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Künstliche Intelligenz

Android 17 bringt AirDrop-Support für weitere Geräte und neue Funktionen


Android 17 ist im Grunde fertig, nun hat Google im Zuge der Android Show I/O Edition neben agentischen KI-Funktionen in Form von Gemini Intelligence weitere neue Funktionen angekündigt, die mit dem großen Update in das mobile Betriebssystem einziehen. Unter anderem landet AirDrop-Support über Quick-Share auf Geräten weiterer Hersteller, zudem kommen Kreative auf ihre Kosten.

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Im November 2025 hatte Google überraschend die Möglichkeit angekündigt, Daten über Quick Share auf iPhones, Macs und iPads zu übertragen – auf der Apple-Seite kommt dafür der Systemdienst AirDrop zum Einsatz. Zuerst hatte Google die Funktion nur für seine Pixel-10-Serie freigeschaltet, mittlerweile bieten auch Samsung und Oppo AirDrop-Support für einige Geräte an.


Screenshot zeigt AirDrop-Support für weitere Android-Geräte

Screenshot zeigt AirDrop-Support für weitere Android-Geräte

Laut Google landet AirDrop-Support auf diesen Geräten.

(Bild: Google)

Im Zuge der Android Show sagte Google, dass jetzt auch weitere Unternehmen ihre Geräte mit AirDrop-Unterstützung ausstatten werden. Laut dem Unternehmen sollen Geräte von OnePlus, Vivo, Xiaomi und Honor im Laufe dieses Jahres die Funktion erhalten.

Falls man kein kompatibles Gerät besitze, könne man ab heute Quick Share auf jedem Android-Smartphone nutzen, um einen QR-Code zu generieren, mit dem man Inhalte sofort über die Cloud mit iOS-Geräten teilen könne. Überdies plane Google Quick Share auch für weitere Apps verfügbar zu machen, darunter WhatsApp.

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Überdies wird mit Android 17 der Übertragungsprozess von iOS auf Android vereinfacht. Man habe mit Apple zusammengearbeitet, damit Nutzerdaten bequemer von einem auf ein anderes Ökosystem geschaufelt werden können. Angekündigt hatten die beiden Unternehmen den Datenumzug schon Ende 2025; die EU begrüßte dies. Apple hatte den leichten Datenumzug schon mit iOS 26.3 umgesetzt.

Laut Google lassen sich so Passwörter, Fotos, Nachrichten, Lieblings-Apps, Kontakte und sogar die Anordnung des Startbildschirms drahtlos vom iPhone auf ein neues Android-Gerät übertragen. Dieser neue drahtlose Prozess, der auch die Übertragung von eSIMs unterstützt, soll noch in diesem Jahr zunächst auf Samsung-Galaxy- und Google-Pixel-Geräten eingeführt werden.

Google versucht mit der neuen System-Funktion „Pause Point“ Nutzer dazu zu bringen, ihre App-Nutzung zu hinterfragen. Die optionale Funktion gibt Nutzerinnen und Nutzern beim Öffnen einer „ablenkenden App“ eine 10-sekündige Atempause, in der sie sich fragen können: „Warum bin ich hier?“ Während dieser Pause könne man eine kurze Atemübung machen oder einen Timer stellen. Nutzer sollen sich ebenso Lieblingsfotos ansehen oder zu alternativen App-Vorschlägen wechseln können, „wie zum Beispiel einem Hörbuch“.


Screenshots der Pause Point Funktion

Screenshots der Pause Point Funktion

Pause Point: Google will Nutzer vom Doomscrolling abbringen.

(Bild: Google)

Nach der Aktivierung von Pause Point könne man die Funktion nicht einfach abschalten, sondern das Gerät müsse neu gestartet werden.

Mit Android 17 will Google es Kreativen einfacher machen, Inhalte zu produzieren. So könne man künftig Reaktionsvideos erstellen, ohne zwischen Apps wechseln oder einen Greenscreen einrichten zu müssen. Hierfür führt Google „Screen Reactions“ ein. Damit könne man sich selbst und den Smartphonebildschirm gleichzeitig aufnehmen. Diese Funktion wird im Laufe dieses Sommers zunächst auf Pixel-Geräten verfügbar sein.


Screencast zeigt Funktion Screen Reactions

Screencast zeigt Funktion Screen Reactions

Android-Funktion Screen-Reactions für Kreative.

(Bild: Google)

Zudem habe Google sich mit Meta zusammengetan, um Fotos in höherer Qualität auf Instagram zu teilen. Künftig lassen sich Ultra-HDR-Inhalte aufnehmen und wiedergeben. Außerdem erhält die App eine integrierte Videostabilisierung für ruckelfreie Videos. Auch Aufnahmen bei Dunkelheit sollen durch die Integration von „Night Sight“ besser zur Geltung kommen.

Zudem habe man den „Prozess von der Aufnahme bis zum Hochladen komplett optimiert, um sicherzustellen, dass deine Fotos und Videos atemberaubend scharf bleiben, wenn du auf ‚Posten’ klickst,“ schreibt Google.

Auch die Edits-App habe Google mit Meta zusammen speziell für Android überarbeitet. In der App könne man Rohmaterial mithilfe von geräteinterner KI in Sekundenschnelle in professionell aufbereitete Inhalte verwandeln, verspricht Google. Zudem unterstützt Edits künftig Tontrennung: Die Edits-App „erkenne nun Audiospuren – Wind, Geräusche und Musik – und trennt sie voneinander, um die gewünschten Töne zu verstärken und unerwünschte zu entfernen“.

Auch an die Tablets haben Google und Meta gedacht: Denn Instagram ist nun vollständig für Android-Tablets optimiert, „und nutzt den Platz auf dem großen Bildschirm optimal aus“. Schon im September vergangenen Jahres hatte Instagram eine für iPads optimierte App veröffentlicht. Kreative erhalten außerdem Zugriff auf Adobe Premiere, die im Laufe des Sommers auf Android landen wird.


Screenshot Instagram-App für Android Tablets

Screenshot Instagram-App für Android Tablets

Instagram gibt es nun auch für Android-Tablets.

(Bild: Google)

Die Premiere-App liefere unter anderem „Zugang zu exklusiven Vorlagen und Effekten, um YouTube Shorts direkt in der App zu erstellen und zu veröffentlichen“, erklärt das Unternehmen. Zudem zieht das professionelle Videoformat APV (Advanced Professional Video) ein, das unter anderem eine höhere Speichereffizienz biete. Es wurde gemeinsam mit Samsung entwickelt und ist ab sofort auf dem Samsung Galaxy S26 Ultra und dem iVvo X300 Ultra verfügbar; Support für weitere Android-Topmodelle mit Snapdragon 8 Elite-Prozessoren sollen im Laufe dieses Jahres folgen.

Wann Google die fertige Version von Android 17 veröffentlicht, hat das Unternehmen noch nicht verraten. Android 16 erschien im vergangenen Jahr einige Wochen nach der Android Show I/O Edition 2025 Anfang Juni. Zu weiteren neuen Funktionen von Android 17 gehören unter anderem App-Bubbles, getrennte WLAN- und Mobilfunk-Kacheln in den Schnelleinstellungen und Schutz gegen Angriffe durch Quantencomputer.


(afl)



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Lukratives Sommergeschäft: Wie Geschäftemacher an Fake-Klimaanlagen verdienen


Die Sommerhitze hat Europa fest im Griff. Aufgeheizte Innenräume sorgen nicht nur für Schweißperlen auf der Stirn, sie können auch gesundheitsschädlich sein. Da finden Klimaanlagen und andere Kühlgeräte reißenden Absatz. Aggressive Anzeigen auf Youtube und in Online-Magazinen bewerben Geräte wie Epicooler, Cooling Ace und Breezamax als „revolutionär“. Doch was davon kann wahr sein?

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Vor allem die Videos versprechen Wundertaten, die mit den Gesetzen der Thermodynamik schwer in Einklang zu bringen sind. „Diese von der NASA entwickelte Klimaanlage kühlt dein Zimmer in 90 Sekunden herunter“, heißt es da und „beim ersten Test sank die Temperatur in unter 2 Minuten von 34 °C auf 17 °C“. Und das bei geradezu lächerlich niedrigem Stromverbrauch: „Die Leistung ist mit einer herkömmlichen Klimaanlage vergleichbar, aber er [sic!] verbraucht bis zu 90[]% weniger Strom“, behauptet eine KI-Stimme, während im Hintergrund vereiste Kupferspulen und diverse Raumfahrttechnologien auftauchen.

Das so beworbene Zaubergerät namens „Epicooler“ kostet knapp 140 Euro und ist laut verschiedener – natürlich frei erfundener – Testberichte in der Lage, ein Schlafzimmer im Spitzboden binnen 20 Minuten von 29 auf 23 Grad herabzukühlen. Ein herkömmliches Klimagerät, etwa eine Monoblock-Klimaanlage aus dem Baumarkt, genehmigt sich für vergleichbare Ergebnisse eine Stromaufnahme von etwa 700 Watt. Epicooler hingegen habe in acht Stunden Betriebszeit lediglich 0,38 kWh verbraucht, also lediglich 47 Watt Leistung geschluckt, behauptet das „Advertorial“.


Produktversprechen von Epicooler

Produktversprechen von Epicooler

Kühle KI-Kammer: Das angebliche Testzimmer ist ebenso ernstzunehmen wie die Messungen.

Schwer vorstellbar, denn das entspräche bei vergleichbarer Kälteleistung einer Leistungszahl von über 40 – und das wäre effizienter als eine fest im Gebäude verbaute und entsprechend isolierte Klimalösung. Epicooler hingegen setzt auf eine spezielle „Luftführungs-Geometrie“ und könne so auf Kühlmittel verzichten. Der Energieerhaltungssatz ist für dieses Gerät offenbar optional und kein physikalisches Gesetz.

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Auch andere Geräte wie Cooling Ace, Coolzy, BreezaMax Pro und AiraBreeze geizen nicht mit vollmundigen Versprechungen: Allesamt seien sie schneller und effizienter als herkömmliche Klimaanlagen, beliebt bei den Kunden und natürlich einfach in der Montage. Zumindest letzteres stimmt bisweilen, denn der BreezaMax etwa ist nichts weiter als ein Akku-Ventilator.


Teardown des BreezaMax

Teardown des BreezaMax

Das ist drin im BreezaMax: Hauptsächlich Plastik, Akkus und ein winziger Motor.

(Bild: Youtube / JDub Adventures)

Der Epicooler und seine optischen Zwillingsbrüder Coolizi Coolzy sowie BrezyMaxx hingegen sind ganzjährig einsetzbar und können nicht nur kühlen, sondern auch heizen. Die Namen bergen einige Verwechslungsgefahren, was Absicht sein dürfte. Denn auch echte Klimaanlagen wie der 7000-BTU-Monoblock „Breezy Cool 2.0“ von Comfee heißen so ähnlich wie die wenig nützlichen China-Püster.

Bei der Recherche nach den wahren Herstellern der Geräte auf der Großhandelsplattform Alibaba fällt auf, dass es sich bei Epicooler offenbar nicht um ein Klimagerät, sondern um einen Heizlüfter mit 1.800 Watt Leistung handelt. Eines der Produktbilder von Alibaba findet sich in einem „Kundenbericht“ auf der Epicooler-Bestellseite wieder. Im „Kühlbetrieb“ schaltet Epicooler das PTC-Heizelement offenbar ab und wird zu einem Ventilator.


Review vs. Produktseite

Review vs. Produktseite

Verdächtig ähnlich: Die Fotos der Alibaba-Produktseite (oben links) und der angeblichen Kundenrezension (unten rechts) sind identisch. Dieselbe Landeseite gibt es auch mit dem Markennamen „Epicooler“.

(Bild: Montage: heise medien)

Der „Luftkühler der nächsten Generation zur Bekämpfung von Hitzewellen“ namens AiraBreeze („kleiner als eine Brotdose“, „98,7 Prozent weniger Stromverbrauch“) verfügt über einen Einfüllstutzen für Wasser, das dann mittels Kapillareffekt von einigen Lamellen aus Pappe oder Baumwolle aufgesogen wird und den Luftstrom des Mini-Ventilators durch Verdunstungskälte abkühlen soll. Das funktioniert in der Theorie, in der Praxis dürfte sich der Kühleffekt jedoch in Grenzen halten.

Das gilt für alle als „revolutionär“ beworbenen Apparate. Keines der beworbenen Geräte lässt vermuten, dass es nennenswerte Kühlleistung erbringen kann. Nur der Luftzug der Ventilatoren (deren Leistung häufig wenige Watt beträgt) erfrischt den Nutzer, Kühlgeheimnisse der NASA sind nicht zu erwarten. Allenfalls in direkter Nähe des Anwenders mag sich ein Kühleffekt einstellen. Die Werbeversprechen in den Videos, gefälschten Testberichten und auf den Produktseiten sind also teilweise schlicht ein Fantasieprodukt.


Falsche Werbeversprechen für Luftkühler

Falsche Werbeversprechen für Luftkühler

Auch für Luftkühler aus China gelten die Gesetze der Physik. Werbeversprechen wie diese sind pure Fantasie.

Der „Testbericht“ zu AiraBreeze wirft eine interessante These auf: „Tragbare Luftkühler sind oft überteuert“, tönt die Werbeseite, das eigene Produkt sei natürlich eine rühmliche Ausnahme. Doch stimmt das? Wir haben den Verkaufspreis einiger Geräte mit dem Großhandelspreis bei Alibaba verglichen. Die oft unveränderten Produktbilder waren dabei außerordentlich behilflich – die Bequemlichkeit der Verkäufer spielte uns in die Karten.

Hinter AiraBreeze steckt offenbar ein batteriebetriebener Verdunstungskühler mit 3 Watt Leistung und einem Großhandelspreis von etwas mehr als 5 Euro. Auf der Bestellseite von AiraBreeze kostet dasselbe Gerät plötzlich das Vierzehnfache. Auch der Epicooler (Verkaufspreis 137,99 Euro, Großhandelspreis 12 Euro) und BreezaMax (87 Euro vs. 8 Euro) sind en detail etwa zehnmal so teuer wie bei Direktbestellung im chinesischen Großhandel.


Luftkühler en Masse bei Alibaba

Luftkühler en Masse bei Alibaba

Freie Auswahl: Eine Vielzahl chinesischer Hersteller bietet die Luftkühler zu Preisen ab 3 Euro an.

Die Geräte kosten also das Vielfache des Großhandelspreises, doch werden sie wenigstens kostenlos versandt? Eine Testbestellung per Paypal soll es zeigen. Direkt nach dem Login werden wir stutzig: Wieso sollen wir Zahlungen im Einzugsverfahren – also einem über Paypal abgewickelten Abonnement – zustimmen? Und wo ist der Gesamtpreis? Einige Klicks später sind wir schlauer: Statt den ohnehin schon sportlichen 69,95 Euro schlägt „UAB Commerce Core“ aus Litauen noch 6,90 Euro für den Versand und eine Garantieerweiterung für 9,99 Euro auf den Kaufpreis auf. Insgesamt wechseln 86,84 Euro den Besitzer. Und über nachgelagerte „Upsell“-Seiten möchte uns der Verkäufer noch Kühlpads, -tücher und weiteres Sommerzubehör andrehen.


Bestellbestätigung Luftkühler

Bestellbestätigung Luftkühler

Testbestellung bei AiraBreeze: Nanu, wo kommt denn die erweiterte Garantie her? Und wieso wurden die Versandkosten zuvor nicht erwähnt?

Das Abo ist natürlich Nepp, also flugs gekündigt, einen Fall bei Paypal eröffnet – da erscheint ein Warnhinweis: Man möge vor einem Disput bei Paypal doch bitte das Unternehmen direkt kontaktieren – so käme man schneller wieder an sein Geld. Gleichzeitig flattert eine Bestellbestätigung ins Postfach: Unser AiraBreeze trudele in gfünf bis neun Werktagen ein. Immerhin ist dies eine zügige Erfrischung im Vergleich zu der beliebten, aber ausverkauften Split-Klimaanlage Midea Portasplit. Und mal sehen, ob der Zoll ebenfalls die Hand aufhalten wird. Wir vermuten, dass das Testgerät direkt vom chinesischen Hersteller ausgeliefert wird.

Bei der Recherche zu den tatsächlichen Verkäufern der Geräte stoßen wir stets auf dieselben drei Unternehmen: „Commerce Core“ aus dem litauischen Vilnius, die ecom7 Ltd. und die Cola Technology International, beide in Hongkong ansässig. Die drei Unternehmen vertreiben die folgenden Produkte:

  • Commerce Core, UAB: Epicooler, AiraBreeze
  • Cola Technology: Solyball Cooling Ace, Coolizi Coolzy, BreezyMax Pro
  • ecom7 Ltd.: Breezamax

Alle drei Unternehmen setzen hauptsächlich Produkte chinesischer Hersteller ab. Sie wickeln die Bestellungen ab, nehmen die Zahlungen entgegen und kümmern sich laut eigenen Aussagen auch um den Kundendienst.

Commerce Core wirbt auf seiner Webseite mit prominenten Partnern: Die Logos von Outbrain, Taboola, Hotjar, Facebook und Stripe tummeln sich in der Übersicht. Outbrain (mit denen auch heise Medien zusammenarbeitet) und Taboola sind Marketingunternehmen, die für die Platzierung der aggressiven Werbeanzeigen in ihrem weltweiten Netzwerk verantwortlich sind. Auch Facebook dürfte mit der litauischen Agentur hauptsächlich als Werbepartner zusammenarbeiten, Stripe hingegen dürfte für die Abwicklung von Kreditkartenzahlungen verantwortlich zeichnen.

Commerce Core setzte im Jahr 2025 über 120 Millionen Euro um, wie ein Blick in die Geschäftszahlen zeigt. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von über 50 Prozent, die Geschäfte mit Billiglüftern laufen offenbar prächtig. Viel Gewinn macht das Unternehmen allerdings nicht, lediglich knapp 400.000 Euro im Jahr 2025. Das sind nur 0,3 Prozent des Umsatzes.

Wo bleibt das Geld? Wir vermuteten, dass Commerce Core viel Geld für Werbung ausgibt, da diese so häufig auf verschiedenen Kanälen auftaucht. Doch als Werbetreibende sind sowohl bei Youtube als auch bei den Werbeanzeigen in den Google-Suchergebnissen stets andere Namen und Firmen angegeben (bei Outbrain & Co. lässt sich das nicht ganz so einfach ermitteln). Die nervige Werbung schalten vermutlich Mittelsmänner.


Affiliate Marketing für Coolzi

Affiliate Marketing für Coolzi

Hohe Provisionen für Vermittler: Zwei Drittel des Kaufpreises vom Coolizi Coolzy gehen an den Affiliate-Partner.

Offenbar funktioniert das Geschäftsmodell so, dass Commerce Core mit verschiedenen Partnern ein Affiliate-Programm betreibt und diesen pro Bestellung eines Epicooler eine Fangprämie von bis zu 90 US-Dollar auszahlt. Die tatsächlichen Werbetreibenden arbeiten also auf eigene Rechnung, buchen Video- und andere Werbeplätze und leiten Besucher auf die Bestellseiten von Commerce Core, Cola Technology und ecom7 weiter.

Es zeigt sich: Die billigen China-Kühler taugen zum Lehrstück für Internet-Marketing. Zum Spottpreis beim Hersteller eingekauft und mit aggressiver KI-generierter Online-Werbung durch eine Armee von Vertriebspartnern in den Markt gedrückt, finden die Geräte allein durch den Werbedruck ihre Abnehmer.

Doch sie taugen allenfalls für einen seichten Windhauch, die vollmundigen Werbeversprechen sind extrem übertrieben und teilweise schlicht gelogen. Wer bei der aktuellen Hitze Linderung benötigt, sollte zu einem Ventilator aus dem Baumarkt greifen und sich nicht von Epicooler und Co. übertölpeln lassen.

Hinweis in eigener Sache: Die Werbung für die hier beschriebenen Kühler taucht auch auf heise online häufig auf – womöglich direkt unter diesem Artikel. Wir haben darauf nur bedingt Einfluss, sind uns des Problems aber bewusst.


(cku)



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Künstliche Intelligenz

Punktuell und mittig: Die Bilder der Woche 26


Der Goldene Schnitt gilt als erstrebenswerte Richtlinie für eine gelungene Bildkomposition. Unsere Top-Bilder der Woche zeigen jedoch, dass es auch anders geht: Unter ihnen befinden sich auffällig viele Motive, die mit einer zentralen Bildaufteilung arbeiten.

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Dieses Gespräch und weitere Interviews mit Persönlichkeiten aus der Fotowelt hören Sie in unserem Foto-Podcast Click Boom Flash. Jeden zweiten Sonntag neu und auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

Wir wünschen viel Freude mit den punktuellen, symmetrischen und beinahe spiegelbaren Motiven, die unsere Galeriefotografen für Sie gefunden und erschaffen haben.


Baum am Wasser

Baum am Wasser

The tree

(Bild: Asfotografie)

Der wohl bekannteste Baum von Wales steht einsam im ruhigen Wasser des Llyn Padarn. Die ersten Lichtstrahlen des angehenden Sonnenaufgangs färben eine Wolke goldorange und spiegeln sich im glatten See. Der markante Baum bildet das Zentrum der klaren Komposition. Die Steine im Vordergrund leiten den Blick durch das Bild bis zu den Bergen im Hintergrund. Durch die lange Belichtungszeit wird die Wasseroberfläche geglättet und die stille Stimmung verstärkt.


Pointe du Raz

Pointe du Raz

kreislauffördernd

(Bild: .ChristiaN.)

Der Blick wandert durch die spiralförmige Auffahrt eines Braunschweiger Parkhauses nach oben. Beton, Pfeiler und Leitungen bilden ein grafisches Muster aus Kreisen und Bögen. Die zentrale Perspektive ordnet die Formen präzise an und zieht den Blick direkt in die helle Öffnung. Das Schwarz-Weiß betont die Struktur des Gebäudes und lenkt die Aufmerksamkeit auf Rhythmus, Geometrie und Wiederholung. So wird aus funktionaler Architektur eine nahezu abstrakte Komposition.

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Ringelnatter

Ringelnatter

Wachsam

(Bild: Lightpix84)

Zwischen unscharfen Halmen hebt eine Ringelnatter den Kopf aus ihrem Versteck. Das warme Sonnenlicht lässt die Schuppen der Schlange glänzen und verstärkt ihre typische Zeichnung. Die enge Perspektive lenkt den Blick direkt auf das Reptil. Die geringe Schärfentiefe trennt die Natter von ihrem Habitat am See und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre wachsame Haltung. Es ist ein intensiver Naturmoment, der die Konzentration einer Jägerin auf Beutesuche spürbar macht.


Bergbahn im Schnee

Bergbahn im Schnee

Bergbahn Lauterbrunnen – Mürren

(Bild: Bephep)

Während vielerorts aktuell die sommerliche Hitze dominiert, sorgt dieses Wintermotiv für eine erfrischende Gegenwelt. Eine historische Bergbahn fährt durch tief verschneite Hänge, dahinter ragen dunkle Tannen und die schneebedeckten Gipfel der Berner Alpen auf. Die Aufnahme lebt von ihrer klaren Staffelung: Schnee und Zug im Vordergrund, Wald in der Mitte, Berge im Hintergrund. So entsteht Tiefe, und der Blick wandert durch das Bild. Die nostalgische Bahn setzt einen warmen Farbakzent und verleiht der Szene einen charmanten Vintage-Look.


Highspeed Wassertropfen

Highspeed Wassertropfen

En passant

(Bild: CR09)

Ein einzelner Wassertropfen schwebt über einer schmalen Wassersäule und scheint für einen Augenblick die Schwerkraft zu überlisten. Die zentrale Anordnung, die klare Spiegelung und die konzentrischen Wellen lenken den Blick direkt auf die fragile Verbindung zwischen Tropfen und Oberfläche. Durch die gezielte Kolorierung in Rosa und Blau wird die Szene auf Form, Farbe und Spannung reduziert.


Luftaufnahme eines Baumes

Luftaufnahme eines Baumes

Grüner Punkt

(Bild: thofotomas)

Mitten in einem leuchtend gelben Feld steht ein einzelner Baum und setzt einen kräftigen grünen Akzent. Aus der Vogelperspektive wirkt die Landschaft wie eine zweifarbige Grafik. Durch die zentrale Platzierung wird der Blick sofort auf den Baum gelenkt. Feine Fahrspuren durchziehen die Fläche und geben dem Bild eine klare Struktur. Der starke Kontrast zwischen Gelb und Grün macht die Aufnahme so einprägsam. Ein Motiv, das zeigt: Manchmal reicht ein einziger Baum für ein starkes Bild.


Berliner Nikolaikirche

Berliner Nikolaikirche

HFDT VI

(Bild: K P K)

Die beiden schlanken Türme der Nikolaikirche ragen in den Berliner Himmel. Dazwischen erscheint die Kuppel des alten Stadthauses, das gezielt in die Komposition eingebunden wurde. Die Aufnahme vom Dach des Humboldt-Forums lebt von ihrer präzisen Ausrichtung. Die Türme bilden einen starken Rahmen und lenken den Blick direkt ins Zentrum. Das weiche Abendlicht und die gedämpften Farben verleihen der Architektur zusätzliche Tiefe.


(vat)



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Quantic Dream: Streik soll „Star Wars Eclipse“ und 115 Stellen retten


Beim Pariser Spielestudio Quantic Dream sind 115 Stellen von Entlassungen bedroht, wie das französische Spielemagazin Gamekult berichtet. Die Belegschaft trat demnach in den Streik, um das seit 2021 angekündigte „Star Wars Eclipse“ doch noch fertigstellen zu können.

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Zum Ausstand aufgerufen hatte die französische Spielegewerkschaft STJV. Am 25. Juni errichteten Beschäftigte einen Streikposten vor dem Firmensitz in Paris, wie das französische Spielemagazin Gamekult vor Ort berichtet. Am selben Tag sollte eine Delegation von Lucasfilm den Entwicklungsstand von „Star Wars Eclipse“ prüfen. Für die Streikenden war das der passende Moment, um ein Signal an die Führung zu senden.

Hinter dem Konflikt steht das Aus für „Spellcasters Chronicles“. Das Free-to-Play-MOBA erschien am 26. Februar 2026 im Early Access und fand kaum Spieler. Am 20. Mai stellte Quantic Dream die Entwicklung ein und leitete einen Stellenabbau ein. In das Projekt waren zuvor acht Jahre Arbeit geflossen.

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Betroffen sind nach Darstellung von Gamekult 115 Stellen und damit ein Viertel der Belegschaft des Pariser Studios. Als die Gewerkschaft den Abbau im Mai öffentlich machte, war noch von rund 95 bedrohten Stellen die Rede. Gamekult bezeichnet den Schritt als größten Stellenabbau in einem französischen Studio seit der Schließung von Blizzard France 2020.

„Star Wars Eclipse“ hatte Quantic Dream bei den Game Awards 2021 mit einem aufwendigen Cinematic-Trailer angekündigt. Der Auftritt sorgte für großen Hype, danach zeigte das Studio aber so gut wie nichts mehr zu dem Spiel. 2022 übernahm der chinesische Konzern NetEase das Studio Quantic Dream vollständig, nachdem er seit 2019 bereits Minderheitseigner gewesen war. In der Branche galt das Projekt schon vor dem aktuellen Konflikt als Wackelkandidat. Ob „Star Wars Eclipse“ jemals erscheint, ist offener denn je.

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Die Streikenden wollen den Abbau verhindern, um „Star Wars Eclipse“ noch fertigstellen zu können. Gegenüber Gamekult schildern Mitarbeiter das Studio als chronisch unterbesetzt, die bedrohten Kollegen würden für das Projekt gebraucht.

Auffällig ist das Schweigen von NetEase. Der Konzern aus Hangzhou hatte nach der Corona-Pandemie weltweit Studios gekauft und eröffnet, seit 2025 trennt er sich wieder von vielen Standorten und baut Hunderte Stellen ab. Bereits Anfang 2025 hatte Bloomberg berichtet, NetEase-Chef William Ding halte nur Spiele für entwicklungswürdig, die jährlich hunderte Millionen US-Dollar einspielen. Nach Darstellung der Belegschaft gegenüber Gamekult soll NetEase zudem das Aus für „Spellcasters Chronicles“ durchgesetzt haben – gegen den Willen der Quantic-Dream-Führung.

Die Gewerkschaft STJV hält den geplanten Sozialplan für rechtswidrig. Er ziele gezielt auf das „Spellcasters Chronicles“-Team, und in Frankreich dürfe sich ein solcher Abbau nicht gegen ein einzelnes Projektteam richten, argumentiert die STJV laut Gamekult. Der Streik ist zudem Teil einer landesweiten Protestwelle, zu der die STJV bis in den September aufruft.


(dahe)



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