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Künstliche Intelligenz

Bericht: Touchscreen-MacBook Pro mit OLED noch in diesem Jahr


Großer Umbau bei den portablen Macs: Insidern zufolge wird Apple noch in diesem Jahr, vermutlich im Herbst, ein allererstes Touchscreen-MacBook auf den Markt bringen. Es soll sich, berichtet der üblicherweise gut informierte Bloomberg-Reporter Mark Gurman, gleichzeitig um die ersten OLED-Mac-Modelle handeln. Bislang verwendet Apple diese Display-Technik nur beim iPhone sowie bei den iPad-Pro-Modellen. Sowohl das 14- als auch das 16-Zoll-Modell werden überarbeitet. Mit der Verwendung des noch unveröffentlichten M6-Chips ist weiterhin zu rechnen. Apple soll außerdem Umbauten an macOS planen, damit eine Touchbedienung sinnvoll(er) wird.

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Die Kamera der ersten Touchscreen-Macs landet in einer Dynamic Island, wie man sie vom iPhone kennt, heißt es in dem Bericht weiter. Darin können dann auch Live-Aktivitäten angezeigt werden, die macOS 26, wenn auch zunächst nur außerhalb der EU, eingeführt hatte. Technisch plant Apple offenbar eine „Cutout“-Kamera wie beim iPhone, platziert oben in der Mitte. Aktuelle MacBooks haben eine Einkerbung (Notch), wie sie Apple beim iPhone X im Jahr 2017 einst eingeführt hatte. Dies stört unter anderem, weil Teile der Menüleiste abgedeckt sind. Ob und wie dies die Dynamic Island löst, bleibt abzuwarten – womöglich rückt sie etwas mehr nach unten.

Apple hatte über Jahre betont, dass sich ein Touchscreen für den Mac nicht lohnt. Zuletzt gab es aber immer mehr Gerüchte, dass es intern ein Umdenken gab. Gänzlich Touch-frei waren die Systeme aber nicht: So hatte Apple über Jahre mit der Touch Bar eine OLED-basierte Funktionstastenleiste im MacBook Pro verbaut. Diese konnte sich jedoch nie durchsetzen – weder war sie bei Nutzern beliebt noch wurde sie viel von Softwareanbietern verwendet. Apple strich sie bei der Umgestaltung der MacBooks ab dem Jahrgang 2021 dann ersatzlos.

Für macOS plant Apple mit den neuen MacBook-Pro-Modellen auch Veränderungen. Mit dem Liquid-Glass-Design in macOS 26 traf der Konzern hier laut Gurman erste Vorbereitungen. Es gibt insgesamt mehr Platz, um Touch-Ziele zu treffen. Ein vollständiger Umbau in Richtung iPadOS ist aber nicht geplant. So will Apple etwa keine Touch-Tastatur implementieren. Der Touchscreen soll angeblich nur zu einer zusätzlichen Eingabeform neben dem Trackpad werden. Standardfunktionen wie Scrollen oder Zoomen mittels Multitouch wird es geben. Menüs wie der Emoji-Picker seien ebenfalls Touch-optimiert.

All das erinnert ein wenig an Microsofts erste Touchscreen-Windows-Versuche – wie das bei den Nutzern ankommt, bleibt abzuwarten. Steve Jobs hatte Notebooks mit Touchscreen einst als „ergonomisch furchtbar“ bezeichnet. Technikchef John Ternus hatte das iPad zuletzt 2021 als „besten Touchcomputer“ ausgezeichnet. Eine Änderung dieser Strategie hielt Apple damals laut Ternus nicht für notwendig. Der Konzern änderte die Haltung wohl auch deshalb, weil neue Funktionen neue Zielgruppen anziehen könnten. OLED und neue Chips allein reichen dafür offenbar nicht.

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(bsc)



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Künstliche Intelligenz

Warum LED-Leuchtmittel nicht mehr so grässlich wie früher sind


Die ersten LED-Birnen Anfang der 2000er stießen auf wenig Gegenliebe: Auch wenn sie deutlich weniger Strom benötigten als die bisherigen Glühbirnen, strahlte ihr Licht kalt, Farben sahen blass aus, Personen wirkten fast kränklich. Und geflackert haben sie auch noch – vor allem beim Dimmen.

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Tatsächlich täuschte dieser Eindruck nicht, sondern die ersten LED-Leuchtmittel strahlten ein Farbspektrum ab, dem vor allem Rot fehlte. Im Video erklären wir die Hintergründe und wie man anhand des CRI- oder Ra-Werts feststellen kann, wie farbecht Leuchtmittel sind. Ra/CRI beschreibt, wie gut acht Testfarben wiedergegeben werden. Sonnenlicht entspricht dem Maximalwert von 100, die alten LEDs erreichten vielleicht 60 bis 70. Inzwischen schreibt eine EU-Verordnung vor, dass nur noch Leuchtmittel ab 80 in den Handel gelangen dürfen. Farben und Gesichter wirken damit schon viel natürlicher.

Eine Stichprobe im Baumarkt zeigte, dass Leuchtmittel mit gängigen Fassungen wie E27 oder GU10 auch mit Ra=90 zu finden sind. Besonders farbstarke mit Ra=95 bietet der Versandhandel zu immer noch guten Preisen. Wer besonders kräftige Farben möchte, sucht zusätzlich nach dem Messwert für R9, der über 50 liegen sollte. Die Farbtemperatur ist davon übrigens weitgehend unabhängig, sie bleibt weiterhin ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines passenden Leuchtmittels.

Weiterhin beschreibt das Video, warum einige ältere LEDs flackerten. Das ist weitgehend gelöst, da die EU-Verordnung auch hierfür sinnvolle Grenzwerte festgelegt hat. Die zugehörigen Kennzahlen PstLM und SVM stehen allerdings nur auf wenigen LED-Verpackungen. Besser findet man die fürs Dimmen geeigneten Leuchtmittel.

c’t Phasenlage stellt Energiethemen wie Photovoltaik, Solarakkus, Balkonkraftwerke, dynamische Stromtarife, Wärmepumpen und Smart Home miteinander verzahnt dar und sammelt dazu das Know-How der Redaktionen von c’t, heise+ und den anderen heise-Magazinen. Sie finden c’t Phasenlage auf YouTube, auf Peertube und auf den gängigen Podcast-Plattformen. Alle zwei Wochen soll eine Folge erscheinen.

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(jow)



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Kommentar: Metaversum war gestern, nun kommt die Meta-Vision


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Ich und meine Meta Quest 3, das ist eine Form von Hassliebe. Das Headset der Facebook-Mutter ist kostengünstig, bietet dafür eine vergleichsweise hochwertige Bildqualität und ein großes App- und Spieleangebot, das direkt ohne PC-Anbindung läuft. Doch bei der Software will man, besonders, wenn man Apples visionOS kennt, fast nur noch schreien.

Es geht los bei einer Release-Strategie, die dafür sorgt, dass groß angekündigte neue Features in neuen Versionen erst nach Wochen freigeschaltet werden – selbst für Beta-Teilnehmer ist das so. Oder wie wäre es damit, dass Meta es für normal hält, laufende Programme bei aktiver automatischer Aktualisierung einfach im laufenden Betrieb zu beenden, um sie upzudaten. Oder die Tatsache, dass sich im äußerst schrägen „Metaversum“ Horizon Worlds zuletzt gefühlt nur noch Zwölfjährige tummelten. Oder eine UI, die sich gefühlt alle drei Versionen ändert und dabei lieb gewonnene Bestandteile einfach weglöscht, nur um sie drei weitere Versionen später zumindest teilweise wieder zurückzubringen.

Bei all dem fragt man sich, was die Strategie dahinter ist. Oft denke ich, es gibt einfach keine. Irgendwas wird im schönen Menlo Park ausprobiert, dann wieder eingestellt und neu gemacht. Zwischenzeitlich entlässt Meta zahlreiche Mitarbeiter bei den Reality Labs, um die Börse zu beglücken, während man zuvor Milliarden hinein gebuttert hatte. Geld dürfte das Unternehmen mit seiner Hardware sowieso nicht verdienen – und vermutlich auch mit den verkauften Services wie Horizon+ nicht.

Seit diesem Frühjahr geht Meta den nächsten Schritt – und ich würde ihn folgendermaßen beschreiben: Mit Horizon OS 2 wird aus dem Metaversum – für das Meta schließlich seinen Namen von Facebook gewechselt hat! – eine Meta-Vision. Das heißt: Das Headset versucht sich softwaremäßig noch mehr an einer Schmalspurvariante dessen, was Apple mit visionOS ohne große Anstrengung umgesetzt hatte.


Ein Kommentar von Ben Schwan

Ein Kommentar von Ben Schwan

Ben Schwan lebt als Journalist und Autor in Berlin, schreibt seit 25 Jahren über Technologie-, Forschungs- und Wissenschaftsthemen und lässt sich seine Begeisterung für Neues weder durch sich ständig wiederholende Hype-Zyklen, amoklaufende Sicherheitspolitiker noch technische Unzulänglichkeiten nehmen.

Vermutlich dient das auch der Vorbereitung: Schließlich gibt es Gerüchte, laut denen Meta sich ein Beispiel an Apple und dessen Nachahmer Samsung (Projekt Moohan alias Galaxy XR) nehmen möchte, und für die Quest 4 ein leistungsstärkeres Headset mit externem Akku anstrebt. (Ich hatte ja eher gehofft, dass wir dieses Zeitalter endlich hinter uns lassen, was jeder Vision-Pro-Besitzer nachvollziehen kann.) Und da muss dann eben eine „professionellere“ Software her und ein Kindergarten wie Horizon Worlds passt nicht mehr.

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Und so begab es sich, dass Meta den „Navigator“ freischaltete. Der Retrobegriff – erinnert sich noch jemand an Netscape? – steht für eine Oberfläche, die aussieht wie der Homescreen der Vision Pro. Einziger Unterschied: man scrollt nicht von links nach rechts, sondern von oben nach unten. Tauchte man einst direkt in VR-Fällen ein, wenn man die Quest 3 aufzog, versucht uns Meta nun das zwar etwas verbesserte, nach wie vor aber unscharfe Passthrough als neue Heimat anzudrehen. Dabei setze ich das Headset doch auf, um meine Umgebung eben mal nicht zu sehen! Okay.

Neu ist der Navigator an sich nicht. Er wird von Meta bereits seit einem Jahr vorangetrieben, wobei ihn nur wenige Nutzer bekamen: Ihnen fehlte schlicht die Option der Aktivierung. Nun, in dieser Woche, kündigte das Unternehmen an, die neue Oberfläche für alle freizugeben. Es sei ein „neugestaltetes Interface, das deine Apps, Menschen und Systemeinstellungen an einem Ort zusammenbringt“. Um sich damit vertraut zu machen, präsentiert Meta allen Navigator-Neubesitzern ein schwer bis gar nicht skipbares „Guided Walkthrough“-Erlebnis.

Was in den aktuellen Horizon-OS-Versionen dabei herauskommt (inklusive der Previews, die hoch bis 2.3 gehen), ist ein merkwürdiger Mischmasch. Es gibt nach wie vor die alte, feste Fenstergestaltung, bei der man diese im Raum nebeneinander platzieren kann. Der Navigator überlagert das alles, was ein wenig wie ein Bildfehler wirkt. Gefunden wird der Navigator wiederum über einen Klick auf den Punkt neben der von visionOS abgekupferten Fenstergriffleiste. Alternativ kann man auch den Metaknopf betätigen (der dummerweise nur auf einem der Controller vorhanden ist) oder eine Handgeste vollführen, wobei ich selbige als visionOS-Nutzer wegen ihrer Ungenauigkeit ungern nutze – zumal der Wechsel zwischen Hand und Controller nicht immer optimal funktioniert.

Wird man mit der neuen Meta-Vision unglücklicher sein als zuvor? Nicht unbedingt. Die wenigen Horizon-Worlds-Fans sind betrübt, weil sie ihre Community verloren haben, alle anderen hoffen, dass Meta seine Softwarestrategie endlich stringenter aufstellt. Außer die Wall Street meldet sich wieder und meint, der Konzern solle lieber mehr Geld in KI stecken. Dann gehen die Reality Labs vielleicht ganz über den Jordan. Wer angesichts dieser Unsicherheiten noch gerne die Hardware kauft, ist mir schleierhaft.


(bsc)



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„Puzzling Places“: VR-Hit aus Deutschland gibt es jetzt als Bildschirmversion


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Das Berliner VR-Studio Realities.io hat sein Erfolgsspiel „Puzzling Places“ auf Steam veröffentlicht. Die Steam-Version unterstützt das Spielen am PC, auf dem Steam Deck und mit VR-Brille und ist für jede dieser Plattformen optimiert. Zuvor war „Puzzling Places“ ausschließlich für VR-Systeme wie Meta Quest, PlayStation VR2 und Apple Vision Pro erhältlich.

In „Puzzling Places“ setzen Spieler dreidimensionale Miniaturwelten zusammen, die auf 3D-Scans realer Orte basieren. Statt flacher Motive entstehen kleine Dioramen, die nach und nach Form annehmen und dabei immer mehr Details und eine zum Motiv passende Klangkulisse preisgeben. Punkte, Zeitdruck oder klassische Spielziele gibt es nicht, im Mittelpunkt steht das entspannte Puzzeln.

Im ersten 3D-Puzzle des Spiels setzten wir eine elsässische Straßenecke mit Fachwerkhaus zusammen. Dabei erwachte die Szene allmählich zum Leben: Katzen tauchen auf, eine ältere Frau erscheint auf dem Balkon, und im Hintergrund setzt eine Klangkulisse aus Straßenlärm und geschäftigem Treiben ein.

Zum Start umfasst das Spiel 18 Puzzles mit Motiven aus aller Welt. Jedes 3D-Puzzle ist in verschiedenen Größen von 25 bis 400 Puzzleteilen verfügbar und deckt damit unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und Zeiterfordernisse ab. Einige besonders anspruchsvolle Motive kommen auf bis zu 1.000 Teile.

Zusätzlich stehen zwei Spielmodi zur Auswahl: Der „Classic Mode“ stellt von Anfang an alle Puzzleteile bereit, die sich wie bei einem klassischen Puzzle frei sortieren und zusammensetzen lassen. Der „Journey Mode“ richtet sich an Gelegenheitsspieler und führt stärker durch den Aufbau: Die Puzzleteile werden in kleinen, vorsortierten Gruppen bereitgestellt, und auch das Drehen der Teile entfällt größtenteils, wodurch sich die 3D-Puzzles aber fast schon von selbst zusammensetzen. In beiden Modi lässt sich in die teils sehr real wirkenden Dioramen hineinzoomen, um hübsche Details, animierte Elemente oder kleine Story-Momente zu entdecken.

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Der Trailer zur Steam-Version von „Puzzling Places“.

Wir haben die PC-Version ausprobiert, und die Steuerung ist dort stimmig umgesetzt. Mit der linken Maustaste bewegt man die Puzzleteile, mit der rechten dreht man sie und passt den Blickwinkel an. Befindet sich ein Teil an der richtigen Position, wird dies durch einen visuellen Effekt signalisiert. Man muss dann nur noch das Puzzlestück loslassen.

An die taktile Natürlichkeit und die Plastizität der VR-Version reicht die Bildschirmversion allerdings nicht heran: Das direkte Greifen und Interagieren mit den Puzzleteilen und dem entstehenden Diorama lässt sich am Monitor nur bedingt nachbilden. Dafür muss man bei der Bildschirmversion keine VR-Brille tragen und andere Menschen können etwa von der Couch aus problemlos zuschauen. Einen richtigen Multiplayer-Modus bietet die Bildschirmversion aber nicht. Den gibt es aktuell nur in der VR-Version.

Das Entwicklerteam hat umfassende Pläne für die Bildschirmversion. Bereits im Mai sollen zusätzliche Puzzle-Pakete als DLC und in Form eines Bundles erscheinen, zunächst mit besonders beliebten Motiven aus dem bestehenden VR-Katalog, der mehr als 320 Puzzles umfasst. Ab Juni soll die Steam-Version wie die VR-Plattformen regelmäßig mit monatlichen Puzzle-Paketen und Verbesserungen versorgt werden. Bis Ende 2026 soll die Steam-Version inhaltlich zu den anderen Plattformen aufschließen.

Parallel arbeitet das Team an einer optimierten Version für Valves kommende VR-Brille sowie an einem Steam-exklusiven „Puzzle Maker“. Mit diesem Werkzeug sollen sich kompatible 3D-Scans in eigene Puzzles verwandeln und über den Steam Workshop mit anderen Spielern teilen lassen.

Das Berliner VR-Studio Realities.io wurde 2016 gegründet und spezialisierte sich zunächst auf fotorealistische 3D-Scans von Orten, die sich mit VR-Brille erkunden lassen. Der kommerzielle Durchbruch gelang dem Team erst Jahre später mit „Puzzling Places“, das seit 2020 entwickelt wird und bislang rund 400.000 VR-Spieler erreicht hat. Die Idee dazu entstand durch einen Programmfehler, der einen 3D-Scan in seine Einzelteile zerlegte und die Frage aufwarf, wie es wäre, die Fragmente in VR zusammenzusetzen.

„Puzzling Places“ ist bei Steam für 8 Euro erhältlich. Das Spiel gibt es außerdem für nahezu jede VR-Plattform.


(tobe)



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