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d3con 2026: CTV, Social Boosts und Money follows the margin


Einen Preis erhielt indes auch Patrick Pfeiffer von Uplane, der mit seinem Pitch auf der Main Stage überzeugte und den Innovation Award gewann. Platz zwei und drei gingen an Urs Müller von Pi_optimal und Cristina Pianura von Audioboost.

Glückliche Gesichter beim Innovation Award 2026, © d3con, drei Personen auf Bühne mit Preis
Glückliche Gesichter beim Innovation Award 2026, © d3con

Speaker Awards, die die vom Publikum als beste Speaker gewählten Vortragenden auszeichnen, gingen in diesem Jahr erneut an eine Reihe von Expert:innen auf den verschiedenen Bühnen.

Die besten Speaker der Bühnen wurden geehrt, hier an Tag zwei auf der Stage II Stefan Betzold, Felix Figge und Sarah Hinderer, © d3con
Die besten Speaker der Bühnen wurden geehrt, hier an Tag zwei auf der Stage II Stefan Betzold, Felix Figge und Sarah Hinderer, © d3con

Gewinner:innen und Speaker, Marketer und CMOs, die Fachpresse und alle AdTech-Interessierten trafen sich wie gewohnt im außergewöhnlichen Event-Rahmen des CinemaxX Hamburg-Dammtor, verknüpften Networking in dedizierten Areas samt typischen Kino-Snacks, Lunch und Getränken mit dem Austausch rund um die Kernentwicklungen und Innovationen der Branche.

Das Networking ist ein Kernbestandteil der d3on und kommt in besonderer Atmosphäre daher, © d3con/Laura Müller
Das Networking ist ein Kernbestandteil der d3on und kommt in besonderer Atmosphäre daher, © d3con/Laura Müller

„Die Leute wollen immer streamen“ – neue Chancen aus der CTV-Welt und Social Media

Großes Wachstumspotential für die Branche sieht Michael Furmann von DoubleVerify besonders in den Bereichen Retail Media, CTV und Social Media. Tanja Leutschacher von Cosnova bestätigt den Wachstumstrend der sozialen Medien, den auch Martin Wroblewski von Social Match by We Are Era in unserem TAP INTO MARKETING Podcast erwähnte: die Social-Media-Branche wächst, selbst wenn andere Märkte schwächeln.



Die Flut hebt alle Boote,

meinte Leutschacher. Gerade im Bereich Video gibt es Potential. Laut BVDW soll 2026 in Deutschland erstmals der größere Anteil des Werbeumsatzes auf Video entfallen (4,2 Milliarden Euro), während Programmatic Advertising für einen Anteil von 80 Prozent am Gesamtumsatz verantwortlich zeichnen soll. Der BVDW skizzierte in einer Masterclass auf der d3con überdies Wachstumspotentiale für die Bereiche Retail und Commerce Media. Im Commerce-Media-Kontext können Streaming-Lösungen bereits zum Tragen kommen, wie Amazon mit shoppable Ads bei Prime Video zeigt. Überhaupt sind Streaming und CTV zentrale Wachstumsfaktoren für die Werbebranche. Das Engagement der User ist da, wie Jannis Poestges von Netflix – wenig überraschend – betonte:

Die Leute wollen immer streamen.

Der Vorteil der Advertiser ist die stetige Content-Rezeption auf Plattformen wie Amazon Prime Video, Netflix, Spotify und Co. Via Amazon DSP lassen sich bereits Inventare auf Spotify und Netflix buchen, neuerdings gibt es sogar ein Audience Match für Netflix Ads auf Basis von Shopping-Daten Amazons.


Netflix-Werbung mit Amazon-Shopping-Daten:

Super Audience Match

Netflix Office mit Logo. Sesseln in einem langen Gang, Fenster an der Seite, bunt
© Netflix via Canva

Über Zielgruppen-Insights für die CTV-Aktivierung sprachen unter anderem Lisa-Marie Herzog und Benedikt Wurth von WPP in einer dedizierten Masterclass. Der Stellenwert von hochwertigen Daten, präzisem Measurement und zeitgemäßer Attribution zeigte sich in diesem und vielen weiteren Vorträgen. Genau diese Basics sind angesichts der aktuellen Herausforderungen und Chancen, die sich ebenso auf Bereiche wie Digital Out Of Home und AI-Ad-Inventare erstrecken, ein Fingerzeig auf den großen Effizienzfokus, den die d3con 2026 offenbarte.

In dieses Bild passt auch der Blick nach vorn, der all die Prozessoptimierungen und Verschlankungen mithilfe von AI sowie neue Inventare in KI-Umgebungen aufs Tapet brachte. ChatGPT bietet schon Ads an und Google setzt mehr denn je auf Werbung im AI Mode – und womöglich bald darüber hinaus auch in Gemini. Der nächste Inventarraum kommt bestimmt, die nächste d3con auch. Sie findet am 16. und 17. März 2027 in Hamburg statt.

Person geht Treppe im Kino hoch, Datum darauf
Save the date, © d3con/Laura Müller

Google deutet auf Werbung in Gemini hin

Google Gemini, Smartphone Mockups und Gemini-Schriftzug
© Google





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Instagram Reels pausieren mit Single Tap endlich möglich


Der Test für die Funktion lief schon einmal Ende Januar 2025, nun folgt der Roll-out. Bislang diente der einfache Tap auf das Reel zum Stummschalten. Laut einer Mitteilung im Creators Channel erscheint die Mute Option, die durch den Single Tap ersetzt wird, künftig nach dem Pausieren im Interface. In der Meldung heißt es konkret:

Starting today, you now can pause any Reel with a single tap – providing more control, more ways to connect, and more time to enjoy the content you love. With this change, users will see the ‚Mute‘ option after tapping to pause. With the new feature, your audience can pause and ensure they don’t miss a moment of your content.


Tap statt Hold:
Instagram Reels endlich mit nur einem Tippen pausieren

Instagram Reels, Logo von Reels vor Instagram Logo
© Juan Ramon Roballo, Images Rouges via Canva

Instagram zieht beim Shortvideo-Standard endlich nach

Bislang ließ sich ein Reel nur durch Gedrückthalten anhalten. Gerade bei längeren Clips mit Text Overlays, gesprochenen Erklärungen, Rezeptschritten oder Produktaufnahmen war das im Alltag umständlich. Wer kurz etwas nachlesen oder einen Moment genauer betrachten wollte, musste den Finger auf dem Display lassen. Sonst lief das Video weiter und die entscheidende Stelle war schnell vorbei. Je länger Reels wurden, desto deutlicher zeigte sich, wie unzeitgemäß diese Logik war.

Mit der neuen Pause per Tap-Funktion reagiert Instagram nun auf genau diese Schwäche. Das Update ist mehr als ein kleiner Komfort-Fix, weil Reels längst nicht mehr nur für den schnellen Swipe gebaut werden. Viele Clips sollen heute erklären, Produkte zeigen, Geschichten erzählen oder auf Conversion einzahlen. Wenn sich Inhalte leichter anhalten lassen, steigt die Chance, dass sie genauer betrachtet werden und im Strom der Clips nicht sofort wieder verschwinden. Im Creators Post auf Threads heißt es, die neue Funktion solle dafür sorgen, dass User „keinen Moment eines Reels verpassen“.

Die neue Nutzung von Reels als Inhalte zum genaueren Hinsehen passt auch zu der Richtung, die Instagram für 2026 einschlägt. Adam Mosseri erklärte zum Jahresbeginn, der „Feed of polished images“ sei tot. Statt Hochglanz und Perfektion sollen nun stärker Echtheit, Vertrauen und eine erkennbare menschliche Handschrift im Vordergrund stehen. In einer solchen Logik zählt nicht nur, was im ersten Moment Aufmerksamkeit erzeugt, sondern auch, was einen zweiten Blick trägt.

Gleichzeitig holt Instagram damit bei einem etablierten Shortvideo-Standard auf, der auf TikTok und bei YouTube Shorts seit Langem selbstverständlich ist. Dort gehört es längst zum Scrollen dazu, Clips mit einem Tap kurz zu stoppen. Auf Instagram fiel das Fehlen der Option, Reels mit einem Klick aufs Video zu pausieren, umso stärker auf. Auch für Creator ist das Update relevant, weil wichtige Einblendungen, Produktdetails oder Erklärmomente so eher hängenbleiben. Wenn Reels leichter pausiert werden können, bleiben Texttafeln, Untertitel und Calls-to-Action eher haften. Gerade informationsdichte, erklärende oder conversionnahe Reels könnten davon profitieren. Für Meta ist das relevant, weil Reels eines der wichtigsten Formate im Plattformgeschäft des Konzerns sind.





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Raus aus der Reichweiten-Falle: Wieso wir Media neu denken müssen


Viele innovative Geschäftsideen kommen aus Deutschland

Wir planen Media noch immer als Reichweitenmaschine: Kontakte rein, Report raus. Hauptsache messbar, Hauptsache viel. Katharina Wildau, Geschäftsleitung JOM Group, appelliert in ihrer neuen Talking-Heads-Kolumne zum Umdenken und zeigt Strategien, um Markenwerte gezielt aufzubauen und gleichzeitig Umsatz zu steigern.

Wir optimieren Reichweite – und verlieren Wirkung

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Vibe Coding und KI-Apps: Was Agenturen aus dem McKinsey-Hack lernen müssen


Hackerangriff

Die interne KI-Plattform der Unternehmensberatung McKinsey wurde innerhalb von nur zwei Stunden gehackt. Welche Auswirkungen das auf das Agenturgeschäft hat, erläutert Cyber-Security-Experte Knuth Rüffer, Geschäftsführer des IT- und Software-Unternehmens Scalors, in seinem Gastbeitrag.



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