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Hansegrün Shots bei DHDL: Das wurde nach der Show aus dem Deal


Der DHDL-Deal für Hansegrün ist geplatzt – die Gründer Jordan und Soll gehen nach der Show getrennte Wege mit den Investoren. Gründerszene hat nachgefragt.

Freundschaft, Pulver und 350.000 Euro: Lukas Jordan (links) und Till Soll (rechts) mit ihrem Startup Hansegrün vor dem Löwenkäfig.

Freundschaft, Pulver und 350.000 Euro: Lukas Jordan (links) und Till Soll (rechts) mit ihrem Startup Hansegrün vor dem Löwenkäfig.
RTL / Stefan Gregorowius

Während andere Gründer vor ihrem DHDL-Pitch noch einmal ihre Zahlen durchgehen, gehen Lukas Jordan (34) und Till Soll (31) vor ihrem Auftritt in die Liegestütz-Position. Hinter der Bühne machen sie Planks und pushen einander. So gehypt treten die Freunde mit ihrem Startup Hansegrün vor die Investorinnen und Investoren bei DHDL – und gewinnen gleich zwei Löwen für sich. Nach der Show kam es dann jedoch anders, wie Gründerszene erfahren hat.

Das steckt hinter Hansegrün

Das Gründer-Duo hat ihr Startup 2021 in Hamburg gegründet: Hansegrün vertreibt seitdem Nahrungsergänzung im Shot-Format zum Anrühren – auf Pulverbasis aus überwiegend gefriergetrockneten Bio-Obst- und Gemüse-Sorten wie beispielsweise Ingwer, Zitrone oder Acerola. Das Prinzip: Pulver ins Glas geben, Wasser hinzufügen und umrühren.

Eine Packung ihres Produkts könne nach Angaben der Gründer bis zu 60 abgefüllte Shots ersetzen. „Wir wollten gesunde Shots neu denken – nachhaltiger, günstiger und individuell dosierbar“, sagt Jordan.

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1,7 Millionen Euro Umsatz

Nach eigenen Angaben haben Jordan und Soll innerhalb eines Jahres 1,7 Millionen Euro Umsatz erzielt. Das Unternehmen arbeite profitabel, sagen sie in der Höhle. Die Bewertung liege bei 3,5 Millionen Euro. Jordan und Soll fordern in ihrem Pitch 350.000 Euro für zehn Prozent der Anteile an Hansegrün.

Auf Begeisterung stößt ihr Produkt nicht bei allen Löwen: Carsten Maschmeyer äußert Zweifel am Innovationsgrad des Produkts. Er sagt: „Ihr habt weder einen Inhaltsstoff erfunden, noch die Kombination. Also so ganz revolutionär ist das für mich nicht“.

Drei Löwen-Angebote und ein Deal – vorerst

Aber: Frank Thelen ist begeistert. „Wir brauchen wieder mehr Identifikation mit meiner Heimat. Eine Hamburger Seele deutschlandweit und weltweit zu verkaufen, ist absolut möglich. Ich finde das super. Produkt passt. Ich hätte echt Spaß, das Produkt mit euch weiter aufzubauen.“ Er bietet den Gründern 350.000 Euro – aber für 20 Prozent der Anteile.

Auch Judith Williams ist interessiert. Sie fordert allerdings 350.000 Euro für 25 Prozent und begründet ihr Angebot mit den Worten: „Wenn du Leute findest, wo du merkst, das sind so grundehrliche kernige Typen, die zu allem stehen, was sie sind: authentisch. Das spüre ich bei euch. Ich mache euch ein Angebot.“

Wenn es um Bewertung geht, wird Thelen präzise.

Wenn es um Bewertung geht, wird Thelen präzise.
RTL / Stefan Gregorowius

Und auch Ralf Dümmel bietet 350.000 Euro für 20 Prozent. Er sagt: „Das Produkt hat mir fantastisch geschmeckt und mich beeindrucken die Zahlen. Logischerweise mache ich euch ein Angebot“.

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Judith Williams und Frank Thelen entscheiden sich dafür, sich zusammenzuschließen und den beiden Hansegrün-Gründern ein gemeinsames Angebot zu machen: Zunächst 350.000 Euro für 25 Prozent, dann erhöhen sie auf 400.000 Euro für 25 Prozent. Es wird verhandelt, aber sie einigen sich mit Jordan und Soll dann doch auf 350.000 Euro für 20 Prozent.

Jordan und Soll nehmen das gemeinsame Angebot von Thelen und Williams an.

Jordan und Soll nehmen das gemeinsame Angebot von Thelen und Williams an.
RTL / Stefan Gregorowius

Aber ist der Deal tatsächlich zustande gekommen? Gründerszene hat nachgefragt.

Deshalb ist der Deal geplatzt

Nach der Ausstrahlung ist die Zusammenarbeit jedoch nicht zustande gekommen. Auf Nachfrage von Gründerszene teilt die Sprecherin der Hamburger Gründer mit: „Im Rahmen der Due Diligence haben sich unterschiedliche Vorstellungen bei der strategischen Ausrichtung ergeben. Der Investitionsprozess wurde daher nach intensiven Gesprächen auf Wunsch der Gründer Till und Lukas schweren Herzens nicht weiterverfolgt.“ Der in der Sendung vereinbarte Deal ist damit geplatzt.





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KI-Hackathon und Exit-Strategien: RISE in STARTUPLAND fokussiert auf Innovation & Wachstum


#Eventtipp

Mit der RISE in STARTUPLAND wird Köln wieder zur Scaleup-Hauptstadt von NRW. Vom 16. bis 22. März finden – rund um unsere dritte STARTUPLAND (18. März) – wieder dutzende Startup-, VC- und Entrepreneurship-Events statt.

KI-Hackathon und Exit-Strategien: RISE in STARTUPLAND fokussiert auf Innovation & Wachstum

Vom 16. bis 22. März 2026 verwandelt sich Köln mit der RISE in STARTUPLAND wieder zur Scaleup-Hauptstadt von NRW. Eine ganze Woche lang dreht sich alles um Startups, die bereits die anfängliche Wachstumsphase erfolgreich abgeschlossen haben und nun weiter skalieren möchten.

RISE in STARTUPLAND ist eine jährlich stattfindende Veranstaltungswoche rund um unsere STARTUPLAND Conference (18. März), die gemeinschaftlich von den verschiedenen Akteur:innen des Kölner Startup-Ökosystems organisiert wird. Das Format richtet sich an Scaleups, Investor:innen, Corporates und alle, die das Wachstum innovativer Geschäftsmodelle aktiv vorantreiben.

Wenn Startups erwachsen werden: Innovation & Skalierung im Fokus

Ein Fokus der RISE sind Technologie, Skalierung und Zukunftsthemen für wachsende Unternehmen. Die Zielgruppe sind tech-orientierte Startups und Scale-ups, die konkrete Wachstumshürden angehen wollen – mit AI Coding Hackathon, Exit-Strategien und internationalen Fachkräften.

RISE in STARTUPLAND: Diese Events bringen euer Scale-up voran

48 Stunden KI-Power: Vom Code zum Prototyp (20. – 22. März, 48 Stunden)
STARTPLATZ veranstaltet das Technik-Event: „KI-gestützte Produkte in 48 Stunden entwickeln: Wende modernste KI-Engineering-Patterns (Vibe/Agentic Coding, n8n) mit echten Daten an und verwandle sie in produktionsreife Prototypen“. Das Event verspricht „solide Ergebnisse, auf denen du sofort aufbauen kannst“. Kosten: 90 Euro zzgl. MwSt.

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YPOG bringt „ambitionierte Founder und CxOs zusammen, die bereit sind, vom Hustle-Modus in den Value-Modus zu wechseln“. Themen sind „Tax Stories, die Unternehmenswerte steigern statt Deals zu gefährden, Governance- und Compliance-Strukturen, denen Investoren vertrauen“. Das Versprechen: „Keine Theorie. Kein Geschwafel. Nur das, was wirklich zählt.“

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Die IHK Köln behandelt ein oft übersehenes Scale-up-Thema: „Wie können ausgewählte ausländische Fachkräfte, Auszubildende oder berufserfahrene Mitarbeitende rechtssicher nach Deutschland einreisen?“ Experten der Zentralstelle Fachkräfteeinwanderung NRW, der Agentur für Arbeit Köln und der Ausländerbehörde Köln geben praxisnahe Antworten.

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+++ amberra +++ Sdui Group +++ Seven Education +++ Berlin +++ YouLend +++


#StartupTicker

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Live im STARTUPLAND: Ruth Cremer und Florian Kandler

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#STARTUPTICKER

amberra
+++ 100 Millionen für junge Startups! Der Berliner Geldgeber amberra, das Corporate Venturing Studio der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken, verkündet das Final Closing seines ersten Fonds (100 Millionen Euro). „Beteiligt haben sich rund 180 Genossenschaftsbanken und Unternehmen der Gruppe, die gemeinsam mehr als die Hälfte der konsolidierten Bilanzsumme der FinanzGruppe repräsentieren“, heißt es in einer Presseaussendung. In den vergangenen Jahren investierte das amberra-Team bereits in aufstrebende Unternehmen wie Impleco, Gardia, LillianCare, ubiMaster und nuuEnergy. In den kommenden Jahren möchte das Team nun ein Portfolio „aus bis zu 20 banknahen und bankfernen Lösungen“ aufbauen. Mehr über amberra

Sdui Group – Seven Education
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