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Künstliche Intelligenz

iX-Workshop: Fit für die Zukunft – Software im laufenden Betrieb modernisieren


Für viele Unternehmen ist der stetige Betrieb von Software entscheidend für die erfolgreiche Bewältigung alltäglicher Aufgaben. Allerdings drohen durch den Einsatz veralteter Programme finanzielle Risiken, während neue Technologien wirtschaftliche Chancen bergen. Daher ist es wichtig, bestehende Programme schrittweise und kontinuierlich zu überarbeiten, ohne den laufenden Betrieb einzuschränken.

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Im Workshop Software-Modernisierung – Refactoring, Reengineering, Rewriting lernen Sie die zentralen Treiber, sowie die Chancen und Risiken der Software-Modernisierung kennen. Darüber hinaus wenden Sie praxisnah bewährte Methoden wie Technical Debt Management, die Kano-Analyse und die Value/Effort-Matrix an, um die Architektur Ihrer Software systematisch zu analysieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bewertung der Auswirkungen möglicher Änderungen auf die bestehende Architektur. So sind Sie in der Lage, fundiert zu entscheiden, welche Modernisierungstechniken sich für die Weiterentwicklung Ihrer Anwendung am besten eignen.

Anschließend setzen Sie sich vertieft mit den verschiedenen Modernisierungstechniken auseinander und lernen, wie Sie Ihre Anwendungen mithilfe von Refactoring, Reengineering und Rewriting schrittweise weiterentwickeln können. Ergänzend dazu werden weitere Ansätze wie Schnittstellenevolution, Re-Modularisierung und die gezielte Entfernung obsoleter Komponenten vorgestellt. Darüber hinaus üben Sie den Einsatz von Maßnahmen zur Qualitätssicherung, etwa durch Architecture Fitness Functions und erfahren, wie künstliche Intelligenz die Software-Modernisierung wirkungsvoll unterstützen kann.

Frank Buschmann von der Siemens AG verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung in der industriellen Softwareentwicklung und der Modernisierung komplexer Softwaresysteme. Im Workshop verbindet er bewährte Methoden mit Erkenntnissen aus realen Projekten.

Neben interaktiven Vorträgen und Diskussionen arbeiten Teilnehmer in Kleingruppen an eigenen Projekten und praxisnahen Szenarien. So erhalten Sie nicht nur theoretisches Wissen, sondern praxisnahe Impulse für Ihre eigenen Modernisierungsvorhaben. Für eine intensive Betreuung ist die Teilnehmerzahl auf maximal 12 Personen begrenzt. Dank der begrenzten Teilnehmerzahl bleibt viel Raum für den persönlichen Austausch, individuelle Fragen und die gemeinsame Diskussion konkreter Herausforderungen.

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Von der Teilnahme an diesem Workshop profitieren erfahrene Softwarearchitekten und -entwickler, die bestehende Anwendungen kontinuierlich modernisieren wollen, um eine langfrisitige Wartbarkeit zu gewährleisten.


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(ilk)



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Künstliche Intelligenz

Fehmarn: Bahn will Fehmarnsundbrücke-Trasse elektrifizieren und erntet Kritik


Wird die Fehmarnbeltquerung noch einmal teurer? Weil der Bau des Tunnels zwischen der Insel Fehmarn und dem Festland verzögert, erwägt die Deutsche Bahn eine Zwischenlösung. Die hält der Bundesrechnungshof für zu teuer.

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Da der 7 Kilometer lange Fehmarnsundtunnel, der auf deutscher Seite die Insel Fehmarn mit dem Festland verbinden soll, erst nach dem Fehmarnbelttunnel fertig wird, braucht die Deutsche Bahn eine Übergangslösung. Die sieht vor, den Bahnverkehr übergangsweise über die Fehmarnsundbrücke laufen zu lassen. Auf der Brücke verläuft eine zweispurige Straße und eine eingleisige, nicht elektrifizierte Bahntrasse. Für diese Übergangslösung müsste die Trasse jedoch elektrifiziert werden.

Dieses Konzept kritisiert der Bundesrechnungshof: Die Elektrifizierung werde mehr als 60 Millionen Euro kosten, ein späterer Rückbau mindestens weitere 7,5 Millionen Euro, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel unter Berufung auf einen Bericht der Behörde an mehrere Ausschüsse im Deutschen Bundestag, der als Verschlusssache eingestuft ist.

Es ist allerdings nicht gesichert, dass die Brücke aus den 1960er Jahren mit dem Spitznamen „Kleiderbügel“ den „Belastungen des künftigen Schienenverkehrs gewachsen“ sei, schreibt der Bundesrechnungshof in seinem Bericht. Er beruft sich dabei auf eine Machbarkeitsstudie der Deutschen Bahn, nach der es zu „weiteren Ermüdungsschäden am Tragwerk der Brücke“ kommen könne, „selbst wenn Schienenverkehr die Brücke nur übergangsweise und in reduzierter Form nutzt“.

Die Hinterlandanbindung aus deutscher Seite sollte 2029 fertig sein und 8,05 Milliarden Euro kosten. Inzwischen wird mit der Fertigstellung laut dem Bericht erst im Jahr 2032 oder 2033 gerechnet. Die Kosten könnten auf 10,7 Milliarden Euro steigen. Die Kosten seien „erheblich und steigen weiter“, kritisiert der Bundesrechnungshof.

Allerdings verzögert sich das ganze Projekt auf deutscher wie auch auf dänischer Seite. Der Fehmarnbelttunnel sollte wie der Fehmarnsundtunnel 20209 fertig sein. Inzwischen wird vom 2031 ausgegangen. Details wollen beide Seiten im Herbst klären.

Die Querung des Fehmarnbelts besteht aus zwei Teilen: dem Tunnel unter dem Fehmarnbelt von Dänemark zur Insel Fehmarn und der Hinterlandanbindung, die den Fehmarnsund zwischen der Insel und dem Festland quert. Die feste Verbindung soll die bisherige Fährverbindung ersetzen. Die Querung der Meerenge soll dann nur noch 7 Minuten mit dem Zug und 10 Minuten mit dem Auto dauern. Die Fähre braucht ohne Wartezeit etwa eine Dreiviertelstunde.

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Der Fehmarnbelttunnel wird aus 89 Segmenten bestehen, die in einem 12 Meter tiefen Graben auf dem Grund der Ostsee versenkt werden. Ein solches Bauteil ist 217 Meter lang und 42 Meter breit. Es wiegt 73.500 Tonnen und wird zusätzlich mit 4500 Tonnen Ballast beschwert, damit es absinkt. Es umfasst vier Röhren, je zwei für den Zug- und den Autoverkehr sowie eine Rettungsröhre. Das erste Segment wurde im Mai dieses Jahres abgesenkt.


(wpl)



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Flash-Talk: Die Speicherkrise verschärft sich weiter


Die Speicherkrise hat sich im ersten Halbjahr 2026 weiter zugespitzt. Laut TrendForce stiegen die Vertragspreise für NAND-Flash im ersten Quartal um rund 60 Prozent gegenüber dem Vorquartal, für das zweite Quartal wird ein weiterer Anstieg von 70 bis 75 Prozent erwartet. Der kombinierte Umsatz der fünf größten NAND-Hersteller sprang im ersten Quartal um 83,7 Prozent auf über 38,9 Milliarden US-Dollar. Das Marktforschungsunternehmen Counterpoint beziffert den Gesamtumsatz aller NAND-Hersteller sogar auf 46 Milliarden US-Dollar – mehr als im gesamten Jahr 2023.

Samsung verteidigte mit rund 30 Prozent Marktanteil die Spitzenposition, gefolgt von SK Hynix (inklusive Solidigm) mit knapp 18 Prozent. Haupttreiber bleibt der KI-Boom: Enterprise-SSDs für Server machten bereits 43 Prozent der Verkäufe aus, bis Jahresende sollen es 60 Prozent werden. Neue Fabrikkapazitäten werden laut TrendForce 2026 praktisch nicht hinzukommen, die Knappheit dürfte das gesamte Jahr über anhalten.




Die Auswirkungen der Speicherkrise treffen Endkunden besonders hart. Nelson Duann, Senior Vice President des SSD-Controller-Herstellers Silicon Motion, erklärte auf der Computex 2026: „Der Markt für SSDs im Einzelhandel ist fast vollständig verschwunden.“ Die NAND-Hersteller priorisieren das margenstarke Rechenzentrumssegment, das laut Duann 70 bis 80 Prozent der gesamten NAND-Zuteilung erhalte. PC-Hersteller wie Dell, HP oder Lenovo können demnach nicht mehr genug Speicher direkt von den Flash-Produzenten beziehen und weichen auf SSD-Modulhersteller aus – jene Unternehmen, die früher den Einzelhandel mit Nachrüst-SSDs belieferten. Für 2027 erwartet Silicon Motion eine weitere Verschärfung: „Die NAND-Hersteller sind sehr pessimistisch. Sie sagen uns, die Versorgungslage werde sich noch verschlechtern“, so Duann.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Flash-Talk: Die Speicherkrise verschärft sich weiter“.
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Flugreisen: Powerbanks und E-Zigaretten gehören ins Handgepäck


Wer eine Flugreise vor sich hat, sollte bereits beim Packen darauf achten, Akkupacks und E-Zigaretten beziehungsweise Vapes auf keinen Fall im Aufgabegepäck zu verstauen. Denn immer mehr Fluggesellschaften transportieren diese Produkte nicht mehr im aufgegebenen Gepäck. Seit Anfang 2026 haben etwa die Gesellschaften der Lufthansa Group, darunter Eurowings, Swiss und Austrian, nicht nur den Transport im Bauch des Flugzeugs, sondern auch die Nutzung in der Kabine untersagt. Auch andere Geräte mit integriertem Li-Ion-Akku sind betroffen, etwa Akku-Luftpumpen, Spiele-Handhelds oder Instrumente mit eingebautem Li-Ion-Speicher.

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Sie orientieren sich an den Empfehlungen internationaler Luftfahrtorganisationen wie der European Union Aviation Safety Agency (EASA) und der International Air Transport Association (IATA). Die britische Zivilluftfahrtbehörde (CAA) weist auf die von Lithium-Batterien ausgehende Brandgefahr hin. Akkus stellen laut der Luftfahrtbehörde mittlerweile das größte Sicherheitsrisiko für Flugzeuge dar, da sich die Zahl der in aufgegebenem Gepäck gefundenen Geräte innerhalb eines Jahres fast verdoppelt habe – von 316 Fällen im Jahr 2024 auf 643 im Jahr 2025, zitiert unter anderem die britische BBC.

Überdies verschärfte die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) im März 2026 ihre Vorschriften für den Transport von Powerbanks an Bord von Passagierflugzeugen deutlich. Künftig dürfen Reisende weltweit nur noch maximal zwei tragbare Akkus mit in die Kabine nehmen. Die Regelung wurde zum 27. März 2026 wirksam; einzelne Staaten und Airlines dürfen jedoch abweichende oder strengere Vorgaben umsetzen.

Damit reagiert die Organisation auf wachsende Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Lithium-Ionen-Batterien, die bei Beschädigung oder Überhitzung ein erhebliches Brandrisiko darstellen können. In der Regel gelten solche Akkus als sicher, jedoch können sie im harten Alltagseinsatz beschädigt oder einmal zu oft fallengelassen werden. Außerdem stammen zahlreiche aus der Billigproduktion, deren Sicherheit nicht vollkommen gewährleistet ist.

Die Zivilluftfahrtbehörde (CAA) gibt an, dass ein Passagier im Durchschnitt mittlerweile vier verschiedene lithiumbetriebene Geräte mit an Bord nimmt. Bei einem gut besetzten Airbus A380 entspreche dies mehr als 2000 einzelnen Batterien an Bord.

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Nach Angaben der CAA ist die mit Lithiumbatterien verbundene Brandgefahr mittlerweile zum größten Sicherheitsrisiko im Flugbetrieb geworden. Dazu sagte Giancarlo Buono, Leiter der Abteilung für Flugsicherheit bei der britischen Zivilluftfahrtbehörde: „Fliegen ist schon eine der sichersten Arten zu reisen und wir wollen, dass das auch für jeden Passagier so bleibt.“

Damit es so bleibt, rät er: „Packen Sie für einen sicheren Flug richtig – das bedeutet: Verstauen Sie Ihre Akkus nicht im aufgegebenen Gepäck. Nehmen Sie sie mit in die Kabine.“

Die ausdrückliche Warnung der britischen Behörde ist von Daten begleitet, die das Ausmaß des Risikos verdeutlichen sollen: Derzeit ereignen sich der CAA zufolge in ihrem Zuständigkeitsbereich etwa zwei Zwischenfälle mit Lithium-Batterien pro Woche. Das ist angesichts der Vielzahl an Flügen immer noch selten, doch haben sich die Meldungen über überhitzte oder fehlerhafte Geräte von Passagieren zwischen 2024 und 2025 beinahe verdoppelt. Überdies stieg die Anzahl der Fälle, in denen mit Lithium-Batterien betriebene Geräte falsch im aufgegebenen Gepäck verpackt waren, im Jahr 2025 um 91 Prozent, heißt es.

Neben dem Transport und der Nutzung im Flugzeug gibt es weitere Dinge zu beachten: So liege die maximale Kapazität von Powerbanks, die im Flugzeug mitgenommen werden dürfen, bei 160 Wattstunden (Wh), wobei Powerbanks mit einer Kapazität zwischen 100 und 160 Wattstunden bei der Fluggesellschaft vorab angemeldet werden müssen. Bis zu einer Kapazität von 100 Wattstunden können diese einfach so mitgenommen werden. Ein Rechenbeispiel: Eine Powerbank mit 10.000 mAh und einer Akku-Spannung von 4,2 Volt bei vollgeladenen Standard-Li-Ion-Zellen kommt dabei auf 42 Wh.

Die Anzahl der im Handgepäck transportierten elektronischen Geräte sollte für Ottonormalnutzer kein Problem darstellen, da sie bis zu 15 Gadgets umfassen kann – wobei Fluggesellschaften auf Anfrage auch mehr erlauben können. Dazu gehören etwa Smartphones, Tablets, Laptops, Kameras, Spielkonsolen, Kopfhörer und eben auch Powerbanks. Bei einigen Airlines dürfen Akkupacks ferner nicht im Gepäckfach über den Sitzen, sondern unter dem Sitz verstaut werden.


(afl)



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