Apps & Mobile Entwicklung
Bis zu 2.200 Euro teurer: LG G6, C6, W6 und B6(E) steigen noch vor dem Start im Preis

LG hat die zur CES im Januar präsentierten Fernseher für das Jahr 2026 noch einmal im Preis angehoben. Die meisten LG OLED G6, C6 und B6(E) werden hierzulande noch einmal deutlich teurer, als der Hersteller noch Anfang des Monates verkündet hatte. Bis zu 2.200 Euro höher fallen die offiziellen UVP aus.
Preisanpassung ohne Begründung
Einen Grund nennt LG nicht. In der Pressemitteilung heißt es lediglich:
Im Nachgang zur LG Convention 2026 möchten wir Sie darüber informieren, dass sich bei einigen Modellen des LG OLED TV Line-ups 2026 gegenüber der ursprünglich kommunizierten Preise Anpassungen ergeben haben.
Nachfolgend finden sich die neuen und alten UVP der LG-OLED-Fernseher für das Jahr 2026 sowie die Preisdifferenz im tabellarischen Überblick. Mehr Informationen zu den neuen Generationen liefert der Beitrag OLED-Fernseher: LG lässt die großen C6 zum neuen G6 aufrücken.
LG OLED G6
LG OLED C6
LG OLED W6
LG OLED B6
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So sollte jeder Saugroboter wischen
Der Name alleine ist schon ein Zungenbrecher: Spot+Scrub Ai heißt der neue Saugroboter von Dyson. Das Besondere: Es ist der erste Saug- und Wischroboter des britischen Herstellers. Kann er mit den chinesischen Riesen mithalten?
Ein Laser, wie ihn die bekannten Akkusauger haben, eine umfangreiche Basisstation und die wohl beste Wischfunktion in Form einer Wischwalze. Die Ausstattung des Dyson Spot+Scrub Ai verspricht viel. Ob der Saug- und Wischroboter eine Empfehlung wert ist, klärt der nextpit-Test.
Design und Verarbeitung des Dyson Spot+Scrub Ai
Dyson hat seinen neuen Saugroboter von Grund auf überarbeitet. Denn es ist der erste Saugroboter des Unternehmens mit Wischsystem. Dyson setzt auf eine Wischwalze, die im Vergleich zu herkömmlichen Wischpads, laufend mit frischem Wasser wischt. Damit wird verhindert, dass der Roboter durch eine dreckige Wischausrüstung Schmutz in der Wohnung verschmiert.
Mit 11 cm ist der Spot+Scrub Ai viel höher als die Konkurrenten. Ja, Roboter mit Wischwalze sind immer etwas höher. Dennoch schafft es der brandneue Ecovacs Deebot T90 Pro Omni (Test), ebenfalls mit Wischwalze, auf eine Höhe von 9,8 cm. Hinzu kommt, dass das Dyson-Modell mit einem Durchmesser von 37 cm generell größer ist als vergleichbare Saugroboter.

Dyson hat viel an der neuen Station geschraubt. Jetzt gibt es das typische Zwei-Tanksystem. Allerdings haben die Tanks mit jeweils zwei Litern ein geringes Fassungsvermögen. Hinter dem Frischwassertank, sitzt ein Tank, in den ihr Putzmittel hinzufügen könnt. Leider gibt es keine Putzmittellösung im Lieferumfang. Dank des beutellosen Designs des großen Staubbehälters wisst Ihr immer, wann er geleert werden muss. Zusätzlich spart Ihr langfristig die Kosten für Staubbeutel.

Die Einrichtung in der Dyson-App ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten. Hierfür benötigt Ihr Eure WLAN-Daten und Eure Mailadresse. Nach der Einrichtung macht sich der Roboter ein erstes Bild Eurer Wohnfläche.
Dyson-App im Detail
Die Dyson-App unterscheidet sich deutlich von Apps der Konkurrenten. Für gewöhnlich findet Ihr im Hauptmenü die Karte und die Reinigungseinstellungen für den Saugroboter. Bei Dyson ist das anders. Hier muss man zweimal hinschauen, um die Anordnung der Funktionen zu verstehen.

Jedenfalls habt Ihr die Wahl zwischen drei Saugstufen und drei Wasserdurchflussraten. In den weiteren Einstellungen könnt Ihr die Funktionen der Ladestation anpassen. Hier legt Ihr die Trocknungsdauer der Wischwalze fest, und ob Heißwasser bei der Reinigung eingesetzt werden soll.

Saugleistung des Dyson Spot+Scrub Ai
Auf dem Papier ist die Saugkraft vergleichsweise niedrig. 19.000 Pa stecken im Dyson-Saugroboter. Im Vergleich: Das aktuell leistungsstärkste Gerät, der Saros 20 von Roborock (Test) bringt es auf 36.000 Pa. Dennoch ist das Saugergebnis auf einem guten Niveau. Der Spot+Scrub Ai fühlt sich vor allem auf Hartböden pudelwohl. Auf Teppichen bricht die Leistung teilweise ein. Auch Tier- und Menschenhaare machen dem Dyson-Roboter das Leben schwer. Hier werdet Ihr häufig mit dem Entwirrprozess beschäftigt sein. Angesichts der Tatsache, dass der Roboter keine ausfahrbare Seitenbürste hat, gelangt er auch nicht konsequent in Ecken. Die bereits erwähnte breite Bauform trägt mit zu diesem Problem bei.

So gut wischt der Dyson Spot+Scrub Ai
Bei der Wischfunktion hat Dyson seine Hausaufgaben gemacht. Der Spot+Scrub Ai verfügt über eine Wischwalze, die noch dazu ausfahren kann. Genial ist die Option, die Nassreinigung mit Heißwasser durchzuführen. Dadurch bereinigt der Saugroboter auch eingetrocknete Rückstände problemlos im Test. Etwas, was nur wenige und deutlich kostspieligere Saugroboter bislang geschafft haben.

Leider werden die Seitenbürsten beim Wischvorgang nicht angehoben. Deswegen werden bei feuchten Rückständen die Seitenbürsten befeuchtet. Hier ist die Konkurrenz weiter, da für gewöhnlich die automatische Seitenbürsten-Anhebung an Bord ist.
Wie gut sind die Navigation und die Hinderniserkennung?
Bei der Navigation und Hinderniserkennung zeigt er ein solides Bild. Dank Aussparungen haben die Lasersensoren eine 180°-Sicht. Für die Hinderniserkennung sind hingegen die Kamera und ein Kreuzlaser zuständig. Außerdem gibt es ein grünes LED-Licht, das knapp über dem Boden verbaut ist. Die Technik ist bereits von Akku-Staubsaugern bekannt und macht Schmutz besser sichtbar. Im Alltag erkennt er Hindernisse, auch Kabel, zuverlässig. Aber auch der Spot+Scrub Ai fährt gelegentlich gegen Stuhl- und Tischbeine. Allerdings ist das auch bei weitaus teureren Geräten passiert.

Eine überraschende Stärke ist zudem die Akkulaufzeit. Abgesehen davon, dass der Dyson Spot+Scrub Ai auf der höchsten Saugstufe deutlich leiser ist als Konkurrenten, ist auch die Akkuleistung bärenstark. Sogar Riesen wie Roborock oder Dreame schlägt der britische Hersteller. Somit eignet sich der Dyson-Roboter auch für große Wohnungen weit über der 100-m²-Marke.
Wenn die Putzarbeit getan ist, übernimmt das Dock. Die Station saugt den Staub ab, reinigt die Walze und trocknet sie anschließend geräuscharm mit Heißluft. Leider sieht man in der App nicht, wie lange etwa der Trocknungsprozess noch in Anspruch nimmt.
Fazit: Lohnt sich der Kauf des Dyson Spot+Scrub Ai?
Auf dem Saugroboter-Markt hat Dyson einen schweren Stand. Denn mit dem Dreame L10s Ultra Gen 3 (Test) oder auch dem Roborock Qrevo Curv 2 Flow (Test) gibt es teils deutlich günstigere Alternativen mit gleicher oder besserer Leistung. Der Dyson Spot+Scrub Ai lohnt sich, wenn Ihr eine große Wohnung habt, somit die hervorragende Akkulaufzeit nutzen könnt und wenn Ihr viel Wert auf die Wischfunktion legt. Denn die Nassreinigung ist auf Top-Niveau.

Nicht zu vergessen: Es gibt bei Dyson, anders als bei vielen anderen Herstellern, einen guten Kundensupport. Ansonsten ist der Preis überraschend. Denn für den Spot+Scrub Ai verlangt Dyson 999 Euro. Nur zur Erinnerung: Der Vorgänger, der Dyson 360 Vis Nav, ein reiner Saugroboter mit Ladestation, kostete zum Marktstart weit über 1.000 Euro. Der Dyson Spot+Scrub Ai ist bereits im Handel bei Amazon erhältlich.
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Songs raubkopiert und hochgeladen – nächste Klage gegen KI-Chatbot
Immer mehr KI-Anbieter müssen sich dem Vorwurf stellen, ihre Chatbots mit urheberrechtlich geschützten Medien trainiert zu haben. Nun folgt die nächste Klage. Diesmal geht es unter anderem um Songs von den Rolling Stones.
Im Kampf gegen künstliche Intelligenzen erheben immer mehr Unternehmen und auch Privatpersonen Anklage gegen OpenAI, Anthropic und Co. Von unerlaubten Nacktbildern bis hin zu Urheberrechtsverletzungen treiben die KI-Anbieter vermehrt Schindluder beim Training und Ausbau ihrer Chatbots. Claude zum Beispiel soll nun Musik der Rolling Stones und anderer Künstler missbräuchlich verwendet und gegen das Urheberrecht verstoßen haben. Der Kläger spricht von hunderten Verletzungen, pocht auf Unterlassung und Wiedergutmachung. Das könnte teuer werden für Anthropic – und weitere Player anstiften, rechtlich gegen die AI-Anbieter vorzugehen.
Klage gegen KI-Chatbot Claude
Der Musikrechteverwalter BMG Rights Management, zugehörig zum deutschen Bertelsmann-Konzern, hat am Dienstag (17. März) vor einem kalifornischen Bundesgericht Anklage gegen das KI-Unternehmen Anthropic erhoben. Der Vorwurf lautet: Anthropic soll seinen KI-Chatbot Claude mit urheberrechtlich geschützten Songtexten gefüttert haben, um diesen zu trainieren.
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In der Anklage ist von „umfassenden Urheberrechtsverletzungen an urheberrechtlich geschützten Musikkompositionen, die BMG gehören oder von BMG kontrolliert werden“ die Rede. Dazu zählen zum Beispiel Songs der weltberühmten Musiker Rolling Stones. Claude soll diese unerlaubt kopiert, reproduziert und teils abgeändert online hochgeladen und damit hunderte Urheberrechtsverletzungen begangen haben.
Das könnte teuer werden
„Um seine Claude-Modelle zu entwickeln oder zu ‚trainieren‘, kopierte Anthropic eine enorme Menge an Texten aus Internetquellen auf verschiedene Weise“, steht es in der Anklageschrift. Der Chatbot soll dafür automatische Scraping-Tools genutzt haben, um Dateien aus illegalen Online-Bibliotheken herunterzuladen. „Verschärfend kommt hinzu, dass Anthropic weitere Kopien dieser raubkopierten Werke über Torrent-Netzwerke ins Internet hochlud und öffentlich verbreitete.“
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Somit stellt BMG für sich klar: „Die massenhafte Vervielfältigung dieser Werke durch Anthropic – ohne Genehmigung und unabhängig von der Verwendung einzelner Werke als Input oder Output für Claude – stellt eine eigenständige Urheberrechtsverletzung dar.“ Zudem wirft BMG Anthropic „Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung“ vor. Anthropic soll auch für die daraus resultierenden rechtsverletzenden Handlungen seiner Lizenznehmer und Nutzer haften.
BMGs Forderung lautet auf Unterlassung und Wiedergutmachung. Nach aktuellem US-Recht liegt der gesetzliche Schadensersatz bei bis zu 150.000 US-Dollar pro verletztem Werk, vorausgesetzt es handelt sich dabei um eine vorsätzliche Verletzung des Urheberrechts.
Zahlreiche Fälle von Urheberrechtsverletzungen durch KI
Dem aktuellen Fall gehen zahlreiche weitere Verfahren voraus. KI-Trainings mit urheberrechtlich geschützten Werken ohne Erlaubnis sind keine Einzelfälle. Erst im März verklagte die Online-Enzyklopädie Britannica ChatGPT-Entwickler Open AI. 2023 hatten mehrere US-Plattenlabels wie Universal gegen Anthropic geklagt und 2025 dann eine gerichtliche Einigung unterzeichnet. Infolge durften die KI-Modelle des Unternehmens keine urheberrechtlich geschützten Liedtexte mehr nutzen oder in abgeänderter Form reproduzieren. Zum KI-Training gab es damals allerdings keine Einigung.
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März-Update von Windows 11: Bug kann zu Login-Fehler bei Teams und OneDrive führen

Ein Bug im März-Update von Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5079473) kann zu Anmeldeproblemen bei Microsoft-Apps wie Teams (Free) und OneDrive führen. Beeinträchtigt sein können zudem Microsoft Edge, Excel, Word und Microsoft 365 Copilot.
In der Dokumentation für bekannte Fehler hat Microsoft den Bug bestätigt. Wenn betroffene Nutzer sich bei den Apps anmelden wollen, erhalten sie den Hinweis, dass keine Internetverbindung besteht: „You’ll need the Internet for this. It doesn’t look like you’re connected to the Internet.“ Das tritt auf, selbst wenn eine Internetverbindung vorhanden ist.
Laut Microsoft ist es ein bestimmter Netzwerk-Verbindungstatus, der den Fehler verursacht. Wie viele Geräte betroffen sind, teilt Microsoft nicht mit.
Bereits ein Neustart kann das Problem lösen
Möglich ist, dass sich das Problem in manchen Fällen von selbst löst. Betroffenen Nutzern wird empfohlen, dass Gerät neu zu starten, während die Internetverbindung bestehen bleibt. Dann sollte sich ein funktionaler Netzwerk-Verbindungsstatus wiederherstellen. Sollte der Neustart aber ohne aktive Internetverbindung erfolgen, kann der Fehler weiterbestehen.
Betroffen sind Anmeldungen mit regulären Microsoft-Konten. Bei Unternehmenskunden, die sich über Entra ID authentifizieren, taucht der Bug nicht auf. Einen Fix, der das Problem behebt, will Microsoft in den nächsten Tagen nachreichen.
Microsoft kämpft mit der Bug-Welle von Windows 11
Nachdem es im Februar ruhig war, ist es nun der zweite Bug in kurzer Zeit. Vor einer Woche bestätigte Microsoft, dass auf Samsung-Geräten der Zugriff auf Laufwerk C gesperrt sein kann, wenn Nutzer die Galaxy Connect App oder den Samsung Continuity Service installiert haben. Mittlerweile gibt es eine Lösung. Die Schuld sieht man in diesem Fall ohnehin bei Samsung, mit dem März-Update hatte dieser Bug nichts zu tun.
Windows 11 wird mit Blick auf Bugs dennoch derzeit besonders kritisch beobachtet. Anfang des Jahres musste Microsoft bereits zwei Notfall-Fixes verteilen, um etwa Stabilitätsprobleme bei Outlook zu beseitigen. Im letzten Jahr wurden zudem mehr als 20 gravierende Update-Probleme registriert. Es ist eine Entwicklung, die zum derzeit schlechten Ruf von Windows 11 beigetragen hat.
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