereits in ihre Geschäftsprozesse integriert haben.

Die Partnerschaft der beiden Unternehmen ist nicht neu. Bereits im Mai 2024 kündigte Harvey AI die Zusammenarbeit mit Mistral in einer Pressemitteilung an. Damals betonte das Unternehmen Mistrals Engagement für Transparenz, Effizienz und Anpassungsmöglichkeiten. Der Einsatz von generativer KI in stark regulierten Branchen erfordere ein Höchstmaß an Sicherheit und Transparenz, schrieb das Unternehmen auf seiner Website.

Als klassischerweise textlastige Domäne bietet das Rechtswesen großes Potenzial für die Nutzung von KI. LLMs können Kanzleien und Institutionen der Justiz zum Beispiel dabei helfen, hunderte Seiten umfassende Prozessdokumente zu durchsuchen.

Anwaltskanzleien setzen KI-Tools aber auch aus ökonomischen Gründen ein: Die Automatisierung von Aufgaben mittels KI verschafft Anwälten zusätzliche Zeit. So können sie mehr Fälle übernehmen.

Das Geschäftsfeld der Rechtsbranche ist bei den großen KI-Herstellern deshalb durchaus umkämpft. Erst kürzlich hatte Anthropic mehrere Plug-ins in seinen kostenpflichtigen KI-Agenten Claude Cowork integriert, die auf juristische Aufgaben spezialisiert sein sollen.

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Dass künstliche Intelligenz vermehrt in der Rechtsbranche genutzt wird, hat derweil auch erhebliche Schattenseiten. Denn häufig wird generative KI eben nicht nur für die reine Dokumentanalyse genutzt. So haben Gerichte weltweit vermehrt mit Schriftsätzen zu kämpfen, die KI-Halluzinationen enthalten. Die KI-Tools zitieren dabei nicht existierende Gerichtsurteile, verfälschen Aussagen oder geben Urteile falsch wieder.

Laut einer Online-Datenbank des Rechtswissenschaftlers Damien Charlotin von der Wirtschaftshochschule HEC Paris gab es Stand Ende Mai 2026 bereits knapp 1500 dokumentierte Gerichtsverfahren, in denen Personen wegen des Vorbringens von Dokumenten mit KI-Fehlern sanktioniert wurden. Charlotin zufolge habe die Menge der betroffenen Gerichtsverfahren seit vergangenem Jahr erheblich zugenommen. Auch in Deutschland gab es bereits erste Fälle. Anfang Mai rügte ein Berliner Kammergericht Anwälte wegen KI-Halluzinationen.

Einige Gerichte in den USA haben bereits Kennzeichnungspflichten für mit KI bearbeitete Dokumente eingeführt. Experten betrachten diese aber als wenig praktikabel und zielführend. Da KI mittlerweile im standardmäßigen Funktionsumfang von Kanzleisoftware integriert ist, wäre nahezu jedes Dokument kennzeichnungspflichtig.


(rah)



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Akteure der Speicherentwicklung vernetzen sich in europäischem Forschungsprojekt


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Ein Energieversorgungssystem, das mit erneuerbaren Energien arbeitet, benötigt Speicher, die Strom oder andere Formen von Energie auch bei Flaute oder bedecktem Himmel flexibel bereitstellen können. In dem vierjährigen Forschungsprojekt Storage Research Infrastructure Eco-System (StoRIES) haben sich Wissenschaft und Industrie mit diesem Thema beschäftigt.

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Das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projekt beschäftigte sich unter anderem mit der Frage, welche Speichertechnologie sich am besten dazu eignet, die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien auszugleichen. Dabei zeigte sich jedoch, dass es eine Universalspeichertechnologie nicht gibt, die alle Anforderungen erfüllt.

„Erst die intelligente Kombination unterschiedlicher Speicher ermöglicht ein Energiesystem, das zugleich flexibel, stabil und klimaneutral ist“, sagte Myriam E. Gil Bardají, stellvertretende Projektkoordinatorin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). „Unsere Ergebnisse zeigen, welche Technologien dafür zusammenspielen müssen und wo in Europa weiterer Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht.“

Ein Batteriespeicher passt für das Stromnetz, weil er schnelle Lastwechsel ermögliche, so das KIT. Thermische Speicher eigne sich für industrielle Prozesse, Wasserstoff schließlich sei eine Möglichkeit, Energie langfristig zu speichern. Auf der Basis dieser Erkenntnisse entstand eine Technologie-Roadmap sowie eine strategische Forschungs- und Innovationsagenda für hybride Energiespeichersysteme.

„Die Energiewende braucht Lösungen, die sich an sehr unterschiedliche Anwendungen anpassen lassen“, sagt Olga Sumińska-Ebersoldt, eine der Initiatorinnen von StoRIES. „Unsere Fallstudien zeigen, dass hybride Speicher nicht nur technische Vorteile bieten, sondern auch helfen können, bestehende Infrastrukturen effizient weiterzunutzen und erneuerbare Energien besser in den Alltag zu integrieren.“

Untersucht wurden unter anderem Konzepte für die Elektrifizierung von Häfen und des Schwerlastverkehrs, für die Versorgung abgelegener Regionen mit erneuerbarer Energie sowie für die Nachnutzung fossiler Kraftwerksstandorte als Speicher- und Flexibilitätszentren. Daneben entwickelten die Forscher kombinierte Speicheransätze für Gebäude und Industrie, um Strom, Wärme und Wasserstoff zu koppeln.

In dem Projekt haben sich Forschungsinfrastrukturen, Industrie und Wissenschaftseinrichtungen in ganz Europa vernetzt und europaweit neue Strukturen für die Energiespeicherforschung geschaffen. Dadurch ist ein europaweites Netzwerk aus 250 Forschungseinrichtungen, spezialisierten Laboren und Testumgebungen entstanden.

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„StoRIES hat gezeigt, wie europäische Forschungskooperationen konkrete Beiträge zur Energie- und Klimapolitik leisten können“, so Holger Ihssen vom Brüsseler Büro der Helmholtz-Gemeinschaft, der im Projekt die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen und Netzwerken sowie die internationale Vernetzung koordinierte. „Die im Projekt entstandenen Netzwerke, Strategien und Ausbildungsformate wirken weit über die Laufzeit hinaus und stärken die Innovationskraft Europas im Hinblick auf nachhaltige Energiesysteme.“


(wpl)



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