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E-Commerce: Wieso Such- und Kaufprozesse zunehmend verschmelzen


Konsumentinnen und Konsumenten nutzen im Kaufprozess zahlreiche verschiedene Plattformen.

Konsumentinnen und Konsumenten nutzen eine Vielzahl von Kanälen im Kaufprozess. Das zeigt eine aktuelle Befragung von Deloitte und TikTok. Gleichzeitig finden Inspirationssuche, Recherche und Käufe zunehmend auf den gleichen Plattformen statt. Doch was bedeutet das für Marken?

In einer globalen Erhebung haben TikTok und die Unternehmensberatung Deloitte 5000 Konsumentinnen und Konsumenten dazu befragt, wie sie Kaufentscheidungen treffen und wo sie Käufe tätigen. Die Ergebnisse zeigen, dass Informationen von Social Media, klassische Suchmaschinen und KI-Tools zunehmend kombiniert werden, um Kaufentscheidungen zu treffen. Social-Media-Plattformen wie TikTok spielen entlang der gesamten Customer Journey eine Rolle. Dabei entdeckt die Mehrheit der Befragten (58 Prozent) Produkte zufällig auf TikTok, während 38 Prozent dort gezielt nach Kaufinspiration suchen. Auch für Recherche und Vergleiche von Produkten, oder um herauszufinden, wo ein Produkt zu kaufen ist, wird TikTok genutzt.

Dabei führt die Suche auf TikTok häufig tatsächlich zu einer Kaufentscheidung: 83 Prozent derer, die TikTok zur Inspiration nutzen und sogar 86 Prozent derer, die dort Produkte recherchieren, kaufen anschließend ein Produkt. „Unsere Daten zeigen, dass Kaufentscheidungen deutlich schneller entstehen“, erklärt Jenny Fernandez, Head of Research & Insights, TikTok Europe & Israel. „Die klassische Trennung zwischen Inspiration und Kauf löst sich zunehmend auf.“ Für Marken ist es also lohnenswert, auf Social Media präsent zu sein, um von passiv scrollenden oder aktiv suchenden Nutzern gefunden werden zu können.

Auch KI-Tools werden im Kauf- und Rechercheprozess zunehmend eingesetzt, wenn auch noch deutlich seltener als Social-Media-Plattformen: 16 Prozent der Befragten nutzen KI für Inspiration, 15 Prozent für Recherchezwecke. 76 Prozent der KI-Nutzer finden die Informationen, die künstliche Intelligenz liefert, bei der Entscheidungsfindung hilfreich. Viele der Befragten vertrauen jedoch nicht allein auf KI: 76 Prozent geben an, dass sie Erfahrungsberichten von realen Menschen stärker vertrauen als KI-Antworten. Während KI also für die Organisation und Eingrenzung von Optionen genutzt wird, wechseln viele Konsumentinnen und Konsumenten vor dem Kauf wieder zurück zu Social Media, um von den Berichten realer Nutzer zu profitieren.

Bilanz nach einem Jahr

Wie erfolgreich ist TikTok Shop wirklich?

Vor einem Jahr startete der deutsche TikTok-Shop – mit dem Anspruch, den Onlinehandel zu verändern. Wie viel davon ist nach einem Jahr Realität?

Die Plattformen, auf denen dann der tatsächliche Kauf getätigt wird, sind nach wie vor vielfältig, doch es zeigt sich eine deutliche Verschiebung hin zu Social Commerce: 41 Prozent derer, die auf TikTok nachsehen, wo sie etwas kaufen können, tätigen ihren Einkauf danach direkt im TikTok-Shop. Mit 39 Prozent folgt jedoch dicht dahinter der stationäre Handel. Auch Online-Marktplätze (34 Prozent) und Händler- und Markenwebseiten (26 Prozent) werden weiterhin regelmäßig genutzt.
„Die Customer Journey ist heute hochgradig vernetzt. Kaufentscheidungen entstehen selten innerhalb eines einzigen Kanals, sondern durch eine Abfolge digitaler und physischer Touchpoints“, fasst Virginie Briand, Partnerin bei Deloitte, die Ergebnisse zusammen. Für Marken sei es dementsprechend wichtig, entlang des gesamten Kaufprozesses präsent zu sein, insbesondere dort, wo früh im Prozess Orientierung gesucht werde.



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Eigenmarken im Aufwind: Marge statt Magie: Warum die Liebe im Warenkorb aufhört


Eigenmarken sind heute sichtbarer, ästhetischer und strategisch klüger geführt denn je. Sie haben ihr Billig-Image abgelegt und eine Souveränität erlangt, die so manche übersättigte Herstellermarke vermissen lässt. Laut Sherpa-Design-CEO Henning Klimczak sind Eigenmarken deshalb so etwas wie die „neuen Lovebrands“. Lars Kreyenhagen sieht das anders und erklärt in seiner Talking-Heads-Kolumne, warum ökonomisches Kalkül nicht mit emotionaler Bindung verwechselt werden sollte.

Das Privileg der Friktionsfreiheit

Im Marketing gibt es ja immer wieder Begriffe, die so lange ü

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Top 20 Werbespender im März: Procter & Gamble beendet Werbe-Sparkurs, Edeka und Rewe kürzen


Procter & Gamble gibt wieder mehr Geld für Werbung aus

Mit ihren Kommunikationsoffensiven haben Rewe und Edeka den Werbemarkt 2025 stark stimuliert. Aktuell scheint den Handelsriesen die Luft auszugehen. Dafür erwacht mit Procter & Gamble der mit Abstand wichtigste Werbungtreibende Deutschlands aus dem Winterschlaf, wie der Blick auf das Ranking der Top 20 Werbespender zeigt.

Für die Medienvermarkter ist es erstmal ein gutes Zeichen: Um satte 4 Prozent sind die Brutto-Werbeinvestitionen im März 

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Rabattaktion am Puls der Zeit: Lidl verlost 33.000 Tankgutscheine über seine App


Lidl macht mit einem Gewinnspiel den Tank voll

Während Deutschland auf den Tankrabatt von 17 Cent wartet, handelt Lidl. Der Lebensmittelriese verlost in dieser Woche 33.000 Shell-Tankgutscheine im Wert von jeweils 150 Euro. Die dürften schnell vergriffen sein, auch ohne die begleitende Kampagne.

Kaum ein Thema beschäftigt die Menschen in Deutschland aktuell so sehr wie die hohen Tankpreise. Das registriert auch Lidl. Der Lebensmittelhändler mit Sitz in Bad Wimpfen verlost in dieser Woche Tankgutscheine von Shell im Wert von 150 Euro. Die insgesamt 33.000 Exemplare sind bundesweit einlösbar. Die Rabattaktion soll auf das Spar-Versprechen des Discounters einzahlen und Haushalte bei den Spritkosten entlasten.

Die Regierung hat zwar vor einer Woche beschlossen, die Energiesteuer auf Diesel und Benzin ab Mai für zwei Monate um 17 Cent zu senken. Doch ob diese Ersparnis wirklich komplett bei Autofahrerinnen und -fahrern ankommt, ist offen. Die Mineralölkonzerne sind grundsätzlich in ihrer Preisgestaltung unabhängig. Unklar ist auch, wie die zweite Maßnahme der Koalition greift: eine Entlastungsprämie von 1000 Euro, die Konzerne und Mittelständler ihren Beschäftigten steuerfrei auszahlen können. An der Idee gibt es massive Kritik von Verbänden und Unternehmen.

Man muss kein Prophet sein, um zu ahnen, dass der Run auf die Lidl-Aktion gewaltig sein dürfte. Sie ist einfach, schnell umgesetzt und mit nur zwei Bedingungen verknüpft. Wer bei der Rabattaktion teilnehmen will, muss in der laufenden Woche für mindestens 50 Euro einkaufen und den Gewinnspiel-Coupon in der Lidl-Plus-App aktivieren. Das dürfte auch Nicht-Kunden in die Filialen des Discounters treiben. Insgesamt investiert der Händler hier rund fünf Millionen Euro.

Die Tochter der Schwarz-Gruppe bewirbt das Gewinnspiel auf ihren Social-Media-Kanälen. Hinzu kommen Online-Banner, Print-Anzeigen sowie Radio-Spots. Medien wie Bild berichten prominent darüner. Die gesamte Kampagne ist vollständig inhouse entstanden.





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