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So kannst du KI-Ergebnisse in der Suche aktiv ausschalten


Keine Lust auf KI-Antworten? Microsoft führt für Bing erstmals eine offizielle Opt-out-Funktion ein. Nutzer:innen und Branchenbeobachter:innen diskutieren jedoch über die Umsetzung.

Microsoft Bing führt eine neue Möglichkeit ein, KI-generierte Antworten auszublenden. Wie Microsofts Search-Chef Jordi Ribas auf X mitteilte, steht ab sofort eine Vorschauversion einer Browser-Erweiterung für Chrome und Edge zur Verfügung. Mit einem Klick können Nutzer:innen die von Copilot generierten Antworten in den Bing-Suchergebnissen ein- oder ausblenden.

Laut Ribas soll die neue Funktion sicherstellen, dass Bing User selbst entscheiden können, welche Sucherfahrung sie im jeweiligen Moment bevorzugen. Erkenntnisse aus der Nutzungsforschung hätten gezeigt, dass viele Menschen KI-Antworten nicht bei jeder Suche nutzen möchten. Alternativ zur Erweiterung können Nutzer:innen auch einfach den Zusatz -ai an ihre Suchanfrage anhängen. Die Copilot-Antworten werden dann ausgeblendet und Bing zeigt ausschließlich Suchergebnisse ohne KI-generierte Antworten an.


Bing bekommt neue KI-Bildersuche mit Kategorien und Zusammenfassungen

Bildersuche bei Bing mit KI-Zusammenfassungen
© Microsoft

Der Wunsch nach KI-freier Suche wächst, doch Microsofts Lösung wirft Fragen auf

KI wird bei Google, Meta und auch Microsoft immer stärker zum Standard. Bing bietet Nutzer:innen nun jedoch immerhin die Möglichkeit, sich per Opt-out gegen KI-Antworten zu entscheiden. Denn offenbar wünschen sich weiterhin viele Menschen eine Suche ohne KI-generierte Antworten. Von dieser Entwicklung profitiert beispielsweise DuckDuckGo. Die Suchmaschine berichtete Ende Mai, dass sich die Aufrufe ihrer No AI-Suchseite seit der Ankündigung von Googles KI-Offensive verdreifacht hätten. Zwar bietet auch DuckDuckGo inzwischen eigene KI-Funktionen an, diese sind jedoch optional und nicht fester Bestandteil der Suchergebnisse.

Since Google revealed its plans for an AI search overhaul, visits to our „No AI“ search page have tripled…and they’re still rising! Want to make it your default on Chrome or Firefox? Grab our No-AI extensions and banish AI-assisted answers, chat, and AI images. (1/3)

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— DuckDuckGo (@duckduckgo.com) 29. Mai 2026 um 20:04

Auch eine im Frühjahr 2026 von der Content-Marketing-Agentur Orbit Media veröffentlichte Studie zur Nutzung von KI-Suchen zeigt, dass KI-Antworten nicht bei allen auf Zustimmung stoßen. Demnach ignorieren 23 Prozent der Befragten KI-Zusammenfassungen in Suchmaschinen bewusst, weitere sieben Prozent haben sie vollständig deaktiviert.

Für Diskussionen sorgt allerdings die gewählte Umsetzung der Opt-out-Funktion. Einige User fragten auf X, warum Microsoft dafür eine separate Browser-Erweiterung entwickelt, statt einen einfachen Schalter direkt in Bing oder den Kontoeinstellungen anzubieten. Unter anderem stellten der Journalist Mayank Parmar und der Account ikol diese Frage öffentlich auf X an Microsoft.

Warum Microsoft die Funktion zunächst über eine Browser-Erweiterung und nicht direkt in Bing anbietet, ließ der Konzern bislang offen. Die Erweiterung befindet sich aktuell noch in der Vorschauphase. Denkbar ist daher auch, dass Microsoft zunächst Erfahrungen mit der Nutzung sammelt und das Interesse an einer dauerhaft KI-freien Suche besser einschätzen möchte. Ob daraus später eine fest integrierte Funktion der Bing-Suche wird, ist bislang unklar. Die deutsche Suchmaschine Ecoais bietet bereits die Möglichkeit, aktiv KI-Suchergebnisse wie KI-Overviews und den KI-Chat ein- und auszustellen.


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Google haftet für Falschaussagen in AI Overviews


Das Landgericht München I macht Google für Falschaussagen in AI Overviews direkt verantwortlich, spricht eine einstweilige Verfügung aus und bereitet damit möglicherweise den Weg zu mehr juristischer Handhabe für Publisher bei Googles Ergebniskuratierung.

Dieses Urteil sorgt für Aufsehen. Das Landgericht München I hat Google klar als unmittelbar verantwortlich für KI-Übersichten eingestuft. Das Gericht sprach im Urteil eines Verfahrens zweier Münchner Verlagshäuser gegen Google (Az. 26 O 869/26) eine einstweilige Verfügung aus und untersagte der Suchmaschine, falsche Aussagen über die Verlage zu verbreiten. Während Suchmaschinen bei der Wiedergabe von Beiträgen und Quellen in klassischen Suchergebnissen gerichtlich – auch vom Bundesgerichtshof – gemeinhin nur als sogenannte mittelbare Störer haften können, sieht das Landgericht München Google bei den AI Overviews als unmittelbaren Störer.

Gericht erklärt Google als verantwortlich und sorgt für Anschlussdiskussion

Als unmittelbarer Störer und damit hauptverantwortlich für den Inhalt ist Google laut Ansicht des Gerichts bei AI Overviews, weil Google „eigenständige, über die einzelnen, im späteren Verlauf dann durch Verlinkungen angezeigte Suchergebnisse hinausgehende Aussagen“ treffe. Weiter heißt es im Urteilstext:

Da die Verfügungsbeklagte [Google, Anmerkung der Redaktion] die Künstliche Intelligenz selbst eingeführt hat und den Nutzenden anbietet, muss sie sich deren Ergebnisse auch zurechnen lassen, denn nur sie hat Einfluss auf das Angebot der KI und auf die Algorithmen, mit denen die KI operiert.

Das Gericht nimmt konkret Bezug auf Beispiele, bei denen die klagenden Verlagshäuser in AI Overviews mit dubiosen Praktiken, Abofallen und Betrugskontexten in Verbindung gebracht wurden, obwohl es de facto keine Belege für diese Bezüge gab; auch die verlinkten Quellen ließen keinen Rückschluss auf die Aussagen in der KI-Übersicht zu. Deshalb konstatiert das Gericht auch:

Vor allem aber enthält die ‚Übersicht mit KI‘ Äußerungen, die in den Suchergebnissen gar nicht getroffen werden.

Auch der Hinweis auf die Tatsache, dass die Übersicht per KI erstellt wird, kann Google laut dem Gericht nicht von der Verantwortung lösen. Das Urteil sieht nun eine einstweilige Verfügung vor, darüber hinaus aber keine weiteren Ansprüche für die Klagesteller:innen, die jeweils zehn Prozent der Prozesskosten tragen, 80 Prozent entfallen auf Google. Es fußt auf einer Grundsatzentscheidung des Landgerichts Frankfurt am Main vom September 2025 (Az. 2-06 O 271/25), bei der zwar ein Antrag auf eine einstweilige Verfügung abgelehnt wurde, die Haftung Googles für die KI-Übersichten aber schon als Möglichkeit aufgerufen wurde. Davon berichtet Carolin Riethmüller für Heise. Der SEO-Experte Johannes Beus, CEO von SISTRIX, geht auf LinkedIn ebenfalls auf das Urteil aus München ein und fasst die Kernaussagen zusammen. Auch betont er, dass das Urteil nun eine Richtung für den Umgang mit Falschaussagen Googles in den KI-Übersichten vorgeben könnte – selbst wenn Google dagegen vorgeht.

Mehr Handlungsspielraum für Publisher

Künftig könnten in Deutschland, aber womöglich sogar in anderen Regionen Publisher und andere Parteien gerichtlich auf einstweilige Verfügungen pochen, wenn Google in KI-Übersichten eine fehlerhafte Aussage zu ihren Ungunsten treffen sollte. Google muss dann die Inhalte entfernen und dafür sorgen, dass sie so nicht vorkommen. Das hilft beim Kampf gegen etwaige Rufschädigungen.

Für Google ist es indes schwierig, im Vorwege einzelne AI Overviews auf potentiell fehlerhafte Verknüpfungen hin zu prüfen, die zu Falschaussagen führen könnten. Denn dafür zeichnen Googles KI-System und die zugrunde liegenden Algorithmen verantwortlich. So kam es in der Vergangenheit auch schon vor, dass Googles KI-Systeme Artikeltitel durch KI-Anpassungen fehlerhaft wiedergegeben haben. Fehler in AI Overviews gehören ebenfalls zur Tagesordnung. Nicht alle Antworten der vielfach integrierten KI-Übersichten sind stimmig; bei über 2,5 Milliarden monatlich aktiven Usern dieses Suchbereichs entstehen so aber beträchtliche Risiken für die Publisher sowie die User. Dass Google dafür aktiv verantwortlich sein soll, auch juristisch, könnte ein Schritt hin zu mehr Verantwortungsbewusstsein für KI-Produkte bei Big Tech sein.

Derweil können sich Publisher entscheiden, ob sie ihre Inhalte grundsätzlich für Googles Suche bereitstellen. Über einen neuen Schalter in der Search Console können Website-Betreiber:innen künftig festlegen, ob ihre Inhalte in AI Overviews, AI Mode oder AI Overviews in Discover erscheinen dürfen, allerdings zunächst nur im UK. Mit dem neuen Schalter reagiert Google auf eine Debatte, die die Branche seit dem Start von AI Overviews begleitet. Viele Medienhäuser und Website-Betreiber:innen kritisieren, dass ihre Inhalte für AI-Antworten genutzt werden, ohne dass sie ausreichend Einfluss auf deren Verwendung haben. Ein Ausschluss der Nutzung ist über robots.txt und das dedizierte Google Extended allerdings schon länger möglich.

Schließlich sollten Unternehmen und Publisher ihre Performance in den Suchergebnissen und KI-Suchergebnissen ebenfalls stetig analysieren – gerade nach dem jüngsten Core Update. Hierbei helfen die Kategorie Agentic Browsing für Lighthouse, mit der sich prüfen lässt, wie gut die Seiten für die Interaktionen mit Maschinen beziehungsweise Agents vorbereitet sind, und die neuen AI Performance Reports in der Search Console.


Google bringt AI Performance Reports in die Search Console

Google-Schriftzug, Ask AI Mode-Schriftzug in Suchleiste, dunkler Hintergrund
© Google via Canva

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Digital Bash: Marketing Leadership im KI-Zeitalter


Marketing Teams stehen unter wachsendem Effizienzdruck, KI verändert Prozesse und immer mehr Tools sorgen für zusätzliche Komplexität. Beim Digital Bash On Tour x monday.com – Future Marketing Leadership am 17. Juni zeigen unsere Expert:innen, wie Marketing-Verantwortliche ihre Teams erfolgreich durch die Herausforderungen von KI, Effizienzdruck und wachsender Tool-Vielfalt führen und welche Strategien 2026 wirklich Wirkung entfalten. Jetzt kostenlos Ticket anfragen!

Marketing Teams sollen heute gleichzeitig kreativer, datengetriebener, effizienter und KI-kompetent sein. Kein Wunder, dass viele Organisationen an ihre Grenzen stoßen. Wie moderne Marketing Leadership unter diesen Bedingungen funktionieren kann, zeigt der kommende Digital Bash On Tour x monday.com – Future Marketing Leadership.

Am 17. Juni 2026 erwarten dich in München praxisnahe Vorträge, aktuelle Best Practices und konkrete Einblicke in KI-gestützte Workflows, Marketing Operations, moderne Führung und effiziente Zusammenarbeit. Führende Köpfe aus Marketing, Technologie und Leadership zeigen, wie Unternehmen ihre Teams und Prozesse zukunftssicher aufstellen können.

Das klingt nach genau den Themen, die dich aktuell beschäftigen? Dann frage jetzt dein kostenloses Ticket an. Neben spannenden Vorträgen profitierst du von hochwertigem Networking, wertvollen Insights aus der Praxis sowie Food & Drinks in besonderer Atmosphäre direkt vor Ort in München.

Collage mit Eindrücken eines Digital Bash On Tour Events: Teilnehmende im Austausch, Networking auf einer Dachterrasse, Speaker auf der Bühne sowie Catering und Gespräche in entspannter Atmosphäre.
Event-Impressionen vom Digital Bash On Tour x monday.com, © Digital Bash.

4 Sessions, 4 Perspektiven: So sieht modernes Marketing Leadership aus

Beim Digital Bash On Tour x monday.com – Future Marketing Leadership dreht sich alles um die Frage, wie Marketing Teams KI, Prozesse und Führung so verbinden, dass daraus messbarer Business Impact entsteht. Gemeinsam mit den Expert:innen von monday.com und weiteren Branchenprofis schauen wir darauf, wie moderne Marketing-Organisationen effizienter, transparenter und zukunftssicher arbeiten können.

Im Fokus stehen unter anderem KI-gestützte Workflows, Marketing Operations, Tool-Komplexität, mentale Belastung durch moderne Arbeit sowie die Balance zwischen Effizienz, Kreativität und Markenführung. Freue dich auf praxisnahe Vorträge, eine Live-Demo, konkrete Use Cases und ehrliche Einblicke aus der Marketing-Praxis.

Abgerundet wird das Event durch ein Panel zur Frage, wie KI Marketing Leadership verändert. Gemeinsam diskutieren die Expert:innen, wie Teams aus Marketing-Entscheider:innen Technologien und kreative Prozesse künftig zusammenführen können.

Das Event findet live im OutOfOffice München (Eisbach) statt. Zwischen Isar, Englischem Garten und Münchens Kreativszene bietet die Location den idealen Rahmen für inspirierende Gespräche, neue Kontakte und spannende Perspektiven.

Diese Speaker liefern dir praxisnahe Insights rund um moderne Marketing Leadership

Auf dich warten spannende Vorträge und wertvolle Insights zahlreicher Marketing-Verantwortlicher und Branchenprofis. Mit dabei sind Viktoria Klam und Philipp Dess von monday.com, Selina Hehl als Unternehmerin, Speakerin und Psychologin sowie Torben Heimann von Performance.cc, Iurie Matraguna von Serotalin, Silke Sauer von der FAU Erlangen-Nürnberg und Anna Gersten von der Therme Erding.

Im Laufe des Events erwarten dich praxisnahe Insights und konkrete Antworten auf Fragen, die Marketing-Führungskräfte aktuell besonders beschäftigen, darunter:

  • Wie können KI-gestützte Workflows Marketing-Prozesse effizienter machen?
  • Wie gelingt der Spagat zwischen Effizienz, Kreativität und Markenführung?
  • Welche Rolle spielt KI künftig für Marketing Leadership und Team-Steuerung?
  • Wie lassen sich komplexe Tool-Landschaften sinnvoll organisieren?
  • Warum geraten viele Teams durch moderne Arbeitsweisen zunehmend unter Druck?
  • Wie entsteht messbarer Business Impact durch moderne Marketing-Prozesse?

Das komplette Programm mit Sessions wie „Zu viele Tools, zu wenig Wirkung: Wie KI Ordnung ins Marketing-Chaos bringt“, „Warum moderne Arbeit unser Gehirn überfordert und was sich jetzt ändern muss“ sowie dem Panel „Zwischen Effizienz und Kreativität: Wie KI Marketing Leadership verändert“ findest du auf unserer Event Website.

Collage mit Impressionen vom Digital Bash On Tour Event mit Speakerin auf der Bühne, Teilnehmenden im Publikum, Networking und Catering.
Die Digital Bash On Tour Events bringen Marketing-Profis und Branchenexpert:innen zusammen, © Digital Bash

Networking statt Buzzwords: Austausch mit Marketing-Entscheider:innen

Neben den Vorträgen bleibt viel Raum für Gespräche, neue Perspektiven und wertvollen Austausch. Beim Networking, in den Pausen oder beim gemeinsamen Lunch kannst du dich direkt mit anderen Marketing-Entscheider:innen, den Speakern und Branchenprofis vernetzen, Erfahrungen teilen und neue Impulse für deine tägliche Arbeit mitnehmen.

Wir freuen uns auf ein spannendes Event mit vielen wertvollen Insights und auf deine Teilnahme.

Limitierte Tickets – jetzt Platz sichern

Die Teilnahme am Digital Bash On Tour x monday.com – Future Marketing Leadership ist kostenlos. Da die Plätze vor Ort jedoch begrenzt sind, ist eine Ticketanfrage erforderlich. Nach deiner Anmeldung erhältst du zeitnah eine Zu- oder Absage.

Freue dich auf praxisnahe Insights, konkrete Strategien und wertvolle Impulse rund um Marketing Leadership, KI, effiziente Workflows und messbaren Business Impact. Sichere dir jetzt die Chance auf einen Platz und tausche dich mit führenden Marketing-Köpfen und Branchenprofis direkt vor Ort in München aus.


Internetnutzung in Deutschland gesunken
– und eine neue Art des Zugriffs lauert

Frau sitzt mit Laptop und Kopfhörern in Zelt mit VW-Bus-Look
© Meta via Canva





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Online Marketing & SEO

„Oh, Chrome!“: So herrlich teilt Apple in seiner neuen Kampagne gegen Google aus


Apple zieht Google auf

Apple, Google und Microsoft fahren sich in den Werbeblöcken bisweilen gegenseitig an den Karren. Opfer der jüngsten Werbeattacke ist Google. Dessen Chrome-Browser darf in der neuen Apple-Kampagne zwar auf den ersten Blick mächtig glänzen. Doch das ist nur Fassade. In Wahrheit ist der Film für Google ein Schlag in die Magengrube. 

Beim Thema Privatsphäre versteht Apple keinen Spaß. Wie wichtig dem Konzern die Daten seiner Kunden sind, zeigte sich Anfang der Woche,

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