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Google Chrome kommt für ARM64-Linux


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Google will Linux im zweiten Quartal 2026 eine native Version von Chrome für ARM64-Linux-Geräte veröffentlichen. Damit schließt der Konzern eine Lücke, die Nutzer der Plattform seit Jahren bemängeln: Zwar war der quelloffene Chromium-Browser längst für ARM64-Linux verfügbar, doch die proprietären Google-Funktionen fehlten bislang.

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Laut dem Chromium-Blog markiert der Launch „einen wichtigen Meilenstein in unserem Engagement für die Linux-Community und das ARM-Ökosystem“. Chrome für ARM64-Linux soll sämtliche Google-spezifischen Funktionen mitbringen, die Chromium fehlen: Konto-Synchronisierung für Lesezeichen, Verlauf und Tabs, direkter Zugang zum Chrome Web Store ohne Umweg über Entwicklereinstellungen, integrierte Webseiten-Übersetzung sowie Google Pay mit Autofill. Hinzu kommen Sicherheitsfunktionen wie Enhanced Protection in Safe Browsing, die mithilfe von KI vor Phishing und Malware schützen sollen, sowie der Google Password Manager mit Breach-Monitoring.

Google hatte Chrome bereits 2020 nativ für ARM-basierte Macs und 2024 für ARM-Windows bereitgestellt. Linux war die letzte große Plattform ohne native ARM64-Unterstützung. Die Installation soll über chrome.com/download möglich sein.

Wer bereits jetzt einen vollwertigen Browser auf ARM64-Linux nutzen möchte, kann Firefox nutzen: Mozilla bietet seinen Open-Source-Browser seit 2025 mit nativen ARM64-Linux-Builds an. Microsoft Edge hingegen unterstützt ARM64-Linux nach wie vor nicht offiziell; für Linux gibt es lediglich x86_64-Builds.


(fo)



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MedConf 2026: Medizintechnik-Konferenz mit Frühbucherrabatt buchen


Die MedConf ist der Branchentreff für Software- und Geräteentwicklung in der Medizintechnik. Rund 250 Fachexperten aus Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Produktentwicklung und Regulatory Affairs nutzen die Konferenz jedes Jahr, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und praxisnahe Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden. Das Themenspektrum der Konferenz umfasst heute neben klassischen Themen wie Safety, Security, Usability, regulatorische Anforderungen und Entwicklungsmethoden auch KI in der Medizintechnik, Gerätevernetzung und Medical Apps. Die medconf findet dieses Jahr vom 19. bis 21. Mai 2026 in München-Unterhaching statt. Bis Anfang April sind noch Tickets zum vergünstigten Frühbuchertarif erhältlich.

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Das Programm der MedConf 2026 adressiert zentrale Herausforderungen der Branche. In über 75 Vorträgen und Keynotes an drei Tagen geht es um Usability in der Medizintechnik, Geräte-Entwicklung, Software-Engineering, KI in der Medizintechnik. Safety und Security, Normen und Richtlinien sowie Agilität. Eine Besonderheit der MedConf sind die 100-minütigen Intensiv-Coachings in kleinen Gruppen mit ausgesuchten Experten. Teilnehmer erhalten Zertifikate für die absolvierten Coachings. Neben den Vorträgen, Keynotes und Coachings bietet die MedConf eine Partnerausstellung mit Branchenunternehmen.


(odi)



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Künstliche Intelligenz

Vom Tag in die Nacht gleiten: Click Boom Flash # 58 „Zeitraffer-Fotografie“


Zeitraffer bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Fotografie und Film. Sie zeigen langsame Abläufe beschleunigt, ohne dabei hektisch zu wirken – wie ein Foto, das lebendig wird. Gunther Wegner vergleicht das mit den bewegten Bildern an den Wänden in der Harry-Potter-Reihe. Vor rund 15 Jahren begann der Fotograf, aus Einzelfotos Filme zu bauen, weil damalige Videokameras die Qualität seiner Spiegelreflexkamera nicht erreichten. Daraus entstand eine Leidenschaft, die ihn bis heute antreibt.

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Dieses Gespräch und weitere Interviews mit Persönlichkeiten aus der Fotowelt hören Sie in unserem Foto-Podcast Click Boom Flash. Jeden zweiten Sonntag neu und auf allen gängigen Podcast-Plattformen.

Die größte Herausforderung in der Zeitraffer-Fotografie ist der nahtlose Übergang vom Tag in die Nacht, an dem selbst große Produktionsfirmen wie die BBC lange scheiterten. Wegner löste das Problem, indem er die Software LRTimelapse entwickelte, die Belichtungssprünge auf Raw-Ebene automatisch ausgleicht. Flackernde Bilder durch klemmende Blendenlamellen, staubige Laptops in der afrikanischen Hitze, drei Kameras gleichzeitig nachregeln – seine Projekte lesen sich wie Abenteuerberichte. Heute nutzen Naturdokumentationen, Baustellenfirmen und sogar die NASA sein Werkzeug.

Wer selbst loslegen will, braucht laut Wegner nur eine Systemkamera mit Intervallfunktion und ein stabiles Stativ. Tagsüber im A-Modus starten, alle paar Sekunden auslösen lassen – schon entsteht der erste eigene Zeitraffer. Für Fortgeschrittene kommen Slider hinzu, die der Kamera eine sanfte Fahrt verleihen und dem Bild echte Tiefe geben.

Warum ein Cellist der Berliner Philharmoniker ihm mitten in der Corona-Zeit Gänsehaut bescherte, was Baustellenzeitraffer mit Wolkenkratzern zu tun haben und wie man eine Tulpe wirklich zum Aufblühen bringt, erzählt Gunther Wegner in der aktuellen Folge.

Jeden zweiten Sonntag um 9 Uhr erscheint eine neue Folge von Click Boom Flash, dem Podcast des Magazins c’t Fotografie. Sie finden ihn in allen großen Podcast-Verzeichnissen. Hören Sie jetzt rein, mit Apple Podcasts, Spotify, Amazon Music oder als in der Podcast-App Ihrer Wahl.

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(hoh)



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Künstliche Intelligenz

Abschaltungen in Moskau: Mit Telefonzellen aus dem Funkloch?


Nach zunehmenden Netzabschaltungen in Russland kursiert im Parlament der Vorschlag, wieder Telefonzellen aufzustellen. Die Wiederbelebung von Telefonzellen, nun mit Internetzugang, sei dringlich geworden, sagte der Duma-Abgeordnete der Kremlpartei Einiges Russland, Igor Antropenko, der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Das ermöglicht es Bürgern, sogar in der Zeit von Abschaltungen Verbindung zu halten und gewährleistet ein gebührendes Niveau an Sicherheit.“

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Seit Tagen klagen Menschen in Russland über massive Internetprobleme, die Moskau zum Funkloch machen und den Alltag behindern. An den Kassen muss teilweise wieder bar bezahlt werden, Apps für etwa Fitnesszentren, Banken, Kurierdienste oder Taxis funktionieren nicht. Auch andere Städte und teilweise ganze Regionen des Landes gehen immer häufiger offline. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte vor wenigen Tagen, dass die Abschaltungen nötig seien wegen ukrainischer Angriffe und so lange anhalten würden wie nötig.

Moskau baut Kontrolle und Zensur im Netz vor allem seit Beginn seines Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als vier Jahren zunehmend aus. Mehrere Messengerdienste wie WhatsApp und zahlreiche Websites sind blockiert und lassen sich ohne ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) – wogegen Moskau auch immer stärker vorgeht – nicht öffnen. Inzwischen drohen sogar Strafen für die reine Suche nach Informationen, die Behörden als „extremistisch“ eingestuft haben. Als „extremistisch“ gebrandmarkt sind vor allem Internetressourcen, die den Machtapparat kritisieren, wie der Anti-Korruptions-Fonds des in Haft gestorbenen Kremlgegners Alexej Nawalny.

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(fds)



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