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CB-Funk-Podcast #170: FSR 4 für RDNA 2+3 und 300-Euro-Grafikkarten im Vergleich

Jan und Fabian freuen sich in der 170. Episode des ComputerBase-Podcasts CB-Funk über AMDs Ankündigung, FSR 4 endlich auch älteren Radeon-Grafikkarten verfügbar zu machen, Wolfgangs Benchmark-Eskapaden zu „günstigen“ Grafikkarten und Forza Horizon 6 sowie eure rege Teilnahme am zugehörigen Community-Benchmark.
CB-Funk: Die einhundertsiebzigste Episode
Schon totgeglaubt, hat AMD das Vorhaben, FSR 4 auch für alte Radeon RX mit RDNA-3-GPU (Radeon RX 7000) und sogar RDNA-2-GPU (Radeon RX 6000) zu bringen, doch nicht begraben: Im Juli 2026 geht es für Radeon RX 7000 los, RX 6000 folgt Anfang 2027. Fabian und Jan sind zum Einstieg in die Episode unterm Strich begeistert.
Was eine GeForce RTX 3060 12 GB heute noch zu leisten im Stande ist, wenn sie mit anderen Bis-zu-300-Euro-Grafikkarten verglichen wird, hat sich wiederum in dieser Woche Wolfgang angesehen – und Fabian und Jan werten die Ergebnisse aus. Aber Benchmarks in Full HD? Fabian hat für alle mit einer solchen Grafikkarte, deren Monitor mehr kann, noch einen Tipp.
Anschließend geht es um ein Update zu den Forza-Horizon-6-Benchmarks der letzten Woche und um den seit Dienstag laufenden Community-Benchmark-Tests zum Rennspiel – im Next-Gen-Setup. Ein großes Lob und Danke an alle Teilnehmenden und viel Spaß beim Hören des Podcasts!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
CB-Funk bei Spotify, Apple, Amazon und Deezer
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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Amkor × TSMC: Packaging-Boom lässt Amkor zusätzliche Erweiterung planen
Einen Steinwurf von TSMC entfernt baut Amkor in Arizona eine riesige Anlage auf. Nun wurden weitere Ländereien zugekauft – für die Zukunft, heißt es. Denn das Packaging ist gekommen um zu bleiben, nicht nur für KI-Beschleuniger, sondern viele andere Dinge.
Die Arbeiten an Amkors neuer Fabrik sind in vollem Gange, denn je eher der Komplex fertiggestellt ist, desto eher wird hier auch Geld verdient. Die Anlage soll vor TSMCs eigenem Packaging-Werk in Arizona fertiggestellt werden, sodass Amkor die ersten TSMC-Packaging-Aufgaben hier übernimmt. Die Wege dafür sind kurz, in Amkors neuestem Baustellenbild ist sogar TSMCs Campus in Arizona am oberen rechten Rand erkennbar.
Der bisher genehmigte Platz für Amkors Neubau beträgt 104 Acres (knapp 42,1 Hektar). Nun wurde ein Kaufvertrag über die benachbarte Parzelle geschlossen, die das Gebiet noch einmal um 67 Acres erweitert. Laut Peoria City Council kostet das Amkor 32,5 Millionen US-Dollar. Amkor erklärt dazu, dass das Unternehmen dadurch „strategic flexibility to support future expansion and evolving customer demand“ erhalte.
Dabei hat Amkor den jetzt genutzten Platz erst in letzter Minute im Oktober 2025 überhaupt erhalten. Nachdem es Anwohnerproteste gegen den 54 Acres großen Komplex weiter südlich in der Nähe der Stadt gegeben hatte, zog Amkor weiter hinaus in die Nähe von TSMC und verdoppelte die Fläche dabei bereits nahezu. Nun sind aus den anfänglich einmal geplanten 56 Acres letztlich bereits 171 Acres (rund 69 Hektar) geworden, eine ziemlich exakte Verdreifachung der ursprünglich geplanten Fläche.
Dabei erhöhte sich auch die Investitionssumme deutlich: Ursprünglich war die Investitionssumme mit 2 Milliarden US-Dollar beziffert worden, inzwischen sind daraus bereits 7 Milliarden US-Dollar geworden – eine weitere Aufstockung nicht ausgeschlossen. Ende des kommenden Jahres soll es in Arizona losgehen, große Stückzahlen dann 2028 für externe Kunden getestet und verpackt werden – OSAT (outsourced semiconductor assembly and test). Dazu gehören neben TSMC auch Apple, Nvidia, Arm und Intel, die ihr EMIB-Know-how zuletzt Amkor zur Verfügung gestellt hatten. Und da auch Intel etwas weiter südlich von Phoenix ebenfalls modernste Fabs hat, können hier schnell verschiedene Dinge ineinandergreifen.
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Dell PowerEdge: Neue Server nutzen AMD Venice und Intel Diamond Rapids

Dell hat im Rahmen seiner Vorstellung neuer Server-Systeme Details zu AMD Epyc Venice und Intel Diamond Rapids verraten. Es wird flott, denn nicht nur die sechste Epyc-Generation verspricht viel, auch bei Intel geht es voran. AMD genießt aber den Vorteil, eher im Markt zu stehen.
Im Rahmen seiner Enthüllung des laut Hersteller breitesten Refreshes seit langer Zeit im Portfolio verriet der Branchenriese auf der Dell Technologies World 2026 auch einige der technischen Details und grenzte dabei auch den Termin etwas ein. Dabei wurde bestätigt, was schon grob bekannt war: AMD Epyc kommt in sechster Generation als Venice auch im Dell-Server noch im zweiten Halbjahr 2026 bei Kunden an, bei Intel Diamond Rapids dauert es hingegen bis zum Jahr 2027.
In den Fußnoten hat Dell dabei auch etwas zur Konfiguration verraten. AMD wird dabei mit Venice wie bereits erwartet 256 Kerne pro Sockel bieten, Diamond Rapids soll 50 Prozent mehr Kerne als Granite Rapids mit aktuell 128 Kernen bereitstellen. Gegenüber der aktuellen Generation macht Intel damit einen großen Satz, verspricht auch Dell (was sie aber rechnerisch mit +100% und 256 Kerne angeben), denn zusätzlich wird auch MRDIMM-12800 unterstützt. 192 Kerne galten zuletzt aber bereits als gesetzt, der Speicher ebenso.
The Dell PowerEdge R9810/R9820 delivers memory bandwidth up to 12,800 MT/s, doubling the 6,400 MT/s capability of the previous 17th Generation Dell PowerEdge servers. This represents a 2x improvement in memory bandwidth between generations.
The Dell PowerEdge R9810/R9820, equipped with Intel Diamond Rapids (DMR) P-core CPUs, delivers 50% more CPU cores than the previous generation. While Intel Granite Rapids (GNR) P-core CPUs offer 128 cores per socket, Diamond Rapids scales up to 256.
Dell
Nachdem bei Intel Lip-Bu Tan im vergangen Jahr das Ruder übernommen hat, hat Diamond Rapids kaum noch gute Worte erhalten. Der neue Intel-CEO sieht Intel hier in deutlichem Rückstand, weshalb die kleine Version im November des letzten Jahres gestrichen wurde, auch andere Ausbaustufen wohl nicht mehr kommen werden. Der Fokus zuletzt galt der Beschleunigung von Intel Coral Rapids als Nachfolger, der unter anderem SMT zurückbringt, und Intel so gegenüber AMD und auch Arm wieder konkurrenzfähiger aufstellen wird. Diamond Rapids wird im Gegenzug so nur eine kurze Lebensspanne eingeräumt.
AMD Venice startet zuerst
Bei AMD wiederum ist das alles deutlich entspannter. Nicht nur wird mit dem Dell PowerEdge M9825 das erste System mit Venice schon bald verfügbar und parallel dazu sind Single-Sockel-Systeme wie R8815 und R6815 mit Venice angekündigt, auch PCI Express 6.0 bewirbt Dell bereits im Zusammenspiel mit AMD-Hardware. Zum Event AMD Advancing AI 2026 Ende Juli dürfte AMD den offiziellen Vorhang für die Serie lüften.
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Preiserhöhung für Videospiele: Forza Horizon 6 kostet eigentlich 120 Euro

Zu den Konstanten bei AAA-Spielen gehört eigentlich ihr Preis, denn Erhöhungen sind ein sensibles Thema. Von der aktuellen Norm, derzeit rund 70 Euro, abzuweichen, traut sich kein Publisher so richtig – zumindest offen. Denn eigentlich sind Spiele längst teurer geworden. Forza Horizon 6 zeigt es.
Möglichkeiten den Preis niederschwellig anzuheben, nutzen Publisher seit Jahren. (Mini-)DLCs, Mikrotransaktionen in Ingame-Shops oder Premium-Währungen versuchen dafür zu sorgen, dass es nicht beim Kaufpreis bleibt. Dazu kommt etwas, das es im Grunde schon immer gab: Deluxe- und Premium-Versionen des Spiels, die oft nur mit ein paar Skins oder schnelleren Zugängen zu Ingame-Inhalten locken. Sie sind zumindest in diesem Fall der neue Standard.
Premium ist die Norm
Anhand der Nutzerzahlen auf Steam lässt sich eindeutig belegen, dass die Premium-Version von Forza Horizon 6 für knapp 120 Euro die neue Standardversion geworden ist. Sie enthält alle Erweiterungen, Autos und ist vor allem die einzige, mit der sofort bei Veröffentlichung, oder wie Publisher formulieren „4 Tage früher“ gespielt werden kann.
Zu diesem Zeitpunkt waren am 15, Mai in der Spitze rund 180.000 Spieler gleichzeitig online. Zum offiziellen „Erscheinungstermin“ waren es hingegen nur 270.000. Das bedeutet, dass zwei Drittel der aktuellen Spieler die teuerste Ausgabe von Forza Horizon 6 gekauft haben. Die Standard-Version des Rennspiels wird im Grunde zur ersten Preissenkung, die subjektiven Anreize zum Kauf einer teureren Version wiegen schwerer.
Dass dabei von „Early Access“ gesprochen wird, den die Premium-Version bietet, ist seit Jahren nur schöner Schein. Ein Spiel wird in drei oder vier Tagen nicht weiterentwickelt, bekommt keine Updates oder signifikante Veränderungen. Bei der willkürlichen Deklarierung handelt es sich um ein Trostpflaster für Standard-Käufer, die de facto einfach ein paar Tage länger warten müssen, also um geschicktes Marketing.
Virtuelle Realität
Im Prinzip geht es nur noch um die Signalwirkung, das Bild nach außen. Deshalb zögern Publisher bei vielen Titeln, den Normalpreis anzuheben. Selbst bei GTA 6 ist das Meinungsbild zu potentiellen Preiserhöhungen uneindeutig, selbst wenn viele Spieler mit deutlich höheren Preisen kein Problem hätten. Aber auch das verschleiert bloß die Realität: Die Heilige Kuh konstanter Preise wurde längst geschlachtet, durch Publisher und Spieler, die diese teuren Versionen kaufen, gemeinsam.
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