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+++ agriBIOME +++ Osborne Clarke +++ Justima +++ VisioLab +++ Tractive +++ German Startup Awards +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Startup der Woche: agriBIOME +++ Osborne Clarke gründet Justima aus +++ StartupsToWatch! VisioLab +++ Tractive-Gründer Michael Hurnaus tritt ab +++ German Startup Awards: Julie Lepique (Femtasy) ist Gründerin des Jahres +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 26. Mai).
#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
agriBIOME
+++ Die Jungfirma agriBIOME ist unser Startup der Woche! Die Jungfirma aus Düsseldorf tritt an, um die Resilienz und den Ertrag von Nutzpflanzen zu verbessern sowie den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden zu reduzieren. Auf der Website heißt es dazu: „Sustainability is at the core of everything we do.“ Gegründet wurde das AgTech bzw. BioTech von Claus-Andreas Boche, Julia Katrin Rohde, Tom Gilmer und Karl-Heinz Rohde. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar
Justima
+++ Spin-off mit Tradition! Die Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke gründet in ihrer über 250-jährigen Geschichte erstmals ein Startup aus. Der Ableger, der auf den Namen Justima hört, automatisiert das regulatorische Monitoring für Unternehmen. „Die Plattform analysiert täglich mehr als 200 Rechts- und Regulierungsquellen und liefert jedem Unternehmen gezielt nur die geschäftsrelevanten Änderungen“, teilt die Jungfirma mit. Gegründet wurde Justima von Alexander Lilienbeck und Christian Braun. Zudem gehört Gereon Abendroth, Partner bei Osborne Clarke, zum Team. Zu den Kunden der Kölner Jungfirma gehören bereits Condor, Karlsberg Brauerei und Autodoc. Mehr über Osborne Clarke
Tractive
+++ Abschied! Tractive-Gründer Michael Hurnaus tritt nach dem millionenschweren Exit seines Startups an Bending Spoons nun ab! „For me personally, the journey at Tractive will end after a handoff period. I will push myself to not jump into the next venture immediately, but I am convinced I will not be able to hold back my entrepreneurial spirit for long“, schreibt Hurnaus auf Linkedin. Die italienische Softwarefirma Bending Spoons, zu der Evernote, Meetup und WeTransfer gehören, übernahm das erfolgreiche österreichische Haustier-Tracking-Grownup Tractive kürzlich komplett. Tractive, das im Segment GPS-Tracking für Hunde und Katzen unterwegs ist, wurde 2012 von Michael Hurnaus, Michael Lettner und Michael Tschernuth sowie Florian Gschwandtner und den anderen Machern der erfolgreichen Fitness-Firma Runtastic gegründet. Zuletzt verfügte Tractive über imposante 1,6 Millionen zahlende Abonnentinnen und Abonnenten. (Linkedin) Mehr über Tractive
VisioLab
+++ StartupsToWatch! VisioLab sollten alle, die sich für aufstrebende Startups interessieren, auf der Agenda haben. Das Startup aus Osnabrück, 2019 gegründet, setzt auf KI-basierte Self-Checkout-Lösungen für die Gastronomie. „Die Software verwandelt ein einfaches iPad in ein komplettes Self-Checkout-System für die Gastronomie“, teilt das Unternehmen mit. Ein Thema, das schon jetzt heiß ist, aber sicherlich noch mehr Dynamik entwickeln wird. In den USA stattete VisioLab etwa die Arena der NBA-Mannschaft Orlando Magic aus. eCAPITAL aus Münster und Simon Capital aus Düsseldorf sowie Altinvestoren investierten kürzlich 11 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Mehr über VisioLab
German Startup Awards
+++ Ausgezeichnete Feierlichkeiten! Femtasy-Gründerin Julie Lepique ist Gründerin des Jahres. Gründer des Jahres ist Jarek Kutylowski von DeepL. Die German Startup Awards, hinter denen der Startup-Verband steckt, wurden vergangene Woche zum siebten Mal vergeben. Investorin des Jahres ist Judith Dada vom Investor Visionaries Club. Investor des Jahres ist Simon Schmincke (Creandum). Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger. (Startup-Verband). Mehr über die German Startup Awards
Yoga Studio Fox
+++ Gründeralltag – gibt es das überhaupt? „Mein Tag beginnt ruhig. Bevor ich in Mails, To-dos und Abstimmungen gehe, brauche ich erst einmal einen klaren Kopf. Das kann eine kurze Meditation oder einfach ein Kaffee in Stille sein“, sagt Maja Mast, Gründerin von Yoga Studio Fox. Mehr über Yoga Studio Fox
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
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Foto (oben): KI
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5 neue Startups: Pactsheet AI, Dr. Max Health, Qlyros, Agent F, Percol
#Brandneu
Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: Pactsheet AI, Dr. Max Health, Qlyros, Agent F und Percol.

Heute präsentiert deutsche-startups.de wieder frische Startups, die in letzter Zeit an den Start gegangen sind oder gerade erst ihren Stealth-Mode verlassen haben. Weitere neue Unternehmen findet ihr in unserem Newsletter Startup-Radar.
Pactsheet AI
Bei Pactsheet AI aus Potsdam geht es um Verträge und Dokumente. Zum Konzept teilt die Jungfirma rund um Gründer Robert Aubell mit: „Pactsheet AI analysiert und kategorisiert Dokumente. Es fasst Verträge und Dokumente regelbasiert zusammen und erstellt Aufgaben.“
Dr. Max Health
Die Hamburger Firma Dr. Max Health, von Maksym Kitsera und Kateryna Velychko ins Leben gerufen, entwickelt eine Plattform, die Ärztinnen und Ärzten dabei helfen soll, „die Entstehung chronischer Erkrankungen zu verhindern“. Dazu nutzt das Team Blutlabor-Daten und „verwandelt diese in klare, interaktive Visualisierungen, Trends und evidenzbasierte Präventionsempfehlungen“.
Qlyros
Hinter Qlyros aus Berlin verbirgt sich eine „Revenue-Growth-Intelligence-Plattform für GRC- und AI-Assurance-Anbieter“. Zur Idee teilt die von Magdolin Harmina angeschobene Jungfirma mit: „Qlyros turns compliance readiness signals into revenue intelligence for AI governance, ESG, and supply-chain due-diligence vendors and law firms.“
Agent F
Das junge Startup Agent F aus Berlin und Tallin, von Felix Schläger (zuletzt bei EY-Parthenon tätig), gegründet, positioniert sich als „AI-first ERP for European startups and SMEs“. Auf der Website teilt das Team mit: „The first ERP that adapts to your business and compounds with it.“
Percol
Percol aus Haltern am See, von Fabio Zadrozny und Nils Hellenkamp an den Start gebracht, möchte sich als „sichere Enterprise KI-Plattform“ durchsetzen. Das Team verspricht dabei: „Leistungsstarke KI-Modelle mit DE-Datensouveränität, RAG-basiertem Wissensmanagement und Enterprise-Governance.“
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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Kein Gehalt, viel Druck – trotzdem sagte sie Nein zu 100.000 Euro
Nadina Ruedl lebte ein Jahr lang von ihren Ersparnissen. Unabhängigkeit war der vegan lebenden Gründerin wichtiger als der Kontostand.
„Das Thema ist ehrlich gesagt nicht leicht“, sagt Nadina Ruedl. Und meint damit das Einkommen in der Frühphase ihrer Gründung. Damals zahlte sich die Österreicherin kein Gehalt aus. Sie lebte von nur 1000 bis 1500 Euro im Monat. Und die kamen von ihrem Sparkonto.
Warum ihr das Reden über Geld schwerfiel? „Weil man dabei schon ziemlich gezwungen wird, ehrlich auf sich selbst zu schauen und auch auf die Seiten, über die man normalerweise nicht so offen redet“, erzählt sie Gründerszene.
Unternehmenswert und Selbstwert
Gerade für eine Geschäfstführerin fühle sich vermeintliches „Versagen“ extrem persönlich an. „Vor allem, wenn man, so wie ich, bootstrappt, komplett all in geht, den veganen Lebensstil selbst lebt und wirklich davon überzeugt ist, damit einen Unterschied machen zu können.“ Je näher das eigene Pitchdeck an persönlichen Überzeugungen ist, desto stärker können Rückschläge den Selbstwert angreifen.
Ruedl verkauft mit „Die Pflanzerei“ vegane Würstel und Ripperl. Über den eigenen Shop, aber auch das Onlineportal der österreichischen Supermarktkette Billa. Auf den Tisch kommen die Kreationen zum Beispiel im 1664 gegründeten Zillertaler Hotel „Neue Post“.
Das liest sich gut. Aber Ruedl warnt vor dem einseitigen Erfolgs-Narrativ. Von außen sehe das Startupleben oft nach Wachstum, Fundingrunden und „läuft eh super“ aus. „Was man weniger sieht, sind die schlaflosen Nächte und dieses ständige Gefühl, funktionieren zu müssen, egal wie es einem gerade wirklich geht.“
100.000-Euro-Karotte vor der Nase
Ohne die Sicherheit eines festen Jobs muss man schon an die Mission glauben. Und mal Nein sagen können, auch wenn es wehtut. „Ich hatte zu Beginn auch ein Investorenangebot über 100.000 Euro am Tisch, da war das Startup gerade einmal 20 Tage alt“, sagt Ruedl. Sie entschied sich dagegen. Und für die Unabhängigkeit. Zwar hätte das Geld ihr Konto entlastet. Aber „Die Pflanzerei“ wäre nicht mehr allein ihr Unternehmen gewesen.
„Rundherum halten dich viele einfach für komplett verrückt, teilweise sogar Familie oder Freundinnen von früher am Land“, erinnert sich die Gründerin. Das mache das Thema Gehalt extrem sichtbar. „Weil man dann nicht nur mit finanzieller Unsicherheit kämpft, sondern oft auch mit diesem dauernden Gefühl, sich erklären zu müssen. Warum man so lebt, warum man so arbeitet und warum man an etwas glaubt, das keinen finanziellen Output bringt.“
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Nvidia-CEO Jensen Huang: In der KI-Ära zählt nicht mehr das Studienfach – sondern etwas anderes
- Nvidia-Chef Huang sagt: Es spielt keine Rolle, was Kinder studieren – wichtiger ist, wie sie KI nutzen, um ihr Lernen und ihr Handwerk zu vertiefen.
- Journalismus, Kunst und Storytelling bleiben wertvoll – menschliche Qualitäten wie Kreativität und Urteilsvermögen werden in einer KI-Welt sogar noch gefragter.
- KI macht Menschen nicht fauler, sondern ehrgeiziger – so wie PC, Internet und Smartphone es vor ihr getan haben, sagt Huang.
Eltern sollten sich in der Ära der künstlichen Intelligenz nicht zu sehr darum sorgen, was ihre Kinder studieren, sagt Nvidia-Chef Jensen Huang.
„Ich glaube, das wird keine Rolle spielen. Alles, was früher wichtig war, wird auch in Zukunft wichtig sein“, sagte Huang am Montag gegenüber dem singapurischen Sender „Channel NewsAsia“. Statt KI-sichere Fächer zu jagen, sollten Studenten sich darauf konzentrieren, KI zu nutzen, um ihr Lernen zu vertiefen und ihre Fähigkeiten zu verbessern, so Huang.
Der Nvidia-Chef nannte Journalismus, Storytelling, Kunst und Design als Beispiele für Bereiche, die auch dann wertvoll bleiben werden, wenn KI immer mächtiger wird. Er wies darauf hin, dass die besten Interviewer nicht nur gut vorbereitet sind, sondern auch im Moment präsent bleiben, aufmerksam zuhören und dynamisch reagieren können.
„Die Fähigkeit, für ein Publikum eine Geschichte zu erzählen, wird in Zukunft genauso wichtig sein wie heute“, sagte Huang.
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Der Nvidia-Chef verwies auch auf das japanische Konzept „Wabi-Sabi“ – die Schönheit der Unvollkommenheit – und deutete an, dass einzigartig menschliche Qualitäten in einer KI-gesättigten Welt sogar noch wertvoller werden könnten.
„Was auch immer deine Leidenschaft ist – das Einzige, was du tun musst, ist, dir selbst die Frage zu stellen: Wie kann KI mein Lernen, mein Handwerk, meinen Sinn erhöhen?“, sagte er.
Huang ist nicht der einzige Wirtschaftsführer, der sich dazu äußert, wie KI Bildung und Arbeit neu gestalten könnte. Anfang des Monats sagte Futurist und Unternehmer Peter Diamandis gegenüber BUSINESS INSIDER (BI), dass Kinder Eigenschaften wie Neugier, Zielstrebigkeit und Anpassungsfähigkeit brauchen werden, um in der KI-Ära erfolgreich zu sein.
Kindern „beständige menschliche Fähigkeiten“ beibringen
Unterdessen sagte Unternehmer und Professor Scott Galloway im Podcast „The Diary of a CEO“, dass Eltern sich darauf konzentrieren sollten, Kindern beständige menschliche Fähigkeiten wie Storytelling, Kommunikation und Beziehungsaufbau beizubringen.
Huang schloss sich diesem Gedanken an und argumentierte, dass KI zwar Teile vieler Jobs automatisieren würde, aber die Menschen auch zu anspruchsvollerer Arbeit drängen würde, die Urteilsvermögen und Kreativität erfordert.
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„Ein Job ist wie ein Korb voller Aufgaben“, sagte er. „Viele dieser Aufgaben werden automatisiert. Und ich denke, dass wir uns durch die Automatisierung auf die schwierigeren Teile unserer Arbeit konzentrieren können.“
Huang widersprach auch Bedenken, dass der weit verbreitete Einsatz von KI Menschen weniger intelligent oder träger im Denken machen könnte. Dafür zog er Vergleiche zum Aufstieg von Computern, dem Internet und Smartphones und argumentierte, dass frühere Technologiewellen den menschlichen Ehrgeiz eher gesteigert als verringert hätten.
„Werden wir in Zukunft beschäftigter oder weniger beschäftigt sein? Ich glaube, die Antwort ist: mehr beschäftigt“, sagte Huang.
Lest den Originalartikel auf BUSINESS INSIDER US.
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