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Online Marketing & SEO

Google rollt May 2026 Core Update aus


Direkt nach der I/O und Google Marketing Live startet Google das nächste große Core Update. Mehr Search-Veränderung auf einmal ist kaum vorstellbar.

Gerade erst hat Google auf der I/O die größte Anpassung der Suche seit Jahren vorgestellt. Ein neues Suchfenster steht dabei im Fokus, während der AI Mode in Kombination mit den AI Overviews weiterhin verändert, wie Menschen Inhalte suchen und finden. Indes wird immer mehr gesucht, was nicht zuletzt neue Werbemöglichkeiten wie die Conversational Discovery Ads auf den Plan ruft. „Google Search is AI Search“, erklärte Googles EMEA-Chefin Debbie Weinstein und gab damit auf der Google Marketing Live in Dublin die Richtung vor, die die digitale Content Discovery derzeit einschlägt.

Dabei verändert sich stetig, wie Google Inhalte in der Suche präsentiert. Um die am besten passenden Quellen und Beiträge vorzustellen, werden immerzu kleine Search Updates durchgeführt, im Abstand weniger Monate kommen große Algorithmus-Updates dazu. Nach dem March 2026 Spam Update und dem im April abgeschlossenen March 2026 Core Update folgt jetzt das nächste Core Update.


Google Marketing Live:

Die Zukunft der Werbung beginnt hier

Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne
Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne, © Google

Nächstes Core Update im Roll-out: Google gönnt der Branche keine Pause

Der offizielle Google Search Central Account gab den Roll-out-Start des Core Updates auf LinkedIn bekannt. Demnach soll das Update binnen zwei Wochen abgeschlossen werden. Wie gewöhnlich heißt es, es handle sich um ein reguläres Update, das noch relevantere Inhalte für Suchende hervorbringen soll.

Seitenbetreiber:innen müssen mit Schwankungen auf den Suchergebnisseiten rechnen. Allerdings dürften vor allem jene, die zeitgemäße Inhalte liefern, welche aktuell, relevant und an Googles Richtlinien orientiert sind, weniger Probleme haben. Derweil können SEOs nicht akut auf die Entwicklungen reagieren. Google rät dazu, dauerhaft die eigenen Seiten, Inhalte und Strategien zu optimieren und an neue Gegebenheiten anzupassen, etwa die KI-Ergebnisse in AI Overviews oder an suchende AI Agents, für die Google jetzt den User Agent Google-Agent unter den Fetchern bereitstellt. Das korreliert mit dem Bekenntnis Googles, dass das Unternehmen ohnehin stetig kleine Core Updates ohne Ankündigung ausführt. Das ist im Grunde nichts Neues, doch vor einiger Zeit schrieb Google einen erklärenden Passus dazu in die Developer Documentation:

[…] Sie müssen jedoch nicht unbedingt auf ein grundlegendes Update warten, um die Auswirkungen Ihrer Verbesserungen zu sehen. Wir aktualisieren unsere Suchalgorithmen ständig und nehmen auch kleinere grundlegende Updates vor. Diese Updates werden nicht angekündigt, da sie nicht allgemein bemerkbar sind. Sie sind jedoch eine weitere Möglichkeit, die Position Ihrer Inhalte zu verbessern, wenn Sie Verbesserungen vorgenommen haben.

Informationen und Hilfestellung im Kontext großer Updates wiederum liefert Google im Rahmen einer neuen Dokumentation mit mehr Details. Im ausführlichen Guide von OnlineMarketing.de kannst du nachlesen, was Webmaster grundsätzlich im Vorwege von Core Updates beachten können. Solange Creator jedoch Inhalte erstellen, die hilfreich, einzigartig und für Menschen gemacht sind – dabei aber neue Suchmuster wie Longtail-Anfragen im KI-Kontext nicht vernachlässigen –, müssen sie sich nicht unbedingt zum akuten Handeln bewegt sehen. Vielmehr geht es um stetige Anpassungen für die Suche der Menschen, die sich selbst schneller denn je neu ausrichtet. Noch mehr Informationen finden Seitenbetreiber:innen und SEOs in der Google Search Central, die Basics zu Core Updates teilt.

Zusatztipps für SEOs und Seitenbetreiber:innen: Mehr Traffic-Chancen und Vorsicht bei Spam-Praktiken

Aktuell sollten SEOs und Seitenbetreiber:innen auf einige spezielle Anpassungen bei Google achten. Zum einen bewertet Google das Back Button Hijacking inzwischen als Spam; es sollte bis zum 14. Juni nicht mehr eingesetzt werden, sofern das noch der Fall ist. Zum anderen könnte Google aufgrund von EU-Regularien in der Europäischen Union die Site Reputation Abuse-Regeln im Spam-Kontext wieder lockern, um einer Strafe zu entgehen – so weit ist es aber noch nicht. Gut zu wissen ist zudem, dass Google neue SEO Best Practices für zusätzliche Snippet Links in der Suche (Read More Links) geliefert hat, die auf mehr Traffic hoffen lassen. Außerdem lassen sich jetzt bevorzugte Seiten in der Google-Suche auch auf Deutsch einstellen und Publisher können Usern aktiv Hinweise darauf geben. Wie das geht, beschreiben wir in unserem Beitrag zum Thema.


Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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Ipsos-Studie: So viel künstliche Intelligenz vertragen Marken wirklich


Auf den ersten Blick macht KI Kampagnen qualitativ besser.

Wann wird KI in der Werbung akzeptiert, wann nicht? Macht KI-Kampagnen besser oder schlechter? Und für welche Branchen wird das Thema Kennzeichnung besonders wichtig? Dieser und weiteren Fragen geht die aktuelle Ipsos-Studie „Wie viel KI verträgt Ihre Marke?“ nach.

Befragt wurden 23.532 Personen aus 32 Ländern. Von ihnen gaben 54 Prozent gegenüber dem Sozial- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos an

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KI-Support aus dem All: Aus xAI wird SpaceXAI


Das KI-Unternehmen xAI hinter der Plattform X heißt jetzt SpaceXAI. Pünktlich zur Umbebenennung gibt es neue AI-Optionen für User und Developer.

Was einst Twitter war, heißt heute X. Die Social-Media-Plattform des kontroversen Eigners und kurzzeitigen Billionärs Elon Musk gehört seit 2025 unter das Dach des KI-Unternehmens xAI. Dieses zeichnet auch für die Entwicklung des KI-Bots Grok und der gleichnamigen Modelle wie Grok 4.1 oder 4.5 und Grok Imagine Video 1.5 verantwortlich. Nach der Übernahme von xAI durch Musks SpaceX vor wenigen Monaten ist jetzt das Rebranding des KI-Unternehmens abgeschlossen: aus xAI wird SpaceXAI.

Für SpaceX und SpaceXAI haben Elon Musk und Co. große Pläne, die die KI-Entwicklung selbst außerhalb dieser Welt vorantreiben sollen.


xAI übernimmt X:

Musk verschmilzt KI-Kompetenz mit Plattformmacht

Logo von xAI (links) und X (rechts) auf schwarzem Hintergrund mit Lichtverlauf und feinem Gitternetzmuster – die Logos sind weiß und modern stilisiert, getrennt durch eine vertikale Linie.
© MrHerii – Own work – Wikipedia.de, CC BY-SA 4.0 (bearbeitet via Canva)

Neue KI-Features und AI Support aus dem All: Viel los bei SpaceX und SpaceXAI

SpaceXAI kündigte kurz nach der Umbenennung direkt einige Feature Updates an. Dazu gehört zum Beispiel die Bereitstellung von 21 neuen KI-Stimmen für Grok via API. Damit können User insgesamt 26 mehrsprachige Stimmoptionen nutzen, um ihr Dienste mit natürlich klingenden KI-Stimmen zu versehen. Sie sind verfügbar in der Voice Agent API und Text to Speech API sowie im neuen Voice Agent Builder. Kürzlich hat SpaceXAI diesen zur Erstellung menschlich klingender KI-Voice-Agents ohne Coding-Vorkenntnisse gelauncht.

Für die KI-Entwicklung soll SpaceXAI künftig Support von SpaceX erhalten. Das Unternehmen, dessen Börsengang im Juni für Furore und rasante An- und Abstiege der Preise an der Börse sorgte, hat gegenüber der Federal Communications Commission (FCC) bereits angegeben, eine Million Satelliten im All einrichten zu wollen, die zukünftig als extraterrestrisches Datencenter die Bedarfe für das Computing auf der Erde unterstützen könnten. Noch ist das aber Zukunftsmusik, die Verbindung von xAI, SpaceX und X zeigt in diesem Kontext aber, was technologisch möglich sein könnte.

Derweil ist und bleibt X eine der beliebtesten Websites der Welt. Nach Daten von Similarweb belegt die Plattform Platz sechs der meistbesuchten Websites im Juni 2026.





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Spendenwerbung : Warum auch Hilfsorganisationen für das negative Afrika-Bild verantwortlich sind


Ein Plakat von Brot für die Welt

Die Marketing-Regel, dass drastische Bilder besser verkaufen, gilt leider auch für die Werbung von Hilfsorganisationen. Aus Sicht von Till Wahnbaeck hat das schlechte Image, das Afrika hierzulande genießt, auch damit zu tun. Der Ex-Chef der Welthungerhilfe, der inzwischen über seinen gemeinnützigen Venture-Capital-Fonds Impacc Start-ups in Afrika unterstützt, denkt in seinem Gastbeitrag über alternative Formen der Spendenwerbung nach.

Aufgeblähter Bauch, schmerzverzerrte Kinderaugen und Fliegen im Gesicht: So sah Hilfswerbung in den 1990ern und 2000ern aus. Und ja, sie hat f

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