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Corsair Warthog: Martialisches Militär-Gehäuse nutzt Jet-Taster

Das Warthog will nicht elegant, sondern martialisch sein. Corsair greift für das auf der Computex 2026 vorgestellte Gehäuse daher auf ein „Militär-Design zurück“, das auch das I/O-Panel umfasst. Tasten sitzen hinter Abdeckungen, die an diejenigen eines Kampfjets erinnern sollen.
Damit soll sich das Warthog, dessen Name entweder an ein Flugzeug oder den Buggy aus dem Shooter Halo denken lässt, visuell lose an das (deutlich dezentere) Corsair C70 aus dem Jahr 2012 anlehnen, das ebenfalls „militärisch“ aussehen sollte. Hier geht Corsair allerdings bei der Gestaltung deutlich aggressiver vor. Kantige Dreiecksformen, grobes Mesh mit 3D-Struktur, die den Luftdurchsatz um 12,7 Prozent steigern soll, Schalterabdeckungen aus Metall und Lanyard an der Front nebst Tragegriffen fallen deutlich stärker ins Auge.
Technisch gestaltet Corsair das Warthog gemäß aktueller Standards – und baut groß. Kühler und Grafikkarten werden nicht eingeschränkt, lange GPUs mit einer Stütze vor dem Durchbiegen bewahrt. Die Anzahl der Festplatten wird allerdings auf drei beschränkt, wovon zwei auf das 2,5″-Format entfallen.
Die Kühlung übernehmen zwei 360-mm-Radiatoren (Deckel und Seite) oder maximal 13 120-mm-Lüfter. Sie werden über Corsairs „InfiniRail“-Befestigungssystem verbaut, das auch die Nutzung breiterer Lüfter ermöglicht. Maximal passen zwei 200-mm-Lüfter hinter die Front.
Im einfachen Warthog, das in Schwarz oder Olivgrün verkauft wird, liefert Corsair aber keine Lüfter mit. Diese gibt es erst mit der RS-Variante, die zwei neue 200-mm- und einen 120-mm-Lüfter aus der RS-Serie besitzt. RGB-LEDs spart sich Corsair, es solle nichts von der Optik des Gehäuses ablenken, lautet die Begründung. Über eine integrierte Lüftersteuerung verfügt das Warthog nicht, Lüfter müssen einzeln über das Mainboard gesteuert werden.
Darüber hinaus spendiert Corsair dem Tower noch ein paar untypische Features. Der Mainboard-Tray besteht aus Lochblech, was die Kabelführung durch zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten erleichtern soll. Zusätzlich beleuchtet Corsair die Anschlüsse des Mainboards. Dies erleichtere es Kabel einzustecken, heißt es. Angeschaltet wird die Beleuchtung über die Vorderseite des Warthog.
Zu Preisen und zur Verfügbarkeit hat Corsair noch keine Angaben gemacht.
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Aorus Infinity Mainboards: Organische Kühlkörper aus dem 3D-Drucker treffen auf 11.400 MT/s

Gigabyte präsentiert im Rahmen der Computex zwei Oberklasse-Mainboards aus der neuen Infinity-Serie. Während das X870 Infinity den Fokus auf schnellen Speicher legt und an die Tachyon-Serie erinnert, fällt das X870E Infinity Next durch seine organische Formgebung der Kühlkörper aus dem Metall-3D-Druck auf.
Das X870 Aorus Infinity ist praktisch ein Tachyon
Das kleinere der beiden Boards ist das X870 Aorus Infinity, welches in vielerlei Hinsicht an die Overclocking-Serie von Gigabyte, Tachyon, erinnert. Bereits auf den ersten Blick fällt auf, dass Gigabyte hier den Sockel um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn rotiert hat und die RAM-Bänke, derer es nur zwei gibt, auf die Oberseite des Bretts wandern.
Auch bei früheren OC-Boards der Tachyon-Reihe auf Sockel AM5 oder LGA 1851 hat Gigabyte auf dieses Layout zurückgegriffen, um die Signalwege zu verkürzen und somit die Signalintegrität zu erhöhen. So soll das Board Speichergeschwindigkeiten von bis zu 11.400 MT/s unterstützen. Das Hauptziel der Entwicklung sei die Reduzierung von Latenzen gewesen, so Gigabyte. Die Ziel-Timings liegen bei CL24.
Mit dem „AI-enhanced X3D Turbo Mode 2.0“ soll das Board ganz oben in der Overclocking-Liga mitspielen. Dazu ist ein eigener Hardwarechip zur Überwachung des Lastverhaltens verbaut. In Kombination mit einer anhand von „Big Data“ trainierten, dynamischen OC-Engine soll so die perfekte Performanceoptimierung für jeden Prozessor erreicht werden.
Das X870E Aorus Infinity Next ist ein organisch anmutender Hingucker
Auch das Flaggschiff der neuen Infinity-Serie verfügt über den X3D Turbo Mode 2.0, muss jedoch ohne das optimierte Layout mit dem rotierten Sockel auskommen. Auch dieses Board verzichtet auf Dual-Rank und bietet lediglich zwei RAM-Slots, um optimale Stabilität zu gewährleisten. Gigabyte gibt auch hier 11.400 MT/s für den Arbeitsspeicher an.
Der eigentliche Eyecatcher liegt jedoch ohne Zweifel in den so noch nie gesehenen Kühlkörpern des Mainboards. Die „AI Gyroid“ getaufte Struktur für den M.2 Heatsink sowie weitere Kühlkörper auf dem Board stammen aus dem Metall-3D-Druck. Die Struktur wirkt außerordentlich organisch und erinnert beispielsweise an den inneren Aufbau von Knochen – oder aber bioorganische Technologie aus einem Sci-Fi-Universum. Gigabyte spricht von einer 44 Prozent größeren Kühlfläche durch diese Struktur verglichen mit konventionellen Kühlkörpern.
Auch die Vapor Chamber soll aus 3D-gedrucktem Metall gefertigt sein. In Kombination mit einer wabenförmigen Backplate soll eine nie dagewesene Kühlperformance erreicht werden. Gleichzeitig soll die Stromversorgung neue Maßstäbe setzen. Mit hochqualitativen MOSFETs von Infineon (OptiMOS), wie sie auch in Data Centern zum Einsatz kommen, und 64 Phasen sollen (in der Theorie) insgesamt bis zu 5.120 Ampere abrufbar sein.
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Dorfromantik: Zum 5. Geburtstag kommen die Nacht und ein Mittelalter-DLC
Dorfromantik wurde Ende April fünf Jahre alt. Heute folgen dem Jubiläum ein Update und mit dem Medieval Biome Pack ein DLC, der vor allem optische Neuerungen mit mittelalterlichem Einschlag bietet. Neue Komfortfunktionen und einen seitens der Community schon lange gewünschten Nachtmodus gibt es für alle Spieler kostenlos.
Mittelalter statt Moderne
Mit dem Medieval Biome Pack versetzt das Berliner Studio Toukana Interactive die Legespielwelt von Dorfromantik in ein mittelalterliches Setting. Das kosmetische DLC verändert zahlreiche bekannte Gebäude und zehn Spezialplättchen. Ruinen werden zu Burgen, Lokomotiven werden zu Pferdekutschen, aus Dampfschiffen werden Handelskoggen und Dörfer bieten Fachwerk, soweit das Auge reicht. Insgesamt umfasst das Paket zehn überarbeitete Special Tiles, drei saisonale Mittelalter-Biome für Sommer, Herbst und Winter sowie zwei neue Musikstücke von Komponistin Laryssa Okada.
Am eigentlichen Spielablauf soll sich mit dem DLC aber nichts ändern, betonen die Entwickler. Gameplay und Balancing bleiben unverändert und neue Quests, Errungenschaften oder Bewohner gibt es auch nicht.
Das Medieval Biome Pack kostet auf Steam 4,99 Euro. Das Grundspiel selbst ist aktuell und bis zum 11. Juni 2026 um 40 Prozent auf 7,79 Euro rabattiert. Regulär kostet Dorfromantik rund 13 Euro.
Nachtmodus und Ranglisten kostenlos
Parallel zum kostenpflichtigen DLC erscheint ein kostenloses Anniversary Update. Die wichtigste Neuerung ist ein Nachtmodus, der die Landschaften in sanfte Blau- und Abendtöne taucht. Spieler können den Modus manuell einschalten; einen dynamischen Wechsel zwischen Tag und Nacht gibt es nicht.
Darüber hinaus integriert Toukana erstmals Ranglisten direkt ins Spiel. Die Leaderboards lassen sich im Hauptmenü einsehen und filtern. Beide Funktionen waren laut Entwickler häufige Wünsche aus der Community.
Überraschungshit in der Pandemie
Mit Dorfromantik gelang Toukana im März 2021 ein Überraschungshit. Das digitale Puzzle- und Legespiel mit Carcassonne-Spielprinzip wurde von vier Studenten des Studiengangs Game Design an der HTW Berlin entwickelt und vom Land Brandenburg mit einer Förderung in Höhe von 110.000 Euro unterstützt. Nach dem Ende der Early-Access-Phase im April 2022 folgten im September 2022 eine Umsetzung für die Nintendo Switch sowie 2025 auch Fassungen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Aktuell laufen beim inzwischen neunköpfigen Team die Arbeiten an einer Mobile-Version.
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Ja, ich spiele es auch immer noch ab und an.
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Ja, vor einiger Zeit.
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Nein, ich kannte das Spiel aber.
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Nein, Dorfromantik war mir bis heute auch gar kein Begriff.
Nach Dorfromantik haben die Entwickler in Zusammenarbeit mit Kurzgesagt ein weiteres Strategiespiel veröffentlicht. Star Birds ist im September 2025 erschienen.
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Neue LCDs für Spieler: Asus setzt auf 5K mit Dual Mode und TUF im Doppelpack

Asus hat auch neue Gaming-Monitore mit LCD-Technik zur Computex vorgestellt. Darunter ist der ROG Strix 5K XG27JCEG mit 5K-IPS-Panel und Dual Mode. Bei den TUF-Modellen gibt es VA mit UWQHD auf 34 Zoll und IPS mit WQHD auf 27 Zoll zur Auswahl.
ROG Strix 5K XG27JCEG
Nicht nur namentlich erinnert der neue ROG Strix 5K XG27JCEG an den auf der CES vorgestellten ROG Strix 5K XG27JCG, denn beide bieten ein IPS-Panel mit 5.120 × 2.880 auf 27 Zoll und somit sehr hohe 218 ppi, das „E“ beim Neuling aber einen großen Unterschied bei der Bildwiederholrate. Statt mit 180 Hz wie beim XG27JCG, arbeitet der neue XG27JCEG bei nativer Auflösung lediglich mit 80 Hz. Allerdings gibt es ebenfalls den Dual Mode zum Umschalten auf WQHD mit 320 Hz.
Asus nennt eine Reaktionszeit von geringen 0,3 ms und spricht von „Fast IPS“. Für reduzierte Schlieren bei Bewegung sorgt ELMB2. Ferner werden 95 Prozent von DCI-P3 und Display HDR 400 genannt. DisplayPort 1.4, HDMI 2.1 und USB-C mit 15 Watt sind bei den Anschlüssen vertreten. Weitere USB-Ports müssen vorhanden sein, denn eine KVM-Switch-Funktion gibt es ebenfalls. Zudem wird mit den Features AI Visual, Dynamic Shadow Boost und Dynamic Crosshair geworben. Das Asus DisplayWidget Center soll wiederum automatische Firmware-Updates und den Im- oder Export von Monitoreinstellungen ermöglichen.
Weder einen Preis noch einen Termin zum Marktstart hat Asus für den XG27JCEG genannt. Der Vorgänger XG27JCG ist bereits im Handel ab 715 Euro erhältlich.
TUF VG27AQML5F und VG34WQML5F
In der TUF-Serie wurde der 27-Zoll-Monitor TUF Gaming VG27AQML5F im klassischen 16:9-Format mit 2.560 × 1.440 Pixeln angekündigt. Das IPS-Panel arbeitet mit hohen 320 Hz und soll in der höchsten Overdrive-Einstellung eine Reaktionszeit von 0,3 ms erreichen. Unterstützung für FreeSync und G-Sync sowie ELMB Sync werden genannt. 95 Prozent von DCI-P3 und Display HDR 400 stehen hier ebenfalls auf dem Papier.
Der TUF Gaming VG34WQML5F nutzt wiederum ein gebogenes VA-Panel mit 3.440 × 1.440 auf 34 Zoll. Nativ arbeitet er mit 240 Hz, kann aber im Dual Mode auf 480 Hz beschleunigt werden. Dann sinkt allerdings die Auflösung auf 1.720 × 720 Pixel. Die minimale Reaktionszeit gibt Asus mit 0,5 ms an. FreeSync Premium, DisplayHDR 400, 95 % DCI-P3 und ELMB werden außerdem aufgeführt.
Bei beiden TUF-Neulingen kommt ein überarbeiteter Standfuß mit „Quick Release“-Installation und kleinerer Grundfläche zum Einsatz. Er bietet unter anderem eine Höhenverstellung und Pivot.
Dennoch bewirbt Asus an dieser Stelle noch eine alternative Halterung: Der TUF Gaming Monitor Arm AAS02 wird am Tisch mit einer typischen C-Klemme fixiert. Er soll Monitore mit bis zu 32 Zoll und 10 kg (flach) respektive 7 kg (curved) Gewicht unterstützen.
Auch zu diesen Neuheiten hat Asus keine Angaben zu Verfügbarkeit und Preisen gemacht.
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