Apps & Mobile Entwicklung
Xiaomi 17T und 17T Pro: Xiaomi rüstet Smartphones mit 5-fach-Telekamera auf
Xiaomi setzt auch bei der knapp unterhalb der Premium-Smartphones positionierten 17T-Serie die Kooperation mit Leica fort und konzentriert sich diesmal auf Upgrades der Telekamera. Der Hersteller rüstet die Neuauflagen aber auch mit schnelleren Prozessoren und größeren Akkus auf. Verfügbar ist das 17T ab sofort ab 750 Euro.
Teleobjektiv mit 5-facher Vergrößerung
Anstelle der maximal zweifachen optischen Vergrößerung auf 46 mm Brennweite, die das Xiaomi 15T noch bot, geht das Xiaomi 17T auf eine 5-fache Vergrößerung mit 115 mm, die letztes Jahr noch dem 15T Pro vorbehalten war. Hinter der Optik mit f/3.0 sitzt ein 50-MP-Sensor mit 0,64 µm großen Pixeln. Die Kamera lässt sich im Nahbereich bis 30 cm auch als Telemakro nutzen. Besitzer des Xiaomi 15T Pro kennen diese neue Kamera bereits und erhalten sie im neuen 17T Pro unverändert ein weiteres Mal.
50-Megapixel-Sensoren sind auch hinter den Hauptkameras beider Modelle verbaut. In diesem Punkt setzt Xiaomi im Großen und Ganzen auf die Technik des 15T. Das 17T bietet 50 MP mit 1,0 µm großen Pixeln, f/1,7 und 23 mm Brennweite, das 17T Pro dieselbe Auflösung auf einem größeren Sensor mit 1,2 µm großen Pixeln, f/1.67 und 23 mm. Die Ultraweitwinkelkamera der 17T-Serie kommt mit 12 MP, f/2.2 und 15 mm Brennweite.
Leica Live Moment sorgt für bewegte Fotos
Einen Zeitsprung machen Xiaomis neue Smartphones bei den Fotomodi der Kamera-App. Neu hinzugekommen ist diesmal der „Leica Live Moment“. Gemeint ist damit eine Aufnahme, die nicht nur ein statisches Bild, sondern auch die Bewegung kurz vor der Aufnahme erfasst. Das erinnert an die Live Photos, die Apple anno 2015 mit dem iPhone 6s eingeführt hatte. Der Hersteller erklärt, dass der „Leica Live Moment“ alltäglichen Szenen mehr Kontext verleihe. Die Funktion wird über alle Brennweiten der Rückkamera unterstützt und kann auch im Porträtmodus verwendet werden.
Das 17T ist dieses Mal das kleinere Smartphone
Unterschiede sind dieses Jahr bei den Bildschirmgrößen zu finden. Waren 15T und 15T Pro noch fast gleich groß und setzten beide auf einen 6,83-Zoll-Bildschirm, unterteilt Xiaomi die Serie diesmal in 6,59 Zoll für das 17T und 6,83 Zoll für das 17T Pro. Davon abgeleitet gibt es kleinere Unterscheide bei der Auflösung und Bildwiederholrate. Features wie HDR10+, Dolby Vision und neuerdings bis zu 3.500 cd/m² statt 3.200 cd/m² Spitzenhelligkeit gehören jedoch zur Serienausstattung beider Varianten. Die „Xiaomi Vision Care“ soll das AMOLED-Panel (optional) automatisch dem Umgebungslicht anpassen und Blaulicht, Bildschirmflimmern sowie Bewegungsunschärfe verringern.
Die Akkus wachsen auf 6.500 mAh und 7.000 mAh
Im Vergleich zum Vorgänger des letzten Jahres setzt Xiaomi bei der neuen Serie auf größere Silizium-Kohlenstoff-Batterien, die auf 6.500 mAh statt 5.500 mAh (17T) und 7.000 mAh statt 5.500 mAh (17T Pro) kommen. Xiaomi unterstützt das Laden mit bis zu 67 Watt (17T), wobei das 17T Pro sogar von 90 Watt auf 100 Watt geht. Das drahtlose Laden bleibt dem 17T Pro vorbehalten und wird erneut mit 50 Watt unterstützt. Über den USB-C-Port des Smartphones lassen sich andere Endgeräte mit maximal 22,5 Watt laden.
MediaTek liefert das Prozessor-Upgrade
Mit dem Batterie-Upgrade geht ein kleinerer Leistungsschub einher. Xiaomi geht vom Dimensity 8400 Ultra des 15T auf den Dimensity 8500 Ultra im 17T. Das bedeutet mehr Takt für die drei unterschiedlich ausgelegten Cortex-A725-Cluster und eine schnellere Mali-Grafikeinheit. Xiaomi verbaut immer schnellen LPDDR5X-9600-RAM und UFS 4.1.
Größer fallen die Unterschiede für das 17T Pro aus, das mit dem Dimensity 9500 das aktuelle MediaTek-Flaggschiff mit neuen Arm-C1-Kernen und Mali G1-Ultra MC12 erhalten hat. Die neuen Kerne sind von Haus aus schneller, sie takten aber auch abermals höher. Auch beim 17T Pro sind 12 GB RAM immer gesetzt, den UFS 4.1 gibt es neben 256 GB und 512 GB hier alternativ auch mit 1 TB für dann knapp 1.100 Euro.
Bis zu 5 Jahre neue Android-Hauptversionen
Xiaomi bietet das 17T in Deutschland ab sofort in den Farben Violet, Opal White, Blue und Black an und will das ab Werk mit Android 16 laufende Smartphone für vier Jahre mit neuen Android-Hauptversionen und fünf Jahre mit Sicherheitsupdates versorgen. Das 17T Pro kommt in Deep Blue, Deep Violet und Black und mit fünf Jahren Support für Android-Hauptversionen. Zum Marktstart kommen die Geräte mit folgenden Testversionen:
- 3 Monate Google AI Pro mit erweiterten Zugriffsmöglichkeiten auf Google-KI-Funktionen und 5 TB Cloud-Speicher
- 3 Monate YouTube Premium für werbefreie Nutzung und Offline-Downloads bei YouTube und YouTube Music
- 4 Monate Spotify Premium mit werbefreier Wiedergabe, Offline-Downloads und verbesserter Audioqualität
Technische Daten der Xiaomi-17T-Serie
Launch von Lautsprecher, Watch, Band und Buds
Abseits der zwei neuen Smartphones entlässt Xiaomi heute auch eine Reihe neuer IoT-Produkt in den Markt. Dazu gehören der Bluetooth-Lautsprecher Sound Play für 49,90 Euro, die Watch S5 in 46 mm ab 179,99 Euro, das Smart Band 10 Pro ab 79,99 Euro und die Buds 6 für 119,99 Euro. Details lassen sich den Produktblättern entnehmen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Xiaomi unter NDA im Vorfeld und im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in Wien erhalten. Die Kosten für An- und Abreise wurden vom Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Microsoft: Xbox könnte bald Positron-„Disc-Digitalisierung“ bekommen

Schon in der kommenden Woche könnte Microsoft die Umwandlung von Disc-Spielen in digitale Lizenzen im Xbox-Insider-Programm zum Testen bereitstellen. Das berichtet ein bekannter Insider auf X. Positron ist der Codename des Programms zur Umwandlung von Disc-Lizenzen für Xbox-Konsolen.
In der aktuellen Woche gab es kein Xbox-Insider-Update für Spieler auf der Xbox Series X/S. Stattdessen meldete sich der Xbox-Insider-Chef Brad Rossetti auf der Social-Media-Plattform X zu Wort und bestätigte eine Verschiebung des nächsten Updates auf die kommende Woche. Außerdem ergänzt er: „Das Warten wird sich lohnen, versprochen“, ohne im Detail zu verraten, was auf die Xbox-Insider zukommen wird.
Jez Corden: „Positron kommt“
Allerdings antwortete der bekannte Windows- und Microsoft-Branchenkenner Jez Corden auf das X-Posting Brad Rossetti nur knapp: „Positron kommt“. Damit dürfte sich der Insider auf das Disc-zu-Digitallizenz-Umwandlungsprojekt für die Xbox Series beziehen, das unter dem Codenamen Positron gehandelt wird. Es muss jedoch angemerkt werden, dass eine offizielle Bestätigung hierzu von Microsoft noch aussteht.
Positron soll es möglich machen, Disc-Spiele für die Xbox Series X/S und die Xbox One in eine Account-bezogene Digital-Lizenz umzuwandeln, indem die entsprechende Disc in das Laufwerk der Konsole des Besitzers eingelegt wird. Während dabei auch Xbox Play Anywhere unterstützt werden soll, bleiben Disc-Spiele der ursprünglichen Xbox und der Xbox 360 außen vor und sollen nicht in Digital-Lizenzen umgewandelt werden. Wird die entsprechende Disc weiterverkauft oder ausgeliehen, geht auch die Digital-Lizenz laut Pure Xbox auf den nächsten Besitzer über.
Schachzug gegen Disc-Aus von Sony?
Dabei stellt sich unweigerlich die Frage, ob Microsoft sich mit dem Disc-zu-Digitallizenz-Programm Positron gegen Konkurrent Sony positionieren könnte, der die Einstellung von physischen Datenträgern für 2028 angekündigt hat. Zudem würde Microsoft zumindest für Xbox Series X/S- und Xbox One-Spiele eine Möglichkeit bieten, diese mittels Xbox Play Anywhere auch auf dem PC oder Cloud-Streaming spielen zu können.
Allerdings handelt es sich bei den Gerüchten zum Start von Positron im Xbox-Insider-Programm in der kommenden Woche und der Positionierung dadurch gegen Sony bislang um Spekulation. Es bleibt in jedem Fall spannend, ob die Disc-zu-Digitallizenz-Umwandlung für die Xbox Series schon bald startet und wie sich die Situation rund um Disc-Spiele für Konsolen künftig entwickeln wird.
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Retro-Gaming aus Klemmbausteinen: Donkey-Kong-Arcade-Set von Lego soll im August erscheinen
Einem Leak zufolge steht Lego kurz vor der Vorstellung eines Arcade-Automaten im Stil von Donkey Kong. Das Set soll das Spielgefühl des Originals optisch aufgreifen und zugleich mehrere interaktive Funktionen bieten. Mit dem neuen Modell würde Lego seine Reihe detailreicher Retro-Klassiker aus Bausteinen konsequent fortsetzen.
Rollende Fässer aus Bausteinen
Laut dem X-Nutzer „the_brick_news“ soll das Set eine klassische Spielszene des Retro-Klassikers nachbilden. Der Autor bezeichnet das Modell als potenziellen neuen Höhepunkt der Reihe klassischer Arcade-Titel und sieht darin einen möglichen Konkurrenten zum Anfang Juni erschienenen Pac-Man-Automaten des dänischen Herstellers. Besonders die Kombination aus großem Maßstab, Spielbarkeit und zahlreichen Details wird von diesem hervorgehoben.
Den veröffentlichten Informationen zufolge besteht das Modell aus 1.367 Teilen und soll über mehrere Funktionen verfügen. So sollen die Fässer durch die dargestellten Ebenen rollen, während sich Klempner Mario so bewegen lassen soll, dass er über die Hindernisse springen kann. Darüber hinaus wartet die Umsetzung mit weiteren Details auf: Auch die Umrandung samt den kleinen runden Bildern in den Ecken wurde dem Original nachempfunden. Außerdem verfügt das Modell über die ikonischen Hämmer sowie ein Joystick-förmiges Fass.
Voraussichtlich ab August für 200 US-Dollar
Dem Beitrag zufolge soll das Set in den USA 199 US-Dollar kosten und damit deutlich günstiger ausfallen als das im vergangenen Monat erschienene Pac-Man-Set, das derzeit für 269 US-Dollar verkauft wird. Da dieses hierzulande zum gleichen Euro-Betrag angeboten wird, erscheint möglicherweise auch das Donkey-Kong-Set zu einem Preis von rund 200 Euro. Als Verkaufsstart nennt der Beitrag den kommenden August 2026. Zudem geht der Autor davon aus, dass Lego das Set angesichts der inzwischen veröffentlichten Leaks bereits in den kommenden Tagen offiziell ankündigen wird.
Mit dem neuen Set setzt Lego die Kooperation mit Nintendo fort, mit der in den vergangenen Monaten bereits mehrere gemeinsame Modelle erschienen sind, darunter der Game Boy sowie Mario in seinem berühmten Go-Kart.
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Linux-Distribution bekommt Update: Debian 13.6 bringt Sicherheits- und Stabilitäts-Updates

Debian 13.6 bündelt die neuesten Sicherheits- und Stabilitätsupdates. Zu den auffälligsten Änderungen gehören eine neue Version des Firmware-Updaters fwupd, mit der sich Secure-Boot-Zertifikate aktualisieren lassen, sowie die Nutzung einer älteren Version einer GeoIP-Datenbank aufgrund von Lizenzänderungen.
Das Debian-Projekt hat ein neues Point-Release der Linux-Distribution Debian „Trixie“ in Form von Version 13.6 veröffentlicht. Ein Großteil der Pakete wurde bereits über security.debian.org bereitgestellt. Wer also regelmäßig diese Sicherheitsupdates einspielt, muss zum Release von Debian 13.6 nur wenige Pakete aktualisieren. Dafür kann bekanntlich „sudo apt update && sudo apt upgrade“ über das Terminal genutzt werden.
Die wichtigsten Änderungen von Debian 13.6
Die wohl größte Änderung der Linux-Distribution Debian „Trixie“ 13.6 ist die Aktualisierung des Firmware-Updaters fwupd auf die Version 2.0.20. Dadurch kann das Programm künftig Stammzertifikate (Certificate Authority, CA), Autorisierungsschlüssel (Key Exchange Key, KEK) und die Sperrliste DBX auf den neuesten Stand bringen. Das Update von fwupd ist insofern wichtig, da nun abgelaufene Secure-Boot-Zertifikate aktualisiert werden können.
Außerdem hat das Debian-Projekt das Programm geoip-database auf eine bereits mehrere Jahre alte Version zurückgesetzt. Hintergrund davon ist eine Änderung der Lizenzbedingungen der kostenlosen GeoLite-Datenbank, die mit dem Paket geoip-database ausgeliefert wird. Daher sind aktuelle Versionen dieser Datenbank zur Zuordnung des geografischen Standorts anhand einer IP-Adresse nicht mehr mit den Debian Free Software Guidelines zu vereinbaren. Wer auf GeoLite angewiesen ist, sollte eine Lizenz vom Hersteller Maxmind erwerben, da sonst mit veralteten Daten gearbeitet wird.
Weitere Bugfixes und Sicherheitsupdates
Debian 13.6 fasst zudem eine ganze Reihe an Bugfixes und Sicherheitsupdates für Anwender zusammen. Demnach sind mehr als 100 Sicherheitsankündigungen (Debian Security Advisories, DSA) in das jüngste Point-Release der Linux-Distribution eingeflossen, wie aus einer Meldung auf der Debian-Website zu entnehmen ist. So haben unter anderem Chromium, Thunderbird, der Linux-Kernel, Firefox ESR (Extended Security Release), Samba, OpenSSLund Apache2 eine oder mehrere Aktualisierungen erhalten.
Ferner umfasst Debian 13.6 „Trixie“ Fehlerbehebungen für über 150 Pakete. So hat der Webserver Apache2 gleich mehrere Bugfixes erhalten, die Probleme mit Buffer Overflows, Out-of-Bound-Schreibvorgängen, Denial-of-Service-(DoS)-Schwachstellen und mehr umfassen. Auch für die E-Book-Verwaltungssoftware Calibre, die Office-Suite LibreOffice, die quelloffene Photoshop-Alternative Gimp und den KDE-Dateimanager Dolphin stellt das Debian-Projekt Fehlerbehebungen zur Verfügung.
Gleiches gilt für eine Vielzahl an Systemanwendungen, Bibliotheken und Tools für Programmiersprachen. Demnach wurde der Debian-Installer an neue Kernel-Versionen angepasst und der Terminal-basierte E-Mail-Client Mutt hat gleich mehrere Bugfixes bekommen. Samba wurde indes auf ein neues Upstream-Release aktualisiert, während zudem verschiedene Tools für die Programmiersprache Python Fehlerbehebungen erhalten haben.
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