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Bundesnetzagentur: App für Nachweis von zu langsamen Mobilfunk startet


Bundesnetzagentur: App für Nachweis von zu langsamen Mobilfunk startet

Bild: Deutsche Telekom

Die Bundesnetzagentur hat die Re­ge­lun­gen für den Nach­weis ei­ner Min­der­leis­tung im Mo­bil­funk ver­öf­fent­licht, mit denen Kunden eine Minderung oder gar ein Sonderkündigungsrecht erwirken können sollen. Die Regelungen treten am 20. April in Kraft. Dann steht auch eine App für das Nachweisverfahren zur Verfügung.

Die Bundesnetzagentur konkretisiert in ihrer Allgemeinverfügung, was eine Minderleistung im Mobilfunk darstellt und mit dem Messtool sollen Nutzer selbst prüfen und nachweisen können, ob die Qualität ihres Mobilfunk-Internetzugangs erheblich von dem abweicht, was im Vertrag als Maximalleistung vereinbart worden ist. Erkennt die App eine solche Abweichung gemäß den Vorgaben, können Kunden Minderungs- oder Sonderkündigungsrechte gegenüber ihrem Mobilfunkanbieter geltend machen.

30 Messungen auf 5 Tage verteilt nötig

Für den Nachweis einer Minderleistung sind jedoch zunächst immer 30 Messungen notwendig. Diese verteilen sich auf fünf Kalendertage mit jeweils sechs Messungen pro Tag. Eine erhebliche Abweichung bei der Geschwindigkeit liegt vor, wenn an mindestens drei der fünf Messtage die vereinbarte geschätzte maximale Geschwindigkeit – verringert um bestimmte Abschläge – nicht erreicht wird. Sollten die notwendigen Nachweise bereits nach drei Messtagen vorliegen, endet die Messkampagne vorzeitig.

Hohe Abschläge je nach Standort zulässig

Die jeweiligen Abschläge hat die Bundesnetzagentur regional differenziert festgelegt. Sie hat das Bundesgebiet dafür in Rasterzellen mit einer Größe von 300 mal 300 Meter unterteilt. In Gebieten mit hoher Haushaltsdichte gilt ein Abschlag von 75 Prozent, sodass mindestens 25 Prozent der vereinbarten geschätzten maximalen Geschwindigkeit erreicht werden müssen. In Gebieten mit mittlerer Haushaltsdichte sind es 15 Prozent (Abschlag 85 Prozent) und in Gebieten mit niedriger Haushaltsdichte 10 Prozent (Abschlag 90 Prozent). Die Abschläge sind also hoch, doch laut Bundesnetzagentur seien angesichts der oft vereinbarten maximalen Geschwindigkeiten von mehreren Hundert Mbit/s noch hohe Datenübertragungsraten nötig, um die Leistung zu erfüllen.

Der Grund für den regionalen Ansatz sei, dass die Leistung im Mobilfunk nicht an einem festen Standort erbracht wird und daher die regionale Leistungsfähigkeit der Netze zu berücksichtigen ist, so die Bundesnetzagentur. Hinzu komme, dass sich mehrere Nutzer die vor Ort verfügbare Leistung teilen. Beides macht den verbindlichen Nachweis einer Minderleistung im Mobilfunk deutlich komplexer als im Festnetz.

Nachweis per App

Für den Nachweis steht ab dem 20. April 2026 die App „Breitbandmessung Nachweisverfahren Mobilfunk“ zur Verfügung, die auch im Google Play Store und Apple App Store verfügbar sein wird.

Um das vertraglich vereinbarte Entgelt für ihren Internetzugang mindern oder den Vertrag außerordentlich kündigen zu können, ist es erforderlich, dass Kunden den Nachweis durch einen von der Bundesnetzagentur bereitgestellten Überwachungsmechanismus erbringen. Dieser soll mit der App künftig gewährleistet werden.



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ROG NUC 16 Edition 20: Mini-PC mit Intel, RTX 5090 und 128 GB CSODIMM-6400


ROG NUC 16 Edition 20: Mini-PC mit Intel, RTX 5090 und 128 GB CSODIMM-6400

Bild: Asus

Das Sondermodell ROG NUC 16 Edition 20 zum ROG-Jubiläum in diesem Jahr setzt das bekannte Motto um: Klotzen statt kleckern! Und so packt das Unternehmen Asus in den Mini-PC bekannter Bauart alles, was man heutzutage auf so kleinem Raum doch unterbringen kann, gekrönt von einer RTX 5090 Laptop GPU mit 175 Watt.

Einen ROG NUC 16 gibt es eigentlich schon, die Top-Ausstattung endet bisher bei einer RTX 5080 mit 16 GByte VRAM. Die in der Sonderedition verbaute RTX 5090 bringt stets 24 GByte GDDR7 mit, mit 175 Watt läuft sie zudem „unlimitiert“.

Ebenfalls nahezu unlimitiert fällt der Speicherausbau aus. 128 GByte in Form von nur zwei Modulen zu verbauen, ist schon eine anspruchsvolle Aufgabe für sich, soll es dann auch noch CSODIMM nach DDR5-6400-Standard sein, wird es extrem übersichtlich. Als Prozessor verbaut Asus dafür nur das aktuell schnellste mobile Produkt von Intel, den Core Ultra 9 290HX Plus mit einer TDP von bis zu 75 Watt.

ROG NUC 16 Edition 20

Die Explosionsdarstellung des ROG NUC 16 auf der Messe offenbart etwas mehr, wie es im Inneren aussieht – das ist bei der Sonderedition im Großen und Ganzen ähnlich. Verbaut sind insgesamt drei Lüfter, zwei kümmern sich primär um CPU und GPU, ein weiterer sorgt dafür, dass RAM und SSD keinen Hitzetod an der Oberseite sterben. Apropos SSD: Zwei davon finden im Mini-PC ihren Platz, eine davon gern als modernste PCIe-Gen5-Lösung.

Der reguläre ROG NUC 16 steht gleich nebenan

Zur weiteren Ausstattung aller ROG-NUC-16-Modelle inklusive der Sonderedition zählt Killer-WiFi von Intel, LAN ironischerweise als 2,5-Gbit/s-Lösung von Realtek. Weiterhin gibt es Thunderbolt 4 und einige USB-Anschlüsse diverser Leistungsstufen, dazu je zweimal DisplayPort und HDMI. Für die Antriebskraft sorgt ein 380-Watt-Netzteil, das extern angeschlossen ist.

Einen Preis nennt Asus noch nicht, auch keinen exakten Termin. Als Orientierung könnte der ROG NUC 15 mit Core Ultra 7 275HX und RTX 5080 dienen, der ab 2.849 Euro verfügbar ist. Da die Sonderedition nun mehr bietet – inklusive 64 GByte RAM – wird der Preis wohl deutlich darüber rangieren.



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Intel Crescent Island: Xe3P-Architektur und 480 GB Speicher bei 350 W luftgekühlt


Intel Crescent Island: Xe3P-Architektur und 480 GB Speicher bei 350 W luftgekühlt

Bild: Intel

Intel bringt zur Computex 2026 auch den KI-Beschleuniger Crescent Island mit. Partner dürfen die Karte nun mit dreifachem RAM bestücken, Intels eigene PCIe-Karte wird nur mit 160 GByte in den Markt gehen. Die erweiterte Flexibilität soll den Partnern zusätzliche Möglichkeiten bieten.

Flucht nach vorn von Intel zur Computex 2026. Zwar ist Crescent Island als eigener KI-Beschleuniger noch eine ganze Weile nicht verfügbar, aber schließlich muss das Unternehmen dennoch im Gespräch bleiben. Und so hat Intel einige kleine neue Informationen mit dabei, die auch zuletzt aufgetauchte Gerüchte bestätigen. Denn diese hatten irgendwie doch alle Recht.

Viel Speicher hilft viel

Dabei ging es nämlich primär um die Frage, wie es um den Speicherausbau des KI-Beschleunigers bestellt ist. Intel bestätigt dabei sowohl die bereits zuvor genannten 160 GByte für die Karte, die mit einem Intel-Branding versehen ist. Partnern steht es aber frei, den Speicher aufzurüsten. Und so sind durch diese dann auch Karten geplant, die bis zu 480 GByte LPDDR5X nutzen.

Intel Crescent Island
Intel Crescent Island (Bild: Intel)

Letztlich passt auch das besser zu den ganzen Aussagen, die Intel in einem Pressebriefing in der letzten Woche dann auch gebetsmühlenartig wiederholen musste: LPDDR ist kein Flaschenhals für diese Lösung, eine sehr große Kapazität biete zudem auch Vorteile. Und da über viele Speicherkanäle auch die Bandbreite stimme, dazu der Energieverbrauch nicht explodiere, und das Ganze auch noch – zumindest relativ gesehen – weniger kostet als HBM, sei es ein gut ausbalanciertes Produkt, erklärte Intel auf wiederholte Nachfragen zum Thema LPDDR.

Gleichzeitig stellte Intel aber auch klar: Es ist kein Gegenspieler zu Nvidia. Auch wenn es einige Medien gern behaupten.

Der Fokus auf einen hohen Speicherausbau und das große Feld KI-Inference und Hardware-Support von FP4/MXFP4 bis FP64 könnten dem Produkt durchaus zum Erfolg verhelfen. Das liegt primär aber auch daran, dass der Markt leergekauft wird, nahezu egal, was dort angeboten wird. Mit einer PCIe-Karte, die bei 350 Watt luftgekühlt wird, gibt es aber auch Optionen in Umgebungen, in die größere Beschleuniger gar nicht mehr passen. Es bleibt aber abzuwarten, ob Intels Vorstellungen hier am Ende aufgehen werden.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Intel vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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AMD Ryzen AI (Pro) 400 verspätet: Im Desktop muss man nun doch bis zum Q3 warten


AMD Ryzen AI (Pro) 400 verspätet: Im Desktop muss man nun doch bis zum Q3 warten

Bild: AMD

Irgendwie war es doch schon abzusehen, nun ist es endlich auch durch AMD direkt offiziell verspätet und verschoben: Ryzen AI (Pro) 400 im Desktop kommt erst ab Q3. Die bereits Anfang März vorgestellten Prozessoren sollten eigentlich nämlich längst verfügbar sein, nun wird die Computex 2026 genutzt, um sie nochmal zu launchen.

Während die Ryzen-AI-400-Prozessoren im Notebook bereits seit einiger Zeit verfügbar sind, ist der Start im Desktop bisher ausgefallen. Aber es schreit in dem aktuellen Marktumfeld auch keiner danach, Desktop-PCs auszustatten, in denen die Speicherpreise im anvisierten Marktumfeld des Einsteigerbereichs doch fast alles diktieren. Dass AMD also in den letzten Wochen nicht nach vorn geprescht ist, um die Produkte hier unters Volk zu bringen, ist letztlich nachvollziehbar.

AMD Ryzen AI (Pro) 400
AMD Ryzen AI (Pro) 400 (Bild: AMD)

Aber wenn ein Produkt fertig ist, dann muss es auch raus – das sind AMDs eigene Worte von vor einigen Jahren. Denn etwas immer weiter zu verschieben macht es kaum besser – und im PC-Bereich ist es das zuletzt auch nicht geworden. Im Gegenteil, Speicher ist nun auch für größere OEMs und ODMs teure Mangelware, entsprechende PCs werden dadurch ebenfalls teurer. Und so wurde am Ende einmal mehr auch AMDs Marketing davon überrascht, während sie auf der einen Folie noch vom zweiten Quartal spricht, ist es auf der anderen dann doch das dritte Quartal geworden. Das ist letztlich einfach realistischer.

AMD Ryzen AI (Pro) 400 in Q2 – eher nicht
AMD Ryzen AI (Pro) 400 in Q2 – eher nicht (Bild: AMD)
AMD Ryzen AI (Pro) 400 ab Q3
AMD Ryzen AI (Pro) 400 ab Q3 (Bild: AMD)

Im Gepäck hat AMD zur erneuten Ankündigung nun aber noch einmal eine Positionierung der Prozessoren. Im Fokus steht dabei das 65-Watt-Umfeld kleiner Desktop-PCs, also Systeme, wie sie in OEM-PCs für das Geschäftsumfeld häufig angeboten werden. Hier soll laut AMD-Aussagen ein Intel Core Ultra die schlechtere Figur abgeben.

AMD Ryzen AI (Pro) 400 (Bild: AMD)

Neben den Pro-Modellen wird AMD auch Ableger davon für das ganz reguläre DIY-Geschäft anbieten. Diese Modelle unterscheiden sich von den Pro-Modellen in den grundlegenden Spezifikationen aber nicht, wie AMD bereits vor drei Monaten gezeigt hat. Preise für die APUs gibt es aber auch heute noch nicht.

Auch Non-Pro-Modelle kommen
Auch Non-Pro-Modelle kommen (Bild: AMD)



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