Apps & Mobile Entwicklung
CB-Funk-Podcast #171: 007 First Light ohne FSR 4, die RX 9070 GRE und Sony vs. PC

007 First Light (Test) ist da und betritt den Gaming-PC mit kontroverser und nicht problemfreier Technik: Das eine Upsampling hakt bei der Leistung, dass andere geht mit Krücken an den Start. Was dahinter steckt und dass der Titel trotzdem etwas zu bieten hat, besprechen Fabian und Jan in dieser Episode im Detail.
CB-Funk: Die einhunderteinundsiebzigste Episode
Ebenfalls ein Thema: Die Radeon RX 9070 GRE, die allem Anschein nach kurz vor der Veröffentlichung steht – und zwar 1:1 in der schon seit Ende 2025 in China verfügbaren 12-GB-Version, zu der ComputerBase damals bereits einen Test veröffentlicht hat. Na das kann ja was werden?!
Über Nvidias ersten Treiber der 600er Generation ohne Control Panel, aber mit ersten Hinweisen auf DLSS 5 geht es im Anschluss zu deutlichen Preissteigerungen beim Valve Steam Deck OLED, bevor Sonys Entscheidung, Single-Player-Titel der eigenen Studios wieder exklusiv auf der PlayStation zu behalten, und eure Meinung dazu in der Sonntagsfrage Thema sind. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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8BitDo Ultimate 3E: Dieses modulare Gamepad hat austauschbare Tasten

8BitDo baut nicht nur einen überzeugenden Budget-Controller, den Ultimate 2C Wireless (Test), sondern ist auch am anderen Ende des Spektrums tätig. Der Ultimate 3E soll rundum flexibler und besser sein – auch ergonomisch. Austauschbar sind sogar die Tasten.
Austauschbare TMR-Thumbsticks und D-Pads kennt die Luxusklasse schon, auch der Ultimate 3E hat sie. Er kann darüber hinaus aber auch die ABXY-Buttons austauschen. Dazu verbaut sie 8BitDo in einem Modul, das es in zwei Varianten gibt: Eines nutzt taktile, präzise klickende Mikrotaster, die Alternative setzt auf weichere Rubberdome-Tasten.
Beide Module, abweichende Thumbsticks sowie ein D-Pad in Kreuz- und Kreisform gehören zum Lieferumfang. Austauschen lässt sich außerdem die Faceplate, wobei Preise und Varianten für Zubehörteile noch unbekannt sind.
Modifikationen verspricht 8BitDo auch an anderer Stelle. Bumper sollen, zumindest schreibt das der Hersteller, besonders schnell reagieren, Trigger können in zwei Stufen gesperrt werden. Das soll Reaktionszeiten wie die Polling Rate, die auf dem PC bei 1.000 Hz liegt, ebenfalls beeinflussen. Die beiden Zusatztasten auf der Unterseite sind hingegen fest, sie können nicht gesperrt werden. Auf dem PC steht zusätzlich ein Gyroskop für Eingaben zur Verfügung.
Gegenüber den vorherigen Ultimate-Controllern hat 8BitDo zudem die Form verändert. Griffe in flacherem Winkel sollen das Halten angenehmer machen, Silikonelemente ein eventuelles Rutschen verringern.
Ungewöhnliche Neuerungen
Darüber hinaus erhält der Controller eine Reihe ungewöhnlicher Features, die ihn abheben. Beleuchtete Friction-Ringe mit RGB-LEDs sind das eine, ein Wireless Charging Dock das andere. Gegenüber ähnlichen Lösungen, etwa derjenigen des GameSir G7 Pro (Test), verschwinden die Metallpins und -kontakte, es wird nun induktiv geladen.
Daten werden auf den üblichen drei Wegen übertragen. Die Laufzeit liegt bei maximal 18 Stunden, die Akkukapazität bei 1.400 mAh.
Preis und Verfügbarkeit
Laut Webshop des Herstellers soll der Controller am 31. August verschickt werden. Verlangt werden aktuell rund 150 US-Dollar zuzüglich Versandkosten. Ähnliche Beträge in Euro sind im Handel zu erwarten.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „Chismon“ für den Hinweis zu dieser Meldung!
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Xiaomi 17T und 17T Pro: Xiaomi rüstet Smartphones mit 5-fach-Telekamera auf
Xiaomi setzt auch bei der knapp unterhalb der Premium-Smartphones positionierten 17T-Serie die Kooperation mit Leica fort und konzentriert sich diesmal auf Upgrades der Telekamera. Der Hersteller rüstet die Neuauflagen aber auch mit schnelleren Prozessoren und größeren Akkus auf. Verfügbar ist das 17T ab sofort ab 750 Euro.
Teleobjektiv mit 5-facher Vergrößerung
Anstelle der maximal zweifachen optischen Vergrößerung auf 46 mm Brennweite, die das Xiaomi 15T noch bot, geht das Xiaomi 17T auf eine 5-fache Vergrößerung mit 115 mm, die letztes Jahr noch dem 15T Pro vorbehalten war. Hinter der Optik mit f/3.0 sitzt ein 50-MP-Sensor mit 0,64 µm großen Pixeln. Die Kamera lässt sich im Nahbereich bis 30 cm auch als Telemakro nutzen. Besitzer des Xiaomi 15T Pro kennen diese neue Kamera bereits und erhalten sie im neuen 17T Pro unverändert ein weiteres Mal.
50-Megapixel-Sensoren sind auch hinter den Hauptkameras beider Modelle verbaut. In diesem Punkt setzt Xiaomi im Großen und Ganzen auf die Technik des 15T. Das 17T bietet 50 MP mit 1,0 µm großen Pixeln, f/1,7 und 23 mm Brennweite, das 17T Pro dieselbe Auflösung auf einem größeren Sensor mit 1,2 µm großen Pixeln, f/1.67 und 23 mm. Die Ultraweitwinkelkamera der 17T-Serie kommt mit 12 MP, f/2.2 und 15 mm Brennweite.
Leica Live Moment sorgt für bewegte Fotos
Einen Zeitsprung machen Xiaomis neue Smartphones bei den Fotomodi der Kamera-App. Neu hinzugekommen ist diesmal der „Leica Live Moment“. Gemeint ist damit eine Aufnahme, die nicht nur ein statisches Bild, sondern auch die Bewegung kurz vor der Aufnahme erfasst. Das erinnert an die Live Photos, die Apple anno 2015 mit dem iPhone 6s eingeführt hatte. Der Hersteller erklärt, dass der „Leica Live Moment“ alltäglichen Szenen mehr Kontext verleihe. Die Funktion wird über alle Brennweiten der Rückkamera unterstützt und kann auch im Porträtmodus verwendet werden.
Das 17T ist dieses Mal das kleinere Smartphone
Unterschiede sind dieses Jahr bei den Bildschirmgrößen zu finden. Waren 15T und 15T Pro noch fast gleich groß und setzten beide auf einen 6,83-Zoll-Bildschirm, unterteilt Xiaomi die Serie diesmal in 6,59 Zoll für das 17T und 6,83 Zoll für das 17T Pro. Davon abgeleitet gibt es kleinere Unterscheide bei der Auflösung und Bildwiederholrate. Features wie HDR10+, Dolby Vision und neuerdings bis zu 3.500 cd/m² statt 3.200 cd/m² Spitzenhelligkeit gehören jedoch zur Serienausstattung beider Varianten. Die „Xiaomi Vision Care“ soll das AMOLED-Panel (optional) automatisch dem Umgebungslicht anpassen und Blaulicht, Bildschirmflimmern sowie Bewegungsunschärfe verringern.
Die Akkus wachsen auf 6.500 mAh und 7.000 mAh
Im Vergleich zum Vorgänger des letzten Jahres setzt Xiaomi bei der neuen Serie auf größere Silizium-Kohlenstoff-Batterien, die auf 6.500 mAh statt 5.500 mAh (17T) und 7.000 mAh statt 5.500 mAh (17T Pro) kommen. Xiaomi unterstützt das Laden mit bis zu 67 Watt (17T), wobei das 17T Pro sogar von 90 Watt auf 100 Watt geht. Das drahtlose Laden bleibt dem 17T Pro vorbehalten und wird erneut mit 50 Watt unterstützt. Über den USB-C-Port des Smartphones lassen sich andere Endgeräte mit maximal 22,5 Watt laden.
MediaTek liefert das Prozessor-Upgrade
Mit dem Batterie-Upgrade geht ein kleinerer Leistungsschub einher. Xiaomi geht vom Dimensity 8400 Ultra des 15T auf den Dimensity 8500 Ultra im 17T. Das bedeutet mehr Takt für die drei unterschiedlich ausgelegten Cortex-A725-Cluster und eine schnellere Mali-Grafikeinheit. Xiaomi verbaut immer schnellen LPDDR5X-9600-RAM und UFS 4.1.
Größer fallen die Unterschiede für das 17T Pro aus, das mit dem Dimensity 9500 das aktuelle MediaTek-Flaggschiff mit neuen Arm-C1-Kernen und Mali G1-Ultra MC12 erhalten hat. Die neuen Kerne sind von Haus aus schneller, sie takten aber auch abermals höher. Auch beim 17T Pro sind 12 GB RAM immer gesetzt, den UFS 4.1 gibt es neben 256 GB und 512 GB hier alternativ auch mit 1 TB für dann knapp 1.100 Euro.
Bis zu 5 Jahre neue Android-Hauptversionen
Xiaomi bietet das 17T in Deutschland ab sofort in den Farben Violet, Opal White, Blue und Black an und will das ab Werk mit Android 16 laufende Smartphone für vier Jahre mit neuen Android-Hauptversionen und fünf Jahre mit Sicherheitsupdates versorgen. Das 17T Pro kommt in Deep Blue, Deep Violet und Black und mit fünf Jahren Support für Android-Hauptversionen. Zum Marktstart kommen die Geräte mit folgenden Testversionen:
- 3 Monate Google AI Pro mit erweiterten Zugriffsmöglichkeiten auf Google-KI-Funktionen und 5 TB Cloud-Speicher
- 3 Monate YouTube Premium für werbefreie Nutzung und Offline-Downloads bei YouTube und YouTube Music
- 4 Monate Spotify Premium mit werbefreier Wiedergabe, Offline-Downloads und verbesserter Audioqualität
Technische Daten der Xiaomi-17T-Serie
Launch von Lautsprecher, Watch, Band und Buds
Abseits der zwei neuen Smartphones entlässt Xiaomi heute auch eine Reihe neuer IoT-Produkt in den Markt. Dazu gehören der Bluetooth-Lautsprecher Sound Play für 49,90 Euro, die Watch S5 in 46 mm ab 179,99 Euro, das Smart Band 10 Pro ab 79,99 Euro und die Buds 6 für 119,99 Euro. Details lassen sich den Produktblättern entnehmen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Xiaomi unter NDA im Vorfeld und im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in Wien erhalten. Die Kosten für An- und Abreise wurden vom Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Netflix, Disney+ und mehr: Streamingdienste zu Investitionen in deutsche Filmindustrie verpflichtet

Streaminganbieter wie Netflix, Disney+ oder Amazon sollen zu stärkeren Investitionen in den Filmstandort Deutschland bewegt werden. Aktuell wird verstärkt im Ausland produziert, was ein neuer Gesetzesentwurf in Zukunft ändern soll.
Das deutsche Bundeskabinett hat einen Gesetzesentwurf beschlossen, wodurch Streamingdienste in Zukunft einen Teil ihrer Einnahmen der deutschen Filmindustrie zugute kommen lassen müssen. Dieser Entwurf von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sieht vor, dass Netflix, Prime Video und Co. mindestens 8 Prozent des Jahresumsatzes in den Filmstandort Deutschland investieren müssen.
Investitionspflicht soll Anfang 2027 starten
Das Gesetz zur Investitionsverpflichtung für Streamingdienste wird voraussichtlich Anfang 2027 in Kraft treten, zuvor muss es aber noch vom Bundestag verabschiedet werden. Dadurch soll der aktuell angespannten Auftragslage der Filmbranche in Deutschland entgegengewirkt werden, denn Studios wie Bavaria oder Babelsberg können mit anderen europäischen Ländern wie Tschechien nicht mehr mithalten.
Zudem stellt der Bund nun Fördermittel für Filme mit einer Summe von 250 Millionen Euro pro Jahr, was einer Verdoppelung verglichen mit dem Vorjahr entspricht. Werden weitere Fördermittel hinzugerechnet, werden demnach über 300 Millionen Euro für die Produktion von Filmen vom Bund bereitgestellt. Eine Öffnungsklausel dieses sogenannten Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetzes (MedienInvestVG) ermöglicht es den großen Streaminganbietern außerdem, ab Investitionen von mindestens 12 Prozent von bestimmten Vorgaben abzuweichen.
„Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss zünden wir für den deutschen Film eine neue Stufe im internationalen Standortwettbewerb. Wir haben über Parteigrenzen hinweg entschieden, mit dem Filmbooster so viel Geld in die heimische Filmbranche zu geben, wie nie zuvor. Zugleich nehmen wir die Streaminganbieter und Sender deutlich in die Pflicht, geben ihnen über die Öffnungsklausel aber auch Spielraum. Damit kann die gesamte Filmwirtschaft nun erstmals wirklich verlässlich über Jahre hinaus planen. Nun ist es an der Branche, diese Chance zu nutzen, um Filmhits ‚made in Germany‘ in Serie zu produzieren.“
Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien,
Gilt auch für deutsche Fernsehsender
Die Verpflichtung, mindestens 8 Prozent des Jahresumsatzes in die deutsche Filmbranche zu investieren, gilt ferner nicht nur für die US-amerikanischen Streaminganbieter, sondern auch für die heimischen Fernsehsender. Somit müssen auch ARD, ZDF, ProSiebenSat.1 und RTL sich an die kommenden Regeln halten, wobei die deutschen Fernsehsender diese Investitionsquote bereits erfüllen sollten.
Vor der Einigung auf die Investitionspflicht im Februar dieses Jahres gab es Diskussionen in der rot-schwarzen Koalition über die Notwendigkeit des Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetzes. Während Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sich um rechtliche Risiken sorgte und freiwillige Abmachungen bevorzugte, setzten sich schließlich Finanzminister Lars Klingebeil mit seinem Ministerium und die SPD mit einer Investionspflicht durch.
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