Apps & Mobile Entwicklung
CB-Funk-Podcast #168: 10 Jahre GeForce GTX 10 und der neue GPU-Testparcours 2026

Im Podcast lassen Jan und Fabian diese Woche Nvidias Grafikkarten-Serie GeForce GTX 10 Revue passieren. Anschließend blicken die beiden auf Wolfgangs runderneuerte GPU-Benchmarks mit aktuellen GPUs, auf 41 Millionen „Gamer“ in Deutschland und schließlich massive Internet-Probleme mit .de-Domains am Dienstagabend.
CB-Funk: Die einhundertachtundsechzigste Episode
Vor zehn Jahren hat Nvidia die ersten beiden Grafikkarten der Pascal-Generation vorgestellt, die GeForce GTX 1080 (Test) und die GeForce GTX 1070 (Test). Wieso diese Grafikkarten der letzten waschechten GTX-Serie vielen Spielern so gut in Erinnerung geblieben sind und wo die größten Unterschiede zu heutigen Gaming-GPUs zu finden sind, besprechen Jan und Fabian im Podcast.
Von der GPU-Vergangenheit geht’s danach direkt ins Hier und Jetzt: Ein neuer GPU-Testparcours ist da! Warum er wie ausgefallen ist, davon weiß Jan zu erzählen. Und wer sich laut Fabian eigentlich „Gamer“ schimpfen darf und wie es die DENIC geschafft hat, am Dienstagabend quasi alle de.-Domains lahmzulegen, sind weitere Themen in dieser Episode. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf eure Kommentare!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
CB-Funk bei Spotify, Apple, Amazon und Deezer
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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Auch macOS Ventura betroffen: Adobe schmeißt Windows 10 aus Premiere-Pro-Support

Adobe hat die Systemanforderungen für Premiere Pro mit Stand vom 21. Januar 2026 angepasst. Auf Windows-PCs wird Windows 11 24H2 künftig zur Mindestvoraussetzung, sodass sich neue Versionen nicht mehr unter Windows 10 installieren lassen. Unter macOS wird ab sofort das nicht einmal drei Jahre alte macOS Sonoma zur Pflicht.
Windows 10 geht, ARM kommt
Während Premiere Pro 25 noch unter Windows 10 ab Version 22H2 lauffähig war und Microsoft das Betriebssystem für zahlende Kunden noch für einen begrenzten Zeitraum weiterpflegt, entfällt die Unterstützung mit Premiere Pro 26. Die neue Hauptversion setzt für den Start mindestens Windows 11 24H2 voraus. Nutzer berichten bereits von entsprechenden Warnhinweisen beim Start der Software unter Windows 10. Damit endet die Unterstützung noch vor dem Auslaufen des erweiterten Supports für Windows 10 im Oktober 2026.
Mit Premiere Pro 26 streicht Adobe jedoch nicht nur ältere Plattformen, sondern erweitert zugleich die Unterstützung. Die Videoschnittsoftware lässt sich künftig auch auf Windows-11-Systemen mit ARM-Prozessoren nutzen. Voraussetzung ist Build 26100.2033, unterstützt werden derzeit allerdings ausschließlich Qualcomm-Snapdragon-X-Prozessoren.
Ach Mac-Nutzer betroffen
Auch Mac-Anwender müssen sich auf höhere Anforderungen einstellen. Während Premiere Pro 25 noch mindestens macOS Ventura (Version 13) voraussetzte, verlangt Premiere Pro 26 nun macOS Sonoma (Version 14). Als empfohlene Plattform nennt Adobe weiterhin Apple-Silicon-Systeme ab dem M1 Pro.
Hardware-Einstieg unverändert gering
An den technischen Mindestanforderungen selbst hat Adobe hingegen nichts verändert. Mit 8 GB Arbeitsspeicher und 4 GB Grafikspeicher fallen diese weiterhin vergleichsweise moderat aus. Für anspruchsvollere Projekte empfiehlt der Hersteller allerdings mindestens 32 GB RAM, 8 GB Grafikspeicher sowie schnelle SSDs für Anwendung, Cache und Mediendaten.
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Windows 11 und M365 Business: Microsoft will Copilot erneut zwangsweise installieren
Microsoft lockert an anderer Stelle den Kontozwang und fährt gegenüber Nutzern zuletzt fast eine Charme-Offensive. In anderen Bereichen fällt der Software-Konzern jedoch erneut in alte Muster zurück: Ab Juni soll die Copilot-App auf berechtigten Windows-11-Geräten mit Microsoft 365 Business wieder automatisch installiert werden.
Microsofts erneuter Versuch
Die Verteilung des KI-Assistenten soll bereits begonnen haben und noch bis Mitte Juli andauern. Unternehmen, die eine (erneute) Installation nicht wünschen, müssen der Maßnahme aktiv widersprechen. Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum sind derzeit noch ausgenommen, was allerdings keine Garantie dafür darstellt, dass Microsoft ähnliche Schritte nicht auch hierzulande plant.
Ohne Wissen des Nutzers
Die Installation soll laut einem Bericht von Windows Latest auf „geeigneten“ Geräten mit Microsoft-365-Desktop-Anwendungen erfolgen. Das Update wird dabei nicht über den Microsoft Store verteilt, sondern über den bestehenden Aktualisierungsmechanismus der Microsoft-365-Apps. Dadurch erfolgt die Installation ohne Zutun des Anwenders.
„Ab Juni 2026 werden wir die automatische Installation der Microsoft 365 Copilot-App auf berechtigten Geräten mit den Microsoft-365-Desktop-Apps wieder aufnehmen“, erklärte Microsoft in einem aktualisierten Dokument. Laut dem Konzern sollen die Änderungen den Zugriff auf Copilot vereinfachen und sicherstellen, dass Nutzer „produktivitätssteigernde Funktionen leicht entdecken und nutzen können“.
Schaltflächen werden wieder eingeführt
Parallel dazu verstärkt Microsoft die Präsenz von Copilot innerhalb der Office-Anwendungen. Entsprechende Schaltflächen erscheinen wieder in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams sowie in Microsoft 365 im Web. Zwar betrifft die aktuelle Ankündigung zunächst nur die eigenständige Copilot-App, die Verteilung fügt sich jedoch in die breiter angelegte Strategie ein, Copilot weiter in die gesamte Produktpalette zu integrieren.
Versuche, die Installation oder die Funktionen von Copilot über Registry-Eingriffe oder andere inoffizielle Methoden zu blockieren, gelten derzeit als wenig erfolgversprechend. Microsoft verweist stattdessen auf verschiedene Verwaltungsebenen wie das Microsoft-365-Apps-Admincenter, integrierte Apps, Datenschutzeinstellungen und einzelne Anwendungsoptionen.
Anwender nicht ganz wehrlos
Dennoch haben Anwender laut Windows Latest einige Möglichkeiten, Microsofts Assistenten zumindest an die Leine zu nehmen und dessen Spielraum einzuschränken. In einzelnen Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint oder OneNote lässt sich Copilot über die jeweiligen Optionen deaktivieren, die Änderung wird nach einem Neustart der Anwendung wirksam. Die Anpassungen müssen allerdings in jeder Anwendung separat vorgenommen werden und bleiben nicht immer dauerhaft erhalten.
In den Datenschutzeinstellungen des jeweils verwendeten Kontos lässt sich zudem die Funktion „Verbundene Funktionen“, die Inhalte analysiert, abschalten. Diese Einstellung betrifft allerdings nicht ausschließlich Copilot, sondern wirkt sich auch auf andere Funktionen wie Antwortvorschläge in Outlook aus. Administratoren haben darüber hinaus die Möglichkeit, Copilot über Gruppenrichtlinien zu deaktivieren.
Firewall-Sperren gegen einzelne Microsoft-Dienste werden hingegen nicht empfohlen, da dadurch zahlreiche weitere Cloud-Funktionen von Microsoft 365 beeinträchtigt werden können.
Software-Riese lernt nichts aus alten Fehlern
Microsoft setzt seine KI-Offensive trotz früherer Kritik somit fort und macht Copilot erneut zu einem Standardbestandteil von Microsoft 365. Ob der Konzern damit die Akzeptanz des KI-Assistenten steigern kann, erscheint fraglich. Im Unterschied zu früheren Integrationen besteht inzwischen jedoch für Unternehmen die Möglichkeit, Copilot gezielt zu deaktivieren – zumindest dann, wenn Administratoren rechtzeitig aktiv werden.
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Retro-Handheld: Ayaneo wird nächste Woche den Pocket Micro 2 vorstellen

Ayaneo will den Nachfolger seines kompakten Retro-Handhelds Pocket Micro bereits am 26. Juni 2026 vorstellen. Noch hält sich der Hersteller mit Details bedeckt, einige Neuerungen gelten jedoch bereits als gesichert und deuten auf größere Veränderungen hin, als zunächst erwartet.
Neuauflage des beliebten Handhelds
Das ursprüngliche Pocket Micro Classic genießt unter Retro-Fans einen besonders guten Ruf. Das Metallgehäuse, die Glasfront und das hochauflösende Display, das GBA-Titel in vierfacher, pixelgenauer Auflösung darstellen kann, sorgten für große Beliebtheit bei Retro-Fans.
Nur wenig bekannt
Bereits in den vergangenen Tagen hatte Ayaneo eine Neuauflage des Pocket Micro 2 in Aussicht gestellt, konkrete Informationen lässt der Hersteller aber weiterhin vermissen. Laut einem Bericht von Retrododo gilt bislang lediglich die Vergrößerung des Akkus von 2.600 auf 3.950 mAh sowie der Wechsel von der bisherigen Helio-G99-CPU zu einem Snapdragon-SoC der zweiten Generation als gesichert. Über das verbaute Display gibt es ebenfalls noch keine Informationen. Bestätigt sind hingegen ein USB-C-Anschluss, ein integriertes Mikrofon sowie ein 3,5-mm-Klinkenanschluss. Letzterer fehlte beim 2024 erschienenen Vorgänger und gehörte zu den meistgewünschten Ergänzungen.
Offen bleibt bislang jedoch, wofür die zusätzliche Rechenleistung genutzt werden soll. Sollte Ayaneo ein größeres Display oder analoge Sticks integrieren, könnte sich das Gerät deutlich stärker von seinem kompakten, am Game Boy Advance orientierten Konzept entfernen und in direkte Konkurrenz zu anderen Modellen des Herstellers wie dem Pocket Air Mini oder Pocket S Mini treten. Aussagen des Herstellers zu Features wie „verbesserte Ergonomie“, „starke Leistung“ und „komfortablere Bedienelemente“ lassen jedenfalls auf umfassendere Änderungen schließen, als zunächst erwartet worden war.
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