Apps & Mobile Entwicklung
Bespoke AI Ice Purifier: Samsungs KI-Wasserfilter wird zur Eiswürfelmaschine

Bereits im August letzten Jahres hatte Samsung seinen mit KI ausgestatteten „Bespoke AI Water Purifier Countertop“ vorgestellt, der zahlreiche potenzielle Schadstoffe aus Leitungswasser entfernen und zugleich für einen hohen Grad an Sterilität sorgen soll. Die neue Generation kann nun zusätzlich auch Eiswürfel liefern.
Vielen Schadstoffen den Kampf angesagt
Wie der Vorgänger setzt auch der „Bespoke AI Ice Purifier“ auf ein vierstufiges Filtersystem, das von der Gesundheitsorganisation National Sanitation Foundation (NSF), einer vom American National Standards Institute (ANSI) anerkannten Prüfstelle für Wasserfilter und Trinkwasser, zertifiziert ist. Mit der eingesetzten Technik kann das System Partikel herausfiltern, die bis zu 1.000 Mal kleiner als die Dicke eines menschlichen Haares sind. Gleichzeitig soll es bis zu 82 Schadstoffe, darunter schädliche Bakterien, Mikroplastik und sogar Schwermetalle wie Chrom, Blei und Quecksilber, entfernen können.
Acht Kilogramm Eis pro Tag
Die neue Modellvariante kann zusätzlich bis zu 1.000 Eiswürfel pro Tag produzieren, was laut Samsung einem Gesamtgewicht von rund 8 kg entsprechen soll. Von dieser Menge lassen sich bis zu 100 Eiswürfel gleichzeitig im Gerät speichern und ausgeben.
Automatische Desinfektion inklusive
Der Neuling verfügt erneut über eine automatisch ausgelöste Elektrolyse-Desinfektionsfunktion, die eine einfache Hygienekontrolle ohne zusätzliche Wartung ermöglichen soll und nun nicht nur die Wasserleitung, sondern auch die Eisbox sowie die Eiswürfelschale einschließt. Während die aus Edelstahl gefertigte Wasserleitung alle drei Tage ohne zusätzliche Einwirkung gereinigt wird, geschieht dies bei den für das Eis zuständigen Komponenten alle 30 Tage. Dabei will das System zahlreiche Bakterienarten zu 99,9 Prozent eliminieren können. Alle vier Stunden wird zudem über die Restwasserfunktion die Wasserleitung entleert, um zusätzlich dem Wachstum von Mikroorganismen vorzubeugen.
Spracherkennung soll Nutzer und Vorlieben unterscheiden können
Die im Wasserfilter integrierte Bixby-Spracherkennung soll jedes einzelne Familienmitglied an der Stimme erkennen und dessen Vorlieben sowie Verhalten erlernen können. Das System soll das Wasser entsprechend der bevorzugten Menge und Temperatur des jeweiligen Benutzers ausgeben. Über die SmartThings-App können Benutzer den Wasserfluss in 10-ml-Schritten von 50 ml bis 1.000 ml einstellen, zudem lässt sich die Wassertemperatur in 5-Grad-Schritten auf bis zu 90 Grad erwärmen. Darüber hinaus lassen sich individuelle Wassereinstellungen speichern, darunter für die Kaffeezubereitung und 38 verschiedene Ramen-Rezepte.
Das frontseitige Touchscreen-Display fällt beim neuen Modell etwas größer als noch beim Vorgänger aus und kann neben den für die eigentliche Nutzung erforderlichen Informationen sowie der Verwaltung der Einstellungen auch für Wetterinformationen oder als Timer genutzt werden.
Deutschlandstart unbekannt
Mit einem UVP von 2,39 Millionen Won, was rund 1.400 Euro entspricht, fällt das neue Filtersystem deutlich teurer als der Vorgänger mit 1,45 Millionen Won und entsprechenden rund 850 Euro deutlich kostspieliger aus. Ob und wann der neue KI-Wasserfilter nach Deutschland kommen wird, ist derzeit nicht bekannt.
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Warnung an Partner: Lenovo verlangt bald höhere Preise für Laptops

Die Endkundenpreise für RAM nahmen im Februar erstmals teilweise wieder ab, doch die weiterhin stark erhöhte Preisbasis für Speicher schlägt vorerst weiter auf OEM-Produkte durch: Lenovo hat in Nordamerika Partner vor einer weiteren Preiserhöhung im März gewarnt und damit auch höhere Kosten für Endkunden von Laptops.
Wie CRN unter Berufung auf ein internes Schreiben von Anfang Februar berichtet, hat Lenovos Wade McFarland Partner vor baldigen Preisänderungen für zahlreiche Produkte gewarnt. McFarland hat die Aufsicht über Lenovos Intelligent Devices Group, die für die Verkäufe von Desktops, Notebooks und Tablets in Nordamerika verantwortlich ist.
Umfang noch unklar
Aus dem Schreiben an die Partner geht jedoch nicht explizit hervor, welche Produkte in welchem Ausmaß betroffen sein werden. Diese Informationen möchte Lenovo jedoch bald bereitstellen und steht dafür im Kontakt mit den Speicherherstellern. Betroffen sein werden durch die Speicherkrise jedoch mutmaßlich Laptops und andere Endgeräte wie Desktops, die auf Arbeitsspeicher oder viel Massenspeicher setzen und für deren Verkäufe McFarland in Nordamerika mitverantwortlich ist.
The scope and impact of any updates will vary, and specific details will be communicated directly where applicable
Wade McFarland, Lenovo
Erhöhungen erst im März
Die Preiserhöhungen sollen erst im kommenden Monat greifen, weshalb Lenovo Partnern rät, ihre Bestellungen noch diesen Monat einzureichen, um „wahrscheinlich“ noch vom aktuellen Preis profitieren zu können. Dies gilt jedoch nicht für Lieferungen, die nach dem 31. März an Händler geschickt werden. Für Endkunden dürften sich die Preise ebenfalls erst im März erhöhen.
Orders received by Lenovo before Feb. 28, 2026, but not shipped by March 31, 2026, will need to be repriced. Pricing is influenced by both order timing and fulfillment timing, and Lenovo reviews pricing periodically in response to evolving market conditions
Wade McFarland, Lenovo
Hintergrund
Hintergrund für die Preiserhöhungen sollen weiterhin die gestiegenen Kosten im Einkauf von Speicher sein. Laut CRN warnen die Speicherhersteller Lenovo bisher aber zeitig vor, wonach das Unternehmen Endkunden und Partner vor kurzfristigen Preisschocks schützen kann. Dies ist notwendig, da seit Herbst vergangenen Jahres die Speicherpreise massiv anziehen. Hintergrund ist der Speicherbedarf für KI-Rechenzentren, die für deutlich höhere Preise Speicherkontingente aufkaufen können und damit den Speicher für Laptops, RAM-Module und Grafikkarten verknappen bzw. verteuern. In den vergangenen Wochen waren die Preise zwar erstmals wieder teils leicht rückläufig, doch das deutlich höhere Niveau dürfte sich die kommenden Monate trotzdem auf viele OEM-Produkte auswirken.
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4K-Beamer im Preissturz: Amazon setzt Rotstift an
Smarte Fernseher sind längst in den meisten Haushalten zu finden. Seid Ihr allerdings nicht zufrieden und wollt ein noch größeres Bild oder fiebert schon der WM 2026 entgegen, solltet Ihr bei Amazon vorbeischauen. Der Versandriese verscherbelt jetzt einen 4K-Beamer unter 70 Euro.
Egal, ob Ihr Filme, Sport oder Gaming liebt – ein Beamer ermöglicht ein Kino-Feeling, das kaum ein Smart-TV erreicht. Zusätzlich sind die Geräte mobiler und in den meisten Fällen deutlich günstiger. Das gilt auch für den absoluten Topseller von Amazon. Der Wowlink 4K-Beamer fällt jetzt um 33 Prozent im Preis, wodurch Ihr keine 70 Euro mehr zahlen müsst. Was das kleine Gerät leistet, verrät Euch nextpit.
Amazon-Bestseller im Check: Das bietet Euch der Beamer
Das Modell unterstützt, wer hätte es gedacht, 4K HDR-Videowiedergabe. Zusätzlich verfügt das Gerät bereits über integrierte Streaming-Apps, wie etwa Netflix, Prime Video & Co. Allerdings benötigt Ihr hierfür einen jeweiligen Account, während die zusätzliche Anschaffung eines Streaming-Sticks entfällt. Über Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.4 bietet er auch moderne Möglichkeiten zur kabellosen Konnektivität. Eine automatische Trapezkorrektur (Auto Keystone) sorgt zudem dafür, dass die Wiedergabe stets rechteckig erscheint. Dank des schwenkbaren Fußes könnt Ihr den Beamer zudem um 180° drehen und so auch ein Bild an die Decke projizieren. Selbst für kleinere Räume eignet sich das Gerät dank Short-Throw-Funktion.

Schauen wir auf die technischen Daten müsst Ihr jedoch mit einigen Abstrichen rechnen. Denn die native Auflösung liegt nur bei 720p (1.280 x 720 Pixel), was dazu führt, dass 4K-Inhalte skaliert werden, was die Schärfe des Bildes etwas beeinträchtigt. Außerdem liegt die Helligkeit bei 200 ANSI-Lumen, was vor allem in hellen Räumen zum Problem werden kann. Doch ein Kontrastverhältnis von 10.000:1 und auch die smarten Funktionen sprechen klar für den Beamer.
Lohnt sich das Amazon-Angebot?
Bleibt natürlich die Frage, die wir uns immer am Ende eines Deals immer stellen: Lohnt sich das Teil überhaupt? Die Antwort ist hier nicht ganz so einfach. Denn Ihr bekommt hier einen guten Einstiegs-Beamer geboten, der mit seinem Preis von nur 68,99 Euro absolut überzeugt. Allerdings müsst Ihr hier mit einer skalierten Auflösung und einer etwas schwachen Helligkeit rechnen, die vor allem Bundesliga-Fans stören dürften. Immerhin: Die WM 2026 wird in Deutschland nachts übertragen, was für den Beamer spricht. Alles in allem können wir Euch den Wowlink-Beamer empfehlen, wenn Ihr keine extremen Ansprüche an ein solches Gerät stellt.
Möchtet Ihr einfach eine Alternative zum smarten Fernseher und nicht ganz so viel Geld in die Hand nehmen, könnt Ihr hier getrost zugreifen. Für höhere Ansprüche solltet Ihr Euch lieber nach Modellen von XGIMI & Co. umschauen.
Was haltet Ihr von dem Deal? Ist Angebot interessant für Euch oder stören Euch die negativen Punkte zu sehr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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iPhone, iPad, MacBook: Apple kapert den MWC für eine Flut neuer Produkte

Apples erstes großes Produktfeuerwerk des neuen Jahres wird Bloomberg zufolge inmitten des nächste Woche beginnenden Mobile World Congress stattfinden. Demnach sollen in den Tagen vor und zum über drei Kontinente verteilten Hands-on-Event die Neuheiten aus den Bereichen iPhone, iPad und MacBook vorgestellt werden.
Kein Livestream, keine klassische Keynote, stattdessen eine „Apple Experience“ verteilt über New York, London und Shanghai. Das Hands-on-Event am 4. März soll auf Produktankündigungen am 2. und 3. März sowie am Tag der Veranstaltung selbst folgen, berichtet Bloomberg. Geplant seien ein neues iPhone, neue iPads und MacBooks.
Einsteiger-MacBook kommt in bunten Farben
Dass Apple überhaupt zu einem Hands-on einlädt, stehe vor allem im Zusammenhang mit dem erwarteten Einsteiger-MacBook, das „weit unter 1.000 US-Dollar“ kosten soll. Lediglich für Updates bestehender Produkte würde Apple keine Influencer einfliegen, heißt es in dem Bericht. Das MacBook-Basismodell soll ein unter 13 Zoll großes Display besitzen, von einem iPhone-Chip angetrieben werden und die Technik in einem vollständig aus Aluminium gefertigten Gehäuse unterbringen, das Apple in bunten Farben anbieten wird, die in der Event-Einladung zu sehen sind.
iPhone 17e, iPad, iPad Air und MacBook Air
Erwartet wird für nächste Woche auch das iPhone 17e als Nachfolger des iPhone 16e (Test). Einzug halten sollen der A19-Prozessor des iPhone 17 (Test) und das bislang fehlende MagSafe, um das Smartphone beim drahtlosen Laden magnetisch fixieren zu können. Bei Apples Tablets stehen Upgrades auf den A18 für das iPad und den M4 für das iPad Air an. Darüber hinaus soll das MacBook Air auf den M5 umgestellt werden.
MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max
Die größeren Chip-Upgrades sind hingegen für das MacBook Pro geplant, das seit Oktober letzten Jahres mit dem aktuellen M5 (Test) angeboten wird, aber noch nicht mit den schnelleren Ausbaustufen M5 Pro und M5 Max. Diese sollen als letztes Upgrade des aktuellen MacBook Pro zum Einsatz kommen, bevor zum Ende dieses Jahres ein vollständig neues Modell mit neuem Chassis, OLED-Display, Touch und M6 angekündigt werden soll.
Ebenfalls für das erste Halbjahr 2026, aber nicht schon im März, stehen Updates für den Mac Studio und das Studio Display an.
iPhone 18 Pro soll in Dunkelrot kommen
Das zweite Halbjahr steht dann zunächst einmal voll im Zeichen der nächsten iPhone-Generation: iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sowie das erste faltbare iPhone. Für die Pro-Modelle experimentiere Apple mit einem Dunkelrot, nachdem Cosmic Orange sehr erfolgreich gewesen sei, berichtet Bloomberg. Das faltbare iPhone komme hingegen in klassischem Dunkelgrau, Schwarz, Silber und/oder Weiß auf den Markt.
Apple will Sensing-Funktionen erweitern
Noch weiter in der Zukunft liegen geplante Produkte mit erweiterten Sensing-Fähigkeiten, also Geräte, die über mehr integrierte Sensoren und Kameras verfügen. Dies betreffe AirPods, Smart Glasses und einen Anhänger. Visual Intelligence als Teil von Apple Intelligence soll damit einen deutlichen Schub erhalten, indem die Umgebung des Nutzers in spezifischen Situationen erfasst und ausgewertet wird, um daraufhin Hilfestellung zu geben. Dies könnte zum Beispiel unter anderem die Turn-by-Turn-Navigation mit genaueren Hinweisen für den Nutzer verbessern.
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