Apps & Mobile Entwicklung
Google-Geschäftszahlen: KI-Investitionen sollen auf 175 bis 185 Mrd. US-Dollar steigen
Googles Mutterkonzern Alphabet hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Umsatzmarke von 400 Milliarden US-Dollar geknackt. Nach den Rekordumsätzen und Rekordgewinnen plant der Konzern aber auch Rekordausgaben für die KI-Entwicklung.
Allein im vierten Quartal 2025 verzeichnete Alphabet einen Umsatz von 113,8 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Der Nettogewinn lag bei 34,5 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachs um 30 Prozent.
Im Gesamtjahr 2025 kommt Alphabet auf einen Umsatz von 402,8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 15 Prozent. Beim Nettogewinn legte man um 32 Prozent zu, der nun bei 132,2 Milliarden US-Dollar liegt.
Das Werbegeschäft bringt die Umsätze
Umsatztreiber bleibt das Werbegeschäft rund um die Suchdienste. Damit machte Alphabet im vierten Quartal 2025 einen Umsatz von 82,2 Milliarden US-Dollar (+13,5 Prozent). YouTube-Werbung fällt mit einem Umsatz von 11,4 Milliarden US-Dollar ebenfalls in diese Kategorie. Mit Abonnements und Geräten nimmt Google nochmals 13,6 Milliarden US-Dollar ein, sodass die Sparte der Google-Dienste insgesamt auf einen Umsatz von 95,9 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2025 kam – ein Zuwachs um 14 Prozent.
Höher sind die Wachstumsraten in der Cloud-Sparte. In dieser verzeichnete Google im vierten Quartal einen Umsatz von 17,7 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 48 Prozent. Weitere Bereiche des Konzerns, die man in der Sparte „Other bets“ zusammenfasst, spielen mit einem Quartalsumsatz von 370 Millionen US-Dollar nur eine untergeordnete Rolle.
KI-Dienste sind Antreiber für Nutzerwachstum
Alphabet- und Google-CEO Sundar Pichai macht die Fortschritte in der KI-Entwicklung für das Wachstum verantwortlich. „Die Veröffentlichung von Gemini 3 war ein wichtiger Meilenstein und wir haben ein großartiges Momentum“, so Pichai. Bemerkbar macht sich das bei der Gemini-App, die nun auf über 750 Millionen aktive Nutzer pro Monat kommt.
Gemini hat sich damit bei den generativen KI-Assistenten hinter ChatGPT auf Rang 2 etabliert. ChatGPT kam Ende 2025 auf 800 Millionen wöchentlich aktive Nutzer.
Von Funktionen wie dem AI Overview sowie dem neuen KI-Modus profitiert auch die Suchmaschine. Diese wurde laut Pichai häufiger als je zuvor verwendet, die KI-Dienste nennt er als Grund für das starke Wachstum.
Enorme Investitionen in 2025
Die KI-Entwicklung steht aber auch für Rekordausgaben. Die Höhe der Investitionsausgaben (CapEx) lag allein im vierten Quartal bei 27,9 Milliarden US-Dollar, im Gesamtjahr 2025 waren es 91,4 Milliarden US-Dollar, erklärte Alphabet-CFO Anat Ashkenazi im Analysten-Call zur Vorstellung der Geschäftszahlen. Der Großteil dieser Summe floss in die technische Infrastruktur. Rund 60 Prozent wurden in Server investiert, 40 Prozent gingen in Rechenzentren und Netzwerk-Komponenten.
Rekordausgaben für 2026 angekündigt
Für das kommende Jahr kündigt Google-CEO Pichai nochmals deutlich größere Ausgaben an. Die CapEx-Investitionen sollen im Jahr 2026 im Bereich von 175 bis 185 Milliarden US-Dollar liegen. Man verdoppelt die Ausgaben also praktisch. Nötig wäre diese Summe, um „die Kundennachfrage zu bedienen und die sich bietenden Wachstumschancen zu nutzen“, so Pichai.
Google argumentiert also genauso wie OpenAI, Microsoft oder Meta: Der begrenzende Faktor im KI-Geschäft ist Rechenleistung. Wer mehr investiert, kann demnach mehr verdienen. Microsoft hatte daher im letzten Quartal 2025 insgesamt 37 Milliarden US-Dollar investiert. Meta hat derweil für 2026 Investitionen in Höhe von 115 bis 135 Milliarden US-Dollar angekündigt.
Wie schon bei Microsoft reagierten Analysten angesichts der angekündigten Ausgaben skeptisch. Der Börsenkurs von Alphabet fiel auch nach Verkündung der Quartalszahlen zunächst um 3 Prozent, hat sich aber fast wieder vollständig erholt.
Apps & Mobile Entwicklung
Warnung an iPhone-Nutzer: Installiert dieses iOS-26-Update nicht
Apples neuestes iOS 26-Update sollte eigentlich Fehler beheben, aber Nutzer berichten von App-Abstürzen, verzögerten Kameras und einem schnelleren Batterieverbrauch. Hier ist der Grund, warum ihr diesen Patch vielleicht lieber überspringen und auf iOS 26.3 warten solltet.
Apple hat vor Kurzem iOS 26.2.1 als scheinbar durchdachtes Update veröffentlicht, das neben verschiedenen Qualitätsverbesserungen auch Unterstützung für den neuen AirTag 2 bietet. Während die Firmware das iPhone-Erlebnis verbessern sollte, berichten viele Nutzer das Gegenteil: Es gibt Beschwerden über zufällige Neustarts, träge Leistung, App-Abstürze und gestiegenen Batterieverbrauch.
In den offiziellen Diskussionsforen von Apple und auf Reddit berichten frustrierte Nutzer von ihren Erfahrungen nach der Installation von iOS 26.2.1, das letzte Woche veröffentlicht wurde.
Kamera und Apps verzögern sich nach Update
Den Nutzerberichten zufolge reichen die Probleme von fehlerhaftem App-Verhalten bis hin zu Geräten, die unerwartet neu starten. Ein Nutzer beschrieb die Kamera als „stotternd“ und bezeichnete das Update eher als eine Verschlechterung denn als ein Upgrade. Ein anderer Besitzer eines iPhone 15 Pro bemerkte, dass die Kamera-App merklich träger geworden ist und einige Fotos unscharf werden. Der Account weist darauf hin, dass dies auf eine schlechte RAM-Verwaltung durch die Software zurückzuführen sein könnte.
Andere Nutzer haben langsamere Animationen des Sperrbildschirms beobachtet und beschreiben sie als weniger flüssig als zuvor. In Apples Forum (via MacObserver) berichtete ein iPhone-14-Besitzer von noch schwerwiegenderen Problemen und beschrieb, dass mehrere Apps abstürzten oder nicht mehr reagierten. Noch schlimmer sei, dass dies mit wiederholten erzwungenen Neustarts einhergehe, die innerhalb weniger Minuten wiederkehren. Der Beitrag hat seit seiner Veröffentlichung mehr als 100 „Up“-Stimmen erhalten.
Während einige die Schuld direkt auf iOS 26.2.1 schieben, vermuten andere, dass die Probleme von beschädigten Systemdaten oder Speicherproblemen herrühren könnten und empfehlen ein Backup und einen vollständigen Reset des Geräts.
In einem separaten Beitrag berichtet ein Nutzer, dass er nach dem Update auf mehrere Fehler gestoßen ist. Dazu gehörte das Verschwinden von gespeicherten oder favorisierten Orten in Apple Maps. Derselbe Nutzer bemerkte auch, dass die Face-ID-Authentifizierung in bestimmten Apps nicht mehr funktioniert. In einem weiteren Bericht wurde auf Probleme mit Safari hingewiesen. In einem Reddit-Thread berichtete ein Nutzer, dass alle seine Safari-Tabs nach der Installation der neuen Firmware unerwartet gelöscht wurden.
iPhone-Batterieentladung macht Sorgen
Neben den Leistungsproblemen scheint die Akkulaufzeit ein weiteres Opfer von iOS 26.2.1 zu sein. Im MacRumors-Forum wurde in einem Thread auf die verschlechterte Akkuleistung des iPhone 17 Pro Max hingewiesen. Mehrere Nutzer schrieben dies der Hintergrundindizierung zu, die sich normalerweise nach einigen Tagen stabilisiert. Ein iPhone 16 Pro Max-Besitzer berichtete jedoch, dass der Batterieverbrauch auch nach der anfänglichen Post-Update-Phase anhielt.
Derzeit ist noch unklar, wie weit verbreitet diese Probleme sind. Apple hat die Beschwerden noch nicht offiziell bestätigt.
Solltet ihr auf iOS 26.2.1 aktualisieren?
Wenn ihr noch nicht aktualisiert habt, solltet ihr warten, bis Apple einen Patch oder die nächste inkrementelle Version herausgibt. iOS 26.3 wird in den nächsten Tagen erwartet, nachdem der Release Candidate gestern veröffentlicht wurde. Es ist jedoch noch nicht bekannt, ob damit die von diesen Nutzern geäußerten Bedenken behoben werden.
Insgesamt ist die Akzeptanz von iOS 26 im Vergleich zu früheren Hauptversionen geringer. Viele Nutzer zögern noch, weil sie Bedenken wegen des neuen Liquid Glass UI-Designs und wegen Berichten über Leistungseinbußen haben.
Was ist mit euch? Welche iOS-Version verwendet ihr derzeit auf eurem iPhone? Habt ihr auf iOS 26.2.1 aktualisiert, und wenn ja, wie waren eure Erfahrungen?
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China macht den Anfang: AMDs und Intels CPU-Lieferzeiten wachsen, Preise steigen

Es hatte sich in den Quartalsberichten bereits angedeutet, nun gibt es die ersten Folgen: Lieferzeiten für CPUs von AMD und Intel nehmen zu. Zuerst ist China betroffen, hier kann sich die Wartezeit vor allem für Serverprozessoren um zwei Monate oder gleich bis zu ein halbes Jahr verlängern. Zudem werden CPUs teurer.
Intel hat die Nachfrage unterschätzt
Vor allem Intel musste im Quartalsbericht zugeben, dass man die Nachfrage unterschätzt hat und dieser nun hinterherlaufe. Der Inventarbestand soll im ersten Quartal extrem niedrig ausfallen und sich vermutlich ab dem zweiten Quartal langsam erholen. Der sogenannte Backlog, also die erteilten, aber bisher nicht erfüllten Aufträge, sei ziemlich groß. Vor allem in China müssen Kunden nun sechs Monate auf ihre Server-CPU warten. Obendrauf kommt, dass diese wohl mindestens zehn Prozent mehr kosten werden, schreibt Reuters.
Für Intel ist das ärgerlich, denn vor allem im Server-Segment kam das Unternehmen in den letzten Jahren unter die Räder und wird die Marktführerschaft in Kürze wohl auch offiziell an AMD abgeben. Eine schnelle Rückkehr an die Spitze ist zudem unwahrscheinlich, selbst Intels CEO Lip-Bu Tan erklärte hierzu, dass der Verzicht auf SMT auch noch beim kommenden Serverprozessor Intel Diamond Rapids sie in eine Position gebracht hat, in der man nicht so konkurrenzfähig ist. Erst mit dem Nachfolger Intel Coral Rapids ab frühestens 2028+ wird SMT zurückkehren. Bis dieser dann breit im Markt vertreten ist, dürfte es das Jahr 2029 oder 2030 sein.
AMD will besser Schritt halten können
Aber auch bei AMD gibt es Verschiebungen. Hier sind diese noch nicht ganz so stark ausgeprägt, können aber auch bereits bis zu zehn Wochen betragen, berichtet Reuters unter Berufung auf mehrere Quellen. Vor allem Ryzen- und Epyc-Prozessoren verkaufen sich sehr gut. AMD unterstrich im Quartalsbericht vor wenigen Tagen, dass alle Aufträge erfüllt werden und die Versorgung mit neuen Chips sichergestellt ist. Dies untermauerte das Unternehmen heute in einem Statement an Reuters.
We remain confident in our ability to meet customer demand globally based on our strong supplier agreements and supply chain, including our partnership with TSMC.
AMD
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Video verrät Details zum nächsten Smartphone
Die meisten Hersteller versuchen, ihre Geräte so lange wie möglich geheim zu halten. Google verhält sich anders. Der Konzern verrät nun ganz offiziell in einem Video einige Details zum kommenden Pixel-Smartphone.
Es hat mittlerweile Tradition: Leaker veröffentlichen handfeste Details zu Googles Pixel-Smartphones. Wie reagiert das Unternehmen? Es zeigt teilweise schon lange vor dem offiziellen Launch selbst, wie die neuen Handys aussehen werden. Dasselbe ist nun auch beim Pixel 10a der Fall. In einem YouTube-Teaser zeigt Google das neue Smartphone und verrät auch, wann es vorgestellt werden soll.
Google Pixel 10a: Launch in greifbarer Nähe
Das neue Mittelklasse-Smartphone will das Unternehmen laut dem Video am 18. Februar 2026 vorstellen. Das Google Pixel 10a erscheint damit rund einen Monat früher als der Vorgänger im vergangenen Jahr. Damals präsentierte man das Pixel 9a erst Mitte März, verfügbar war es erst einen Monat später.
Wann das 10a im Handel verfügbar sein wird, ist bislang unklar. Gerüchte sprechen aktuell jedoch vom 5. März. In dem Video ist außerdem ein Link enthalten, der auf ein exklusives Angebot im Google Store verweist – sofern ihr euch für den Newsletter anmeldet. Google nennt bislang jedoch noch keine Preise.
Aber auch hier kann die Gerüchteküche helfen. Trotz der aktuell rasant steigenden Speicherpreise soll das Google Pixel 10a mit 128 GB Speicher weiterhin für 549 Euro erhältlich sein. Die Variante mit 256 GB soll 649 Euro kosten. Das sind dieselben Preise wie beim noch aktuellen Pixel 9a.
Technische Daten des 10a
Während Google in dem Video keine technischen Daten nennt, sind dennoch einige Details auf den gezeigten Bildern zu erkennen. Fans von Smartphones ohne gigantische Kamerainsel dürfen sich beim neuen Google Pixel freuen: Die Rückseite bleibt weiterhin flach. Insgesamt sieht es äußerlich dem Pixel 9a zum Verwechseln ähnlich.
Und zumindest eine Farbe des Pixel 10a dürfte sicher sein: das im Video gezeigte Blau. In der Marketingsprache dürfte es sich dabei um „Lavendel“ handeln, über das bereits in Gerüchten zu hören war. Dort war außerdem von „Obsidian“, „Fog“ und „Berry“ die Rede.
Auf der flachen Rückseite sind zwei Kameras zu erkennen. Gerüchte sprechen von einer Weitwinkelkamera mit 48 Megapixeln und einem Ultraweitwinkel mit 13 Megapixeln. Direkt daneben befindet sich der LED-Blitz. Im Inneren sollen hinter dem 6,3-Zoll-Display mit bis zu 120 Hertz – wie schon beim 9a – 8 GB RAM sowie ein 5.100-mAh-Akku stecken. Als SoC kommt angeblich ein Tensor G4 zum Einsatz.
Einer der wichtigsten Gründe für den Kauf eines Google Pixel ist jedoch die Software. Ab Werk wird das 10a wohl direkt mit Android 16 ausgeliefert und sieben Jahre lang Updates erhalten. Diese erscheinen im Vergleich zu vielen anderen Android-Konkurrenten regelmäßig und zeitnah. Hinzu kommen die sogenannten Pixel Drops, die mehrmals im Jahr neue Funktionen nachliefern.
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