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Digitale Souveränität in der Praxis – Cloud, KI und Security krisensicher machen


Clouddienste, KI-Systeme und Kommunikationsplattformen stammen überwiegend von wenigen internationalen Anbietern – Daten fließen dabei oft unkontrolliert ab. Im Classroom Digitale Souveränität in der Praxis – Cloud, KI und Security krisensicher gestalten zeigt unser Experte Manuel „HonkHase“ Atug, wie man Abhängigkeiten systematisch identifiziert, Risiken bewertet und mit konkreten Strategien die digitale Selbstbestimmung zurückgewinnt.

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Zunächst erhalten Teilnehmende einen umfassenden Überblick zur politischen Weltlage. Unser Experte ordnet dabei ein, welchen Einfluss diese auf digitale Souveränität und Abhängigkeiten in der IT hat. Er geht auf die Rolle der Big-Tech-Konzerne ein und wie man sich mit Derisking statt Decoupling absichert, ohne direkt alle Arbeitsgewohnheiten ändern zu müssen. Im weiteren Verlauf stehen souveräne Optionen für die Cloud- und KI-Nutzung im Fokus, um die teils gravierenden Risiken in der täglichen Nutzung zu umgehen, insbesondere den Kontrollverlust über die eigenen Daten. Mit einem Schutz vor Vendor-Lock-in und einer durchdachten Exitstrategie für den Notfall macht man sich weniger angreifbar und setzt Cloud und KI souverän ein.

Auch zahlreiche Kommunikationsmittel stehen unter der Kontrolle weniger mächtiger Konzerne. Hier bietet die klassische E-Mail als dezentrales Medium ohne Plattformbindung entscheidende Vorteile, die wiederum durch Clouddienste zunehmend untergraben werden, etwa Microsoft 365. Selbiges gilt für die meisten Office-Rechner, die Windows einsetzen und somit ebenfalls von Microsoft abhängen. Hier bieten Linux und Open-Source-Software Auswege aus der Abhängigkeit, die den kommerziellen Lösungen in vielen Bereichen ebenbürtig sind.




Bereits ab dem zweiten Classroom oder einem Classroom und drei Videokursen rechnet sich unser Professional Pass mit Zugriff auf den gesamten heise academy Campus!

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Abschließend widmet sich unser Experte dem Thema Security und erklärt, welche entscheidenden Vorteile digitale Souveränität bietet. Er stellt Open-Source-Sicherheitswerkzeuge vor und zeigt, was eine wirklich souveräne IT-Infrastruktur ausmacht – von der Datenverarbeitung ausschließlich in der EU bis hin zur vollständigen Einhaltung europäischer Gesetzgebung als Sicherheitsvorteil. Die Termine des Classrooms lauten:

  • 11.05.26: Digitale Souveränität verstehen – Abhängigkeiten erkennen und strategisch handeln
  • 18.05.26: Cloud und KI souverän nutzen – Risiken erkennen, Strategien entwickeln
  • 01.06.26: Unabhängige Kommunikation im Unternehmen – dezentrale Alternativen für Social Media, Messenger, E-Mail und Suchmaschinen
  • 08.06.26: Open-Source-Lösungen und freie Standards – Praxisstrategien für Office-Alternativen, Browser und mehr
  • 15.06.26: IT-Sicherheit durch digitale Souveränität – Herstellerunabhängigkeit mit Open Source

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Die Sessions haben eine Laufzeit von jeweils vier Stunden und finden von 9 bis 13 Uhr statt. Alle Teilnehmenden können sich nicht nur auf viel Praxis und Interaktion freuen, sondern haben auch die Möglichkeit, das Gelernte mit allen Aufzeichnungen und Materialien im Nachgang zu wiederholen und zu vertiefen. Fragen werden direkt im Live-Chat beantwortet und Teilnehmende können sich untereinander zum Thema austauschen. Der nachträgliche Zugang zu den Videos und Übungsmaterialien ist inklusive.

Weitere Informationen und Tickets finden Interessierte auf der Website des Classrooms.

E-Mail-Adresse

Ausführliche Informationen zum Versandverfahren und zu Ihren Widerrufsmöglichkeiten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.


(cbo)



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Künstliche Intelligenz

Nvidia will in Taiwan 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr investieren


Bei einem Besuch in Taiwan bezeichnete Nvidia-Chef Jensen Huang die Insel als das „Epizentrum der KI-Revolution“ und kündigte an, in der Region künftig jährlich 150 Milliarden US-Dollar zu investieren. Dazu gehört auch ein neues Hauptquartier für Nvidia-Mitarbeiter in Taipeh, der Hauptstadt des Landes, das viermal mehr Personen aufnehmen kann als Nvidia bislang dort beschäftigt. Das beflügelt die Börse Taiwans, denn insbesondere die lokalen Chipfirmen versprechen sich viel von einer engeren Zusammenarbeit mit Nvidia.

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150 Milliarden Dollar pro Jahr sind auch für Nvidia eine hohe Investitionssumme, schließlich übersteigt dies den aktuellen Quartalsumsatz. Aufgrund des KI-Rausch meldete Nvidia zuletzt einen Rekordumsatz von 81,6 Milliarden Dollar für die vergangenen drei Monate.

Huang ist bereits eine Woche vor der Technikmesse Computex in Taiwan und besucht dort nicht nur Mitarbeiter und Geschäftspartner, sondern feierte auch die Pläne für einen neuen Nvidia-Campus namens „Constellation“ in Taipeh. Der Bau soll noch dieses Jahr beginnen und 2030 abgeschlossen werden. Dort können dann 4000 Beschäftigte arbeiten, was die Anzahl der Nvidia-Mitarbeiter in Taiwan vervierfachen würde.

„Vor vier oder fünf Jahren investierte Nvidia jährlich etwa 10 bis 15 Milliarden Dollar in Taiwan“, sagte der Nvidia-Chef laut Reuters während der Constellation-Veranstaltung in Taipeh. „Mittlerweile geben wir dort jedes Jahr 100 Milliarden Dollar aus – Tendenz steigend auf 150 Milliarden“. Allerdings hat Huang bislang nicht verraten, über welchen Zeitraum sich die jährlichen Investitionen in dieser Höhe erstrecken sollen.

„Taiwan ist das Epizentrum der KI-Revolution“, erklärte Huang. „Hierher kommen die Chips, hierher kommt die Verpackung; hier werden die Systeme gefertigt, und hier wurden die KI-Supercomputer geschaffen. Die Anzahl der Partner, mit denen wir hier in Taiwan zusammenarbeiten, ist unglaublich.“

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Der wichtigste Partner dürfte Chiphersteller TSMC sein, der weltgrößte Auftragsfertiger mit der derzeit fortschrittlichsten Produktionstechnik. Laut CNBC wird erwartet, dass Nvidia Apple dieses Jahr als größten TSMC-Kunden ablösen wird. Aber auch die taiwanischen Unternehmen Foxconn, Wistron und Quanta Computer spielen wichtige Rollen bei der Produktion von KI-Servern, Computer-Komponenten und Infrastruktur.

Der Aktienkurs TSMCs ist an der taiwanischen Börse am gestrigen Mittwoch um 1,3 Prozent gestiegen, aber andere Technologieunternehmen wie MediaTek und Delta Electronics konnten sogar um 8,8 respektive 7,2 Prozent zulegen. Das sind die drei bei der Marktkapitalisierung größten Konzerne im taiwanischen Index Taiex. Diese Kurse dürften aber auch davon beflügelt worden sein, dass die Speicherhersteller SK Hynix und Micron jetzt eine Billion US-Dollar wert sind.

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Jensen Huang wurde in Tainan geboren, der historischen Hauptstadt Taiwans im Süden der Insel, aber emigrierte im Alter von 9 Jahren in die USA. Der Nvidia-Chef genießt in dem Land den Status eines Popstars, jeder Besuch wird von Einheimischen und den lokalen Medien intensiv begleitet. Da werden auch Bilder oder kurze Videos von Toilettenräumen veröffentlicht, weil Huang die Wand mit Widmung und Unterschrift versehen hat.


(fds)



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Platinen mit rekonfigurierbaren Flüssigmetall-Leiterbahnen für die Entwicklung


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Das Start-up-Unternehmen Itera kündigt Platinen für elektronische Schaltungen an, deren Leiterbahnen aus Flüssigmetall bestehen. Die Form der Leiterbahnen lässt sich in einem feinen Raster durch Elektrobenetzung (Electrowetting) verändern; das soll weniger als eine Minute dauern. Dadurch können Entwickler die Verschaltung der auf der Platine befestigten Bauelemente und Anschlüsse rasch ändern.

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Weil Itera-Leiterplatten Änderungen an der Verdrahtung der Komponenten ohne mechanische Eingriffe ermöglichen, sollen sie die Entwicklung physischer Schaltungen stark beschleunigen.

Bisher verrät die Itera-Website erst wenige Details. Allerdings verspricht das US-Unternehmen, auch mehrlagige Platinen mit Durchkontatkierungen seien machbar.

Elektrobenetzung bezeichnet das physikalische Phänomen, dass ein elektrisches Feld die Oberflächenspannung mancher Flüssigkeiten beeinflusst. Dadurch wiederum benetzt diese Flüssigkeit je nach elektrischer Feldstärke unterschiedlich große Bereiche einer Oberfläche.

Mehrere Forschungsarbeiten haben in den vergangenen Jahren Elektrobenetzung mit Flüssigmetallen untersucht. Dabei ging es unter anderem um Galliumverbindungen, die etwa auch zur Wärmeübertragung zwischen Prozessoren und Kühlkörpern zum Einsatz kommen.



Winzige Schalter im „Ideal Switch“ von Menlomicro.

(Bild: Menlomicro)

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Eine ebenfalls innovative Alternative zur Umschaltung von Verbindungen hat die Firma Menlomicro als „Ideal Switch“ entwickelt. Das sind Relais in Chip-Bauform, die intern sehr viele winzige Schaltkontakte enthalten. Menlomicro liefert unterschiedliche Varianten beispielsweise für das Schalten relativ hoher Ströme oder von Signalen mit hohen Frequenzen.


(ciw)



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Bundesverkehrsministerium plant Reform der Autobahn GmbH


Die Finanzierung der bundeseigenen Autobahn GmbH soll gestärkt werden. Dazu plant das Bundesverkehrsministerium eine Reform. So soll die Autobahn GmbH künftig Kredite aufnehmen und dadurch ihre finanziellen Spielräume erweitern können. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Verkehrsministerium will damit ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umsetzen.

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Bisher erfolgt die Finanzierung der Autobahn GmbH aus dem Bundeshaushalt. Damit ist die Gesellschaft aber immer von der jeweiligen Kassenlage abhängig. Im Gesetzentwurf heißt es, die Straße werde auch künftig der Verkehrsträger mit der mit Abstand größten Verkehrsleistung bleiben. Dafür brauche sie eine „verlässliche und nachhaltige“ Finanzierung.

Geplant ist nun ein Drei-Säulen-Modell aus Haushaltsmitteln, Nutzerfinanzierung und privatem Kapital. Die Autobahn GmbH soll „begrenzt kreditfähig“ werden – das bedeutet, sie soll künftig Kredite aufnehmen und Anleihen begeben können. Damit sollen die Finanzierungsmöglichkeiten der Autobahn GmbH erweitert werden. Zudem soll künftig ein wesentlicher Teil der Einnahmen der Lkw-Maut an die Autobahn GmbH gehen. Geplant ist ein Volumen von rund fünf Milliarden Euro. Die neue Finanzarchitektur soll Anfang 2028 umgesetzt werden.

In den vergangenen Jahren seien die Investitionen in die Bundesfernstraßen zwar kontinuierlich gesteigert worden, heißt es im Gesetzentwurf. „Trotzdem bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen, um den zunehmenden Sanierungsbedarf aufzulösen.“ In den kommenden Jahren müssen viele marode Brücken saniert und Straßen repariert werden. Für den Aus- und Neubau von Autobahnen sieht das Bundesverkehrsministerium Milliarden-Finanzlücken.

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„Sollte das Gesetz das Kabinett passieren, muss klar sein, dass Kredite nicht für den Bau neuer Autobahnen verpulvert werden“, sagte Verena Graichen, Geschäftsführerin Politik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Vielmehr müsse die Verwendung der Mittel auf den Erhalt von Brücken und Straßen im Gesetz festgeschrieben werden. „Nur so kann das Gesetz in Einklang mit dem Natur- und Klimaschutz stehen.“

Graichen kritisierte, dass Finanzierungsplanungen der Fernstraßen zukünftig von der Autobahn GmbH und nicht mehr vom Bundesverkehrsministerium durchgeführt werden sollten. „Durch eine solche Verschiebung in den privatrechtlichen Bereich würden die Planungen staatlicher Kontrolle entzogen und Möglichkeiten der Öffentlichkeitsbeteiligung massiv reduziert.“

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(fpi)



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