Künstliche Intelligenz
Bericht: WhatsApp Plus wird das kostenpflichtige Premiumabo des Messengers
„WhatsApp Plus“ wird das neue kostenpflichtige Aboangebot des Messenger-Dienstes heißen, berichten mit Beta-Versionen WhatsApps vertraute Quellen. Gegen monatliche Gebühren in bislang unbekannter Höhe wird WhatsApp Plus den zahlenden Nutzern demnach mehrere Anpassungsmöglichkeiten beim Design der App bieten sowie exklusive Sticker und Klingeltöne mitbringen. Anwender können zudem mehr Chats als bislang für schnellen Zugriff fixieren.
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Bereits Ende Januar wurde berichtet, dass Meta kostenpflichtige Premiumabos für Facebook, Instagram und WhatsApp plant. Vor einigen Wochen war allerdings noch unklar, welche Funktionen Meta Platforms bei WhatsApp und Facebook kostenpflichtig machen will. Der Konzern sprach angeblich von einer „Premiumerfahrung“ auf den drei Plattformen. Dabei soll jedes Abonnement „eigene Exklusivfunktionen“ mit sich bringen.
Mehr Spielraum für Abonnenten
Jetzt verraten die auf Beta-Versionen von WhatsApp spezialisierten Experten von WABetaInfo bei X erste Einzelheiten zum Bezahlabo von WhatsApp. Demnach wird das kostenpflichtige Premiumabo unter WhatsApp Plus vermarktet und sowohl Nutzern von Android als auch iOS angeboten. Das Bezahlabo ist bislang nicht öffentlich verfügbar, und es gibt auch noch keine Informationen zum Einführungstermin oder zur Höhe der monatlichen Gebühren.

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Allerdings scheint klar, dass WhatsApp auch ohne Abo weiterhin wie bisher kostenlos nutzbar bleibt. WhatsApp Plus wird offenbar lediglich zusätzliche Design-Möglichkeiten bieten, um sich vom Standard-WhatsApp abheben zu können. Dazu gehören 14 neue Icons der App und verschiedene Farben für die Bedienoberfläche sowie exklusive neue Klingeltöne und Sticker. All dies soll kostenlosen Nutzern vorenthalten bleiben. Weiterhin sollen Reaktionen auf einzelne Nachrichten „immersiver und interaktiver“ werden, wobei unklar bleibt, was dahintersteckt. Chats sollen damit für Abonnenten aber dynamischer und ansprechender gestaltet werden, heißt es.
Mehr Chats oben anpinnen
Eine nützliche Funktion soll WhatsApp Plus aber auch mitbringen, denn bei der Fixierung von Chats sind Nutzer bislang auf drei begrenzt. Abonnenten sollen künftig 20 Chats oben in der App fixieren können, um schneller auf die ihnen wichtigen Gespräche zugreifen zu können.
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Diese Funktion sowie die Anpassungsmöglichkeiten sind wie das Abonnement von WhatsApp Plus selbst lediglich optional. Kein WhatsApp-Nutzer wird demnach künftig auch ohne Abo auf bestehende Funktionen verzichten müssen. WhatsApp Plus soll Zusatzfunktionen bieten. Wann diese sowie das Abo verfügbar sein werden, ist bislang unklar. Bis zur Einführung könnten die Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten auch noch geändert werden.
(fds)
Künstliche Intelligenz
Bericht: OpenAI arbeitet an einer Alternative zu GitHub
OpenAI arbeitet an einer GitHub-Alternative, berichtet The Information unter Berufung auf einen Insider. Nach mehreren Ausfällen des Portals von Microsoft hätten Entwicklerinnen und Entwickler von OpenAI die Arbeit an einem hauseigenen Code-Repository als Alternative begonnen.
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Das Projekt befindet sich demnach noch in einem frühen Stadium der Entwicklung und wird innerhalb der nächsten Monate nicht erscheinen. Auch die Option, die Plattform nach vollendeter Entwicklung zu verkaufen, werde diskutiert, so The Information weiter. Als Alternative stünde zudem im Raum, das Tool ausschließlich intern zu nutzen. OpenAI hätte sich nicht dazu geäußert.
OpenAI ist nicht die einzige Firma
The Information erinnert noch daran, dass auch andere Tech-Unternehmen intern bereits eigene Code-Repositories verwenden. Darin können Entwicklerinnen und Entwickler Codes ablegen und gemeinsam bearbeiten. Bekannte Beispiele seien etwa Metas Sapling und Googles Piper.
Konkurrenz an vielen Stellen
Auch in anderen Bereichen baut OpenAI Druck auf die Konkurrenz auf. Erst im vergangenen Jahr hat die Firma ihren KI-Chatbot ChatGPT um ChatGPT mit einem Instant-Checkout-Feature ausgestattet sowie das Agentic Commerce entwickelt. Nutzerinnen und Nutzer können damit direkt in ChatGPT Produkte finden und kaufen.
Mit ChatGPT Translate, einem KI-basierten Übersetzungsdienst für mehr als 50 verschiedene Sprachen sowie dem Chrome-Konkurrenten Atlas hat OpenAI in der Vergangenheit obendrein verschiedenen Google-Angeboten Konkurrenz gemacht.
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(mho)
Künstliche Intelligenz
Hyperschallflugzeug von Hermeus absolviert Erstflug im Unterschallbereich
Das US-Luft- und Raumfahrt-Start-up Hermeus hat den Prototyp seines unbemannten Hyperschallflugzeuges Quarterhose Mk 2.1 erstmals in einem Erstflug getestet – zunächst nur im Unterschallflug. Das teilte Hermeus am Dienstag mit. Im Gegensatz zum Vorgängerprototyp Mk 1, der bereits Anfang Juni 2025 seinen Erstflug absolviert hatte, ist die neue Version deutlich größer und schwerer.
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Hermeus hat den Mk-2.1-Prototypen knapp dreimal größer und etwa viermal so schwer wie die Mk 1 konstruiert. Damit liegt das unbemannte Hyperschallflugzeug in der Größenordnung einer Lockheed Martin F-16 . Ausgestattet ist Quarterhose mit einem F100-PW-229-Triebwerk des Herstellers Pratt & Whitney, das für das Flugzeug speziell modifiziert wurde. Ein ähnliches Triebwerk kommt auch in einer F-16 Fighting Falcon zum Einsatz.
Die Quarterhose Mk 2.1 hob am 02. März 2026 vom Spaceport America im US-Bundesstaat New Mexico zu einem Erstflug ab. Das Flugzeug wurde dabei von einer Bodencrew ferngesteuert. Der Flug erfolgte durchgehend in Unterschallgeschwindigkeit.
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Das Video zeigt Eindrücke vom Erstflug.
Die Ingenieure evaluierten zunächst die kritischen Systeme des unbemannten Hyperschallflugzeugs. Darunter fallen etwa die Antriebskomponenten, die Flugsteuerung und die Aerodynamik. Hinzu kommen Tests zur strukturellen Belastung und der Steuerung des Luftstroms, um später einen sicheren Übergang vom Unterschall- zum Transschall- hin zum Überschallflug sicher zu erreichen. Erst wenn diese Tests positiv ausgefallen sind, wird schrittweise die Leistung des Flugzeugs erhöht, um so auch das Flugverhalten bei höheren Geschwindigkeiten feststellen zu können.
Iterationen bis zum Hyperschallflug
Hermeus geht bei der Entwicklung seines Hyperschallflugzeuges so vor, dass mehrere Prototypen entwickelt werden, um an ihnen jeweils spezifische Eigenschaften zu testen, anstatt langwierig an einem Prototypen bis zur endgültigen Flugzeugversion zu entwickeln. Frühe Versionen werden zur Durchführung von Bodentests, etwa zur Validierung des Rollverhaltens, verwendet, spätere Prototypen sollen dagegen die Flugfähigkeit bis hin zum Überschallflug validieren. Diese Vorgehensweise ermögliche es, schneller Flugzeuge für Flüge im Hyperschallbereich zu entwickeln.
Die Quarterhose Mk 2.1 ist bereits dafür ausgelegt, sämtliche Grundsysteme in einem höheren Geschwindigkeitsbereich testen zu können. Schrittweise Erweiterungen sollen sie dann in die nächste Version Mk 2.2 überführen. Vermutlich wird dann auch das variable Lufteinlasssystem zur Aufrechterhaltung eines stabilen Luftstroms bei ansteigenden Geschwindigkeiten in dem Deltaflügler mit variablen Flügeln zum Einsatz kommen. Erst mit dieser Version werde dann auch ein Überschallflugversuch durchgeführt.
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Geplant ist, das Triebwerk später durch einen Chimera-Antrieb zu ersetzen, der ein Staustrahltriebwerk mit einem herkömmlichen Turbofan verbindet. Mit dieser TBCC-Technik (Turbine Based Combined Cycle) sei es dann möglich, Geschwindigkeiten bis zu etwa Mach 4 zu erreichen. Dieser Schritt ist jedoch erst für die Folgeversion Quarterhose Mk 3 geplant.
Hermeus ist gedanklich allerdings noch einen Schritt weiter: Mit Darkhose arbeitet das Luft- und Raumfahrt-Start-up bereits an der Entwicklung einer wiederverwendbaren Hyperschallplattform für die Luftfahrt, die für militärische Missionen eingesetzt werden kann.
(olb)
Künstliche Intelligenz
IT-Sicherheitstag Mainz: Risiken in digitalen Lieferketten im Blick
Unternehmen sind heute stärker denn je in digitale Lieferketten eingebunden. Software, Cloud-Dienste, externe Dienstleister oder Logistikpartner greifen ineinander und eröffnen damit auch neue Angriffsflächen. Genau hier setzt der IT-Sicherheitstag Mainz am 6. Mai an. Die Konferenz wird gemeinsam von heise und der Hochschule Mainz ausgerichtet und widmet sich in diesem Jahr dem Leitthema „Supply Chain Security – Sicherheit in vernetzten Wertschöpfungsketten“.
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Angriffe auf Lieferketten gehören seit einigen Jahren zu den besonders kritischen Bedrohungsszenarien in der IT-Sicherheit. Kompromittierte Software-Updates, manipulierte Komponenten oder unzureichend gesicherte Dienstleister können weitreichende Auswirkungen haben – oft über viele Organisationen hinweg. Entsprechend rücken auch regulatorische Anforderungen und neue Sicherheitsstrategien stärker in den Fokus.
Der IT-Sicherheitstag Mainz greift diese Entwicklungen auf und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Expertinnen und Experten diskutieren, wie Unternehmen Risiken entlang der Lieferkette besser erkennen, bewerten und kontrollieren können. Das detaillierte Programm der eintägigen Konferenz wird derzeit vorbereitet und soll in Kürze veröffentlicht werden.
Blind-Bird-Ticket ab sofort hier verfügbar.
Tickets für den IT-Sicherheitstag sind bereits erhältlich. Aktuell gibt es ein vergünstigtes Blind-Bird-Ticket für 180 Euro (inkl. 19 % MwSt.), der reguläre Preis beträgt 279 Euro. Eine Tagesverpflegung ist im Ticketpreis enthalten.
Die Veranstaltung findet am 6. Mai 2026 auf dem Campus der Hochschule Mainz statt und bietet neben dem Fachprogramm Gelegenheit zum Austausch mit Referierenden, Partnern und anderen IT-Sicherheitsverantwortlichen.
(kaku)
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