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AMD-Aktie auf Rekordniveau: Angebliche Instinct-MI450-Nutzung bei Anthropic beflügelt


AMD-Aktie auf Rekordniveau: Angebliche Instinct-MI450-Nutzung bei Anthropic beflügelt

Anthropic sucht per Stellenausschreibung Personal, dass sich neben Nvidias CUDA auch mit ROCm auskennt, also dem AMD-Gegenstück von CUDA. Dieses eine Wort und weitere, zum Teil darauf basierende Gerüchte haben gereicht, dass AMDs Aktie an der Börse reagiert und zum Rekord angesetzt hat.

In der schnelllebigen AI-Zeit kann schon ein Gerücht für deutliche Aktienbewegungen sorgen. Zuletzt schaffte das die Meldung, dass Nvidia einen PC-Hersteller übernehmen könnte. Nun war AMD an der Reihe, diesmal gepaart mit der Meldung, dass Instinct MI450 bei Anthropic unterkommen könnten. Da dieses Gerücht nahezu parallel zur Stellenausschreibung aufkam, ging es für die Aktie entsprechend aufwärts, die erstmals bei über 278 US-Dollar lag.

Rückhalt bekommt der gute Ausblick bei AMD aber auch durch die bereits in dieser Woche veröffentlichten Quartalsberichte von ASML und den sehr guten Zahlen von TSMC. Denn beide sehen kein Ende des KI-Booms, im Gegenteil. Die Aussichten der Unternehmen, die für die Fertigung der Chips von AMD & Co nötig sind, sehen sehr gut aus, was darauf hindeutet, dass die Kundschaft eine entsprechende Nachfrage geäußert hat.

Bei AMD beginnt in diesem Jahr das Zeitalter der Rackscale-Architektur. Helios ist die erste Verschmelzung von Zen-6-Venice-Server-Prozessoren mit Instinct-MI450-AI-Beschleunigern in einem großen Rack. In schneller Folge sollen in den kommenden Jahren weitere Produkte folgen. MI500 mit noch mehr HBM4e und einem darauf angepassten Prozessor Verano – hier erstmals mit von AMD kürzlich bestätigtem SOCAMM2-Speicher – soll neben der Leistung auch die Effizienz im Fokus haben.

AMD Advancing AI 2025 Press Deck
AMD Advancing AI 2025 Press Deck (Bild: AMD)

Bei Anthropic dürfte auch das Helios-Rack im Gespräch sein, da es explizit auf Hyperscaler und AI ausgelegt ist. Pro Rack kommen 72 MI455X zum Einsatz, die für 2,9 ExaFLOPS an KI-Leistung sorgen sollen. Die Epyc-Prozessoren der nächsten Generation kommen zusammen auf 4.600 Kerne und die 31 TB an HBM4 sollen vereint für 43 TB/s Durchsatz sorgen. Die offizielle Vorstellung dieser Systeme und aller Bauteile wird im Rahmen des Events AMD Advancing AI 2026 ab 22. Juli erwartet.

AMD Helios Rack mit Redakteur
AMD Helios Rack mit Redakteur





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Mit Noctua AF12x25: Dieser neue Low-Profile-Kühler passt AM5 wie angegossen


Mit Noctua AF12x25: Dieser neue Low-Profile-Kühler passt AM5 wie angegossen

Noctua hat zur Computex die Entwicklung eines neuen Low-Profile-Kühlers explizit für AMD AM5 angekündigt. Der Sockel garantiert im Gegensatz zu Intels aktuellen Sockeln mehr Platz um den Sockel und den braucht es: Trotz nur 70 mm Bauhöhe soll der neue Kühler den 25 mm dicken neuen 120-mm-Lüfter NF-A12x25 G2 nutzen.

Mit ausgewachsenem Lüfter A12x25 G2

Aktuell setzt Noctua auf den Low-Profile-Kühlern bis 77 mm Bauhöhe auf besonders flache Lüfter (AF12x15, AF9x14), nur der NH-L12 Ghost S1 Edition setzt auf 25 mm Rahmendicke, dafür aber nur mit 92 mm Rahmenbreite.

Der neue Low-Profile-Kühler soll jetzt den aktuellen Noctua AF12x25 G2 tragen und trotzdem nur 70 mm hoch sein – so wie der NH-L12S. Kühlen soll er allerdings so gut wie der NH-L12Sx77, der 7 mm höher ist.

GIF Für das 2. Quartal 2027 hat Noctua einen neuen Low-Profile-Kühler angekündigt, der trotz A12x25 G2 perfekt auf AM5-Mini-ITX-Platinen passt

Platz für RAM-Module gibt mit 35 mm wiederum trotz dickerem Lüfter so viel wie beim NH-L12S. Dafür wurde der Kühler, der in diesem Fall unter dem Lüfter sitzt und von sechs Heatpipes durchzogen wird, perfekt auf die spezifizierten Platzbedingungen angepasst – der Fokussierung auf Sockel AM5 sei Dank.

Und noch etwas hat Noctua explizit für AM5 (und AM4) ausgelegt: Die Kühlerbodenplatte besitzt eine geringe Konvexität, so wie es den CPUs von AMD am besten steht (Geringere Konvexität (Low Base Convexity, LBC)).

Marktstart für Q2 2027 geplant

Geplant ist der neue Top-Blow-Low-Profile-Kühler für das 2. Quartal 2027. Die finale Präsentation könnte damit zur Computex 2027 erfolgen, der von Noctua Jahr ein Jahr aus für Neuvorstellungen genutzten Messe.



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Asus ROG Xbox Ally X20: Jubiläums-Edition mit OLED-Display und AR-Brille enthüllt


Asus ROG Xbox Ally X20: Jubiläums-Edition mit OLED-Display und AR-Brille enthüllt

Bild: Asus

Der Asus ROG Xbox Ally X20 nutzt den gleichen Ryzen AI Z2 Extreme-Chip wie der Ally X, ist aber mit einem 7,4-Zoll-OLED-Display und TMR-Sticks ausgestattet. Zudem besitzt der Gaming-Handheld ein durchsichtiges Gehäuse und wird im Bundle mit einer AR-Brille ausgeliefert.

Asus hat auf der aktuell stattfindenden Computex den ROG Xbox Ally X20 vorgestellt, mit dem das taiwanesische Unternehmen das 20-jährige Jubiläum der „Republic of Gamers (ROG)“-Marke feiert. Diese Special Edition bringt deutliche Verbesserungen für das Display, optimiert aber auch einige andere Punkte, die beim regulären Ally X kritisiert wurden.

Der Asus ROG Xbox Ally X20 im Detail

Statt eines 7,0 Zoll großen IPS-Displays wie beim Ally X nutzt der Asus ROG Xbox Ally X20 ein 7,4 Zoll großes OLED-Panel, das zwar weiterhin mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst und 120 Hertz Bildwiederholrate bietet. Das neue Display beherrscht VRR und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.400 Nits bei HDR-Inhalten. Zudem ist es vollständig Dolby-Vision-fähig.

Weitere Verbesserungen des ROG Xbox Ally X20 von Asus umfassen TMR-Analogsticks, was eine höhere Präzision bei der Steuerung möglich machen soll und Stickdrift nahezu ausschließt. Interessant wirkt auch das „Transforming D-Pad“, das durch einen Drehmechanismus zwischen Vier-Wege- und Acht-Wege-Steuerung umgeschaltet werden kann. Das transparente Gehäuse gewährt ferner einen Blick auf die Interna des Gaming-Handhelds.

Der Asus ROG Xbox Ally X20 wird im Bundle mit einer AR-Brille ausgeliefert.
Der Asus ROG Xbox Ally X20 wird im Bundle mit einer AR-Brille ausgeliefert. (Bild: Asus)

Im Hinblick auf den Prozessor verbaut Asus beim ROG Xbox Ally X20 weiterhin den AMD Ryzen AI Z2 Extreme mit 8 Kernen respektive 16 Threads, der auf 24 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Zudem ist eine 1 TB große NVMe-SSD auf Basis des PCI-Express-4.0-Standards verbaut. Als Betriebssystem kommt Windows 11 zum Einsatz.

Auch wichtig: Den Asus ROG Xbox Ally X20 gibt es nur im Bundle mit der „ROG XREAL R1 Edition 20 Gaming“-AR-Brille, die über ein USB-C-Kabel mit dem Gaming-Handheld verbunden wird. Der Hersteller verspricht hierbei eine 171 Zoll große virtuellen Projektion bei einer Entfernung von 4 Metern, wobei die micro-OLED-Displays 240 Hertz Bildwiederholrate bieten und natives 3DoF-Tracking möglich ist.

Noch keine Informationen zu Preis und Verfügbarkeit

Aufgrund der aktuellen Speicherkrise und dem Bundle mit einer AR-Brille lässt sich schon erahnen, dass der Asus ROG Xbox Ally X20 alles andere als preiswert sein wird. Eine offizielle Information zum Preis oder der Verfügbarkeit des Gaming-Handhelds ist derzeit nicht bekannt. Zum Vergleich: Die UVP des regulären ROG Xbox Ally X liegt bei 899 Euro, wobei der Preis des Xbox Ally X20 wohl deutlich darüber liegen wird.



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QNAP QuTS hero h6.0: Das NAS als zentrale Infrastrukturplattform


QNAP hat QuTS hero h6.0 offiziell veröffentlicht und stärkt das ZFS-basierte NAS-Betriebssystem für den professionellen Einsatz. Im Mittelpunkt stehen höhere Ausfallsicherheit, Schutz vor Manipulation und neue Werkzeuge für Verwaltung, Speicher-Tiering und lokale KI-Funktionen.

Professionalisierung im Blick

Spannend ist dabei vor allem, dass QNAP das NAS eben nicht mehr nur als klassischen Netzwerkspeicher betrachtet. QuTS hero h6.0 soll stärker als zentrale Infrastrukturplattform dienen, auf der Daten gesichert, verwaltet, ausgewertet und für neue Arbeitsabläufe nutzbar gemacht werden.

Die folgenden Neuerungen nennt QNAP für das Release:

Dual-NAS High Availability

Mit dem High Availability Manager können zwei NAS-Systeme ein Aktiv-Passiv-Cluster bilden. Fällt ein Gerät aus, übernimmt das zweite System, wobei QuTS hero h6.0 laut QNAP mehr Modelle unterstützt und nahezu alle QNAP-NAS-Anwendungen HA-fähig macht, ausgenommen sind Drittanbieter- und ältere Anwendungen.

QNAP QuTS 6.0 High Availability
QNAP QuTS 6.0 High Availability (Bild: QNAP)

Unveränderliche Snapshots

Sogenannte „Immutable Snapshots“ sperren Sicherungspunkte für einen festgelegten Zeitraum gegen Änderungen und Löschung. Das soll vor allem bei Ransomware-Angriffen helfen, weil selbst kompromittierte Konten nicht ohne Weiteres die Wiederherstellungspunkte entfernen können.

KMIP-Schlüsselverwaltung

QNAP-NAS können mit QuTS hero h6.0 als KMIP-Client an zentrale Key-Management-Server angebunden werden. Verschlüsselungsschlüssel lassen sich dadurch zentral verwalten und automatisch anwenden, statt sie lokal und manuell auf einzelnen NAS-Systemen zu pflegen.

QNAP QuTS 6.0 KMIP
QNAP QuTS 6.0 KMIP (Bild: QNAP)

Erweiterte System-Sicherheit

QNAP fasst darunter mehrere Schutzfunktionen zusammen: FIDO2-Passkeys für passwortlose Anmeldungen, Secure Boot zur Prüfung der Firmware-Integrität, Ransomware Guard in Malware Remover und Secure IP Access für feinere IP-basierte Zugriffskontrollen. Secure Boot wird zunächst nur auf dem TVS-AIh1688ATX unterstützt, weitere Modelle sollen folgen.

Qtier hero

Mit Qtier hero bringt QNAP seine Speicher-Tiering-Technik auf QuTS-hero-Systeme. Daten können je nach Zugriffsmuster oder Workload auf schnelle SSDs oder größere HDDs verteilt werden, um Leistung, Kapazität und Kosten besser auszubalancieren.

FileTiers

FileTiers soll Daten automatisch zwischen Hot-, Warm- und Cold-Tiers auf unterschiedlichen NAS-Systemen verschieben. Die Dateipfade bleiben für Nutzer erhalten, während häufig genutzte Daten auf schnelleren Speicher und selten genutzte Daten auf günstigere Speicherebenen wandern. Die Funktion ist allerdings noch als „Coming soon“ gekennzeichnet.

QNAP QuTS 6.0 FileTiers
QNAP QuTS 6.0 FileTiers (Bild: QNAP)

Kernel-Modus SMB Daemon mit Verschlüsselung

Der SMB-Dienst kann im Kernel-Modus laufen und soll dadurch einen höheren Durchsatz erreichen. Gleichzeitig unterstützt QNAP SMB-Verschlüsselung, damit Dateiübertragungen trotz Performance-Fokus abgesichert bleiben.

Vereinfachtes Lesezeichen- und Zugriffsmanagement

Zu diesem Punkt gehören QNAP ID SSO, Fibre Channel NPIV, ACL 2.0 und AMIZcloud Monitoring. In der Praxis geht es um einfachere Anmeldung, bessere Mandantenfähigkeit bei Fibre Channel, schnellere Berechtigungsverwaltung in großen Verzeichnissen und ein zentrales Monitoring für HA-Gruppen.

KI und Automatisierung

Qsirch unterstützt mit QuTS hero h6.0 RAG Search über lokal bereitgestellte Large Language Models wie DeepSeek, Gemma, Phi oder Mistral auf GPU-fähigen NAS-Systemen. Zusätzlich soll der MCP Assistant Administratoren ermöglichen, NAS-Funktionen per natürlicher Sprache etwa über Claude Desktop, VS Code, Telegram oder n8n zu steuern.

Mehr als nur ein kleines Update

Mit QuTS hero h6.0 entwickelt QNAP sein ZFS-basiertes NAS-Betriebssystem eindeutig in Richtung professioneller Einsatzszenarien weiter. Der Fokus liegt weniger auf einzelnen Komfortfunktionen, sondern auf Themen, die im Unternehmensalltag unmittelbar relevant sind: Ausfallsicherheit, Schutz vor Datenverlust, zentrale Schlüsselverwaltung, bessere Zugriffskontrolle und eine effizientere Nutzung unterschiedlicher Speicherebenen. Gerade die Kombination aus Dual-NAS High Availability, unveränderlichen Snapshots und neuen Sicherheitsfunktionen zeigt, dass QNAP QuTS hero stärker als Plattform für geschäftskritische Szenarien positioniert werden soll.

Gleichzeitig erweitert QNAP den Funktionsumfang über klassische Speicheraufgaben hinaus. Mit lokalen KI-Funktionen, RAG-Suche und Automatisierung per natürlicher Sprache rückt das NAS stärker in die Rolle einer Daten- und Anwendungsplattform. Allerdings gilt auch: Nicht jede Neuerung steht auf jedem Modell zum Start in vollem Umfang zur Verfügung. Funktionen wie Secure Boot, GPU-beschleunigte KI-Anwendungen oder Speicher-Tiering-Mechanismen hängen von der jeweiligen Hardware und dem konkreten Einsatzszenario ab.



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