Digital Business & Startups
Fundraising: Warum Business Angels zuerst immer Nein sagen
Stell dir vor, du verfügst über rund zwei Millionen Euro, die du investieren willst. Ein Teil soll in Immobilien fließen, ein Teil in Aktien oder ETFs, vielleicht auch in Kunst. Und ein kleiner Teil in Startups.
Digital Business & Startups
+++ OroraTech +++ OpenOcean +++ Kombo +++ NRW.Venture EU Tech&Scale +++ HealthTech +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Wie Emotionen mein bester Co-Founder wurden +++ Auf dem Weg zum Unicorn: OroraTech +++ Millionen aus Finnland: OpenOcean +++ StartupsToWatch: Kombo +++ NRW.BANK startet Scale-up-Fond +++ HealthTech-Startups, die alle kennen sollten +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 24. Februar).
#STARTUPLAND: Noch 22 Tage!

STARTUPLAND – where the future begins.
+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
Live im STARTUPLAND: Jessica Krauter (Buah)

Der größte Kostentreiber in Unternehmen ist oft unsichtbar: Emotionale Dissonanz. Wenn Mitarbeitende sich „verbiegen“ müssen, sinkt die Arbeitszufriedenheit rapide, während Burnout-Risiko und Fluktuation steigen (vgl. Cheung & Tang; Zito et al.). Jessica Krauter räumt mit dem Mindfuck auf, dass Emotionen im Business nichts zu suchen haben. Sie zeigt: Emotionen sind Business. In dieser Session erfährst du, wie du Emotionen funktional nutzt: Wer lernt, Ärger, Angst und Trauer als wertvolle Ressourcen zu sehen, reduziert Fehlzeiten und baut echte High-Performance-Teams auf. Führung bedeutet, Bedürfnisse zu sehen, damit niemand mehr ausbrennt. Ihr Thema im STARTUPLAND: Vom Fast-Burnout zu 27 Millionen Umsatz: Warum Emotionen mein bester Co-Founder wurden.
#STARTUPTICKER
Soonicorn: OroraTech
+++ Soonicorn: Zu den deutschen Startups, die bald zum Unicorn aufsteigen könnten (Bewertung: 1 Milliarde), gehört insbesondere OroraTech. Das Münchner NewSpace-Unternehmen, das bereits im Jahre 2018 von Thomas Grübler, Björn Stoffers, Florian Mauracher und Rupert Amann gegründet wurde, positioniert sich als „kommerzieller Anbieter von Satelliten, die – mit Infrarot-Kameras ausgestattet – Buschfeuer überall auf der Welt frühzeitig entdecken und überwachen können“. In der Series B sammelte das Team zuletzt 37 Millionen ein – unter anderem von Korys, European Circular Bioinvestment Fund (ECBF), BNP Paribas Solar Impulse Venture Fund, Rabo Ventures, Edaphon und Bayern Kapital. Insgesamt flossen bereits mehr als 50 Millionen in die Jungfirma. Mehr über OroraTech
Kombo
+++ StartupsToWatch: Kombo. Das Berliner Startup, 2022 von Alexander Kübel, Niklas Higi, Aike Hillbrands und Fabian Rothfuß gegründet, möchte Unternehmen dabei helfen, jedes erdenkbare Tool in die eigene Firma zu integrieren. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren bereits rund 30 Millionen US-Dollar in die Jungfirma, die schon länger auch in New York aktiv ist. Zu den Investoren von Kombo gehören unter anderem der amerikanische Investor Volition Capital sowie Acadian Ventures, 468 Capital und Y Combinator. Gerade auf dem US-Markt dürfte es für Kombo große Chance geben. Zuletzt sorgte das Team mit der Übernahme der Berliner Jungfirma Midlane, die auf eine „KI-gestützte HR-Plattform für Schichtbetriebe“ setzt für Schlagzeilen. Mehr über Kombo
OpenOcean
+++ Millionen aus Finnland! Der finnische Frühphasen-Geldgeber OpenOcean, der bisher vier Fonds auflegte, setzt nach Jahren mal wieder stärker auf Deutschland. Gemeinsam mit b2venture investierte OpenOcean, 2008 gegründet, kürzlich in Sitegeist. Beim Münchner Robotik-Startup, 2025 gegründet, dreht sich alles ums Bauen. Das Startup entwickelt „automatisierte, modulare Robotersysteme für die Sanierung von Infrastruktur“. Ein Thema, das perfekt zu OpenOcean passt. Das Team, das initial bis zu 6 Millionen investiert, setzt insbesondere auf „datengetriebene B2B-Software“. Bereits Ende des vergangenen Jahren investierte OpenOcean in Arbio aus Berlin. Das Startup, 2021 gegründet, positioniert sich als „KI-gestützter Property Manager für Ferienunterkünfte“. Zu den älteren Investments von OpenOcean in Deutschland gehören Hygraph und Operations1. Zudem war der Geldgeber früher bei HeavenHR und EyeEm an Bord. Für seinen vierten Fonds peilte OpenOcean zuletzt 130 Millionen an. Passende Startups, die zum Profil passen, dürfte es einige in Deutschland geben. Mehr über OpenOcean
NRW.Venture EU Tech&Scale
+++ Geld für Firmen in der Wachstumsphase! Die Förderbank NRW.BANK startet mit NRW.Venture EU Tech&Scale einen Scale-up-Fonds. „Über den Fonds kann die NRW.BANK als InvestEU Implementing Partner ein Gesamtengagement von bis zu 30 Millionen Euro an jungen wachstumsstarken Unternehmen eingehen, doppelt so viel wie bislang“, heißt es in einer Presseaussendung. Der neue Wachstumsfonds „investiert in hochinnovative Scale-ups mit Standort in Nordrhein-Westfalen“. Als Segmente nennt die Förderbank unter anderem DeepTech, GreenTech und IndustrialTech. Insgesamt ermögliche der Fonds bis zu 200 Millionen Euro zusätzlich für Investitionen in junge Wachstumsunternehmen, heißt es weiter. Eine gute Nachricht für aufstrebende Unternehmen aus NRW. Mehr über NRW.Venture
HealthTech
+++ HealthTech gehört weiter zu den angesagten Segmenten in der deutschen Startup-Szene. Zu den vielen (jungen und älteren) Health-Startups, die uns zuletzt aufgefallen sind, gehören insbesondere Circle Health, Ficus, Gardia, hellomed, Mirantus Health und Recare. Mehr in StartupsToWatch
Startup-Radar
+++ Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Blueberg Scientific, Deepslate, Nuno Labs, lingomatch und Augmedi. Mehr im Startup-Radar
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
Die Idee entstand kurz vor meinem Exit
#Interview
Die Jungfirma Vestio tritt an, um die Stilberatung zu digitalisieren. Hinter der „Fashion-Tech-App für Männer“ stecken Klarsolar-Gründer Bastian Arend, der sein Startup zuletzt an E.ON verkauft hat, und Menswear Influencer Justus Hansen.

Klarsolar-Gründer Bastian Arend startet nach dem Exit an den Engergieversorger E.ON mit Vestio wieder durch. Zur Seite steht ihm dabei Menswear Influencer Justus Hansen. Das Team des Mannheimer Startups beschreibt Vestio als „Fashion-Tech-App für Männer“.
Zielgruppe sind Männer, „die eine klare, stilsichere Garderobe aufbauen möchten“. Die App liefert seinen Nutzern „anhand weniger Fragen eine vollständig abgestimmte Garderobe“, zeigt fehlende Schlüsselteile und generiert sofort kombinierbare Outfits für alle Anlässe“.
Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Seriengründer Bastian Arend die Idee hinter Vestio einmal ganz ausführlich vor.
Wie würdest Du Deiner Großmutter Vestio erklären?
Oma, der Opa mag doch überhaupt gar nicht Klamotten einkaufen, oder? Das gibt doch immer Streit. Mit der App kann Opa sich in drei Minuten eine Basisgarderobe aus nur neun Kleidungsstücken erstellen, die alle untereinander kombinierbar sind und seinem Geschmack entsprechen. Zu jedem Kleidungsstück findet er dann günstige, mittelpreisige und hochwertige Stücke. Und wenn er sich die Kleidungsstücke, die er hat, in der App in den digitalen Kleiderschrank legt, sieht er alle möglichen Kombinationen. Wenn er mal nicht weiß, was er tragen soll, muss er der App nur sagen, welcher Anlass und die App zeigt ihm alle passenden Outifts, die er machen kann und zu dem Anlass passen.
Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Zum Start mit Affliate Links. Wir bekommen eine Provision auf die verkauften Artikel. Später klassischer Marktplatz mit eigenen Produkten und Produkten von Partnern. Da wir immer wieder passende Kleidungstücke vorschlagen, die zu dem Stil und digitalen Kleiderschrank passen, planen wir so eine hohe Kundenbindung und damit einen hohen CLTV.
Wie ist die Idee zu Vestio entstanden?
Die Idee zu Vestio entstand kurz vor meinem Exit und den vielen bevorstehenden Terminen. Ich hatte keine Zeit und keine Lust, shoppen zu gehen und wollte aber trotzdem gut angezogen sein.
Über Linkedin habe ich Justus Hansen gefunden und fragte ihn, ob er für mich shoppen gehen kann. Seine Antwort war: Einfach irgendwas kaufen reicht nicht. Ich muss verstehen, wer du bist und was zu dir passt. Obwohl ich keine Stilberatung wollte, habe ich es gemacht, da wir uns sofort gut verstanden haben. Er zeigte mir seine Methode: Wenige Teile, mehr Outifits. Einfache, klare Regeln und alles sehr logisch aufgebaut. Wie ein Algorithmus. In dem Moment habe ich verstanden. Mode kann systematisch sein.
Und wenn das so ist, warum gibt es das nicht digital und nur teuer? Und was mir persönlich noch gut gefällt, es führt zu weniger Konsum und weniger Verschwendung, da man wirklich weniger braucht und alles trägt, was man kauft.
Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Stilberatung zu digitalisieren und einfach und nutzerfreundlich in eine App zu bekommen. So, dass es zu vielen guten Outfits kommt.
Welches Projekt steht demnächst ganz oben auf eurer Agenda?
Das der User die Outfits an einem Avatar sieht und der Ausbau zu einem echten Marktplatz, der Shopping in der App ermöglicht.
Wo steht Vestio in einem Jahr?
Aktuell ist das der Launch eines typischen MVP. Ziel in einem Jahr ist ein Produkt zu haben, dass die wichtigsten Features – KI-Beratung, Marktplatz, Avatare – umfasst und idealerweise haben wir schon genug Daten zu dem Kaufverhalten, dass wir viele eigene Produkte anbieten.
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Foto (oben): Vestio
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„Er zieht das eiskalt durch“: Warum Flying Uwe diesen 14-Jährigen feiert
Tagsüber Mathe, Deutsch und Englisch, abends Produktionspläne, Investorengespräche und Software-Roadmap. Während andere Neuntklässler Fortnite spielen, baut Dominik Schkalei aus seinem Kinderzimmer heraus ein Startup. Der 14-Jährige ist Gründer von Nudaim3D, einem 3D-Druckservice aus Daun – einer Kleinstadt in der Eifel.
Plötzliche Bekanntheit erreichte der Jugendliche, der regelmäßig seinen Alltag auf LinkedIn teilt, weil er seit kurzem einen Investor via LinkedIn-Aufruf sucht. Uwe Schüder, auch bekannt als Flying Uwe und Gründer von Smilodox, wurde so auf den Schüler aufmerksam: Der Fitness-Influencer und Unternehmer teilte wiederum Dominiks Geschichte auf LinkedIn und machte den jungen Gründer damit schlagartig sichtbar.
Ein 14-Jähriger, der nicht nur ein eigenes Startup aufbaut? Das blieb nicht lange unkommentiert.
Flying Uwe: „Das motiviert sogar mich“
Flying Uwe sei eher zufällig auf den LinkedIn-Beitrag des 14-Jährigen gestoßen, sagt er im Gespräch mit Gründerszene. Und war direkt begeistert. „Ich finde es grundsätzlich richtig cool, wenn junge Leute sich einfach was trauen“, sagt der Fitness-Influencer. Gerade im Vergleich zu Gleichaltrigen falle Dominik auf. „In seinem Alter spielen die meisten Fortnite oder hängen an der Playstation. Aber er ist halt schon sehr kreativ und geschäftlich unterwegs.“
Schüder teilte deshalb Dominiks Post mit seiner Community und setzte damit eine Reichweiten-Dynamik in Gang. Für Dominik Schkalei kam das völlig überraschend. Als er durch seine Benachrichtigungen scrollte und plötzlich den Beitrag des Fitness-Influencers sah, musste er erst einmal checken, ob es wirklich um ihn geht. „Das war ein sehr überraschendes Gefühl“, sagt er. „Ein YouTuber, den ich früher selbst geschaut habe, postet über mich. Das ist schon ziemlich surreal.“
Was Nudaim3D eigentlich macht
Worum geht es bei Schkaleis Startup: Nudaim3D entwickelt 3D-gedruckte NFC-Schlüsselanhänger mit Firmenlogo, die klassische Visitenkarten und Giveaways ersetzen sollen. Hält man ein Smartphone an den Anhänger, öffnet sich eine hinterlegte URL.
„Wenn sich bei einer Visitenkarte die Telefonnummer oder Domain ändert, kannst du alles wegwerfen“, sagt der 14-Jährige. „Bei NFC-Chips änderst du einfach die URL.“ Zusätzlich entsteht eine anpassbare Mikroseite. Gastronomen können dort etwa digitale Speisekarten oder Stempelkarten hinterlegen, Servicedienstleister ihre Kontaktdaten, Messeaussteller ihre Angebote. Zielgruppe sind vor allem Messeaussteller und Serviceunternehmen, die mehr wollen als Kugelschreiber mit Logo.
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Vom 3D-Spiel zum Werbemittel-Startup
Angefangen habe alles mit Kreativität, nicht mit Business. Der Jugendliche entwickelte zunächst 3D-Spiele, modellierte Figuren und wollte sie irgendwann nicht nur auf dem Bildschirm sehen. „Ich wollte meine Sachen anfassen können“, sagt er.
Seine Eltern unterstützten ihn dabei und kauften einen 3D-Drucker. Aus einem Hobby wurde schnell mehr. Als er später für seinen eigenen 3D-Service nach Werbemitteln suchte, stellte er fest: Der Markt überzeugte ihn nicht. „Ich wollte etwas schaffen, das im Kopf bleibt.“
Gründen mit 14 – für ihn offiziell erlaubt
Was viele nicht wissen: Dominik Schkalei durfte sein Unternehmen nicht einfach so gründen, weil er minderjährig ist. Dank einer gerichtlichen Genehmigung hat er im Alter von 13 Jahren die volle Geschäftsfähigkeit erlangt.
„Ich nutze diese Geschäftsfähigkeit jeden Tag, um Projekte umzusetzen, die andere manchmal für unmöglich halten“, sagt er. „Dank der gerichtlichen Genehmigung kann ich Verträge unterschreiben, Investoren aufnehmen und ganz normal unternehmerisch handeln – Dinge, die für Minderjährige sonst schlicht nicht möglich sind.“ Verträge, Investoren, Kunden, all das läuft rechtlich sauber.
Schule, Startup, Nachrichtenflut
Der Alltag des 14-Jährigen ist eng getaktet: Vormittags Schule, nachmittags und abends kümmert er sich um sein Business. Wenn ein solcher LinkedIn-Post dann überraschend viral geht, kommen plötzlich hunderte Nachrichten, neue Kontakte, erste Aufträge.
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„Dann ist man schon mal überfordert“, sagt er offen. Seine Strategie: anfangen, priorisieren, abarbeiten. Komplett stressfrei sei das nicht, aber machbar. „Es ist vereinbar, wenn man sich wirklich strukturiert.“
So meistert er seinen Alltag, Schule und sein Startup:
- Prioritäten setzen: Zwischen Schule, Familie, Freunden und Startup funktioniert nichts ohne Planung. Unterricht und schulische Leistungen bilden die Grundlage, das Startup läuft in festen Zeitfenstern daneben. In besonders intensiven Phasen setzt er klare Tagesziele und arbeitet sie Schritt für Schritt ab.
- Dinge ausprobieren: Testen, Fehler machen, lernen. „Nicht abgeschreckt sein, sondern einfach machen“, sagt er.
- Dranbleiben und Geduld haben: Erfolg kommt nicht über Nacht. „Außer vielleicht bei LinkedIn“, sagt er mit einem Grinsen. Wichtig sei, sich mit erfahreneren Leuten zu vernetzen, und nicht aufzugeben.
„Alter steht in keiner Relation zu Qualität“
Für Flying Uwe ist Dominik mehr als eine virale LinkedIn-Geschichte. Was den Fitness-Influencer besonders beeindruckt, ist die Mentalität des 14-Jährigen. „Er übertritt einfach die Hemmschwelle“, sagt Uwe. „Er hat keine Furcht, er hat ein Ziel, folgt dem aus seinem Herzen und zieht das einfach eiskalt durch.“
Diese Haltung erinnere den Unternehmer an seine eigene Jugend. „Ich habe mit 14 mit Kung-Fu angefangen und hatte sofort Ziele“, erzählt er. Schon damals habe er Menschen motivieren wollen. „Deswegen kann ich mich damit voll identifizieren.“
Umso weniger Verständnis hat Uwe für die Skepsis mancher Beobachter. „‚Oh, viel zu jung‘ – warum viel zu jung?“, sagt er. „Ist doch Hammer. Der ist jetzt schon weiter als alle anderen.“
Dass sein Alter polarisiert, weiß der 14-Jährige. „Sehr viele Leute beurteilen Menschen nach ihrem Alter“, sagt er. „Dabei steht Alter in keiner Relation zu Qualität.” Berechtigte Kritik nutze er für Verbesserungen. Pauschale Skepsis bringe ihn nicht weiter.
Flying Uwe sieht das ähnlich. „Ab wann ist denn das richtige Alter?“, fragt der Influencer. „Das weiß keiner.“ Entscheidend seien Idee, Nutzen und Umsetzung – nicht das Geburtsjahr.
Kurz vor Marktstart, auf Investorensuche
Technisch stehe das Startup von Dominik Schkalei kurz vor dem Marktstart. Die Schlüsselanhänger seien nahezu fertig, die Software solle bis Ende Februar in einer ersten Version stehen. Jetzt sucht der 14-Jährige öffentlich nach einem Co-Investor. Ein Investor sei bereits an Bord.
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Das Ziel: 100.000 Euro, um die Produktionskapazitäten auszubauen und über Werbemittelagenturen zu skalieren. „Ich suche einen Komplementärinvestor“, sagt er. Also jemanden, der fachlich ergänzt, etwa in Software oder Produktentwicklung.
Er denkt groß: In einem Jahr will er mit einer eigenen Druckfarm in den größten Werbemittelagenturen Deutschlands gelistet sein.
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