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Ausprobiert: Scapade-Zubehör mit „Wo ist?“


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Apples Tracking-Technik „Wo ist?“ landet in immer mehr Zubehörgeräten, die sich darüber dann bei Verlust auffinden lassen. Während Apple nur die pillenförmigen AirTags anbietet, gibt es bei Drittanbietern viel mehr Auswahl an Formfaktoren. Deren Tracker arbeiten zwar im Gegensatz zu den AirTags nur mit Bluetooth und ohne das für die Nahsuche sinnvolle Ultra-Wideband (UWB), im Alltag macht das aber recht wenig aus. Der Hersteller Scapade, registriert in Zypern, macht in letzter Zeit mit einem ganzen Katalog an „Wo ist?“-Produkten auf sich aufmerksam. Wir haben uns einen Teil seines Portfolios näher angesehen, das vor allem für Reisende gedacht ist.

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TSA-Schlösser gehören zwar nicht zu den sichersten Methoden, Koffer, Rucksäcke und andere Taschen zu verschließen – die Schlüssel dafür kann man längst bei Amazon und Co. nachkaufen –, doch zur Unterbindung eines schnellen Griffs ins eigene Eigentum durch Gelegenheitsdiebe taugen sie durchaus. Scapades AirLock kombiniert ein TSA-Zahlenschloss mit biegsamer Metallstrippe mit einem „Wo ist?“-Modul. Im Vergleich zu einem Konkurrenzmodell von Keysmart, bei dem man die Metallstrippe recht prekär einhängt, schließt das AirLock satt. Störend im Betrieb ist nur der Knopf zur „Wo ist?“-Anbindung, der einen merkwürdigen Druckpunkt hat. Nützlich ist, dass man das AirLock via USB-C aufladen kann, es hält mehrere Monate durch. Der reguläre Preis liegt bei 40 Euro, es gibt aber immer wieder Preisaktionen.

Mit dem AirPass für aktuell 50 Euro soll man seinen Reisepass via „Wo ist?“ finden können. Die Optik mit dem mintgrünen Schnappband (im Scapade-Design) dürfte nicht jedem gefallen. Die Hülle aus Kunstleder („Travel Resistant“) fasst neben dem Reisepass auch mehrere Karten. Den Elektronikteil lädt man drahtlos auf, die Ladung hält bis zu einem halben Jahr. Schließlich hat Scapade auch noch einen Kartenhalter fürs iPhone im Angebot, der an Apples MagSafe-Wallet erinnert, die allerdings kein „Wo ist?“ hat. Leider passen nur drei Karten offiziell in den MagCard Pro. Immerhin ist ein Kickstand eingebaut, mit dem man das iPhone etwa für den Videobetrieb aufstellen kann. Mit derzeit 50 Euro ist der Kartenhalter mit MagSafe 20 Euro günstiger als Apples MagSafe-Wallet, wenn man diese bei Apple kauft (im Handel ist der Preisunterschied geringer).

Scapade hat auch noch Reisegepäck im Angebot. Das AirPack für 150 Euro ist ein recht voluminöser Rucksack, der 28 Liter fasst und eine Tasche für Notebooks mit bis zu 16 Zoll (etwa ein MacBook Pro) beinhaltet. Nützlich ist, dass man den Rucksack vollständig (ähnlich wie beim einem Koffer) öffnen kann, um Dinge zu finden oder ihn etwa mit Kleidung zu beladen. Ein „Wo ist?“-Tracker ist direkt eingebaut, dieser befindet sich auf der Rückseite – so muss man keinen AirTag oder einen alternativen Tracker im Rucksack verstecken. Geladen wird der Tracker drahtlos, er soll bis zu sechs Monate funken.

Das AirPack hat ungewöhnlicherweise eigene Innentaschen für die Unterbringung von (hoffentlich dichten) Getränkeflaschen, das Hauptfach ist mittels TSA-Zahlenschloss gesichert, das unter einer magnetischen Klappe verschwindet. Verschiedene Innenfächer inklusive einer Tasche für ein iPad (maximal 12,9 Zoll) erlauben eine besser Sortierung des Reiseguts. Scapade bietet auch noch zwei weitere Reiseköfferchen an: AirSlim und AirMini. Diese sind als zusammenklappbare Handgepäckstaschen (jeweils 80 Euro) gedacht, bei denen man zwei von vier Rädern abnehmen und somit „verstecken“ kann, damit sie in einem größeren Koffer mitgenommen werden können. Das Gesamtvolumen ist aufgrund der geringen Höhe allerdings kaum größer als das eines großen Rucksacks, weil sie unter den Flugzeugsitz passen sollen. Zudem fehlen beiden Varianten verwirrenderweise die in allen anderen Scapade-Reiseprodukten verbauten „Wo ist?“-Tracker. Der Hersteller verkauft auch Sets mit seinen „Wo ist?“-Produkten, die sind günstiger als der Einzelkauf.

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(bsc)



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Google verteilt Play-System-Updates für Android-Geräte


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Google liefert mit seinen Play-Systemupdates regelmäßig – oft gar mehrmals im Monat – neue Funktionen auf sämtliche Android-Geräte mit Play-Diensten aus. Im Unterschied zu regelrechten Android-Updates und Sicherheitspatches kann Google sie direkt ohne den Umweg über die Gerätehersteller auf zig Millionen Geräte ausliefern. Die Aktualisierungen enthalten neue Funktionen und Fehlerbehebungen für Smartphones und weitere Produkte des Google-Ökosystems wie Tablets, Uhren, Smart-TVs, Android Auto und Chromebooks. Das erste Juli-Update wirkt recht überschaubar, jedoch deutet sich an, dass der Konzern auch bereits vor Monaten angekündigte Features verteilt.

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Die Neuerungen des Updates der Google-Play-Dienste auf Version 26.26 vom 6. Juli 2026 umfassen unter anderem ein Update für Google One für Smartphones: In-App-Käufe sollen mittels einer überarbeiteten „nativen Storefront“ schneller und reibungsloser ablaufen. Zudem erweitert Google das System um eine neue Schnittstelle (API), „um die Zuverlässigkeit bei der Einrichtung von Arbeitsprofilen zu verbessern“, so Google. Außerdem lässt sich das Arbeitsprofil auch auf Wear-OS-Smartwatches übertragen. Weiter zieht in Chromebooks in den Einstellungen eine neue Verwaltungsmöglichkeit der „Google-Standortfreigabe und die Kompatibilität für unterstützte Gerätetypen“ ein, schreibt Google.

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Für Entwicklerinnen und Entwickler gibt es im Bereich der Dienstprogramme für Smartphones, Uhren, Google TV und Fahrzeuge mit Android-Automotive neue Funktionen für Google- und Drittanbieter-Apps „zur Unterstützung von Prozessen im Zusammenhang mit Dienstprogrammen“ in Apps. Separat führt Google auch entsprechende Optimierungen im Zusammenhang mit Google Maps auf.

Neben genannten Neuerungen verteilt Google nach Ankündigung der Änderung der Android-Backuprichtlinien laut 9to5Google nun schubweise die neuen Einstellungen, mit denen sich steuern lässt, ob SMS-, MMS- und auch RCS-Nachrichten gesichert werden. Außerdem liefert Google nun offenbar auch die schon im Februar angekündigte Backup-Option für lokal gespeicherte Dokumente an erste Nutzer aus.

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In den Versionshinweisen v26.06 für das Play-Dienste-Update vom 16. Februar beschreibt Google die Dokumenten-Sicherungsfunktion wie folgt: „Mit der neuen Funktion zur lokalen Dateisicherung können Sie Ihre heruntergeladenen Dokumente automatisch in Google Drive speichern, sodass sie sicher sind und von jedem Ihrer Geräte aus zugänglich sind.“ Auf Geräten in der Redaktion haben wir die Einstellungen noch nicht entdeckt.

Neben dem Dokumenten-Backup steht außerdem noch die im Juni angekündigte Verwaltung von WhatsApp-Backups über die Geräteeinstellungen aus. Wann diese in die Backupfunktion eingebacken wird, ist noch unklar.


(afl)



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Wenn 14 Jahre Support nicht reichen: RHEL bis in alle Ewigkeit


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Red Hat erweitert den Lebenszyklus seiner Enterprise-Linux-Distribution um eine neue Support-Stufe. Mit dem Long-Life Add-On können Unternehmen den Support für ältere RHEL-Versionen zeitlich unbegrenzt verlängern. Das neue Angebot richtet sich vor allem an Branchen mit besonders langlebigen und änderungsresistenten Systemen wie Finanzwesen, Telekommunikation, Gesundheitswesen und Behörden.

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Red Hat staffelt den Lebenszyklus seiner Enterprise-Linux-Version bislang in mehreren Stufen. Die Standard-Subscription deckt den regulären Support-Zeitraum einer RHEL-Hauptversion ab, der in der Regel bei zehn Jahren liegt. Wer länger auf einer Version bleiben möchte, konnte bislang auf die Extended Life Cycle, Premium genannte Verlängerung zurückgreifen.

Die erweitert den Lebenszyklus einer RHEL-Hauptversion auf bis zu 14 Jahre und bietet sechs Jahre erweiterte Wartung für bestimmte Minor-Versionen. Bislang war nach Ablauf dieser Fristen jedoch spätestens Schluss – Kunden mussten dann auf eine neuere RHEL-Version migrieren, unabhängig davon, ob ihre Anwendungen dafür bereit waren.

Hier setzt das neue Long-Life Add-On an. Das neue Angebot ist laut Red Hat speziell für kritische Umgebungen konzipiert und bietet ein RHEL ohne vorher festgelegtes Enddatum. Technisch handelt es sich dabei um ein optionales, jährliches Add-On für erweiterte Wartung, das Unternehmen die Flexibilität bietet, den Support-Lebenszyklus über Jahrzehnte zu verlängern.

Das Add-On lässt sich nicht isoliert buchen, sondern setzt eine bestehende Extended-Life-Cycle-Premium-Subscription voraus. Ausschließlich diese Kunden erhalten eine jährliche Verlängerung, die für ein oder mehrere Jahre erworben werden kann. Kunden müssen sich also nicht langfristig binden – theoretisch lässt sich die Buchung beliebig oft wiederholen.

Zum Support gehören kontinuierlicher Zugang zu kritischen Sicherheitspatches (für Schwachstellen, die Red Hat Product Security als kritisch einstuft) sowie priorisierte Fixes für Bugs mit hoher Auswirkung. Im Rahmen von Extended Life Cycle, Premium gibt es zudem 24×7-technischen Support durch Red Hats Engineering-Team. Neue Funktionen oder größere Versionssprünge sind ausdrücklich nicht enthalten – es geht rein um Stabilität und Absicherung des bestehenden Systemstands.

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Red Hat betont, dass das neue Add-On kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zum bestehenden Modell ist. Es setzt dort an, wo der Lebenszyklus von Extended Life Cycle, Premium endet: Sobald der vierjährige Zeitraum erweiterter Wartung für eine finale Minor-Version ausläuft oder zusätzliche Wartung für bestimmte geradzahlige Minor-Versionen benötigt wird, übernimmt das Long-Life Add-On als jährliche Brücke. In der Praxis bedeutet das ein dreistufiges Modell: reguläre Subscription, Extended Life Cycle, Premium für bis zu 14 Jahre, und darüber hinaus das neue Add-On ohne festes Limit.

Details zur Preisgestaltung und zu konkreten RHEL-Versionen, für die das Angebot verfügbar ist, nennt Red Hat in seiner Ankündigung nicht. Interessierte Unternehmen sollen sich laut Hersteller direkt an ihren Red-Hat-Ansprechpartner wenden oder Informationen über das Customer Portal einholen.

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(fo)



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Indische Apple-Produktion: Günstiger dank Importerleichterungen


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Apple könnte künftig bei seiner Fertigung in Indien einige Prozentpunkte einsparen. Eine bislang vorhandene Zollgebühr beim Import von bestimmten Smartphone- und Elektronikkomponenten, die der Konzern für den Bau seiner Produkte auf dem Subkontinent benötigt, soll nun ersatzlos gestrichen werden. Laut einem Reuters-Bericht geht es um 5 bis 7,5 Prozent, die bislang anfallen. Auch andere Hersteller, die Teile ihrer Produktion von China nach Indien verlagert haben, beispielsweise Xiaomi, könnten profitieren, hieß es.

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Zu den betroffenen Komponenten zählen laut Bericht unter anderem Lithium-Ionen-Zellen für Akkus, drahtlose Lademodule (also für MagSafe und/oder Qi) sowie bestimmte Arten von Bildschirmen, wobei diese offenbar nur bei Endanwendungen in Medizingeräten und Autos von der Verzollung ausgenommen sind. Die indischen Behörden haben die Änderung zudem zunächst bis Ende des ersten Quartals 2029 limitiert. Ob sie darüber hinaus erhalten bleibt, ist unklar.

Die Regierung in Neu Delhi hofft darauf, dass immer weniger Komponenten aus China und anderen Ländern importiert werden müssen und auch die Produktion dieser Bauteile direkt im Land erfolgt. Ein Fertigungsberater sagte Reuters, er gehe davon aus, dass insbesondere die Freistellung der Lithium-Ionen-Zellen zu einer Stärkung der Investitionen in lokale Batteriewerke für Elektronik und E-Mobilität führen könnte. Auch teure Smartphones – wie jene von Apple – und andere Elektronikprodukte sollen bei der Herstellung profitieren und könnten Indiens Wettbewerbsfähigkeit gegenüber China steigern. Dort stammen die Komponenten zumeist aus Fabriken, die in der Nähe der Endmontagewerke angesiedelt sind oder werden zollfrei aus anderen Regionen wie Vietnam importiert.

Apple soll mittlerweile mindestens 25 Prozent aller iPhones insbesondere für den US-Markt in Indien herstellen. Auch weitere Geräte wie AirPods stammen teilweise vom Subkontinent. Zuletzt hatte es allerdings Schwierigkeiten bei dem wichtigen lokalen Fertiger Tata Electronics gegeben: Bei einem Ransomware-Angriff entfleuchten große Datenmengen aus der Apple-Produktion, die unter anderem zu iPhone-18-Pro-Leaks führten.

Zudem gab es Berichte über Umweltprobleme. Apple befindet sich zudem mit der indischen Regierung in einem Rechtsstreit rund um die App-Store-Provisionen, ein Konflikt, wie man ihn auch aus der EU kennt. Dabei geht es – zumindest potenziell – um viele Milliarden Euro.

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(bsc)



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