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GPT-5, 4o und mehr: OpenAI schaltet alte ChatGPT-Modelle im Februar ab


In wenigen Tagen wird OpenAI zahlreiche „veraltete“ Modelle in ChatGPT abschalten. Darunter ist auch das ehemalige Spitzenmodell GPT-4o, welches Bildgenerierung und KI-Gespräche einführte. Zudem werden GPT-5, o4 mini und mehr deaktiviert. Laut dem Unternehmen werden die Modelle aktuell kaum noch genutzt.

Die Änderungen sollen zum 13. Februar wirksam werden und zusammen mit der Abschaltung von GPT-5 koinzidieren, wie OpenAI in einem Blog-Eintrag mitteilt. Für API-Kunden soll es vorerst keine Änderungen geben. Damit sind die alten Modelle auch weiterhin über eine Schnittstelle in externen Diensten abrufbar.

On February 13, 2026, alongside the previously announced retirement⁠ of GPT‑5 (Instant and Thinking), we will retire GPT‑4o, GPT‑4.1, GPT‑4.1 mini, and OpenAI o4-mini from ChatGPT. In the API, there are no changes at this time.

OpenAI

Betroffene Modelle

Zum 13. Februar werden somit insgesamt fünf ehemalige Spitzenmodelle abgeschaltet. Die Modelle GPT-5.1 Instant und GPT-5.1 Thinking bleiben weiterhin neben den aktuellen Spitzenmodellen GPT-5.2 Instant und GPT-5.2 Thinking erhalten.

Veraltete ChatGPT-Modelle ab dem 13. Februar
  • GPT 5 Instant
  • GPT 5 Thinking
  • GPT 4o
  • GPT 4.1 mini
  • o4 mini [Anm.: thinking]

GPT-4o hat „kaum“ noch Nutzer

OpenAI begründet die Abschaltung der Modelle mit ihrer geringen Nutzung. Laut dem KI-Unternehmen sollen weniger als 0,1 Prozent der Nutzer noch auf GPT-4o zurückgreifen. Die meisten Nutzer seien auf das aktuelle Spitzenmodell GPT-5.2 umgestiegen.

We’re announcing the upcoming retirement of GPT‑4o today because these improvements are now in place, and because the vast majority of usage has shifted to GPT‑5.2, with only 0.1% of users still choosing GPT‑4o each day.

OpenAI

Das dürften bei wöchentlich rund 800 Millionen aktiven Nutzern (Business Insider) jedoch noch immer einige Hunderttausend Anwender betreffen. Zudem sollte die Anzahl der kumulierten Nutzer von GPT-4o, GPT-4.1, GPT-4.1 mini und o4-mini nochmals höher liegen.

OpenAIs zweiter Versuch

Das ehemalige Spitzenmodell GPT-4o wurde im Mai 2024 eingeführt und war bis zur Ablösung durch GPT-5 im August 2025 durch einen modernen Sprachmodus oder Funktionen zur Bildgenerierung die Speerspitze für Mainstream-Nutzer. OpenAI hatte 4o mit der Veröffentlichung von GPT-5 ursprünglich bereits abgeschaltet, doch im Netz entbrannte sich ein regelrechter Shitstorm, da viele Nutzer an das Verhalten des alten Modells gewöhnt gewesen waren. GPT-5 hatte auf ähnliche Anfragen zumeist in einem anderen Stil reagiert, was für viel Kritik sorgte. Später stellte OpenAI deshalb mit GPT-5.1 Stil-Profile zur Verfügung.

Das Unternehmen fand jedoch einen Kompromiss und GPT-4o wurde wenige Tage später wieder verfügbar – jedoch nur für Plus- oder Pro-Abonnenten. Nutzer, die nicht für ChatGPT bezahlt hatten, konnten weiterhin nur auf das neue GPT-5 zugreifen. Jetzt, ein halbes Jahr später, ist auch für zahlende Nutzer Schluss. Aufgrund der geringen Nutzungsquote ist dieses Mal aber wohl nicht mehr mit viel Kritik zu rechnen.



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eero Outdoor 7: Amazons Wi-Fi-7-Router für draußen startet in Deutschland


eero Outdoor 7: Amazons Wi-Fi-7-Router für draußen startet in Deutschland

Bild: Amazon

Der eero Outdoor 7 ist ab sofort in Deutschland erhältlich. Es ist der erste speziell für den Außenbereich entwickelte Router der eero-Serie und soll im Freien eine Fläche von bis zu 1.390 m² mit einem einzelnen Gerät abdecken können.

IP66 bis -40 °C

Der eero Outdoor 7 ist nach IP66 gegen Staub und Wasser geschützt, ist also staubdicht und gegen starkes Strahlwasser geschützt, was seinen Einsatz im Außenbereich unproblematisch macht. Der Betrieb sei in einem Temperaturbereich von -40 °C bis +55 °C getestet worden, so Amazon. Der Betrieb des Routers im Freien ist sowohl klassisch über Wechselstrom als auch Power-over-Ethernet (PoE+) möglich.

Mehr Reichweite mit Mesh-WLAN

Über Wi-Fi 7 bietet der Router eine drahtlose Geschwindigkeit von bis zu 2,1 Gbit/s. Per Mesh-WLAN lässt sich die Reichweite des Wi-Fi-7-Routers auf Wunsch vergrößern. Für größere Grundstücke lassen sich laut Amazon zwei eero Outdoor 7 im Abstand von bis zu 300 m mit klarer Sichtverbindung verknüpfen.

eero Outdoor 7 (Bild: Amazon)

Smart-Home-Hub mit Thread, Zigbee und Matter

Der Router fungiert gleichzeitig auch als Smart-Home-Hub mit Unterstützung für Thread-, Zigbee- und Matter-Geräte, kann also auch diese im Außenbereich bei Bedarf vernetzen.

Wie bei den Routern von eero üblich sind einige Funktionen nur im optionalen eero-Plus-Abonnement verfügbar, beispielsweise die Kindersicherung, Internet-Backup und ein Werbeblocker.

eero Outdoor 7 (Bild: Amazon)

Preis und Verfügbarkeit

Der eero Outdoor 7 ist ab heute für 469,99 Euro auf Amazon erhältlich*. Amazon gewährt eine Garantie von drei Jahren.

Im Lieferumfang enthalten sind ein 30-Watt-PoE+-Netzteil für den Außenbereich zum Anschluss an einer Außensteckdose, eine Montagehalterung, ein M22-Stecker und Montagezubehör für Holz, Faserzement, Vinyl und Gipsputz.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Amazon unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Crimson Desert im Benchmark-Test – ComputerBase


ComputerBase hat die PC-Version von Crimson Desert im Test. Grafikkarten-Benchmarks sowie Analysen zum Upsampling, DLSS Ray Reconstruction, FSR Ray Regeneration, Raytracing und mehr stehen im Fokus. Im Test zeigt sich eine stellenweise sehr hübsche Grafik, aber auch mit mutmaßlichem „Day-1 Patch“ gibt es noch Probleme.

Crimson Desert: Die Technik der PC-Version

Crimson Desert beziehungsweise das Marketing dahinter hat es geschafft, innerhalb kurzer Zeit einen großen Hype um das neue Rollenspiel zu erzeugen. Und das Potenzial des Spiels ist zweifelsohne auch groß. Das sollen inhaltlich allerdings andere bewerten, ComputerBase konzentriert sich in diesem sehr umfangreichen Test wie gewohnt auf die Technik der PC-Version.

Und auch hier gibt es viel Potenzial. Denn mit eigener BlackSpace-Engine sowie zahlreichen Features, darunter der zweite Auftritt von AMD FSR Ray Regeneration überhaupt, haben die Entwickler von Pearl Abyss ein interessantes Paket zusammengeschnürt.

Die technische Basis verspricht viel und liefert auch: Sie kann wunderschöne Landschaften auf den Bildschirm zaubern, Crimson Desert ist stellenweise eine richtige Augenweide. Und Landschaften mit üppiger Vegetation sind dabei die große Stärke. Wenn Crimson Desert nur aus grüner Natur bestehen würde, würde es sich vermutlich um eine neue, absolut beeindruckende Grafikreferenz handeln. Doch das Spiel hat auch andere Seiten und vor allem noch Probleme mit der Technik.

Wesentliche Erkenntnisse im Überblick (und im Podcast)

Probleme trüben den Auftakt

Ganz gleich wie schön die Landschaften sind, die Technik hat zum Start noch mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Zum Start der Arbeiten an diesem Test in der vergangenen Woche waren es noch viel mehr, doch ein großer Patch (vermutlich der „Day-1 Patch“) am letzten Freitag hat viele gravierende Probleme behoben – und alle Arbeiten, ja sogar die bis dato erstellten Savegames nutzlos gemacht. Also hieß es Anfang der Woche von vorne anzufangen. Aber immerhin: Pear Abyss ist dran, ein positiver Trend sichtbar.

Hausgemachte grafische Probleme

So schön die Grafik auch sein kann, das zum Teil heftige „Pop-in“ ist unschön. Doch das Level of Detail (LOD) arbeitet so aggressiv, dass Objekte regelmäßig erst kurz vor der Spielfigur aus dem Nichts auftauchen oder die Detailstufen ändern. Das gilt teils für ganze Bildbereiche und kann wirklich sehr störend, da sehr auffällig sein.

Darüber hinaus hat Crimson Desert bei den Charakteren so seine Schwierigkeiten. Aus der Third-Person-Ansicht sieht es noch ganz gut aus, doch die Animationen wirken teilweise etwas hakelig. Die Gesichterdarstellung gehört ebenfalls nicht zu den Stärken des Spiels. Der Hauptcharakter des Spiels passt noch gerade so, die anderen Figuren wirken teils aber schon etwas gruselig und stehen damit in einem extremen Gegensatz zu den eben extrem schönen Umgebungen des Spiels. Und das ist noch nicht alles.

Technisch bedingte grafische Probleme

Denn die PC-Version leidet unter mehreren eher technisch bedingten Problemen, die teils störend sind, teils auch einen negativen Einfluss auf die Grafikqualität haben. Das fängt beim Upsampling an, das je nach Bodenuntergrund ins Flimmern oder gar „Wabern“ gerät.

Flackernde RT-Schatten

Crimson Desert nutzt optional Raytracing für die Beleuchtung und der spieleigene Denoiser funktioniert in Außenlevels ordentlich. Zwar wird der ein oder andere Schatten verschluckt, störend ist das aber nicht.

Ganz anders dagegen sieht es in Innenräumen aus, die mit den Bordmitteln der Engine teils regelrecht kaputt sind: Denn es flimmert und flackert schnell die gesamte Beleuchtung. In Innenräumen funktionieren nur die gebotenen Alternativen DLSS Ray Reconstruction oder AMD FSR Ray Regeneration ordentlich. Doch beide Techniken haben ihre eigenen Limitierungen – später dazu mehr.

Auf Raytracing zu verzichten ist auch keine Alternative. Denn dann ist die Beleuchtung in Innenräumen völlig falsch und flach. Außenlevels leiden dagegen deutlich weniger.

Die Steuerung ist indirekt

Das ist leider noch lange nicht das Ende der Probleme. Crimson Desert hat auf dem PC auch eine ziemlich überladene Steuerung. Es gibt zig Kombos, die zumindest für den Redakteur im Testzeitraum zu viel des Guten waren. Aber das ist gar nicht das eigentliche Problem.

Die Steuerung ist generell indirekt, so als würde es einen großen Input-Lag geben. Das Problem scheint dabei zu sein, dass die Steuerung einen Input erst langsam umsetzt, dann immer schneller wird und zum Ende hin wieder langsamer. Die Spielfigur steuert sich so sehr indirekt – weitaus mehr als Frame Generation es unabhängig von der Framerate jemals getan hat.

Kein Spielstart mit Intel Arc

Ein weiteres Problem gab es mit Desktop-Grafikkarten vom Typ Intel Arc: Mit der Arc B580 war kein Spielstart möglich, es heißt schlichtweg: Nicht unterstützt.

DLSS und FSR mit vollem Feature-Set

Crimson Desert ist wiederum – mit einer Ausnahme – absolut vorbildlich, was das Thema Upsampling und sonstige Technologien angeht. Denn das Spiel bietet fast schon das Komplettprogramm. Unterstützt werden vom Spiel DLSS 4 (Preset K) sowie FSR Upscaling AI (FSR 4.0.3). Radeon-Besitzer älterer Modelle erhalten entsprechend FSR Upscaling, ehemals FSR 3.1, während DLSS 4.5 mittels Nvidia-App appliziert werden kann. Was es interessanterweise, aber passend zu den Arc-Abstürzen nicht gibt, ist XeSS – ältere Radeon-Inhaber müssen also auf FSR 3.1 setzen.

In Sachen Frame Generation ist von DLSS und FSR dann wieder alles mit dabei. DLSS Multi Frame Generation und FSR Frame Generation AI werden nativ unterstützt. Ebenfalls mit dabei sind DLSS Ray Reconstruction und FSR Ray Regeneration – letzteres ist nach Call of Duty: Black Ops 7 (Test) erst das zweite Mal in einem Spiel vertreten.

Entsprechend ist natürlich auch Raytracing mit von der Partie: Crimson Desert unterstützt hier das volle Programm: Beleuchtung, Schatten und Reflexionen.

Die technischen Merkmale

Widescreen im Kurz-Test

Die meisten Spiele unterstützen heute die beliebten Widescreen-Formate, alle Titel dann aber immer mal wieder doch nicht – oder auch nicht korrekt. ComputerBase hat folgende 2 Screenshots in der Auflösung 3.440 × 1.440 (UWQHD) sowie 2.560 × 1.440 (WQHD) aufgenommen, was dem 21:9- und dem klassischen 16:9-Format entspricht. Daran lässt sich erkennen, wie das Spiel mit Widescreen-Auflösungen um geht.

16:9-Format
16:9-Format

Die offiziellen Systemanforderungen

Systemanforderungen für Crimson Desert
Das Grafikmenü der PC-Version

Die Ladezeiten

Manche Spiele laden unglaublich schnell, andere wiederum benötigen eine schiere Ewigkeit. Mit einer Stoppuhr ausgestattet, misst die Redaktion die Ladezeiten ins Hauptmenü und dann von dort in die Testsequenz. Da Ladezeiten variieren können, wird dies insgesamt dreimal durchgeführt und dann ein Durchschnitt gebildet. Zwischen jedem Versuch wird der Rechner neu hochgefahren, sodass keine Dateien mehr im Cache vorliegen. Falls es abbrechbare Intros oder Videosequenzen gibt, werden sie weggeklickt, denn nur die reine Ladezeit ist wichtig. Sofern das Spiel bemerkbar einmalig Shader vorab kompiliert, wird dieser Lauf nicht in die Rechnung einbezogen. Die Zeit der Shader-Erstellung wird separat angegeben.

Dabei ist zu bedenken, dass ComputerBase einen High-End-PC besitzt, der unter anderem mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer Seagate FireCuda 530 als PCIe-4.0-fähige NVMe-SSD ausgestattet ist. Entsprechend werden die Ladezeiten auf den meisten Systemen länger ausfallen. Die Werte hier sind nur zur Orientierung gedacht.

So schnell lädt das Spiel

Offizielle Steam-Deck-Kompatibilität

Wenn Spiele auf der Plattform Steam erscheinen, laufen sie auch oft auf dem Steam Deck. Zwar hat die Redaktion bei Technik-Tests nicht immer die Möglichkeit, die Performance auf der tragbaren Konsole zu überprüfen, doch gibt Steam bei den Titeln auch stets eine generelle Einordnung der Kompatibilität an. Wie sie ausfällt, findet sich hier im Artikel.

Aktuell hat Valve aber noch keine Einordnung zur Steam-Deck-Kompatibilität für Crimson Desert bekanntgegeben.



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CB-Funk-Podcast #161: Nvidia DLSS 5 und alles zur Technik von Crimson Desert


CB-Funk-Podcast #161: Nvidia DLSS 5 und alles zur Technik von Crimson Desert

Zum Auftakt der GTC 2026 hat Nvidia CEO Jensen Huang am Montag überraschend DLSS 5 gezeigt. Seitdem „brennt das Internet“, der Shitstorm ist riesig – und Jensen sagt: Spieler haben das falsch verstanden! Jan und Fabian haben sich diese Woche natürlich DLSS 5 sowie die Technik der PC-Version von Crimson Desert (Test) vorgenommen.

CB-Funk: Die einhunderteinundsechzigste Episode

Gepresst haben das beide diese Woche in 52 Minuten. Der ganze Stress hat einen Hintergrund: Jan musste zum Zahnarzt. Aber nur zur Kontrolle. Und dabei blieb es auch. 😎 Viel Spaß beim Zuhören!

Wir beantworten eure Fragen

Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!

CB-Funk bei Spotify, Apple, Amazon und Deezer

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An dieser Stelle folgt der obligatorische Hinweis: In die meisten Podcast-Player lässt sich CB-Funk außerdem via RSS einbinden. Die entsprechende URL lautet: https://computerbase.podigee.io/feed/opus.

Übersicht zu den bisherigen Episoden

Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.



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