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ESC – deutscher Vorentscheid: Alle Songs, alle Infos


Es ist Zeit für einen radikalen Kurswechsel. Wer gehofft geglaubt hat, der deutsche ESC-Vorentscheid verschwände nach den mäßigen Erfolgen der Vorjahre im Spartenprogramm, hat sich getäuscht. Die ARD geht All-in: Der SWR hat das Ruder vom NDR übernommen und setzt mit einer dreistündigen Prime-Time-Show ein massives Statement. Dass man für die Suche nach dem Wien-Ticket derart viel Sendezeit reserviert, ist kein Zufall, sondern ein teures Versprechen: Wir wollen abliefern!

Dabei ist unsere Ausgangslage eher mäßig Wir erinnern uns: Letztes Jahr reichte es trotz Stefan Raab und dem Duo Abor & Tynna nur für einen ernüchternden 15. Platz. Doch die Hoffnung glimmt, vielleicht gerade weil wir deutschen Fans uns ohnehin mental auf den letzten Platz vorbereiten, nur um dann von einem soliden Mittelfeldplatz positiv erschüttert zu werden. Nach dem Sieg des Österreichers JJ mit „Wasted Love“ zieht der Tross in die Wiener Stadthalle – und wir wollen dort nicht nur die Kulisse bilden. Aber wer sind die Menschen, die diesen Traum dieses Jahr für Deutschland wahr machen sollen? Kommt, ich stelle Euch die neun Acts vor, und gebe auch ungefragt meinen Senf dazu.

Der Kandidaten-Check: Neunmal Hoffnung für Wien

BELA – „Herz“

BELAs Song „Herz“ verhandelt die Angst, in der scheinbar perfekten Welt eines geliebten Menschen keinen Platz zu finden – tanzbarer Pop, aber auch ein bisschen generisch. Der Chorus bleibt aber haften, finde ich.

Die Strategie, auf Deutsch zu singen, wirkt hier angenehm authentisch. Doch mit nur 2:12 Minuten ist der Song ein Kind der Streaming-Optimierung. In einem Wettbewerb, der drei Minuten für den Aufbau von Emotionen lässt, könnte dieses „Herz“ zu schnell verglühen, bevor die Zuschauer:innen überhaupt zum Telefon greifen.

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Dreamboys The Band – „Jeanie“

Dahinter stecken vier Berliner Musikerinnen, die sich einst in einer WhatsApp-Gruppe fanden. Ihr Song „Jeanie“ wird als organischer Indie-Pop-Track beschrieben, der durch filigranen, vierstimmigen Satzgesang bestechen will.

Musikalisch ist das okay, aber auf der glitzernden, prächtigen Bühne des ESC wirkt dieser intime, vielleicht etwas zu belanglose Indie-Vibe eher kraftlos. Ohne eine visuelle Inszenierung, die die Stadthalle in Wien auf links krempelt, drohen die Dreamboys zwischen Pyro und LED-Wänden zu verschwinden.

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Laura Nahr – „Wonderland“

Laura Nahr, die Magdeburg, London und Berlin in ihrer Vita vereint, liefert mit „Wonderland“ einen modernen Sound, der das Chaos des Erwachsenwerdens spiegeln möchte. Geht ruhig los, nimmt dann aber Fahrt auf und überrascht dadurch. Das ist exakt die Struktur, mit der Nemo („The Code“) 2024 den Sieg nach Hause trug.

Für die Generation TikTok ist dieser „ADHS-Pop“ vermutlich ein Genuss, weil er die Aufmerksamkeit sekündlich neu triggert. Bringt sie das stimmig auf die Bühne, ist sie vielleicht eine Kandidatin für die vorderen Plätze.

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Malou Lovis – „When I’m With You“

Die „The Voice“-Gewinnerin von 2023 hat bereits Tour-Erfahrung als Support für Tokio Hotel gesammelt und sang den Soundtrack für den Kinofilm „Momo“. Ihr Song ist eine sanfte, queere Liebeserklärung. Malous Stimme hat Wiedererkennungswert. Doch „When I’m With You“ nimmt sich so zurück, dass es für mein Empfinden was von Fahrstuhlmusik hat. Sollte da auf der Bühne nichts Spektakuläres passieren, geht sie wohl in der Pinkelpause der Zuschauenden unter. No offense, Malou!

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Molly Sue – „Optimist (Ha Ha Ha)“

Die blonde Norddeutsche bringt ein Thema mit, das wehtut: Das Leben mit einer chronischen Krankheit, die man ihr von außen nicht ansieht. Das ist die klassische ESC-Story mit „Wow-Moment“-Garantie. Der Kontrast zwischen ihrem Power-Pop-Sound und der Zerbrechlichkeit des Textes zündet. Molly Sue könnte genau die emotionale Verbindung aufbauen, die es braucht, um die Jury-Herzen und die Televoter-Telefone gleichermaßen zum Glühen zu bringen. Vielversprechend!

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MYLE – „A OK“

Der Ravensburger mit New Yorker Wurzeln setzt auf radiotauglichen, gitarrenlastigen Wohlfühl-Pop und kann sich auf seine treue Community, die „SMYLERS“, verlassen. Dabei ist „A OK“ ein handwerklich sauberer Song zum Thema Mental Health. Das Problem? Der Song fängt hymnisch an, dümpelt dann aber auf einem Level vor sich hin. Es fehlt die Steigerung, das pompöse Finale. Ohne diesen Ausbruch bleibt die Nummer zwar nett im Ohr, aber beim ESC ist „nett“ oft der kleine, hässliche Bruder von „Null Punkte“. Ob seine Community ausreicht, um ein flaches Songwriting zu kompensieren, ist fraglich.

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Ragazzki – „Ciao Ragazzki“

Das Duo aus Marti Fischer („Barbaras Rhabarberbar“) und Miirtek liefert uns die „Dolce Vita Blockparty“. Hier trifft 80er-Italo-Disco auf hämmernde Polska-Pop-Beats. Analyse: Das ist der Meme-Faktor in Reinform. Der Song ist repetitiv, fast schon penetrant, aber nicht ohne Ohrwurm-Potenzial.

Wenn Ragazzki es schaffen, die „Nonnas und Babunias“ in Europa von den Hockern zu reißen, haben wir eine Party-Nummer, die entweder Kult wird oder als Trash-Unfall endet. Dazwischen gibt es nicht viel. Persönlich hatte ich mir eine stärkere Nummer erholfft, als es hieß, dass Marti Fischer antritt. Mal sehen, wie weit ihn seine ebenfalls große Community trägt.

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Sarah Engels – „Fire“

Vom DSDS-Vize-Titel über den Sieg bei „The Masked Singer“ bis hin zur aktuellen Hauptrolle als „Satine“ im Musical „Moulin Rouge“ in Köln: Sarah Engels ist längst Vollprofi und nicht mehr nur Teil der „Hauptsache, Alessio geht’s gut“-Story. Sarah bringt eine tanzbare Empowerment-Hymne, die nach Tanz schreit.

Einst nannte Dieter Bohlen sie eine „kleine Rhythmus-Legasthenikerin“, doch diese Zeiten sind offensichtlich vorbei. Sie ist die logische Favoritin – ein poliertes Gesamtpaket, das für die Jury fast schon zu perfekt sein könnte. Holt mich nicht ab, weil ich mit diesem rund geschliffenen und generischen Spotify-Möchtegern-Sommerhit-Algorithmus-Pop nicht klar komme. Aber der breiten Masse könnte es gefallen.

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wavvyboi – „black glitter“

Der nicht-binäre Künstler aus Liechtenstein bricht mit allen Konventionen. „Black Glitter“ ist ein hybrides Monster aus Glamrock, Punk und Emo-Ästhetik. Laute Gitarren treffen auf cheesy Pop-Kitsch – sympathisch irgendwie. Mit seiner Rainbow-Rockstar-Attitüde wird wavvyboi die Jury spalten: Entweder man liebt die kompromisslose Energie, oder man ist von der brachialen Art überfordert. Für alle, die Diversität und echte Kanten suchen, ist das der Beitrag des Abends. Ganz ehrlich? Ich mag’s!

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Was, wann, wo? Alles, was Ihr vorher wissen müsst 

Damit die Auswahl nicht dem reinen Zufall überlassen wird, hat die ARD eine internationale Jury aus 20 Fachleuten aus 20 Ländern rekrutiert. Ihre Aufgabe: Die Acts filtern und die Top 3 für das Publikum bestimmen. Darunter sind Produzenten wie der Schwede Christer Björkman, Sänger Luca Hänni aus der Schweiz, oder die Norwegerin Margaret Berger, die mit dem echt starken Song „I Feed You My Love“ beim ESC 2013 immerhin einen vierten Platz belegte.

Wann müsst Ihr wo einschalten, um wen als Moderatorin erdulden zu müssen? Hier gibt es die Facts im flotten Überblick:

  • Termin: 28. Februar 2026, 20:15 Uhr live im Ersten (ARD).
  • Moderation: Barbara Schöneberger bekommt Verstärkung von Hazel Brugger – ein Match made in heaven (oder in der Hölle der Schlagfertigkeit). Glamour trifft auf staubtrockenen Zynismus. Oder anders: Jeder, der der Schöneberger Redezeit von der Uhr nimmt, ist willkommen.
  • Der Modus: Zuerst wählt die internationale Jury ihre Favoriten. Nur die besten drei Acts ziehen ins Finale ein. Ab dort liegt die Macht allein beim Publikum – hier wird dann per Voting entschieden, wer das Ticket nach Österreich löst.
  • Das Ziel: Der ESC in der Wiener Stadthalle, das große Finale am 16. Mai 2026.

Zweistufiges Verfahren, maximale Transparenz – wir überlassen in der Stadt des Walzers offensichtlich nichts mehr dem Schicksal. Ob es nun der verspielte, gitarrige Sound von wavvyboi ist, Ihr Euch mehr für feurige Urlaubs-Vibes und Sarah Engels begeistert, oder Euch die Ragazzki-Nummer überzeugt: Samstag gibt es durchaus ein paar vorzeigbare Songs, aus denen gewählt werden kann.

Aber nicht nur deswegen ist der 28. Februar ein Pflichttermin für deutsche ESC-Fans. Hier stimmen wir unsere hämischen „Wir werden bestimmt wieder Letzter“-Schlachtgesänge an, und bringen uns prophylaktisch schon mal in eine aggressive Grundstimmung, wenn Österreich uns wieder mal keine Punkte gibt.

Frage an diejenigen von Euch, die sich das Samstag geben wollen: Klickt Ihr oben in die Songs rein, oder wollt Ihr Euch lieber bei der Live-Show überraschen lassen?



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Neue Experimental- und Beta-Kanäle: Microsoft baut das Windows Insider Program um


Windows-11-Tester hatten es in den letzten Jahren teils schwer. Nicht immer war es leicht nachzuvollziehen, welche Funktionen Microsoft in welchem Kanal des Windows Insider Programs bereitgestellt hat. Nun will man im Rahmen der Windows-Runderneuerung auch die Struktur des Insider Programs übersichtlicher gestalten.

Kern der Neuerungen, die in den nächsten Wochen kommen sollen: Die bisherigen Kanäle sollen weitestgehend durch die beiden neuen Kanäle „Experimental“ und „Beta“ ersetzt werden. Zusätzlich gibt es noch weitere Optionen, mit denen Nutzer gezielt aussuchen können, welche Releases und Funktionen sie nutzen möchten.

Beta für Neugierige, Experimental für Tester

Experimental ist der Neustart für die bisherigen Dev- und Canary-Kanäle. Der Name soll direkt für den Inhalt stehen: Nutzer, die diese Testversionen nutzen, erhalten einen frühen Zugang zu Funktionen, die noch aktiv entwickelt werden. Was Nutzer testen können, kann sich also verzögern oder überhaupt nicht für die Allgemeinheit freigegeben werden.

Der bisherige Beta-Kanal erhält eine neue Beschreibung. So erhalten Nutzer Funktionen und Neuerungen, die in den Wochen danach für die Allgemeinheit freigegeben werden sollen. Bemerkenswert ist, dass Microsoft den graduellen – also schrittweisen – Rollout von Funktionen abschafft. Diese werden also direkt für sämtliche Nutzer freigeschaltet. Möglich ist aber, dass Microsoft verschiedene Variationen testet, von Gerät zu Gerät können sich einzelne Funktionen also noch leicht unterscheiden.

Während Experimental also den ersten Zugang zu neuen Funktionen bietet, entspricht Beta einer stabileren Version.

Mehr Kontrolle: Nutzer können neue Funktionen aktivieren oder deaktivieren.

Von diesen Kanälen abgesehen gibt es noch einige Zusatzoptionen, die Teilnehmenden am Insider Program mehr Kontrolle geben sollen. Nutzer können etwa wählen, ob sie Builds von Windows 11 25H2 oder der Arm-Version 26H1 erhalten wollen. In den erweiterten Optionen lässt sich „Future Platforms“ auswählen, bei diesem Modus handelt es sich um eine sehr frühe Vorschau. Ein Bezug zur regulären Windows-Version besteht laut Microsoft nicht. Relevant sind diese Versionen vor allem für Plattformtests. Nutzer, die lediglich frühzeitig auf neue Funktionen zugreifen wollen, sollten daher die reguläre Experimental-Version verwenden.

Im Experimental-Kanal können Nutzer unter dem Menüpunkt „Feature Flags“ künftig selbstständig entscheiden, ob sie einzelne Funktionen aktivieren oder deaktivieren wollen. Diese Auswahl könnte – je nachdem, wie Microsoft sie umsetzt – Programme wie ViviTools überflüssig machen.

Bestehen bleibt auch der Kanal Release Preview für kommerzielle Nutzer und Interessierte, die Neuerungen kurz vor dem finalen Release erhalten wollen. Zugänglich ist dieser aber nur noch über die erweiterten Optionen.

Erleichtert werden soll es zudem für Nutzer, zwischen den Kanälen im Insider Program zu wechseln oder es komplett zu verlassen.

Neue Kanäle starten in den nächsten Wochen

Der Umstieg erfolgt in den nächsten Wochen, betroffen sind sämtliche Insider-Nutzer mit Ausnahme des Release-Preview-Kanals – der existiert weiter. Bisherige Beta-Nutzer landen also im neuen Beta-Kanal, Dev-Nutzer im Experimental-Kanal. Wer bislang den Canary-Kanal mit der Build-Serie 29500 nutzt, landet im Kanal „Experimental (Future Platforms)“. Nutzer des Canary-Kanals mit der Build-Serie 28000 werden dem Kanal „Experimental (26H1)“ zugeordnet.



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Chinesischer Speicherhersteller: YMTC plant massive Expansion und Bau neuer Fabriken


Chinesischer Speicherhersteller: YMTC plant massive Expansion und Bau neuer Fabriken

Bild: YMTC

Der chinesische Speicherhersteller YMTC will die Produktionskapazität verdoppeln. Dafür soll im Verlauf dieses Jahres eine neue Chipfabrik fertiggestellt werden, zwei weitere könnten folgen. Chinas aufsteigende Speicherindustrie würde damit einen weiteren großen Schritt in Richtung Unabhängigkeit gehen.

Massive Kapazitätssteigerung geplant

Es sind gewaltige Zahlen, die nach der Fertigstellung der gemutmaßten zusätzlichen Anlagen von YMTC in China zusammenkommen könnten. Jede der neuen Fabriken könnte im Monat 100.000 Wafer belichten, zusätzlich zu den bereits vorhandenen Kapazitäten in bestehenden Chipfabriken und dem Ausbau der dritten Fabrik auf rund 50.000 Wafer im Monat, berichtet Reuters.

Unterm Strich sollen sie die aktuelle Kapazität effektiv verdoppeln. Die dann rund eine halbe Million Wafer primär für NAND pro Monat lassen nur noch absolute Branchenriesen wie Samsung in der Kapazität vor YMTC rangieren. An Sandisk, Kioxia, SK Hynix und Micron wäre YMTC im Bereich NAND so längst vorbeigezogen.

YMTC ist Chinas Vorzeige-Fabrik für NAND-Flash. Aktuell wird die inzwischen fünfte Generation 3D-NAND gefertigt und gestapelt. Mit „Xtacking“ bezeichnet YMTC den Einsatz von Waferbonden, um zwei Chips zu einem Produkt zu vereinen. Als erster Hersteller hatte YMTC im Jahr 2018 dieses Verfahren genutzt. Seitdem werden die Logik-Schaltkreise (I/O) und die eigentlichen Speicherzellen auf separaten Wafern in unterschiedlichen Prozessen gefertigt und erst anschließend zu einem NAND-Flash-Chip vereint. Für die Logikeinheit kann ein gröberes, aber kostengünstigeres Verfahren genutzt werden, während sich die Speicherdichte auf dem anderen Wafer so besser optimieren lässt. YMTC stapelt aktuell 267 Lagen und ist damit nicht weit entfernt von westlichen Herstellern.

Auch bei DRAM will YMTC in Zukunft mitmischen

YMTC ist bisher zwar primär bei NAND unterwegs, allerdings sollen auch erste Samples von LPDDR-Speicher verschickt worden sein. Der aktuelle Bericht von Reuters deckt sich mit früheren Angaben, wonach YMTC einen Teil seiner neuen Kapazität DRAM widmen wird. Hierfür hat China bisher nur CXMT als größeren Hersteller im eigenen Land, auch bei ihm werden mit staatlicher (finanzieller) Hilfe die Kapazitäten weiter ausgebaut.



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Microsoft: Surface Pro und Laptop werden bis zu 470 Euro teurer


Microsoft: Surface Pro und Laptop werden bis zu 470 Euro teurer

Bild: Microsoft

Microsoft hebt die Preise der zum Teil schon im Jahr 2024 vorgestellten, aber immer noch aktuellen Surface Pro und Surface Laptop mit Snapdragon-X-SoC erneut deutlich an: Bis zu 470 Euro mehr müssen Kunden ab sofort für ein technisch unverändertes Einstiegsmodell zahlen.

Gestiegene Einkaufspreise als Grund

Gegenüber Windows Central hat Microsoft diesen Schritt – wie zu erwarten – mit zuletzt gestiegenen Preisen für Speicher und weitere Komponenten begründet.

Due to recent increases in memory and component costs, Surface is updating pricing on Microsoft.com for its current‑generation hardware portfolio. We remain committed to delivering value to customers and partners while upholding our standards for quality and innovation.

Microsoft gegenüber Windows Central

So stark sind die Preise gestiegen

Am deutlichsten fallen die Preisanpassungen bei den beiden größten Surface Laptop aus, hier sind es gegenüber der initialen Vorstellung 470 Euro, die Kunden inzwischen mehr zahlen müssen. Bei einigen Modellen hatte es bereits im Jahr 2025 leichte Preisanpassungen gegeben, die Tabelle weist den kumulierten Preisanstieg seit der Vorstellung aus.

Für Consumer nur mit Snapdragon X

Surface Pro und Surface Laptop gibt es seit 2024 für Endkunden offiziell nur noch mit Snapdragon X von Qualcomm. Für Geschäftskunden gibt es hingegen weitere Systeme auf Intel-Basis – gekauft werden können sie von jedermann. Diese Systeme sind interessanterweise noch nicht im Preis gestiegen, aber seit jeher deutlich höher angesetzt.



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