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Künstliche Intelligenz

Apple-Manager zu Smart Glasses und der Frage, ob Neo ein abgespecktes Air ist


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Apple glaubt, dass das mit der Vision Pro eingeführte Spatial Computing künftig „unausweichlich“ sein wird – und damit, auch wenn das Unternehmen dazu keine Aussage macht, wohl auch Smart Glasses. In einem Interview mit dem Techblog Tom’s Guide sagte der weltweite Marketingchef des Konzerns, Greg Joswiak, die Kombination aus digitaler und physischer Welt sei nicht aufzuhalten. Und darum geht es bei Spatial Computing.“ Er könne allerdings keine Timeline geben, wann es so weit ist. Die Vision Pro habe aber gezeigt, wie die Zukunft aussehen könne.

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Aktuell bietet Apple keine eigenen smarten Brillen wie jene von Meta an. Offenbar ist aber bis 2027 geplant, mehrere Varianten rein mit Kameras, Mikrofon und Lautsprecher auf den Markt zu bringen, in einigen Jahren dann Smart Glasses mit Bildschirmen. Apple äußert sich wie üblich nicht zu noch unbekannten Produkten, die Gerüchte verdichten sich allerdings. Die zusammen mit Ray-Ban erstellten Meta-Brillen sollen, so zumindest Meta selbst, ein Verkaufserfolg sein. Allerdings gab es zuletzt massive Kritik am Datenschutz bei den Geräten.

In dem Interview wurde auch Apples Technikchef John Ternus befragt, der sich unter anderem zum MacBook Neo äußerte. Das Gerät sei ganz anders als die Konkurrenz, so Ternus. „Die Produkte in diesem Segment, mit denen (das Neo) konkurriert, bestehen aus Kunststoff. Man kann sie buchstäblich verbiegen.“ Sie seien „so billig“, weil die Firmen versuchten, an jeder Stelle zu sparen. Apples Ansatz sei ein anderer: ein geringerer Preis bei hohem Wert.

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Joswiak betonte, das Neo sei nicht einfach ein abgespecktes MacBook Air. „Am Neo ist so viel neu. Wir haben ein komplett neues [physisches] Trackpad-Design, das immer noch besser ist als bei jedem PC. Wir haben neu gedacht, wie wir die Gerätehülle herstellen und alles zusammensetzen. Wir haben die Messlatte nicht heruntergesetzt.“ Das Neo sei ein „toller, qualitativ hochwertiger Mac zu einem fantastischen Preis“.

Ternus machte auch Andeutungen dazu, warum die verbesserte KI-Siri immer noch nicht verfügbar ist. Das KI-Rennen ist für Apple noch am Anfang. „Wir denken nie über die Technologie an sich nach“, erklärte Ternus. „Wir fragen uns immer: Wie können wir Technologie nutzen, um unseren Nutzern großartige Produkte, Funktionen und Erlebnisse zu bieten?“Joswiak betonte, KI sei ein Marathon – und kein Sprint.


(bsc)



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Künstliche Intelligenz

Salesforce macht Ernst mit KI-Agenten: Headless 360 öffnet Plattform per API


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Salesforce stellt mit „Headless 360“ zentrale Funktionen seiner Plattform programmatisch bereit. Daten, Workflows und Geschäftslogik lassen sich über mehr als 60 MCP-Tools, über 30 vordefinierte Coding-Skills sowie APIs und eine CLI direkt ansteuern. Parallel erweitert der Anbieter seine Entwicklungsumgebung mit „Agentforce Vibes 2.0“ um KI-gestützte Funktionen.

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Mit Headless 360 verlagert Salesforce den Zugriff von der grafischen Oberfläche auf Schnittstellen. Anwendungen werden nicht mehr ausschließlich über UI-Interaktionen genutzt, sondern über APIs, MCP-Tools und automatisierte Agenten angesprochen.

Technisch basiert der Ansatz auf einer ausgebauten API-First-Architektur. Funktionen, Daten und Berechtigungen stehen unabhängig von der Oberfläche zur Verfügung und lassen sich über verschiedene Clients nutzen. „Wenn man von APIs ausgeht und das mit Slack und anderen Clients kombiniert, entstehen neue agentische Erfahrungen“, sagt Gary Lerhaupt, VP Product Architecture bei Salesforce. Das Unternehmen sieht darin die Grundlage für ein „Agentic Enterprise“, in dem Interaktionen zunehmend über verschiedene Clients statt über klassische Anwendungen erfolgen.

Ein zentraler Bestandteil ist die Integration externer Entwicklungsumgebungen. Tools wie Claude Code, Cursor oder Codex greifen über MCP auf die Plattform zu und decken mithilfe vorkonfigurierter Coding-Skills Phasen wie Datenmodellierung, Implementierung, Tests und Deployment ab. Für Entwickler, die volle Kontrolle über die visuelle Ebene wünschen, unterstützt die Plattform zudem native React-Entwicklung.

Ergänzend stellt Salesforce mit „Agentforce Vibes 2.0“ eine browserbasierte Entwicklungsumgebung bereit, die KI-gestützte Coding-Funktionen integriert. Über das DevOps Center MCP lassen sich Deployments per natürlicher Sprache auslösen. Salesforce beziffert die Verkürzung von Entwicklungszyklen auf bis zu 40 Prozent; unabhängige Benchmarks liegen bislang nicht vor.

Mit dem „Agentforce Experience Layer“ trennt Salesforce Geschäftslogik und Darstellung. Interaktionen wie Genehmigungen oder Workflows müssen nur einmal definiert werden und stehen anschließend in verschiedenen Clients zur Verfügung, etwa in Slack, mobilen Anwendungen oder externen KI-Interfaces.

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Für die Steuerung von Agenten führt Salesforce die Skriptsprache „Agent Script“ ein, die deterministische Logik mit natürlich sprachlichen Anweisungen kombiniert. Sie steht unter einer Open-Source-Lizenz und dient der Orchestrierung mehrerer Agenten. Hintergrund: Reine LLM-Ansätze erreichen laut Gary Lerhaupt lediglich rund 95 Prozent Zuverlässigkeit, produktive Enterprise-Systeme erforderten jedoch mindestens 99,5 Prozent.

Das „Testing Center“ (verfügbar ab Mai 2026) soll vor dem Einsatz Logiklücken erkennen. „Custom Scoring Evals“ bewerten Entscheidungen, „Observability“ und „Session Tracing“ analysieren Interaktionen. Eine A/B-Testing-API erlaubt parallele Tests verschiedener Agent-Versionen.

Als Praxisbeispiel nennt Salesforce die Buchungsplattform Engine. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Kundenservice-Agenten innerhalb von zwölf Tagen produktiv gesetzt, der rund die Hälfte der Anfragen automatisiert bearbeitet. Die Voraussetzung war die Aufbereitung historischer Datenbestände.

Auch organisatorische Anpassungen begleiten den Einsatz. Das Unternehmen asymbl unterstützt Unternehmen bei der Integration digitaler Arbeitskräfte in bestehende Prozesse und betreibt nach eigenen Angaben zahlreiche KI-Agenten. Der laufende Betrieb erfordert kontinuierliches Monitoring und Nachjustieren – „Es gibt kein Set and Forget. Es braucht Intention, Methode – und am Ende Coaching“, so CEO Brandon Metcalf.

Die Neuerungen zeigen eine strategische Verschiebung: Salesforce baut seine Plattform zu einer Infrastruktur für agentenbasierte Systeme aus. Offen bleibt, wie stabil diese im produktiven Einsatz arbeiten und wie sich die steigende technische Komplexität auf Entwicklung und Betrieb auswirkt. Zudem hängt der Nutzen stark von der Qualität der zugrunde liegenden Daten ab – ein Punkt, den auch das Engine-Beispiel unterstreicht, bei dem die Aufbereitung historischer Datenbestände Voraussetzung für den Produktivbetrieb war.


(axk)



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China lässt Raumfahrer länger im All


China will die aktuelle Besatzung seiner Raumstation Tiangong rund einen Monat länger als ursprünglich geplant im All lassen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das Büro des bemannten Raumfahrtprogramms berichtete, soll damit weitere Technik für längere Aufenthalte im Orbit erprobt werden.

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Die Mission Shenzhou 21 mit den Raumfahrern Zhang Lu, Wu Fei und Zhang Hongzhang war Ende Oktober gestartet und ursprünglich auf rund sechs Monate angelegt. Ihr Zustand sei gut, hieß es. Ein genaues Datum für ihre Rückkehr wurde zunächst nicht genannt. Die Crew dürfte nun aber wohl im Mai zurückkehren.

Zuvor hatte die Besatzung nach chinesischen Angaben ihren dritten Außeneinsatz der laufenden Mission erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurden unter anderem Schutzvorrichtungen gegen Weltraumschrott installiert und Anlagen außerhalb der Station überprüft.

Im vergangenen November hatte sich bereits die Rückkehr einer früheren chinesischen Besatzung verzögert. Nach offiziellen Angaben war deren Kapsel vermutlich von kleinen Weltraumtrümmern beschädigt worden. Die Astronauten konnten deshalb nicht wie geplant zur Erde zurückkehren. Später wurden sie mit einem anderen Raumschiff zurückgebracht.


(mho)



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Snapchat Messenger: Snap baut weltweit 16 Prozent der Jobs ab


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Das US-amerikanische Unternehmen Snap, Betreiber des Messengers Snapchat, streicht weltweit rund 1000 Arbeitsplätze sowie mindestens 300 offene Stellen. Dies geht aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC und einem internen Brief von CEO Evan Spiegel an die Belegschaft hervor. Der US-Konzern verspricht sich vom Einsatz künstlicher Intelligenz Produktivitätsgewinne und längerfristige Profitabilität.

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Durch den Abbau von 16 Prozent der Stellen will das Unternehmen rund 500 Millionen US-Dollar pro Jahr sparen. Demgegenüber stehen Einmalbelastungen in Höhe von 95 bis 130 Millionen US-Dollar für Abfindungen und Übergangsgelder. Dieser Schritt ist allerdings nicht neu: Bereits 2024 hatte das Unternehmen etwa 500 Angestellte entlassen. Den bisher massivsten Einschnitt markiert eine Entlassungswelle aus dem Jahr 2022, die sogar 20 Prozent der damaligen Belegschaft betraf.

In dem internen Schreiben begründet Snap-Chef Spiegel die Maßnahme vor allem mit schnellem technologischen Wandel. Durch Fortschritte im Bereich der KI ließen sich viele repetitive Prozesse weitgehend automatisieren und Entwicklungsaufgaben deutlich schneller erledigen. Der Stellenabbau soll alle Tätigkeitsbereiche betreffen, etwa Entwicklung, Design, Marketing und Verwaltung. Öffentlich wahrnehmbare Kritik von Arbeitnehmervertretern oder Gewerkschaften ist bislang ausgeblieben.

Der wirtschaftliche Druck auf Snap wächst: Die Aktie fiel dieses Jahr bisher um rund 30 Prozent. Ein schwächelndes Werbegeschäft und weltweit drohende Social-Media-Verbote für Teenager bremsen das Nutzerwachstum. Als Ausweg setzt CEO Spiegel auch auf neue AR-Brillen, die noch 2026 erscheinen sollen.

Der Schritt von Snap reiht sich in eine Welle von Konsolidierungen in der Tech-Branche ein. Nachdem viele IT-Konzerne in der Vergangenheit stark expandiert hatten, bauen sie derzeit viele Arbeitsplätze wieder ab. Branchenweit liegt der Fokus darauf, KI-Technologien in die Arbeitsabläufe einzubinden und dadurch die Produktivität zu steigern.

Zu dieser Entlassungswelle gehört unter anderem der Abbau von zuletzt 16.000 Stellen bei Amazon und mutmaßlich Tausende Jobs bei Oracle. Auch Microsoft kündigte vergangenes Jahr an, rund 6000 Stellen zu streichen – rund 3 Prozent seiner weltweit 228.000 Beschäftigten.

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Einige Berichte legen allerdings nahe, dass sich die Erwartungen der Tech-Unternehmen nicht vollständig erfüllen könnten. So sollen bisher 5 Prozent der Entlassenen in den USA von ihren ehemaligen Arbeitgebern bereits wieder eingestellt worden sein.


(hag)



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