Connect with us

Entwicklung & Code

Google stellt kostenlosen Web-Suchindex für Entwickler ein


Google hat angekündigt, den kostenlosen Zugriff auf seinen vollständigen Suchindex für Entwickler einzustellen. Neue Programmable Search Engines können ab sofort nur noch maximal 50 Domains durchsuchen. Die bisher verfügbare Option „Search the entire web“ steht für neue Engines nicht mehr zur Verfügung.

Weiterlesen nach der Anzeige

Betreiber bestehender Suchmaschinen, die mehr als 50 Domains indexieren oder den vollständigen Web-Index nutzen, müssen bis zum 1. Januar 2027 auf eine Alternative umsteigen. Google begründet den Schritt in der Ankündigung mit einer „Evolution zu fokussierten, leistungsfähigeren Lösungen“, die eine bessere Nutzererfahrung bieten sollen.

Als Ersatz für den kostenlosen Vollzugriff verweist Google auf Vertex AI Search, einen Cloud-basierten Enterprise-Dienst mit KI-gestützten Features wie konversationeller Suche und Grounding (Verankerung von KI-Antworten in verifizierbaren Datenquellen). Wer weiterhin den vollständigen Google-Index nutzen möchte, muss ein Formular ausfüllen und auf ein individuelles Preisangebot warten. Öffentliche Preise existieren nicht, frühere Paid-API-Angebote kosteten rund 5 US-Dollar pro 1000 Anfragen.

Die Custom Search JSON API wird ebenfalls eingestellt. Nutzer müssen ihre Implementierungen bis zur Frist auf Vertex AI oder den neuen Enterprise-Full-Web-Dienst portieren. Das kostenlose „Sites to search“-Feature für maximal 50 Domains bleibt erhalten und ist laut Google optimal für fokussierte, seitenspezifische Suchergebnisse gedacht.

Die Änderungen treffen besonders Entwickler von Nischensuchmaschinen, Bildungseinrichtungen und Non-Profit-Organisationen. Viele WordPress-Plugins und Drupal-Module, die auf Googles Programmable Search Engine basieren, müssen umgebaut oder eingestellt werden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Als Alternativen bietet sich selbst gehostete Software wie Meilisearch, Typesense oder Elasticsearch an. Für Web-Index-basierte Anwendungen könnten Dienste wie Common Crawl (ein offenes Web-Archiv) in Kombination mit eigenen Modellen zum Einsatz kommen. Allerdings erreichen diese Alternativen nicht die Aktualität und Vollständigkeit des Google-Index.

Die Einschränkungen könnten in der EU kartellrechtliche Fragen aufwerfen. Als Gatekeeper im Sinne des Digital Markets Act kontrolliert Alphabet mit der Google-Suche den Zugang zu einem wesentlichen Infrastrukturelement des Internets. Offen ist, ob die Abschaffung des kostenlosen Zugriffs bei gleichzeitiger Einführung kostenpflichtiger Alternativen als wettbewerbswidrig interpretiert wird.

Google argumentiert hingegen, die Vereinfachung seines Produktportfolios diene der Qualität: „Wir vereinfachen und modernisieren unser Angebot, damit Sie das beste Werkzeug für Ihre Ziele auswählen können“, heißt es im Blogpost.


(fo)



Source link

Entwicklung & Code

Warum Microsoft auf Anthropic setzt: Tausende Mitarbeiter testen Claude Code


Wenn ein Bäcker regelmäßig eine große Tüte Brötchen des Mitbewerbers einkauft, betreibt er entweder intensive Marktbeobachtung – oder sieht seine Bedürfnisse von seinem eigenen Produkt nicht vollständig abgedeckt. Ähnliche Fragen stellen sich Beobachter mit Blick auf Microsoft. Nach Informationen des US-Tech-Portals The Verge setzt der Software-Riese verstärkt auf das KI-Entwicklungs-Tool Claude Code von seinem Mitbewerber Anthropic. Vornehmlich zum Vergleich, wie es heißt. Doch die Intensität des Tests ist dennoch ungewöhnlich.

Weiterlesen nach der Anzeige

Laut The Verge nutzen mehrere tausend Mitarbeiter aus verschiedenen Entwicklerteams Claude Code. Beim CoreAI-Team sollen die Tests schon seit Monaten laufen. Inzwischen sei auch die „Experiences + Devices Division“ aufgefordert worden, Claude Code zu installieren. Dieses Team betreut die für Microsoft wichtigen Produkte Windows, Microsoft 365, Outlook, Teams, Bing, Edge und Surface.

Microsofts Werkzeugauswahl überrascht deshalb, weil das Unternehmen mit dem GitHub Copilot doch über ein eigenes Tool verfügt. Die in Zusammenarbeit mit OpenAI entwickelte Software sei auch weiterhin das primäre KI-Coding-Tool, betont Microsoft.

Dennoch scheint Microsoft auch ein Faible für das Konkurrenzprodukt entwickelt zu haben. Während die Software-Ingenieure beide Tools nutzen und vergleichen sollen, werden Designer und Projektmanager ohne Programmier-Erfahrung dazu ermuntert, damit zu experimentieren, etwa um Prototypen auf den Weg zu bringen. Laut dem Bericht sei aber auch ein möglicher späterer Vertrieb von Claude Code an Azure-Kunden denkbar.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das Fachmagazin The Information zählt Microsoft zu den Top-Kunden von Anthropic. Beide Unternehmen hätten eine besondere Vereinbarung geschlossen, die Anthropic dazu verpflichte, im Umfang von 30 Milliarden US-Dollar Rechenkapazitäten von Microsofts Cloud Azure zu nutzen. Microsoft rechne umgekehrt die Kosten für die eigene Nutzung der Anthropic-Modelle auf die Verkaufsquoten für Anthropics Azure-Nutzung an. Das sei ungewöhnlich, da normalerweise nur eigene Produkte und die aus der Partnerschaft mit OpenAI auf diese Weise gefördert würden.


(mki)



Source link

Weiterlesen

Entwicklung & Code

Neu in .NET 10.0 [7]: Semi-Auto Properties in C# 14.0


Im Dokument „What’s new in C# 14“ beschreibt Microsoft das Schlüsselwort field, mit dem man sogenannte Semi-Auto Properties erstellen kann.

Weiterlesen nach der Anzeige


Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Der Dotnet-Doktor – Holger Schwichtenberg

Dr. Holger Schwichtenberg ist technischer Leiter des Expertennetzwerks www.IT-Visions.de, das mit 53 renommierten Experten zahlreiche mittlere und große Unternehmen durch Beratungen und Schulungen sowie bei der Softwareentwicklung unterstützt. Durch seine Auftritte auf zahlreichen nationalen und internationalen Fachkonferenzen sowie mehr als 90 Fachbücher und mehr als 1500 Fachartikel gehört Holger Schwichtenberg zu den bekanntesten Experten für .NET und Webtechniken in Deutschland.

Dieses Sprachfeature gibt es allerdings bereits in der stabilen Version von .NET 9.0 – darin aber im Status „Preview“. Das heißt, dass man dafür preview setzen musste. Die Erwähnung in „What’s new in C# 14“ legt die Vermutung nahe, dass das Sprachfeature in C# 14.0 schließlich als stabil gelten wird.

Folgender Code zeigt eine Semi-Auto Property mit dem Schlüsselwort field, das automatisch ein Field für die Property anlegt:


 /// 
 /// Semi-Auto Property
 /// 
 public int ID
 {
  get;
  set // init wäre hier auch erlaubt!
  {
   if (value < 0) throw new ArgumentOutOfRangeException();
   if (field > 0) throw new ApplicationException("ID schon gesetzt");
   field = value;
  }
 } = -1;


Falls es in (älterem) Programmcode bereits ein Datenmitglied mit Namen field gibt, warnt der Compiler, dass dieses nun nicht mehr verwendet wird. Das stellt gegebenenfalls einen Breaking Change dar, wenn beispielsweise eine Serialisierung für das Datenmitglied field existiert. Entwicklerinnen und Entwickler können aber die Verwendung des alten Datenmitglieds erzwingen, indem sie @field oder this.field im Programmcode schreiben.


Codeausschnitt

Codeausschnitt

In diesem Codeausschnitt ist field doppeldeutig.


(rme)



Source link

Weiterlesen

Entwicklung & Code

Go-Entwickler nutzen oft KI-Tools – sind aber wenig begeistert


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Das Team hinter Googles Programmiersprache Go hat die Community befragt, und es haben über 5000 Go-Developer geantwortet: Sie nutzen häufig KI-Tools für Informationssuche und Coding, sind mit diesen aber nur mittelmäßig zufrieden. Mit der Programmiersprache an sich sind die Go-Developer dagegen fast durchweg zufrieden: Das gaben 91 Prozent an.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Freitextantworten geben Aufschlüsse über die Gründe der Beliebtheit. Hierbei nennt das Go-Team als repräsentative Antwort unter anderem, dass andere Sprachen zu komplex seien, Go dagegen vergleichsweise klein und einfach. Eine andere Antwort betont die gute Skalierbarkeit der Sprache, die sowohl für einzelne Programmierer als auch für große Teams geeignet sei. Weitere Antworten heben das Tooling, die Standard Library und das Go-Ökosystem positiv hervor.

Die Schwierigkeiten bei der Go-Entwicklung wurden ebenfalls abgefragt. Die Top 3 der frustrierendsten Aspekte sind „Sicherstellung, dass Go-Code Best Practices und Go-Idiomen folgt“, „Ein Feature, das ich in einer anderen Programmsprache schätze, ist nicht in Go vorhanden“ und „Auffinden vertrauenswürdiger Go-Module und -Pakete“. Auch die Dokumentation und das Testing von Go-Code sowie das Erlernen von Go-Modulen finden viele der Entwicklerinnen und Entwickler schwierig.


2025 Go Developer Survey: Diese Dinge führen zur Frustration mit Go. Die Teilnehmenden durften drei Antworten auswählen.

2025 Go Developer Survey: Diese Dinge führen zur Frustration mit Go. Die Teilnehmenden durften drei Antworten auswählen.

2025 Go Developer Survey: Diese Dinge führen zur Frustration mit Go. Die Teilnehmenden durften drei Antworten auswählen.

(Bild: Google)

Über die Hälfte der Befragten nutzt täglich KI-Tools, während 29 Prozent diese entweder nie verwenden oder nur wenige Male innerhalb des Monats vor der Umfrage genutzt haben. Die am häufigsten genutzten KI-Assistenten sind ChatGPT (45 Prozent), GitHub Copilot (31 Prozent), Claude Code (25 Prozent) und Gemini (20 Prozent). Direkt auf dem fünften Platz folgt jedoch bereits mit 17 Prozent: „Ich verwende keine KI-Assistenten oder -Agenten, wenn ich Go-Code schreibe“.

Die Einsatzzwecke von KI sind vielfältig und gehen über das Schreiben von Code hinaus. Beispielsweise lernen Entwickler damit neue Konzepte, suchen nach Informationen, nutzen KI für Testing und reviewen ihren selbst geschriebenen Code. Den Code anderer Personen möchte allerdings ein Drittel nicht mit KI-Unterstützung reviewen, und für das Deployment einer Software zur Produktion lehnen die Befragten KI mehrheitlich ab.

Weiterlesen nach der Anzeige


2025 Go Developer Survey: Go-Entwicklerinnen und -Entwickler nutzen KI für vielfältige Anwendungsbereiche.

2025 Go Developer Survey: Go-Entwicklerinnen und -Entwickler nutzen KI für vielfältige Anwendungsbereiche.

2025 Go Developer Survey: Go-Entwicklerinnen und -Entwickler nutzen KI für vielfältige Anwendungsbereiche.

(Bild: Google)

Die Zufriedenheit mit den KI-Tools ist durchwachsen: Sehr zufrieden sind lediglich 13 Prozent, einigermaßen zufrieden („somewhat satisfied“) 42 Prozent. Unzufrieden sind 16 Prozent, sehr unzufrieden sieben Prozent. Die übrigen 22 Prozent sind neutral. Als Hauptproblem in Bezug auf KI-Entwicklertools gibt die Mehrheit nicht funktionierenden Code an, während knapp ein Drittel auch die Qualität des funktionierenden KI-generierten Codes bemängelt.

In diesem Jahr fragte das Go-Team auch danach, was – neben Go – die andere Lieblingssprache der Programmiererinnen und Programmierer ist. Dabei stehen bei ihnen Python, Rust, TypeScript, C und Java ganz oben. Das Go-Team sieht hier das Potenzial, spezialisierte Tutorials zu erstellen, zum Beispiel „Error Handling in Go für Java-Entwickler“. Auch könne ein Teil solcher Anleitungen in Code-Analyzer integriert und somit direkt innerhalb einer IDE verfügbar gemacht werden.

Der 2025 Go Developer Survey fand vom 9. bis 30. September 2025 statt und ergab 5379 gültige Antworten. Von diesen arbeiten 87 Prozent als Entwicklerinnen und Entwickler. Die Befragten setzen Go vorrangig beruflich (82 Prozent) und privat beziehungsweise für Open-Source-Projekte (72 Prozent) ein, und ein Drittel hat bereits mehr als sechs Jahre Erfahrung mit Go vorzuweisen.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen finden sich auf dem Go-Blog. Die Rohdaten sollen im ersten Quartal dieses Jahres ebenfalls erscheinen. Allerdings werden darin nur die Antworten der Personen, die dieser Veröffentlichung zugestimmt haben (82 Prozent), enthalten sein.


(mai)



Source link

Weiterlesen

Beliebt