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Kreativ & verlässlich zugleich: Very Good Looking rebranded IBB Ventures › PAGE online


IBB Ventures ist eine feste Größe in der Frühphasenfinanzierung Berliner Start-ups. Trotz starker Vorgaben gelingt es dem Studio Very Good Looking das Unternehmen mit einem spannenden und eigenständigen Redesign zu versehen.

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Wie macht man die Doppelidentität von IBB Ventures sichtbar?

Einerseits ist der Frühphaseninvestor ein Venture Capital Unternehmen, das renditeorientiert auf die Risikofinanzierung junger und kreativer Berliner Start-ups setzt, auf der anderen Seite handelt es als Teil der IBB Gruppe, der Förderbankengruppe des Landes Berlin, im öffentlichen Auftrag.

Diese Doppelidentität von IBB Ventures darzustellen, es nicht aus der IBB Gruppe herauszulösen, aber dennoch eigenständig und selbstbewusst zu präsentieren, war die Aufgabe des Berliner Kreativstudios Very Good Looking.

Den Prozess starteten die Kreativen mit Zielgruppeninterviews und mit einem breit angelegten Workshop mit dem IBB-Ventures-Team.

Es ging darum, die Innen- und Außenansicht von IBB Ventures zu eruieren, welche Unklarheiten und Missverständnisse über das Unternehmen existieren – und welche von ihnen ein Rebranding klären kann.

Bild: ©Alena Schmick

Es kreist!

Für das Rebranding gab es jedoch einige Vorgaben. Das Logo musste auf ausdrücklichen Wunsch der Unternehmenskommunikation unverändert bleiben und die Nähe zur IBB Gruppe erhalten bleiben.

Einzig ein heller Türkis-Ton, der vor mehreren Jahren von einer anderen Agentur eingeführt wurde, ist verändert worden. Weil er sich von dem Türkis der Gruppen-CI absetzte und vor allem auch, weil der fehlende Kontrast nicht barrierefrei war.

Um IBB Ventures innerhalb der Gruppe zu positionieren – und den Investor mit seiner Nähe zur Start-up-Szene gleichzeitig abzusetzen – konzentrierte sich Very Good Looking auf die Kreise, die so zentral für die Identity sind und interpretierte sie neu.

In verschiedensten Variationen, als Halbkreise, übereinander angeordnet, gestaffelt oder als Muster, bestimmen sie das neue Erscheinungsbild.

Bild: ©Alena Schmick

Farbakzente und warmes Licht

Gleichzeitig haben die Kreativen die Kreise mit Gradients und veränderten die Gewichtung der Farben, die allesamt aus der Gruppen-CI stammen.

Allen voran das Schwarz, das jetzt eine wesentlich stärkere Rolle einnimmt und das, wie es von Very Good Looking heißt, in einem starken Bezug zu Deep Tech steht. Es unterstreicht nicht nur die Tiefenwirkung der Kreise, sondern ersetzt auch das Weiß der Gruppen-CI.

Auch Sekundärfarben wie Sand und ein warmes Flaschengrün sind in den Vordergrund gerückt. Burnt Orange, ebenfalls eine Sekundärfarbe aus der Gruppen-CI, bestimmt jetzt die Hintergründe von Teambildern und Berlin-Ansichten, die sich zudem durch eine warme Lichtstimmung auszeichnen.

Katrin Robeck, CEO von IBB Ventures. © Alena Schmick

Gelungener Spagat

Die Typografie wird von der Tausend von Fontwerk Berlin bestimmt. Neben dem direkten Hauptstadt-Bezug nennt Very Good Looking die Wahl eine »Bauhaus-inspirierte Verneigung vor der gestalterischen Geschichte der Stadt«. Darüber hinaus kommt die ABC Social Mono von Dinamo zum Einsatz.

Die Auswahl der Schriften ist ein weiterer Baustein, mit dem Very Good Looking innerhalb der Gruppen-CI ein neues Erscheinungsbild schafft.

Selbstbewusst setzt es sich neben dem Key Visual, dem Spiel mit der Kreisform, der neuen Farbgewichtung und den neuen Bildwelten zusammen. So entsteht ein eigenständiges Erscheinungsbild von IBB Ventures, das an die kreative Start-up-Szene ebenso andockt wie an die IBB Gruppe.

Darüber hinaus ist ein Brandbook entstanden, das wie eine Bedienungsanleitung funktioniert, die keine essenziellen Fragen offenlässt, aber genug Spielraum für kreative Entscheidungen lässt, wie es von Very Good Looking heißt.

Bild: ©Alena Schmick Bild: ©Alena Schmick Bild: ©Alena Schmick Bild: ©Alena Schmick



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Wie war das noch mal mit den Anführungszeichen? › PAGE online


Und wo ist auf meiner Mac Tastatur doch gleich das Apostroph versteckt? Fachbuchautor Christian Stang veröffentlichte mit »Orthotypografie« eine nützliche kleine Broschüre zu solchen und anderen Fragen.

Wie war das noch mal mit den Anführungszeichen? › PAGE online

Klar, Antworten zu diesen Fragen sind stets nur eine Suchanfrage im Internet entfernt. Manchmal aber ist Gedrucktes einfacher. Die 16-seitige Broschüre »Orthotypografie – So geben Sie Ihrem Text den letzten Schliff …« findet auf jedem Schreibtisch Platz und liefert kompaktes und klar strukturiertes Wissen, das jeder Gestalter anwenden sollte, damit seine Layouts typografisch und orthografisch korrekt sind. Denn es gibt kaum etwas nervigeres als wunderschöne Layouts, in die sich Zollzeichen statt Anführungszeichen oder ein Bindestrich als Gedankenstrich geschlichen haben.

Eigentlich ist Christian Stang Postbeamter, schon vor einigen Jahren aber, hat die Post ihn an die Uni Regensburg abgeordnet. Dort ist er – ganz ohne Abitur und Studium – Orthografie- und Normberater im Zentrum für Sprache und Kommunikation. Wenn er nicht gerade Studierenden die richtige Rechtschreibung nahebringt, schreibt Christian Stang gerne Bücher zum Thema, auch am Duden hat er mitgearbeitet. 

 »Orthotypografie – So geben Sie Ihrem Text den letzten Schliff …« ist im IFB Verlag Deutsche Sprache erschienen. Für zwei Euro kann man die Broschüre im Handtaschenformat dort bestellen – eine wirklich gute Investition.

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Vitakraft vollzieht Marken-Relaunch – Design Tagebuch


Vitakraft, ein Hersteller von Heimtierfutter und -bedarf, überarbeitet nach zweijähriger Entwicklungsarbeit und globaler Marktforschung seinen Markenauftritt. Ziel des Bremer Traditionsunternehmens ist der Wandel von einer rein produktgetriebenen Herstellermarke hin zu einer emotional positionierten Konsumentenmarke mit geschärftem Profil.

Vitakraft ist ein international tätiges Unternehmen der Heimtierbranche mit Sitz in Bremen. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1837 zurück, als Heinrich Wührmann in Heiligenrode bei Bremen eine Futtermittelhandlung gründete. Die Marke Vitakraft wurde 1929 eingeführt. Heute entwickelt und vertreibt das Unternehmen Tiernahrung, Snacks und Zubehör für verschiedene Heimtierarten und ist mit Niederlassungen in rund 20 Ländern vertreten.

Im Zuge der Neustrukturierung des Produktportfolios wurde der Markenauftritt modifiziert. Im Zentrum des Relaunches steht ein neues Markenversprechen: „Die entspannteste Art, dein Tier gut zu versorgen.“

Auszug der Pressemeldung

„Wir haben in den vergangenen Jahren festgestellt, dass viele Tierbesitzer:innen unsere Produkte zwar kennen und kaufen – Vitakraft als Marke aber nicht bewusst wahrnehmen. Mit dem Relaunch werden wir das grundlegend ändern“, erklärt Sarina Hamann, Geschäftsführerin & CMO Vitakraft. „Tierhalterinnen und Tierhalter sind heute mit einer Flut an Produkten, Meinungen und Empfehlungen konfrontiert – das kann schnell überfordern. Ein Thema, das die Heimtierbranche bislang kaum aufgreift. Mit unserem Relaunch wollen wir uns als Marke positionieren, die keinen zusätzlichen Druck aufbaut, sondern Orientierung gibt, Leichtigkeit ausstrahlt und Verlässlichkeit einfach erlebbar macht“, so Hamann.

Vitakraft Verpackung – vorher und nachher, Bildquelle: Vitakraft pet care, Bildmontage: dt
Vitakraft Verpackung – vorher und nachher, Bildquelle: Vitakraft pet care, Bildmontage: dt

Um Konsumenten am Point of Sale eine leichtere Orientierung zu bieten, folgt das Verpackungsdesign dem Prinzip visueller Reduktion, so das Unternehmen. Der weiterhin blau hinterlegte Markenschriftzug beansprucht in vergrößerter Darstellung nun rund ein Viertel der Front. Die bisher verwendete weiße Welle verschwindet ebenso wie das Herzsymbol. Der Vitakraft-Markenschriftzug wurde subtil modifiziert, siehe Detailansicht. So verfügt das „f“ jetzt über eine Unterlänge.

Die Kernfarben Blau und Weiß bleiben erhalten, werden jedoch flächiger eingesetzt und durch neue Akzentfarben ergänzt. Alle Bezeichnungen und Texte verlaufen nun senkrecht in vertikaler Achse, statt leicht geneigt. Scriptuale Fonts wurden dabei in vielen Fällen durch Groteskschriften ersetzt.

Der neue Marken-Claim „Gut gemacht.“ soll das veränderte Markenversprechen sprachlich untermauern. Ein bewusst einfacher Satz, der laut Vitakraft auf drei Ebenen funktioniert: „als Lob ans Tier, als Qualitätsaussage über die Vitakraft-Produkte und als Bestätigung der Kaufentscheidung des Tierbesitzers oder der Tierbesitzerin“.

Der Rollout beginnt nach Unternehmensangaben ab Spätsommer 2026 am Standort Bremen, erste Produktlinien im neuen Design sollen im September in den Handel kommen. Die digitale Präsenz wurde bislang nicht umgestellt.

Entstanden ist der neue Markenauftritt in Zusammenarbeit mit der Agentur Pahnke (Hamburg).

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»Das kann nur gut werden«: So startet Mother für Canva! › PAGE online


Mother hat für Canva eine Kampagne speziell für den deutschen Markt entwickelt, die sich in drei Spots ganz auf einen Moment konzentriert, den jeder kennt, der etwas gestalten möchte, ob Eisverkäufer, Fußballerin, Architektin – und auch Kreative(r).

»Das kann nur gut werden«: So startet Mother für Canva! › PAGE online

Mehr als 265 Millionen Menschen nutzen Canva weltweit. Ein Schlüsselmarkt für die KI-basierte Plattform für Gestaltung ist Deutschland und hier startet heute eine Kampagne, die Mother Berlin entwickelt und produziert hat.

Doch wie verbindet man die diverse Canva-Zielgruppe, die einmal quer durch die Bevölkerung bis hin zu den umsatzstärksten Unternehmen reicht?

Die Kreativen von Mother konzentrieren sich dafür auf einen Moment, der für jeden gleich ist: Wenn man vor dem leeren Bildschirm sitzt und nicht wirklich weiß, wie man anfangen soll, und verunsichert ist, ob auch etwas Gutes entsteht.

Screenshot aus »Feedback im Vereinsheim«

Design für alle

Dem setzt die Kampagne ein positives »Das kann nur gut werden« entgegen – und führt dafür ins Vereinsheim, in einen Eiswagen und einen Zug, der wegen einer Oberleitungsstörung reichlich Verspätung hat.

Mit Titeln wie »Feedback im Vereinsheim«, »Likes am Stiel« oder »Endstation Abgabe«, die auf Filme anspielen, werden Stimmen wie in einem Drama laut: »Das schaffst du nicht« tönt es, »Ich habe sowieso nie an ihn geglaubt« oder es hallt ein »na ja, ich weiß nicht« herüber.

Mit einem Augenzwinkern inszeniert und mit inneren Zweifeln, die sich in Menschen (oder Kaffeebecher) verwandeln, zeigen die Spots, dass die Ergebnisse mit Canva nur gut werden können – und unterstreichen damit das Versprechen von Canva, Design für alle zugänglich zu machen.

Die Idee der Kampagne spreche drei Zielgruppen an, heißt es von Mother selbst: kleine Unternehmen, Fachexpert:innen und Vereine/Clubs – und zeigt, wie man mithilfe von KI schnell und hochwertig gestalten kann und Social Content erstellen.

Die Kampagne »Das kann nur gut werden« wird im TV, auf Streaming-Plattformen und Paid Social ausgespielt.

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