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„O.B. für alle Tage“: Erste Ogilvy-Kampagne für O.B. räumt mit Tabus um die Periode auf
Frei von Scham und Tabus möchte Ogilvy die Kommunikation über die Periode gestalten.
Schluss mit blauer Flüssigkeit: Die erste Kampagne von Ogilvy, Thjnk und Loved für die Marke für Periodenprodukte O.B. will ehrlich, authentisch, aber auch humorvoll über das Thema Periode sprechen und so die Traditionsmarke vor allem für jüngere Zielgruppen attraktiver machen.
Erwartungen an Werbung für Periodenprodukte haben sich in den letzten Jahren verändert: Aufnahmen von Frauen, die tiefenentspannt in weißen Sommerkleidern über Wiesen hüpfen, und Flüssigkeiten, die blau oder lila, aber niemals rot sind, haben insbesondere in den jüngeren Generationen ausgedient. Werbung soll die Realität menstruierender Personen widerspiegeln, anstatt sie zu verstecken, als wären rotes Periodenblut, Krämpfe oder Stimmungsschwankungen etwas schambehaftetes. Mit Tabus zu brechen und offen und authentisch über das Thema Periode zu sprechen, ist auch das Ziel der neuen O.B.-Markenplattform „O.B. Für alle Tage“ von Ogilvy.
Alice Baldczus, Management Supervisor bei Ogilvy, beschreibt die Kampagne als „Startschuss für eine neue Ära von O.B.“: Ziel sei gewesen, sich von den typischen klinisch-sauberen Bildern zu lösen, die man aus der Werbung für Periodenprodukte kenne, und nicht nur Produktvorteile zu kommunizieren, sondern vor allem die Lebensrealität der Zielgruppe in den Mittelpunkt zu stellen. „Die Periode fühlt sich nun einmal nicht jeden Tag nach Sport, perfektem Make-up und einem Dauerlächeln an. Ich bin wahnsinnig stolz darauf, mit einem Team von vielen starken Frauen genau diese Realität sichtbar machen zu dürfen“, ergänzt Natalie Hansen, Creative Director bei Thjnk.
Auch in der Farbsprache der neuen Markenplattform zeigt sich der Bruch mit Klischees: Die Markenfarbe türkis wird durch ein kräftiges Rot ergänzt, dass die Enttabuisierung der Periode symbolisiert. Markante Kampagnenmotive wie ein „Congrats on your Period“-Kuchen sollen eine ehrliche, aber auch humorvolle Kommunikation rund um das Thema Periode ermöglichen.
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Anthropic vor historischem IPO: Bewertung übertrifft OpenAI
Anthropic plant Mega-Börsengang
– Bewertung könnte auf über 300 Milliarden US-Dollar steigen

Anthropic bringt den Börsengang auf den Weg
Im Dezember berichtete die Financial Times über konkrete Vorbereitungen für einen möglichen Börsengang von Anthropic. Demnachfbeso hatte das Unternehmen die Kanzlei Wilson Sonsini engagiert, die unter anderem die Börsengänge von Google, LinkedIn und Lyft begleitet hatte. Zudem wechselte mit Krishna Rao ein Manager zu Anthropic, der zuvor eine zentrale Rolle beim Airbnb-IPO gespielt hatte. In der Branche wurden diese Personal- und Strukturentscheidungen als deutliche Hinweise auf einen IPO gewertet. Eine offizielle Bestätigung gab es damals jedoch nicht.
Diese Einschätzung wurde nun zumindest teilweise bestätigt. Anthropic gab jüngst die vertrauliche Einreichung eines S-1-Formulars bei der US-Börsenaufsicht SEC bekannt. Das Unternehmen erklärte zudem, dass die Prüfung durch die Behörde den Weg für einen möglichen Börsengang ebnen könne. Ob und wann dieser tatsächlich stattfindet, hänge weiterhin von den Marktbedingungen sowie dem Verlauf des Prüfverfahrens ab.
Seit Monaten wird darüber spekuliert, welches der großen KI-Unternehmen den Gang an die Börse zuerst wagt. Die Aufmerksamkeit richtete sich dabei lange vor allem auf OpenAI. Mit der Einreichung bei der SEC hat Anthropic nun jedoch den ersten offiziellen Schritt gemacht.
Der Wettbewerb verlagert sich auf die Finanzmärkte
Während viele Nutzer:innen vor allem die Leistungsfähigkeit von Claude, ChatGPT oder Gemini diskutieren, richtet sich der Blick von Investor:innen zunehmend auf Umsatzwachstum, Profitabilität und Kapitalbedarf. Denn die Entwicklung moderner KI-Modelle erfordert Investitionen in Milliardenhöhe. Ein möglicher Börsengang von Anthropic würde tiefere Einblicke in die wirtschaftliche Realität eines der wertvollsten KI-Unternehmen der Welt ermöglichen.
Sollte die SEC dem Antrag zustimmen, könnte Anthropic einen der wertvollsten Börsengänge der Technologiegeschichte hinlegen. Schätzungen zufolge lag die Unternehmensbewertung Ende Mai bei 965 Milliarden US-Dollar. Damit würde das Unternehmen sogar vor OpenAI liegen, dessen Bewertung zuletzt auf etwa 852 Milliarden US-Dollar beziffert wurde. Zum Vergleich: Alibaba wurde beim Börsengang 2014 mit rund 231 Milliarden US-Dollar bewertet, Facebook 2012 mit etwa 104 Milliarden US-Dollar, wie ein Ranking von Stock Sharks aus dem Oktober 2025 zeigt.
Rückenwind erhält Anthropic dabei durch die starke Geschäftsentwicklung. Nach aktuellen Prognosen könnte das Unternehmen 2026 einen Jahresumsatz von knapp 45 Milliarden US-Dollar erreichen und damit rund 35 Prozent mehr Umsatz erzielen als OpenAI. Zudem rechnet Anthropic bereits im zweiten Quartal mit dem ersten operativen Gewinn – ein weiterer Faktor, der die hohen Erwartungen der Kapitalmärkte erklärt.
Anthropics Umsatz deutlich vor OpenAI:
5 Mal mehr als 2025

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Social Commerce: Warum das Teleshopping-Urgestein QVC große Pläne im Tiktok-Shop hat
In den USA hat der Teleshopping-Riese QVC Insolvenz angemeldet, in Deutschland gehört QVC zu einem der aktivsten Akteure im Tiktok-Shop. Wie das zusammenpasst und warum QVC auf der Social-Media-Plattform zu seinen alten Teleshopping-Tugenden zurückkehrt, erklärt Stefan Meurer, Vice President Buying & Sourcing, im Exklusiv-Interview mit HORIZONT.
Zweifellos hat QVC schon einmal bessere Zeiten gesehen. Vor 40 Jahren gehörte der US-Sender zu den entscheidenden Akteuren, die Einkaufssendungen
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Interview mit Maike Abel: OWM: Neue Vorstände, alte Baustellen
Maike Abel ist seit 2025 Vorstandsvorsitzende der OWM
Vor einem Jahr hat Maike Abel den Vorsitz der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) übernommen. Seitdem ist viel passiert: neue Strukturen, neue Themen, mehr Dynamik. Im Gespräch mit HORIZONT zieht Abel eine erste Bilanz – und spricht über Plattformdominanz, KI im Marketing und die Frage, wie sichtbar Marken in einer algorithmischen Welt bleiben.
Zunächst eine Nachricht: Die OWM holt zwei neue Vorstände. Christoph Weber, President Global Marketing, Sales Excellence & R&D bei F
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