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Apple TV cancelt Dramedy „Palm Royale“ – und Nutzer sind sauer
Es ist für Zuschauer äußerst unschön, wenn sich ein Sender oder Streamingdienst dazu entscheidet, eine Serie zu beenden, bevor alle Handlungsstränge im Rahmen eines Finales oder einer finalen Staffel aufgelöst wurden. Cliffhanger sollte es eigentlich nur geben, wenn klar ist, dass es weitergeht. Bislang gab sich Apple hier meist vorbildlich: Bei Apple TV laufende Shows wurden üblicherweise zu einem soliden Ende geführt, auch wenn der iPhone-Konzern keine weiteren Folgen bestellen wollte. Was es hingegen schon gab, waren lange Wartezeiten auf neue Staffeln, etwa bei „Severance“. Doch nun lässt Apple seine Kunden bei einer viel gelobten Dramedy-Show tatsächlich hängen.
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Viele Nominierungen
„Palm Royale“ wird Fachmedien zufolge „einfach so“ eingestellt, obwohl die zweite Staffel mit vielen Fragen endete. Wie Variety schreibt, wurde dies auch bereits bestätigt – wobei eine Ankündigung seitens Apple noch fehlt.
Apple hatte „Palm Royale“, dessen Hauptdarstellerin Kristen Wiig ist, im Frühjahr 2024 veröffentlicht und dann auch gleich im Sommer für eine zweite Staffel beauftragt, obwohl zunächst nur 10 Folgen geplant waren. Die zweite Staffel mit weiteren 10 Folgen lief von November 2025 bis Januar 2026. Apple veröffentlicht Shows stets im Wochentakt und nicht zum „Bingen“ auf einmal, wie man das von Netflix kennt.
Plot Twist ohne weitere Staffel
„Palm Royale“ galt als Kritikerliebling, hatte bei Rotten Tomatoes allerdings nur ein Rating von 60 Prozent. Die Show bekam insgesamt 35 Nominierungen für Preise wie die Emmys, Critics‘ Choice Award sowie Actor Awards. Die Serie spielte im Palm Beach der Sechzigerjahre und ging auf einen Roman von 2018 zurück.
Das Finale von „Palm Royale“ endete mit einem Plot Twist, der für viel Stoff für die kommende Staffel 3 gesorgt hätte. Diesen müssen sich Fans der Show nun dazudenken. Es ist unklar, warum Apple die Serie abrupt gecancelt hat. Es gibt Berichte, dass sie in der Produktion sehr teuer war. Der Streamingmarkt steht aktuell vor einem Umbruch, nachdem Netflix aus dem möglichen Kauf von Warner Brothers ausgestiegen ist.
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(bsc)
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Deutsche Bahn liegt weiter hinter Pünktlichkeitszielen
Die Deutsche Bahn fährt ihrem selbstgesetzten Pünktlichkeitsziel weiter hinterher. Wie der Konzern auf seiner Webseite mitteilte, wurden im Februar 59,4 Prozent aller Fernverkehrshalte pünktlich erreicht. Das waren 7,3 Prozentpunkte mehr als im Januar. Für das gesamte Jahr 2026 hat Bahnchefin Evelyn Palla eine Pünktlichkeitsquote von mindestens 60 Prozent ausgegeben. Laut Bahn-Angaben sind die Februar-Zahlen vorläufige Werte.
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Als verspätet gilt ein Zug nach Bahn-Definition ab einer Verzögerung von sechs Minuten. Als Gründe für die vielen Verspätungen nennt die Bahn zumeist die vielen Baustellen im maroden Schienennetz sowie die überlasteten Fernverkehrsknoten, vor denen sich Züge immer wieder stauen.
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Schnellladesäulen an Autobahnen: Ausschreibung notwendig
Der Bau von Schnellladesäulen an Autobahnen darf nicht ohne Ausschreibung und Vergabeverfahren erfolgen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf rechtskräftig entschieden (Az.: VII Verg 29/22).
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Nach Angaben des Gerichts hatte die Autobahn GmbH des Bundes im April 2022 die bestehenden Konzessionsverträge mit der Tank & Rast GmbH sowie der Ostdeutsche Autobahntankstellen GmbH erweitert. Die Ergänzungsvereinbarung sah vor, dass die Betreiber zusätzlich Schnellladeinfrastruktur für E-Autos an Raststätten bereitstellen dürfen. Ein Vergabeverfahren hatte es dafür nicht gegeben.
Dagegen waren der Ladeinfrastruktur-Betreiber Fastned sowie zunächst auch Tesla vorgegangen. Der Vergabesenat des OLG hatte den Fall dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Dieser hatte entschieden, dass eine wesentliche Änderung des Konzessionsvertrags vorliege und damit ein Vergabeverfahren erforderlich sei.
Daraufhin kam das OLG Düsseldorf nun zu dem Schluss, dass das Recht, Tankstellen für Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselantrieb zu betreiben, nicht automatisch den Betrieb von Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge umfasst.
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Neue LG-Fernseher: Neben OLEDs nun auch TVs mit Micro-RGB-LEDs
LG ist vor allem für OLED-TVs bekannt. Die organischen Displays aus den Serien B5, C5 und G5 bekommen ein Update auf B6, C6 und G6, der Hersteller hat sie weiter optimiert, die unverbindlichen Preisempfehlungen bleiben auf dem Niveau vom Vorjahr.
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Neu hinzugekommen ist das Wallpaper-TV W6, ein gerade mal neun Millimeter dünnes Display, das mit einer speziellen Halterung an die Wand gehängt wird. Das ist eine Art Revival zum Wallpaper aus 2017, diesmal hat LG das Panel aber mit einem schmalen Metallrahmen stabilisiert und es wird drahtlos angesteuert.
Farbige LEDs im LCD-Backlight
Unter den neuen Highend-Modellen findet sich in diesem Jahr auch ein LCD-TV mit winzigen RGB-LEDs im Backlight. Damit holt LG nach, was Samsung und Hisense vorgemacht haben; beide bieten derartige Boliden bereits an.
Bei der Nomenklatur der mit winzigen LEDs ausgestatteten LCD-TVs macht es LG den Verbrauchern nicht leicht. So sind einzig die MRGB96-Modelle mit farbigen Mini-LEDs im lokal gedimmtem Backlight ausgestattet. Es deckt den Farbraum DCI-P3 laut LG vollständig ab, unterstützt VRR bis 165 Hertz und schafft bei Reduzierung der Bildauflösung auf Full HD per Motion Booster Frameraten bis zu 330 Hertz. Für die Bildoptimierung sorgt der gleiche Chipsatz wie in LGs OLED-Topmodellen.

Mit den TVs aus der Micro RGB96-Serie will nun auch LG LCD-TVs mit farbigen RGB-Mini-LEDs im lokal dimmbaren Backlight anbieten.
(Bild: Ulrike Kuhlmann / heise medien)
Der Hersteller preist die „Micro RGB evo TV“ als Flaggschiff an, das Modell MRGB96 gibt es in 75, 85 und 100 Zoll, also nur mit großen Diagonalen von 1,90 Meter, 2,16 Meter und 2,54 Meter. Auch die Preise sind entsprechend groß, als unverbindliche Preisempfehlung (UVP) nennt LG 6300 Euro und 9000 Euro respektive 10.000 Euro; erfahrungsgemäß fällt der tatsächliche Verkaufspreis aber recht sehr schnell unter die UVP.
Bei den MRGB8-Modellen mit Mini-LEDs handelt es sich dagegen um LCD-TVs mit Edge-Backlight aus weißen LEDs, die über keine oder allenfalls eine Handvoll dimmbarer Zonen verfügen. Spätestens der Preis spiegelt das auch wider: Die Geräte aus der MRGB88-Serie kosten maximal 2000 Euro (UVP) für einen 86-Zöller. Dafür bekommt man kein FALD-Backlight mit mehreren Hundert Dimming-Zonen.
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Riesen-TVs für kleines Geld
Unter den neuen QNED-TVs mit farbverstärkenden Quantenpunkten und Edge-LED-Backlight aus herkömmlichen weißen LEDs finden sich einige größere Modelle, etwa den 115QNED93B6 mit 115 Zoll Diagonale (2,90 m) und 2,55 Meter Bildbreite für 6000 Euro, auch dies ein UVP, der voraussichtlich unterboten wird. Wie sehr die TV-Preise im Keller sind, zeigt sich am nächstkleineren QNED93 evo mit 85 Zoll respektive 2,16 Meter Diagonale: Der gut ausgestattete 85QNED93B6A soll gerade mal 1900 Euro kosten. Wer hier bei der Ausstattung ein wenig abspeckt, bekommt einen 85-zölligen QNED81 evo für gerade mal 1650 Euro, UVP versteht sich. Man kann erahnen, wohin sich die Preise für große Fernseher zur Fußball-WM bewegen werden.
Den zur CES angekündigten Bilderrahmenfernseher Gallery TV LX7 wird es ab Juli in 55 und 65 Zoll mit 1,40 Meter und 1,65 Meter Diagonale geben. Als magnetisch haftende Rahmen wird LG weiße Metallleisten sowie Holzleisten anbieten. Der 65-zöllige Gallery TV 65LX7B6LA soll 2000 Euro kosten, der 55-Zöller 55LX7B6LA 1750 Euro, jeweils UVP.
Alle genannten TVs haben 4K-Auflösung mit 3840 × 2160 Pixeln, mindestens einen TV-Tuner, mindestens drei HDMI-Eingänge und die besseren ein 120-Hertz-Panel, wovon insbesondere die Bewegtbildwiedergabe profitiert.
(uk)
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