Apps & Mobile Entwicklung
Auch CEO muss gehen: ReMarkable baut weitere 200 Stellen ab

Beim Hersteller von E-Notes ReMarkable läuft es derzeit nicht rund. Als Reaktion auf schwächelnde Absatzzahlen plant das Unternehmen den Abbau von 200 Stellen, nachdem die Belegschaft erst vor Kurzem von 580 auf 500 Mitarbeiter reduziert worden war. Ungewöhnlich für derartige Maßnahmen: Auch der CEO muss gehen.
Aktuelle Lage und rückläufige Umsätze als Grund
Dies berichtet Good e-Reader. Als Ursachen für die aktuelle Schieflage nennt der Bericht zum einen nicht näher spezifizierte „verschiedene wirtschaftliche Faktoren“ sowie rückläufige Umsätze beim Hersteller von Tablets mit E-Ink-Displays. Bereits im vergangenen Jahr sah sich der Konzern mit einer sinkenden Nachfrage konfrontiert, wozu auch Preissteigerungen bei Schlüsselkomponenten wie Speicherchips beigetragen haben dürften, die im Zuge des KI-Booms gestiegen sind. „Die makroökonomische Lage ist schwieriger und es herrscht weltweite Unruhe. Wir haben eine schwächere Nachfrage und damit sinkende Umsätze festgestellt“, wird Vorstandsvorsitzender Marius Juul Mølle in dem Artikel zitiert.
Infolge dieser Entwicklung sah sich ReMarkable gezwungen, die Preise für seine Paper-Tablets wie das ReMarkable 2 und das ReMarkable Paper Pro (Test) sowie für ausgewähltes Zubehör deutlich anzuheben, was sich weiter negativ auf den Absatz ausgewirkt haben dürfte. Als zusätzlicher Wettbewerbsfaktor dürfte das Kindle Scribe gelten, von dem Amazon zuletzt die dritte Generation auf den Markt gebracht hat. Insbesondere aufgrund höherer Absatzzahlen, die laut Bericht vor allem auf den niedrigeren Preis zurückzuführen sind, dürfte der Online-Händler zudem allein durch seine Marktmacht besser gegen die aktuelle Krise aufgestellt sein.
CEO tritt zurück
Ungewöhnlich für derart einschneidende Maßnahmen ist zudem, dass auch die Führungsebene betroffen ist. So ist der erst seit zwei Jahren amtierende US-Amerikaner Philip Hess als CEO zurückgetreten. Seine Nachfolge tritt Vegard Gullaksen Veiteberg an, der das Unternehmen zuvor bereits interimistisch geführt hatte.
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XBOX Series X25: Microsoft spendiert der Series X eine transparente Hülle

Zum 25. Jubiläum der Marke Xbox legt Microsoft die Xbox Series X mitsamt Gamepad als limitierte Variante mit grünlich-transparenter Verkleidung auf. Bei den Spezifikationen und der Leistung ändert sich nichts. Die Sonderedition soll im November 2026 erscheinen. Noch ist unklar, ob sie das auch in Europa tun wird.
Grün-transparent wie die erste Xbox vor 24 Jahren
Die erste Xbox-Konsole erschien in den Vereinigten Staaten am 15. November 2001. Das Datum jährt sich diesen Herbst zum 25. Mal, was Microsoft zu einer Sonderauflage der aktuellen Konsolengeneration veranlasst. Die Wahl fiel ausschließlich auf die stärkere der beiden Series-Modelle, die Xbox Series X. Konkret handelt es sich um die mit 1 TB SSD-Speicherplatz ausgestattete Variante mit optischem Laufwerk, der Microsoft eine Hülle aus transparentem Kunststoff mit grünlicher Tönung verpasst hat. Inspiriert sei das Erscheinungsbild von eben jener ersten Xbox-Konsole, die im Jahr 2002 zum ersten Geburtstag bereits in transparentem Grün gekleidet wurde – ebenfalls als Sonderedition, damals limitiert auf 200.000 Exemplare.
Heute wie damals umfasst das neue Erscheinungsbild außerdem den zugehörigen Controller. Zur Konsole selbst verrät Micrsofot, dass das Xbox-Logo nach dem Start grün aufleuchte. Außerdem soll es noch weitere Überraschungen geben, zu denen sich der Hersteller noch nicht geäußert hat. Bei der Leistung bleibe wiederum alles beim Alten: Die Xbox Series X25 entspreche bei der Hardware exakt einer herkömmlichen Xbox Series X. Weiterhin kommen also 8 Zen-2-Kerne und 54 CUs RDNA 2 zum Einsatz.
Im Paket sollen die limitierte Konsole und das Gamepad im November erscheinen. Microsoft spricht von einer Verfügbarkeit in „ausgewählten Regionen“. Damit ist noch nicht bekannt, ob es die Sonderauflage auch nach Europa schaffen wird. Zur unverbindlichen Preisempfehlung und möglichen Vorbestellungen will sich der Hersteller ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Keine Informationen gibt es ebenso zur Stärke der Auflage. Fest steht allerdings, dass es den grünlich-transpartenten Xbox Wireless Controller auch separat geben soll.
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007 First Light: Neue Mission für die Kampagne und mehr sollen kommen
Mit 007 First Light ist IO Interactive ein Kassenschlager gelungen. Zum Summer Game Fest geben die Entwickler jetzt mit zwei Trailern einen groben Eindruck davon, was Spieler in den kommenden zwölf Monaten an weiteren Inhalten erwarten können. Um eine vollständige Roadmap handelt es sich bei der Ankündigung aber nicht.
Neue Missionen für Kampagne und TacSim
Denn entgegen einem konkreten Fahrplan, wann Spieler mit welchen neuen Inhalten rechnen können, geben die Entwickler lediglich einen Überblick über verschiedene Bereiche, in denen es zu einem unbestimmten Zeitpunkt Updates geben soll.
Bei der vielleicht größten Ankündigung, mit der aber augenscheinlich als letztes zu rechnen ist, handelt es sich um eine vollwertige neue Mission, mit der IO Interactive die Kampagne fortsetzen möchte. Der Piratenkönig Bawma, mit dem – Achtung, Spoiler – der britische Geheimdienst im Laufe der Handlung des Agenten-Abenteuers eine Allianz geschmiedet hat, fordert James Bonds Hilfe an. Es gehe um „eine äußerst heikle Angelegenheit“, wie ein Teaser-Trailer verkündet; weitere Details bleiben aber aus. Überdies bleibt unklar, ob es sich bei der neuen Mission um ein kostenloses Update, einen kostenpflichtigen DLC oder eine vollwertige Story-Erweiterung handeln wird.
Angekündigt haben die Entwickler zudem New Game+ für die gesamte Kampagne. Hier steht aber ein Fragezeichen, weil 007 First Light eigentlich kaum eine Meta-Progression über die Handlung hinweg bietet; so gibt es etwa keinen Fertigkeitenbaum. Im Laufe der Kampagne werden lediglich eine Hand voll Gadgets und später ein Schalldämpfer für James‘ Pistole freigeschaltet.
Die weiteren neuen Inhalte beziehen sich weitestgehend auf den TacSim-Modus. Hier soll es neue Herausforderungen und damit neues Gameplay geben. Die Rede ist von Missionen im Q-Lab, in der Slowakei, auf dem Piraten-Schwarzmarkt in Mauretanien und im Luxus-Resort Pearl in Vietnam. Zudem wird es mit der G2-Brille ein neues Gadget geben und auch neue Fahrzeug-Herausforderungen werden genannt. Gemeinhin planen die Entwickler, den TacSim-Modus fortlaufend mit neuen Gadget-Upgrades, Waffen und kosmetischen Inhalten zu versorgen. Zudem ist ein Fotomodus geplant.
Pathtracing und der Switch-2-Port machen den Anfang
Darüber hinaus verweist IO Interactive erneut auf die bevorstehende Veröffentlichung für die Switch 2. Ursprünglich sollte das Bond-Abenteuer auf der Nintendo-Konsole zeitgleich zu PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheinen, wurde dann aber auf den Sommer 2026 verschoben. Ein konkretes Datum steht noch aus.
Gleiches gilt für das Pathtracing-Update für den PC, an dem die Entwickler zusammen mit Nvidia arbeiten. Wenn sich aus dem Schaubild zu den neuen Inhalten eine Reihenfolge ableiten lässt, stehen Pathtracing und der Switch-2-Port als erstes an.
Kein Wort zu FSR 4
Was PC-Spieler mit Radeon-Grafikkarte bei all den Ankündigungen wiederum schmerzlich vermissen dürften, ist FSR 4. Aktuell steht in 007 First Light Nvidias volles DLSS-4.5-Paket gegen AMDs veraltetes und deutlich schlechteres FSR-3.1-Upsampling mit in diesem Fall obendrein minderwertiger Kantenglättung. Aufgrund einer sonderbaren Implementierung ist auch per Treiber kein Upgrade auf FSR 4.1 möglich, womit das Bond-Abenteuer auf Radeon-Grafikkarten technisch zur Zumutung wird. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, aber IO Interactive sitzt das Thema bislang aus.
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Erwachsen, düster, furchteinflößend: Star Trek Shadow Frontier wird ein Horror-Thriller
Star Trek: The Next Generation, aber düster und furchteinflößend? Genau das möchte Bloober Team mit Shadow Frontier auf den Bildschirm bringen. Das Action-Abenteuer verspricht „Star Trek wie man es nie zuvor gesehen hat“ – alleine auf einem überlebensfeindlichen Planeten und mit dunkler Vergangenheit im Gepäck.
In Shadow Frontier verläuft das Erforschen der unendlichen Weiten des Weltalls nicht so wie erhofft, denn Protagonistin Ro stürzt auf einem der fernen Planeten ab. Den hat sich bereits ein fremdartiges Wesen einverleibt und lebensfeindlich umgebaut. Immerhin eines kann Ro Laren, die auch in der Fernsehserie eine Rolle spielt, sich so auf die Fahnen schreiben: Mutig dorthin gegangen zu sein, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Neugier und Mut sollen auch für das neue Spiel im Mittelpunkt stehen.
Natürlich gilt es daher, das Rätsel des Planeten zu lösen. Erschwerende Umstände kommen jedoch dazu, denn Ro wird von ihrer Vergangenheit geplagt. Beides, Planet und Erlebtes, stellen ihr Realitätsempfinden auf die Probe, verspricht die Ankündigung, denn der Planet wolle Ro einfach assimilieren. Aus der Rettungsmission für einen Freund wird damit auch eine Rettungsmission für die Protagonistin.
Ein anderes Star Trek
In dieser Zusammenstellung verspricht Shadow Frontier eine ungewöhnliches Star-Trek-Erlebnis zu werden. Das unterstreicht schon der erste Satz der Spielbeschreibung, wo das Attribut „erwachsen“ fällt. Erste Bilder unterstreichen das, der Look von Shadow Frontier ist darauf durchgehend düster und bedrohlich.
Den Bogen zu Star Trek sollen bekannte Ausrüstungsgegenstände des Universums schlagen. Ein Tricorder verrät mehr über Umwelt und Objekte, ein Phaser dient der Abwehr von Gegnern und dem Lösen von Rätseln.
Kein Termin, nicht dieses Jahr
Wann Shadow Frontier erscheint, ist unklar, entwickelt wird es für die PlayStation 5, Xbox Series X/S, die Nintendo Switch 2 und den PC. Auf Steam findet sich lediglich der Hinweis „Bald verfügbar“. Wenn „bald“ noch in diesem Jahr ist, wäre das ein Wunder. Angesichts des Erscheinens von GTA 6 im Herbst und einer auf zwei Monate zusammengedrängten AAA-Hitparade im Herbst dürfte es ein weiterer Titel dieses Jahr schwer haben.
Spannend wird er aber, denn hinter Shadow Frontier steckt Boober Team. Das Studio hatte zuletzt mit Cronos: The New Dawn ein gelungenes Horror-Spiel abgeliefert.
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