Digital Business & Startups
Lieblingsdino & Bratkartoffeln: Das weirdeste Gründer-Interview der Woche
Gründer werden viel nach Zahlen, Pitches und manchmal nach Misserfolgen gefragt. Nach dem Persönlichen oder Philosophischen nicht so oft. Deshalb fragt Gründerszene im neuen Format „None Of Your Business“ all das, was sonst nicht in Wirtschaftsinterviews vorkommt. Und vielleicht auch sonst in keinen Interviews.
Diesmal ist Philipp Grassinger, CEO und Co-Founder von Cleverly zu Gast. Das Startup ist auf Nachhilfe mit psychologischem Coaching-Unterbau spezialisiert. Wir treffen uns auf der Gründerszene-Dachterrasse in Berlin.
Die naiven Fragen
Gründerszene: Wie geht’s?
Grassinger: Deepe Frage, dafür dass man sie so häufig stellt. Ich schaue heute anders auf diese Frage. Früher habe ich meistens einfach „gut“ gesagt. Heute würde ich sagen: In einigen Bereichen sehr gut, fühle mich gesund, bin dankbar für Freunde und Familie. Ich spüre aber auch Stress im Beruf. Und eine Unsicherheit in der Welt.
Was ist das Geheimnis deines Erfolgs?
Das Glas ist immer halb voll, nicht halb leer. Aufgeben gibt es nicht. Man muss kreativ werden. Und sich nicht scheuen, um Hilfe zu bitten.
Was ist dein Lieblingsdino?
Der mit dem ganz langen Hals. Fällt mir nur der Name nicht ein.
Wenn du eine Kartoffel wärst, wie willst du zubereitet werden?
(Denkt nach) Als Bratkartoffel mit Frühlingszwiebeln. Kross angebraten mit Butter und Speck. Gnocchi wären auch eine Alternative.
Die nachdenklichen Fragen
Wovon warst du mal vollkommen überzeugt – jetzt aber nicht mehr?
Dass Motorradfahren unbequem ist und ich das nie brauchen könnte. Ich fand es so richtig uncool. Mittlerweile fahre ich sehr gerne. Eine alte Yamaha SR500. Spitzname Madonna. 1990 gebaut.
Was würdest du tun, wenn du ab morgen nichts mehr mit Startups zu tun hättest?
Schreiner vielleicht, mehr mit den Händen arbeiten.
Warum?
Hast du mal Rollrasen verlegt? Du hast erst nur einen Acker, und am Abend siehst du diesen perfekten Rasen und weißt genau, was du gemacht hast. In meinem Job schreibt man viele Mails und spricht mit vielen Leuten. Was habe ich heute geschafft? Das ist nicht immer so klar zu sagen.
Was sollten andere über dich wissen, was sie meistens nicht wissen?
Ich kann schlecht schwimmen, ich kann nicht mal kraulen.
Was wolltest du schon immer lernen – und warum hast du’s (noch) nicht getan?
Italienisch. Und Programmieren.
Die kulturellen Fragen
Welches Buch hat dich am meisten geprägt – und warum?
Die Biografie von Rafael Nadal. Weil ich es bemerkenswert fand, was der Typ für eine Leidensfähigkeit hat. Der wurde von seinem Onkel extrem kleingehalten. Toni Nadal, der war auch sein Trainer. Rafael hat mit 12 Jahren die U14-Meisterschaft gewonnen. Alles war geschmückt zum Feiern. Aber Onkel Toni hat das abgenommen und gesagt: Du hast noch nicht Wimbledon gewonnen. Vorher mochte ich Nadal nicht. War Federer-Fan. Jetzt mag ich beide.
Was hast du zuletzt gelesen?
Aktuell lese ich Midnight Library von Matt Haig. Geht um eine Bibliothek mit abertausenden Büchern, die deine alternativen Lebenswege enthalten.
Welcher Horrorfilm hat dich lange traumatisiert?
Ich schaue keine Horrorfilme. Gibt mir gar nichts.
Welchen Restaurant-Tipp gibst du jemandem, der zum ersten Mal in Berlin ist?
Otto in der Oderberger Straße. Österreichisch-Deutsch. Sehr regionale Zutaten.
Überschätztester Spot in Berlin?
Potsdamer Platz.
Unterschätztester Spot?
Arkonaplatz. Besonders der Food Market ist toll.
Dein Trick um abzuschalten?
Kochen. Und Sport, mit Freunden.
Wie viele Tage Urlaub im Jahr würdest du machen, wenn du es dir aussuchen könntest?
30.
Die literarischen Fragen
Dostojewski: Haben außergewöhnliche Menschen das Recht, Regeln zu brechen?
Nein. (Pause.) Oder warte. Muss nochmal überlegen. Ich habe da direkt an Trump und Co. gedacht, die natürlich nicht einfach alles dürfen. Ich finde es aber in Ordnung, dass man schon mit unter 16 mal ein Bier getrunken hat. Das hast aber nichts damit zu tun, ob man ein außergewöhnlicher Mensch ist.
Austen: Muss man Erwartungen enttäuschen, um glücklich zu werden?
Nein. Kommt aber ganz auf die Erwartungen an. Man sollte nicht mit so vielen Erwartungen durchs Leben gehen. Weil man Glück nicht verfolgen sollte, sondern im Moment erleben. Genügsamkeit ist ein gutes Stichwort.
Camus: Ist Arbeit nur ein Weg, um zu vergessen, wie absurd alles ist?
Nein. Ich glaube, dass Arbeit eine wichtige Komponente ist um sich gebraucht zu fühlen.
Rand: Ist Egoismus gut für alle?
Bis zu einem gewissen Grad.
Kafka: Ist Macht gruselig?
In den falschen Händen schon.
Kafka II: Du wachst morgens auf und bist in einen Käfer verwandelt. Was machst du?
Sofort losfliegen. Und an Orte gelangen, wo ich noch nie war.
Vervollständigen, bitte
Wenn ich unendlich Geld hätte…
…würde ich mir erstmal etwas Zeit kaufen. Um Dinge zu vertiefen, auf die ich schon lange Lust hatte. Ich würde aber auch meinem engsten familiären Umfeld eine sorgenfreie Zukunft bieten.
… und jetzt etwas ohne Weltretten oder Business…
Weltreise. Mit dem Van. Und eine Dachterrassenwohnung.
Entweder Oder
Zelt oder Grand Hotel?
Zelt. So Kann man sich die besten Spots aussuchen. Zuletzt war ich in den Bergen bei Valencia.
Nachtzug oder Flug?
Nachtzug. Die werden auch noch besser werden. Nox zum Beispiel.
Kaffee oder Tee?
Kaffee. Hauptsache aus Italien. Ich bin kein Fan von den sauren Röstungen. Ich will dunkle Schokolade.
Heißt es die Nutella oder das Nutella?
Das.
Nutella ohne oder mit Butter?
Auf jeden Fall mit.
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INJU: Die neuen flüssigen Nahrungsergänzungsmittel
Entdeckt INJU und erlebt die Vorteile flüssiger Nahrungsergänzungsmittel für den Alltag – powered by Gründerszene im praktischen Bundle.
PR / Business Insider
Volle Tage sind für viele eher die Regel als die Ausnahme: morgens schnell in den Tag starten, Meetings, To-Dos, vielleicht noch Sport oder Verabredungen am Abend. Genau für solche Routinen hat INJU flüssige Nahrungsergänzungsmittel entwickelt, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen.
Gemeinsam mit Gründerszene bietet INJU euch ein exklusives Bundle aus Focus und Performance mit 20 Prozent Rabatt – also für nur 39,98 Euro anstelle des regulären Preisen von 49,98 Euro. Dabei handelt es sich um zwei Tonics mit ausgewählten Pflanzenextrakten und Mikronährstoffen, die sich optimal als Ergänzung zu eurer täglichen Routine eignen.
Das exklusive Gründerszene-BUNDLE
Wer steckt hinter INJU?
INJU ist ein junges Start-up aus Berlin, das auf Nahrungsergänzungsmittel in flüssiger Form setzt. Statt Kapseln oder Tabletten kombiniert das Unternehmen wertvolle Nährstoffe in seinen Tonics. Dieser innovative Ansatz sorgt dafür, dass die Produkte einfach und unkompliziert teil eurer Ernährungs-Routine werden – egal ob ihr unterwegs oder zu Hause seid. Das ist gerade an Tagen, an denen Arbeit, Freizeit und andere Verpflichtungen einen wichtigen Fokus einnehmen, ideal.
Das Bundle: Optimal durch den Tag mit Focus und Performance
Im exklusiven INJU-Bundle erhaltet ihr die beiden Tonics Focus und Performance versandkostenfrei zum Sonderpreis von 39,98 Euro. Ihr müsst dafür im Shop nur den Code BOX20 eingeben und profitiert von den 20 Prozent Rabatt.
Focus wird von INJU als „Natural Cell Tonic für Klarheit und Präsenz“ beschrieben und ist optimal für Tage mit vielen Terminen oder Aufgaben. Der Grund: Die enthaltene Pantothensäure trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei. Außerdem helfen Vitamin C und E dabei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Wichtige Inhaltsstoffe im Überblick
- Q10, MSM, Glutathion
- Eisen, Ginseng, Kurkuma
- Vitamine B6, B12, C, E, Niacin, Pantothensäure
Performance ist als Ergänzung für intensivere oder besonders volle Tage gedacht und lässt sich gut mit Focus kombinieren. Das Tonic enthält unter anderem verschiedene B-Vitamine, die zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit beitragen können. Auch hier gilt: Vitamin C und E können helfen, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Wichtige Inhaltsstoffe im Überblick
- Vitamin C, E sowie B1, B2, B3, B5, B6, B9, B12
- Q10, Alpha-Liponsäure, L-Carnitin, D-Ribose, Glutathion
- Ginseng, Kurkuma
Das exklusive Gründerszene-BUNDLE
Alltagstauglichkeit und Anwendung
Die flüssige Form macht die Anwendung besonders unkompliziert, sodass ihr Focus und Performance ohne große Vorbereitungin euren Alltag integrieren könnt. Ihr braucht keinen komplizierten Einnahmeplan, sondern nur einen kurzen Moment zwischendurch. Das gilt sowohl morgens nach dem Frühstück oder aber im Laufe des Tages, wenn ihr unterwegs seid.
Wichtig ist, dass es sich bei den Produkten um Nahrungsergänzungsmittel handelt, die keine ausgewogene Ernährung ersetzen, sondern sie ergänzen.
*Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen Gründerszene und INJU. Links zum Produkt sind Affiliate-Links, über die Gründerszene an den verkauften Produkten beteiligt wird.
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Carbonfact übernimmt Vaayu – deutsche-startups.de
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Carbonfact aus Paris übernimmt Berliner Wettbewerber Vaayu +++ Heartfelt investiert in Getränke-Startup INJU +++ butterfly & elephant investiert in Recycling-Startup Reo +++

Im #DealMonitor für den 29. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
INJU
+++ Der Berliner Investor Heartfelt investiert eine ungenannte Summe in INJU. Das Berliner Startup, 2015 vom Bionade-Gründer Peter Kowalsky sowie Steffen Kellner und Luise Tremel gegründet, setzt auf High Impact Liquids. „Unser Fokus liegt auf Bioverfügbarkeit! Denn bei Nahrungsergänzung kommt alles darauf an, wie gut unser Körper ihn aufnimmt“, heißt es zum Konzept. Mehr über INJU
Reo
+++ butterfly & elephant, die Beteiligungsgesellschaft von GS1 Germany, investiert eine ungenannte Summe in Reo. Das Startup aus Heilbronn, 2022 von Steffanie Rainer, Samira Nabatian und Nina Hillemeir-Köhler gegründet, entwickelt eine digitale Plattform für Verpackungskreisläufe. Das System der Jungfirma erfasst die Rückgabe von Verpackungen an regulären Pfandautomaten und macht diese Daten auswertbar. Mehr über Reo
MERGERS & ACQUISITIONS
Carbonfact – Vaayu
+++ Das Pariser Sustainability-Unternehmen Carbonfact übernimmt das 2020 gegründete Berliner ClimateTech Vaayu, eine CO2-Tracking-Plattform an, die sich speziell an Einzelhändler richtet. „Carbonfact and Vaayu spent the last few years building from the same conviction: that decarbonization in fashion is a data problem, and that the industry needs a purpose-built platform rather than retrofitted generic tools. Bringing these two platforms together gives the industry what it has been missing: a single, comprehensive, product-level environmental dataset“, heißt es zur Übernahme. Vaayu, 2020 von Anita Daminov, Luca Schmid und Namrata Sandhu gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 12 Millionen Euro ein – vor allem von CapitalT und Atomico. Zu den Investoren von Carbonfact, 2021 gegründet, gehören Alven, Headline und Y Combinator. Zuletzt flossen in der Series A 15 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Mehr über Vaayu
VENTURE CAPITAL
neoteq ventures
+++ Der 2020 gestartete Kölner Frühphasen-Investor neoteq ventures verkündet das First Closing seines zweiten Fonds. Im Topf sind inzwischen über 25 Millionen Euro (Zielgröße: 50 Millionen). In den vergangenen Jahren investierte das Team rund um B.J. Park und Simon Schneider mit seinem ersten Fonds (40 Millionen schwer) in 17 Startups – darunter Jumingo, Detechgene und OMMM. neoteq investiert deutschlandweit, das Rheinland ist und bleibt dabei aber ein Schwerpunkt. Rund 80 % der derzeitigen Portfolio-Firmen stammen aus dem Rheinland. Mehr über neoteq ventures
Marvelous
+++ Der Berliner DeepTech-Investor Marvelous, 2023 gestartet, legt gemeinsam mit der Joachim Herz Stiftung den Marvelous Scito Fund auf. Der neue Fonds investiert „in technologieorientierte Ausgründungen und Startups in frühen Entwicklungsphasen“. Zu den thematischen Schwerpunkten gehören dabei Advanced Materials, Waste Valorization und Robotics. Die Joachim Herz Stiftung investiert 20 Millionen Euro in den neu aufgelegten Fonds, der auch in „ausgewählte DeepTech-Fonds“ (Fund of Funds) investiert. Mehr über Marvelous
EKK & Co.
+++ Die Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft EKK & Co. verkündet das First Closing ihres dritten Fonds (EKK & Co. III Early Growth). Im Topf sind derzeit 15,1 Millionen Euro (Zielvolumen: 75 Millionen). „Das Closing bestätigt für uns, dass unser Ansatz – die Verbindung von ‚Success Stories – of People‘ und einem klar fokussierten Early-Growth-Capital-Ansatz – funktioniert“, teilt das Team mit. Mehr über EKK & Co.
The Vibe VC
+++ Mit The Vibe VC geht in Zürich ein Micro-VC für vibe-coded-Startups an den Start. „We invest at the point where a vibe-coded startup starts to show real signal. The ticket is intentionally small and early, so we can back momentum while it is still forming“, teilt das Team mit. Hinter The Vibe VC stecken Seriengründer Oliver Flueckiger, der ehemalige Apple-Mitarbeiter (Engineering Manager) Marcel Germann und Gbanga-Gründer Matthias Sala. Mehr über The Vibe VC
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): azrael74
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Nvidia-CEO Huang: Wegen KI zählt nicht mehr das Studium – sondern etwas anderes
- Nvidia-Chef Huang sagt: Es spielt keine Rolle, was Kinder studieren – wichtiger ist, wie sie KI nutzen, um ihr Lernen und ihr Handwerk zu vertiefen.
- Journalismus, Kunst und Storytelling bleiben wertvoll – menschliche Qualitäten wie Kreativität und Urteilsvermögen werden in einer KI-Welt sogar noch gefragter.
- KI macht Menschen nicht fauler, sondern ehrgeiziger – so wie PC, Internet und Smartphone es vor ihr getan haben, sagt Huang.
Eltern sollten sich in der Ära der künstlichen Intelligenz nicht zu sehr darum sorgen, was ihre Kinder studieren, sagt Nvidia-Chef Jensen Huang.
„Ich glaube, das wird keine Rolle spielen. Alles, was früher wichtig war, wird auch in Zukunft wichtig sein“, sagte Huang am Montag gegenüber dem singapurischen Sender „Channel NewsAsia“. Statt KI-sichere Fächer zu jagen, sollten Studenten sich darauf konzentrieren, KI zu nutzen, um ihr Lernen zu vertiefen und ihre Fähigkeiten zu verbessern, so Huang.
Der Nvidia-Chef nannte Journalismus, Storytelling, Kunst und Design als Beispiele für Bereiche, die auch dann wertvoll bleiben werden, wenn KI immer mächtiger wird. Er wies darauf hin, dass die besten Interviewer nicht nur gut vorbereitet sind, sondern auch im Moment präsent bleiben, aufmerksam zuhören und dynamisch reagieren können.
„Die Fähigkeit, für ein Publikum eine Geschichte zu erzählen, wird in Zukunft genauso wichtig sein wie heute“, sagte Huang.
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Der Nvidia-Chef verwies auch auf das japanische Konzept „Wabi-Sabi“ – die Schönheit der Unvollkommenheit – und deutete an, dass einzigartig menschliche Qualitäten in einer KI-gesättigten Welt sogar noch wertvoller werden könnten.
„Was auch immer deine Leidenschaft ist – das Einzige, was du tun musst, ist, dir selbst die Frage zu stellen: Wie kann KI mein Lernen, mein Handwerk, meinen Sinn erhöhen?“, sagte er.
Huang ist nicht der einzige Wirtschaftsführer, der sich dazu äußert, wie KI Bildung und Arbeit neu gestalten könnte. Anfang des Monats sagte Futurist und Unternehmer Peter Diamandis gegenüber BUSINESS INSIDER (BI), dass Kinder Eigenschaften wie Neugier, Zielstrebigkeit und Anpassungsfähigkeit brauchen werden, um in der KI-Ära erfolgreich zu sein.
Kindern „beständige menschliche Fähigkeiten“ beibringen
Unterdessen sagte Unternehmer und Professor Scott Galloway im Podcast „The Diary of a CEO“, dass Eltern sich darauf konzentrieren sollten, Kindern beständige menschliche Fähigkeiten wie Storytelling, Kommunikation und Beziehungsaufbau beizubringen.
Huang schloss sich diesem Gedanken an und argumentierte, dass KI zwar Teile vieler Jobs automatisieren würde, aber die Menschen auch zu anspruchsvollerer Arbeit drängen würde, die Urteilsvermögen und Kreativität erfordert.
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„Ein Job ist wie ein Korb voller Aufgaben“, sagte er. „Viele dieser Aufgaben werden automatisiert. Und ich denke, dass wir uns durch die Automatisierung auf die schwierigeren Teile unserer Arbeit konzentrieren können.“
Huang widersprach auch Bedenken, dass der weit verbreitete Einsatz von KI Menschen weniger intelligent oder träger im Denken machen könnte. Dafür zog er Vergleiche zum Aufstieg von Computern, dem Internet und Smartphones und argumentierte, dass frühere Technologiewellen den menschlichen Ehrgeiz eher gesteigert als verringert hätten.
„Werden wir in Zukunft beschäftigter oder weniger beschäftigt sein? Ich glaube, die Antwort ist: mehr beschäftigt“, sagte Huang.
Lest den Originalartikel auf BUSINESS INSIDER US.
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