Apps & Mobile Entwicklung
China macht den Anfang: AMDs und Intels CPU-Lieferzeiten wachsen, Preise steigen

Es hatte sich in den Quartalsberichten bereits angedeutet, nun gibt es die ersten Folgen: Lieferzeiten für CPUs von AMD und Intel nehmen zu. Zuerst ist China betroffen, hier kann sich die Wartezeit vor allem für Serverprozessoren um zwei Monate oder gleich bis zu ein halbes Jahr verlängern. Zudem werden CPUs teurer.
Intel hat die Nachfrage unterschätzt
Vor allem Intel musste im Quartalsbericht zugeben, dass man die Nachfrage unterschätzt hat und dieser nun hinterherlaufe. Der Inventarbestand soll im ersten Quartal extrem niedrig ausfallen und sich vermutlich ab dem zweiten Quartal langsam erholen. Der sogenannte Backlog, also die erteilten, aber bisher nicht erfüllten Aufträge, sei ziemlich groß. Vor allem in China müssen Kunden nun sechs Monate auf ihre Server-CPU warten. Obendrauf kommt, dass diese wohl mindestens zehn Prozent mehr kosten werden, schreibt Reuters.
Für Intel ist das ärgerlich, denn vor allem im Server-Segment kam das Unternehmen in den letzten Jahren unter die Räder und wird die Marktführerschaft in Kürze wohl auch offiziell an AMD abgeben. Eine schnelle Rückkehr an die Spitze ist zudem unwahrscheinlich, selbst Intels CEO Lip-Bu Tan erklärte hierzu, dass der Verzicht auf SMT auch noch beim kommenden Serverprozessor Intel Diamond Rapids sie in eine Position gebracht hat, in der man nicht so konkurrenzfähig ist. Erst mit dem Nachfolger Intel Coral Rapids ab frühestens 2028+ wird SMT zurückkehren. Bis dieser dann breit im Markt vertreten ist, dürfte es das Jahr 2029 oder 2030 sein.
AMD will besser Schritt halten können
Aber auch bei AMD gibt es Verschiebungen. Hier sind diese noch nicht ganz so stark ausgeprägt, können aber auch bereits bis zu zehn Wochen betragen, berichtet Reuters unter Berufung auf mehrere Quellen. Vor allem Ryzen- und Epyc-Prozessoren verkaufen sich sehr gut. AMD unterstrich im Quartalsbericht vor wenigen Tagen, dass alle Aufträge erfüllt werden und die Versorgung mit neuen Chips sichergestellt ist. Dies untermauerte das Unternehmen heute in einem Statement an Reuters.
We remain confident in our ability to meet customer demand globally based on our strong supplier agreements and supply chain, including our partnership with TSMC.
AMD
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Meta Ray-Ban Gen 3: Neues Feature enthüllt
Meta plant Ray-Ban Smart Glasses Gen 3 für 2026: Neue Codenamen wie Apparel & Bellini und „Super Sensing“-Tech sorgen für Aufsehen. Was die screenlose KI-Brille kann und warum sie kontrovers wird. Wir erklären es Euch.
Meta bereitet die dritte Generation der Ray-Ban Smart Glasses für einen Launch 2026 vor. Laut Branchen-Leaks lauten die internen Codenamen Apparel für Sonnenbrillen und Bellini für Korrektur- oder Klarglas-Modelle. Die Brillen bleiben screenless und fokussieren weiter auf Kamera, Audio und KI. Neu ist „Super Sensing“, das die Brillen deutlich proaktiver macht. Euer Alltag könnte sich dadurch grundlegend ändern.
Was bringt Super Sensing in Euren Alltag?
Super Sensing analysiert Eure Umgebung kontinuierlich, ohne dass Ihr etwas tun müsst. Die Meta AI liefert Infos, sobald Ihr hinschaut. Die neue Funktion funktioniert mit Look-and-Ask per Blick, ohne „Hey Meta“ oder Knopfdruck. Die Brille erkennt Objekte wie Produkte im Supermarkt, Straßenschilder bei der Navigation oder sogar Gesichter von Bekannten. Sie schlägt Aktionen vor: „Soll ich den günstigeren Wein scannen?“ oder „Route zu deinem Lieblingscafé?“.
Die Ray-Ban wird so zum aktiven Begleiter statt zu einem passiven Gadget. Sie hört immer zu, sieht immer mit und denkt mit. Meta will so den Sprung von reaktivem Sprachassistenten zum KI-Agent schaffen, der Eure Bedürfnisse antizipiert.
Was erwartet Euch?
Die Gen 3 baut auf bewährter Hardware auf: Mit an Bord ist die bekannte 12-MP-Ultraweitwinkel-Kamera für scharfe Videos und Fotos. Dazu offene Lautsprecher mit Whisper-Modus für diskretes Hören, fünf Mikrofone für klaren Sprachbefehl und bis zu 36 Stunden Akkulaufzeit. Neue Prozessoren sollen die KI-Berechnungen direkt in der Brille abwickeln – heißt: weniger Cloud-Abhängigkeit.
Preise starten voraussichtlich bei 300 Euro für Basismodelle, bis 450 Euro für Korrekturglas-Varianten. Der RayBan-Mutterkonzern EssilorLuxottica hat mit der aktuellen Generation über 7 Millionen Einheiten verkauft. Somit zielt die Gen 3 klar auf den Massenmarkt mit Optikern weltweit.
Eure Daten im Fokus?
Kontinuierliches Scannen ohne Opt-in birgt große Risiken für Euch. Kritiker fürchten ständige Video- und Audio-Überwachung, Gesichtserkennung im Alltag und Datenlecks. In der EU könnte Super Sensing gegen die DSGVO verstoßen. Eine kontinuierliche Verarbeitung braucht explizite Einwilligung. Meta betont LED-Indikatoren, Löschoptionen und lokale KI-Verarbeitung, doch Skepsis bleibt trotzdem. Nach Vorwürfen zu KI-Trainingsdaten aus Nairobi wird jede Erweiterung schwieriger.
Ausblick: Teil der KI-Brillen-Welle
Meta steht nicht allein da. Samsung plant Galaxy Glasses mit Gemini-Integration, Google kehrt mit Android XR zurück, Apple startet mit Audio-fokussierten Modellen. Ray-Ban Gen 3 wird Testfall für „unsichtbare“ KI im Alltag.
Wird Super Sensing Euer neues Lieblingsfeature oder ein Datenschutz-Fiasko?
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Retro-Handheld: Spezifikationen des GKD Ultra 350H vorgestellt

Bereits seit einiger Zeit in der Entwicklung und auch schon angeteasert, wurden nun die ersten Spezifikationen für das kommende Retro-Handheld Ultra 350H veröffentlicht. Das herausstechenste Merkmal dürfte die für die verwendete Display-Größe hohe Auflösung sein, während die restlichen Daten eher gewöhnlicher Natur sind.
Kleines Display, hohe Auflösung
Das recht schlicht gehaltene und eher an alte Gamepads erinnernde Handheld, das damit gut in den Retro-Bereich passt, verfügt über einen 3,5 Zoll großen Bildschirm, der mit einer ungewöhnlichen Auflösung von 1.600 × 1.440 Pixeln arbeitet. Das entspricht einer Pixeldichte von 615 ppi. Informationen darüber, über welche Bildwiederholfrequenz die Konsole verfügt, nennt der Hersteller nicht.
Ausreichende, aber keine übermäßige Leistung
Für genügend Leistung soll ein RK3576S aus dem Hause Rockchip sorgen, der neben jeweils vier Cortex-A72- und vier Cortex-A53-Kernen zudem über einen NEON-Coprozessor verfügt. Der Maximaltakt des Ende 2023 erschienenen und im unteren Leistungsspektrum angesiedelten SoC liegt bei 2,2 GHz beziehungsweise 1,8 GHz. Dennoch sollte dieser ausreichen, um viele alte Konsolen, Computer und Arcade-Automaten bis hin zum Leistungsbereich einer PlayStation 1 emulieren zu können. Für die nötige Grafikleistung soll eine GPU vom Typ Mali G52 MC3 mit 1,0 GHz Takt sorgen. Das SoC greift dabei auf 2 GB RAM zurück, die Größe des internen Speichers für eigene Inhalte wird hingegen nicht genannt.
Die Kapazität des verbauten Akkus soll bei 4.500 bis 5.000 mAh liegen und das Handheld ausreichend lange mit Strom versorgen. Angaben zu Drahtlosverbindungen wie WLAN oder Bluetooth macht GKD nicht, Gleiches gilt für weitere Anschlüsse wie USB-C oder einen nativen Kopfhörerausgang. Bekannt ist hingegen, dass als Betriebssystem-Grundlage nicht wie so oft Android, sondern ein angepasstes Linux-System zum Einsatz kommen wird. Zudem ist das Ultra 350H neben dem bekannten Steuerkreuz und den vier in Rautenform angebrachten Aktionstasten mit einem TMR-Joystick von GuliKit ausgestattet.
Gehäuse aus Metall
Das neue Handheld wird in einem Vollmetallgehäuse in den Farben Schwarz und Silber ausgeliefert. Der Preis soll unbestätigten Angaben zufolge zwischen 115 und 130 US-Dollar liegen, wobei hierzulande noch Liefer- und Einfuhrgebühren hinzukommen würden. Wann das GKD Ultra 350H erscheinen soll, ist bisher nicht bekannt.
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Intel Arc Pro B70: Erste Bilder der neuen Workstation-Grafikkarte

Die jüngst durchgesickerten Eckdaten zu Intels neuer Profigrafikkarte Arc Pro B70 werden jetzt durch Bilder untermauert. Diese zeigen ein Dual-Slot-Design mit Radiallüfter und blauer Backplate. Eine 8-Pol-Buchse dient der Stromversorgung.
Die Arc Pro B70 im Intel-Design ist deutlich länger als die B50 und besitzt größere Lüftungsöffnungen. Ob sie auch größer als die B60 ausfällt, lässt sich mangels genauer Abmessungen noch nicht sagen.
Während die B60 mit PCIe 5.0 x8 auskommt, soll die B70 mit PCIe 5.0 x16 die volle elektrische Anbindung des Steckplatzes nutzen. Zumindest beim Intel-Design mit 230 Watt Board-Power kommt ein 8-Pin-Stecker zum Einsatz. VideoCardz spekuliert aber über Partner-Designs mit 12V-2×6-Anschluss, wenn diese die für die Serie anvisierten bis zu 290 Watt ausnutzen. Die Arc Pro B60 Dual mit 400 Watt nutzt diesen Stromanschluss ebenfalls.
B70 und B65 sollen in Kürze vorgestellt werden
Zusammen mit der Arc Pro B65 soll die Arc Pro B70 am 25. März von Intel vorgestellt werden. VideoCardz beruft sich bei diesen Informationen auf durchgesickertes Material von Intel. Beide Modelle sollen den „Big Battlemage“-Chip BMG-G31 sowie 32 GB GDDR6-Speicher nutzen. Allerdings soll bei der Zahl der aktiven Rechenkerne ein großer Abstand herrschen: Die B70 werde 32 Xe-Kerne bieten, während es bei der B65 nur 20 seien.
Nachfolgend stehen die bisher genannten Spezifikationen im Überblick sowie im Vergleich zu Arc Pro B60 und B50:
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