Digital Business & Startups
Drohnen-Startup Helsing ist jetzt mehr wert als die Lufthansa: 18 Milliarden
Das deutsche Defense-Startup Helsing sammelt 1,8 Milliarden US-Dollar ein – und unterstreicht damit seinen Status als wertvollstes deutsches Startup.
Das Wettrennen der deutschen Defense Startups geht weiter: Das Münchner Verteidigungs-Unternehmen Helsing hat in einer Series-E Runde 1,8 Milliarden US-Dollar eingesammelt – bei einer Bewertung von 18 Milliarden US-Dollar. Damit ist das Unternehmen jetzt mehr wert als die deutsche Lufthansa AG (Börsenwert von 12 Milliarden US-Dollar) und das wertvollste deutsche Startup.
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Helsing entwickelt Software und KI für Verteidigung, also Systeme, die Militärtechnik wie Drohnen, Flugzeuge oder andere Waffensysteme smarter und präziser machen sollen.
Helsing kann damit seinen Status als deutsches Decacorn, also ein Startup mit einer Bewertung von über 10 Milliarden US-Dollar, unterstreichen. Zuletzt sammelte es im Juni 2025 600 Millionen US-Dollar ein und wurde mit rund 12 Milliarden US-Dollar bewertet.
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Besonders spannend: Erst Anfang Juli schloss der größte Konkurrent von Helsing, Quantum Systems, eine Series-D Runde über 1,2 Milliarden US-Dollar ab. Das Münchner Defense Startup arbeitet ebenfalls an KI-gesteuerten Drohnen. Damit verdoppelte das von Florian Seibel gegründete Unternehmen seinen Wert auf 8 Milliarden US-Dollar.
Ebenfalls im deutschen Defense Club dabei: das Berliner Startup Stark Defense von Uwe Horstmann. Im Juni 2026 sammelte es in einer Series-C 500 Millionen Euro ein. Stark hat damit eine Bewertung von 3,5 Milliarden Euro.
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Investiert sind in der Runde von Helsing alte sowie neue Investoren: darunter Dragoneer Investment Group, Lightspeed Venture Partners, Disruptive, Iconiq, Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives, JPMorganChase, CPP Investments, General Catalyst, Plural und Stepstone.
Die Investorennachfrage soll dabei das verfügbare Volumen der Runde deutlich überstiegen haben. Ziel sei es, mit dem neuen Geld vollständig neue KI-Plattformen zu entwickeln und in die Verteidigungsfähigkeiten von Partnerländern zu integrieren.
Digital Business & Startups
Helsing erhält 1,8 Milliarden – deutsche-startups.de
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ DefenseTech Helsing erhält 1,8 Milliarden (Bewertung: 18 Milliarden) +++ ConTech Sodex sammelt 4 Millionen ein +++

Im #DealMonitor für den 13. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

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INVESTMENTS
Helsing
+++ Dragoneer Investment Group, Lightspeed Venture Partners, Disruptive, Iconiq, Goldman Sachs Alternatives, JPMorganChase, Canada Pension Plan Investment Board (CPP Investments), General Catalyst, Plural und Stepstone investieren 1,8 Milliarden US-Dollar (Series E) in Helsing. Die Bewertung des DefenseTechs steigt im Zuge dieser Rekordinvestmentrunde auf 18 Milliarden US-Dollar. Damit steigt das Unternehmen zum wertvollsten deutschen Startup überhaupt auf. Erst im Sommer 2025 stieg Helsing zum seltenen Decacorn (Bewertung: 12 Milliarden Euro) auf. Das Grownup aus München, 2021 von Torsten Reil, Niklas Köhler und Gundbert Scherf gegründet, setzt auf „KI-Fähigkeiten für den Sicherheits- und Verteidigungsbereich“. In den vergangenen Jahren flossen bisher rund 3 Millarden US-Dollar in Helsing. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „seine Mission beschleunigen, vollständig neue KI-Plattformen zu entwickeln und in die Verteidigungsfähigkeiten einer wachsenden Zahl von Partnerländern zu integrieren“. Mehr über Helsing
Sodex
+++ Der Münchner B2B-Geldgeber Capmont Technology, Bloomhaus Ventures, Look AI Ventures, Superangels sowie die Altinvestoren SOSV, OMA Business Angels und 12 Rounds Capital investieren 4 Millionen Euro in Sodex – siehe Trending Topics. Das ConTech aus Lorüns in Österreich, 2021 von Bernhard Gantner, Raphael Ott und Ralf Pfefferkorn gegründet, kümmert sich um Baustellenvermessung. „Unsere SDX-Systeme werden direkt auf der Baumaschine montiert und scannen das Gelände kontinuierlich mit zentimetergenauer Präzision. Keine manuelle Vermessung, keine Verzögerungen“, teilt das Team mit. Mehr über Sodex
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5 neue Startups: Flowstate, OB7, Lexaru, StaySOTA, raaaw
#Brandneu
Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Flowstate, OB7, Lexaru, StaySOTA und raaaw.

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.
Flowstate
Hinter Flowstate aus Düsseldorf verbirgt sich eine „KI-native Finanzplattform für den deutschen Mittelstand“. „Mit wenigen Klicks entstehen Management-Reportings, Forecasts, Plan-Ist-Abweichungen, Szenario-Simulationen und Drill-downs bis auf den Einzelbeleg“, verspricht die von Uwe Stöckmann, Sven Ihmels und Moritz Löhnig ins Leben gerufene Firma.
OB7
OB7 aus Dortmund, von Philip Müller und Jörn Depenbrock an den Start gebracht, hilft Betreibern von Ladeinfrastruktur beim Aufbau eigener digitaler Angebote für E-Mobilität. Die White-Label-Software ermöglicht eigene Apps, Tarife und Ladeangebote im eigenen Branding und soll Stadtwerken sowie anderen Betreibern mehr Kontrolle über Kundendaten und Nutzererlebnis verschaffen.
Lexaru
Mit dem LegalTech Lexaru aus Garching, von Ulas Canakci und Yannic Ellhotka angeschoben, werden Ausländerbehörden bei der Bearbeitung von Anträgen und Verwaltungsverfahren entlastet. Die KI-gestützte Software des Startups analysiert Dokumente, automatisiert wiederkehrende Arbeitsschritte und soll Sachbearbeitende bei der Fallbearbeitung entlasten.
StaySOTA
Die Jungfirma StaySOTA aus Frankfurt am Main unterstützt Unternehmen bei der Bedarfs- und Absatzplanung mit KI-gestützten Prognosen. Das von Alexander Prochnow gegründete Startup kombiniert die Genauigkeit von Deep-Learning-Modellen mit transparenten und nachvollziehbaren Vorhersagen, um Lagerkosten zu senken und Lieferengpässe zu vermeiden.
raaaw
Das junge Food-Startup raaaw aus München, von Mathias Wengeler und Frank Spiegel auf die Beine gestellt, setzt auf natürliche Erfrischungsgetränke mit wenigen Zutaten. Die Drinks der Jungfirma bestehen aus österreichischem Wasser sowie Direktsaft und Fruchtextrakten aus Bio-Früchten – ohne Zucker, Süßstoffe oder Zusatzstoffe.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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+++ Helsing +++ Pactsheet AI +++ Hamburg +++ München +++ Fund F +++ Almetra +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Helsing: Bewertung steigt auf 18 Milliarden +++ Startup der Woche: Pactsheet AI +++ Startup-Gründungen: Hamburg zieht an München vorbei +++ Fund F: Carina Roth steigt zur Partnerin auf +++ StartupsToWatch: Almetra +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 13. Juli).
#STARTUPLAND: NUR DER FRÜHE VOGEL SPART!

STARTUPLAND is where the future begings
+++ Schnell sein lohnt sich! Die Zahl der Super-Early-Bird-Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference am 10. März 2027 in Köln (RheinEnergieStadion) ist begrenzt. Wer zuerst kommt, profitiert vom günstigsten Preis. Nutze diese Chance!
#STARTUPTICKER
Helsing
+++ Rekordjagd! Helsing ist nach einer 1,8-Milliarden-US-Dollar-Runde nun 18 Milliarden US-Dollar wert und damit das wertvollste deutsche Startup überhaupt. Das 2021 gegründete Unternehmen entwickelt KI-Technologien für den Verteidigungsbereich. Erst vor wenigen Tagen sammelte auch Quantum Systems 1,2 Milliarden US-Dollar ein. Binnen weniger Tage flossen damit rund 3 Milliarden US-Dollar in zwei deutsche DefenseTech-Unternehmen. Der Krieg in der Ukraine, steigende Verteidigungsausgaben und der Wunsch nach mehr technologischer Souveränität machen DefenseTech derzeit zu einem der heißesten Segmente im europäischen Venture-Capital-Markt. Mehr über Helsing
Pactsheet AI
+++ Pactsheet AI ist unser Startup der Woche! Beim LegalTech-Unternehmen aus Potsdam, von Robert Aubell gegründet, geht es um Verträge und Dokumente. Zum Konzept teilt die Jungfirma rund um Gründer Robert Aubell mit: „Pactsheet AI analysiert und kategorisiert Dokumente. Es fasst Verträge und Dokumente regelbasiert zusammen und erstellt Aufgaben.“ Mehr neue Startups gibt’s in unserem Startup-Radar
Startup-Städte – Hamburg
+++ Hamburg gibt Gas! Mit 212 Startup-Neugründungen im ersten Halbjahr 2026 zog Hamburg erstmals seit Jahren wieder an München (198) vorbei und ist hinter Berlin (429) die Nummer zwei unter Deutschlands Startup-Städten. Dies geht aus dem neuen Report „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“ von Startup-Verband und startupdetector hervor. Auch im Pro-Kopf-Ranking legt die Hansestadt zu und belegt inzwischen Platz sechs. An der Spitze stehen dort weiterhin München sowie Berlin und Düsseldorf. Die Startup-Landkarte in Deutschland wird damit zunehmend neu gemischt. (Next Generation, PDF) Mehr über Next Generation
Fund F
+++ Aufstieg! Der Wiener Female-Investor Fund F macht Carina Roth zur Partnerin. Die WisR-Gründerin war bislang als Investment Managerin tätig und prägte unter anderem Investments in The Blue Box, Uplift360, Heim und AI-BOB. Fund F verwaltet inzwischen 28 Millionen Euro und investiert europaweit in Startups mit mindestens einer Gründerin im Team. Mehr über Fund F
Almetra
+++ StartupsToWatch! Während generative KI vor allem Bürojobs verändert, beginnt in der Industrie gerade die nächste KI-Revolution. Das Berliner IndustrialTech Almetra entwickelt eine Plattform, die Produktionsabläufe mithilfe von KI-gestützten Kameras in Echtzeit analysiert und Optimierungspotenziale automatisch erkennt. Statt auf Bauchgefühl, Stichproben oder manuelle Beobachtungen zu setzen, erhalten Fabriken eine kontinuierliche Datenbasis über ihre Produktion. Kunden wie Bosch, Siemens Energy und ABB steigerten ihre Produktionsleistung nach Unternehmensangaben bereits um bis zu 20 %. Langfristig soll die Plattform nicht nur Produktionsabläufe analysieren, sondern auch die Automatisierung von Fabriken unterstützen. Diese Entwicklung überzeugt auch Investoren: blisce/ und weitere Geldgeber investierten gerade 16,3 Millionen Euro in das Unternehmen. Almetra steht damit exemplarisch für einen der spannendsten KI-Trends der kommenden Jahre: KI verlässt das Büro und hält Einzug in die Industrie. Mehr über Almetra
StartupToWatch
+++ In der großen und millionenschweren Startup-Welt tummeln sich viele aufstrebende (junge) Unternehmen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Dazu gehören aufstrebende Startups wie bayshore, INXM und Tawo. Mehr in StartupsToWatch
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ sherpa sammelt 2,2 Millionen ein +++ Skillcourt erhält 1,7 Millionen +++ EPIX Sports investiert in Element Boulders +++ Schwabe Group übernimmt Hydraid +++ Quantum Systems kauft SensusQ. Mehr im Deal-Monitor
#JOBS
GreenPocket
+++ Unser Job des Tages! GreenPocket sucht einen React Developer:in (m/w/d) im Kölner Startup. Als agiles, grünes Startup und Spezialist für Energiemanagement- und Visualisierungssoftware beteiligen wir uns aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen, klimaneutralen Zukunft.
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