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Hast du ihn erkannt? Einer der größten Hollywood-Stars spielte mit 13 in einem sowjetischen Film
Heute ist er einer der berühmtesten Stars in Hollywood. Er verkörperte viele Hauptrollen und erhielt sogar einen Oscar. Doch aller Anfang ist schwer. Zuerst war er in einer sowjetischen Filmproduktion auf der Leinwand zu sehen – an der Seite einer auch heute noch weltweit bekannten Film-Legende.
Im Jahr 1987 kam mit „Mio, mein Mio“ ein ganz besonderer sowjetischer Kinderfilm in die Kinos. Besonders einerseits deshalb, weil er auf dem gleichnamigen Kinderbuch der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren basiert. Und andererseits, weil es sich bei dem Projekt um eine sowjetisch-schwedisch-norwegische Kooperation handelt – unter der Federführung des russischen Regisseurs Wladimir Grammatikow. Außerdem ebnete der Film einem der aktuell bekanntesten Schauspieler Hollywoods den Weg ins Showbusiness. Bereits in seinem nächsten Film spielte er die Hauptrolle, einem Steven-Spielberg-Klassiker.
Ein Schauspieler, wie kein anderer
Wer ihn noch nicht erkannt hat: Auf dem Bild ist rechts neben Mio die Fledermaus von Gotham, der amerikanische Psycho und John Connor zu sehen. Jeweils verkörpert durch Schauspieler Christian Bale. Er war auch vor „Mio, mein Mio“ in einigen Werken zu sehen, darunter einem Werbespot für Pac-Man und der Fernsehverfilmung „Anastasia“. Doch seinen Sprung auf die Leinwand schaffte der damals gerade einmal 13-jährige Bale erst mit der Rolle von Mios Freund Jum-Jum.
In Astrid Lindgrens Klassiker reist der Waisenjunge Bosse (gespielt von Nicholas Pickard) in ein Märchenland. Angekommen stellt er erstaunt fest, dass er in Wahrheit Mio, der Sohn des hiesigen Königs ist. Zusammen mit seinem neuen Freund Jum-Jum macht er sich auf, um das Land vom bösen Ritter Kato zu befreien, der ein Herz aus Stein hat. Und hier lauert die nächste große Überraschung. Denn Kato wird nicht von einem Unbekannten gespielt, ganz im Gegenteil. Unter dem Make-up steckt niemand Geringeres als der britische Bösewicht-Darsteller Christopher Lee. Bekannt ist der damals 65-Jährige unter anderem für seine Interpretationen von „Dracula“, „Count Dooku“ (Star Wars) und „Saruman“ (Herr der Ringe).

Im Stream ist „Mio, mein Mio“ leider aktuell nicht verfügbar. Dafür können Filmfans den Klassiker mit deutscher Synchro auf Amazon als DVD erwerben.
Steven Spielberg entdeckt Christian Bale
Der endgültige Durchbruch gelang Christian Bale nur wenige Monate später, als „Das Reich der Sonne“ von Meister-Regisseur Steven Spielberg auf die Leinwand kam. Hier verkörperte Bale Jim Graham, und damit die Hauptrolle. An der Seite von Schauspielern wie John Malkovich, Miranda Richardson und Ben Stiller.
Heute ist Christian Bale neben seinen ikonischen Rollen vorwiegend für seine körperlichen Anpassungen an ebendiese bekannt. Mal spielt er den muskulösen Batman, mal einen stark abgemagerten Maschinenarbeiter (in „Der Maschinist“). Und dann plötzlich einen deutlich übergewichtigen Vizepräsidenten (in „Vice – Der zweite Mann“). In seinem letzten Film war sogar nur seine Stimme zu hören. Die Rede ist vom neuesten Hayao-Miyazaki-Meisterwerk „Der Junge und der Reiher“. Und im März 2026 schlüpft er wieder in eine neue Rolle – die des Frankensteins Monsters im Horror-Musical „The Bride! – Es lebe die Braut“.
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Sandisk Extreme Pro Dual Drive & Ultra Dual Drive Go im Test
Schon USB-C oder noch USB-A? Den Dual-USB-Sticks ist das egal, denn diese bieten beide Anschlüsse. ComputerBase hat nach dem PNY Duo Link V3 zwei Modelle von Sandisk im Test: das winzige Sandisk Ultra Dual Drive Go mit 128 GB und das schnellere Sandisk Extreme Pro Dual Drive mit 512 GB. Nur eines davon kann überzeugen.
Die beiden USB-Sticks im Überblick
Sandisk Ultra Dual Drive Go 128 GB
Das Sandisk Ultra Dual Drive Go ist mit knapp 4,5 cm Länge und lediglich 6,5 Gramm Gewicht besonders kompakt. Breit gefächert ist nicht nur die Farbauswahl mit Absinthe Green, Lavender, Navagio Bay oder Schwarz, denn die Modelle reichen von 32 GB über 64 GB, 128 GB, 256 GB und 512 GB bis hin zu 1 TB Speicherplatz. Doch erst ab 128 GB gibt es eine versprochene Leseleistung von 400 MB/s laut Hersteller. Die Herstellergarantie liegt bei 5 Jahren.
ComputerBase hat das Modell mit 128 GB in der Farbe Navagio Bay getestet, das Sandisk für 26,99 Euro anbietet. Weitere Informationen liefert das offizielle Datenblatt (PDF).
Sandisk Extreme Pro Dual Drive 512 GB
Das Sandisk Extreme Pro Dual Drive ist mit 8 cm fast doppelt so lang und auch dicker. Es bietet aber die gleiche Dual-Funktion mit Steckerwechsel per Rotation. Statt Kunststoff kommt beim Gehäuse Metall zum Einsatz. Das Gewicht liegt mit 23 Gramm entsprechend höher. Eine Farbauswahl gibt es nicht, jedes Modell „trägt“ Anthrazit. Aufmachung und Funktion sind dem zuvor getesteten PNY Duo Link V3 (Test) sehr ähnlich.
Die Speicherkapazitäten starten erst bei 256 GB und reichen über 512 GB und 1 TB bis hin zu 2 TB. Für alle Modelle nennt Sandisk maximale Transferraten von 1.000 MB/s beim Lesen und 900 MB/s beim Schreiben laut Datenblatt (PDF). Die Garantie wird mit „lifetime“ angegeben, gilt also demnach lebenslang. Allerdings wird eine solche Angabe nicht in allen Regionen akzeptiert, sodass für Deutschland stattdessen 30 Jahre gelten.
ComputerBase hat die Version mit 512 GB getestet, die bei Sandisk 108,99 Euro kostet.
Eckdaten im Vergleich
Testergebnisse
ComputerBase hat die USB-Sticks von Sandisk am üblichen SSD-Testsystem mit Asus B650E-F Strix Gaming Wifi und dem AMD Ryzen 9 7900 getestet. Das Mainboard bietet gleich mehrere USB-Anschlüsse nach USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s), wie sie der Stick maximal unterstützt. Als Betriebssystem dient Windows 11 Pro 22H2 22621.1413 – der vergleichsweise alte Build dient zur Wahrung der Vergleichbarkeit. Windows-Updates haben nämlich schon mehrfach bewiesen, dass sie einen großen Einfluss auf die Leistung von Massenspeichern haben können.
CrystalDiskMark
Im synthetischen Benchmark CrystalDiskMark erreichen die USB-Sticks von Sandisk mehr oder weniger die Herstellerangaben. Das Extreme Pro Dual Drive liegt mit 1.060 MB/s etwas darüber und nahezu am Limit der Schnittstelle. Beim Ultra Dual Drive Go liegen die 378 MB/s unter dem Herstellerwert (400 MB/s) und dem Schnittstellenlimit von etwa 450 MB/s.
Die Grenze zwischen externen SSDs und USB-Sticks ist zwar fließend. Beim Blick auf die sehr niedrige Leistung beim wahlfreien Lesen (RND4K) wäre das Label „SSD“ an dieser Stelle aber unangebracht. Das gilt insbesondere für das Ultra Dual Drive Go mit knapp 12 MB/s.
Während das Extreme Pro Dual Drive mit rund 1.000 MB/s beim Schreiben erneut die Herstellerangabe (900 MB/s) überbietet, wird deutlich, warum Sandisk beim Ultra Dual Drive Go keine Angaben zur Schreibleistung macht. Rund 80 MB/s sind im Vergleich zum restlichen Testfeld wirklich sehr wenig. Beim wahlfreien Schreiben gab es dann sogar eine glatte „Null“. Das Ergebnis war reproduzierbar.
Schreibleistung in der Praxis
In der Praxis fallen die maximalen Durchsatzraten stets niedriger als unter Idealbedingungen im CrystalDiskMark mit kleiner Datenmenge aus. Erst beim vollständigen Beschreiben am Stück im Praxistest zeigt sich die wahre sequenzielle Schreibleistung, wie sie ein Anwender im Alltag unter Windows 11 erwarten kann. Nur kurzzeitig erreicht das Sandisk Extreme Pro Dual Drive mehr als 500 MB/s, um sich rasch bei etwa 330 MB/s einzupendeln. Die Messungen deuten auf einen SLC-Cache von etwa 10 bis 15 GB hin.
Unter Einsatz von Kühlung über einen Lüfter verbessert sich die Dauerschreibrate leicht auf etwa 350 MB/s. Auch ungekühlt bleibt sie aber stabil. Der Stick von PNY kann zwar kurzzeitig viel schneller, schreibt sonst aber ähnlich schnell und verliert wegen hoher Temperaturen bei Dauerlast erheblich an Leistung.
Schreibleistung nach Füllstand
Beim winzigen Sandisk Ultra Dual Drive Go wird das isolierende Kunststoffgehäuse zum Verhängnis: Hier ist klar eine thermische Drosselung zu beobachten, denn die Schreibrate bleibt mit zusätzlicher Kühlung stabil bei 90 MB/s. Ungekühlt sinkt sie wiederum schon nach wenigen Gigabyte kontinuierlich ab, bis sie bei nur noch 50 MB/s verbleibt.
Zugriffszeiten
Für einen Flash-Speicher-Datenträger der Kategorie USB-Stick ist die Latenz des Sandisk Extreme Pro Dual Drive mit 182 µs sehr ordentlich. So manche externe „SSD“ ist deutlich langsamer und auch der direkte Konkurrent von PNY kann nicht mithalten.
Das Sandisk Ultra Dual Drive Go spielt in einer ganz anderen Liga und zwar der untersten! Die Latenz liegt mit 1.420 µs oder 1,42 Millisekunden weit abgeschlagen hinter allen bisher in diesem Benchmark getesteten SSDs und USB-Sticks. Selbst manche HDD ist schneller (sichtbar durch Ausklappen der vollständigen Liste über das „+“ oben rechts im Diagramm).
USB-Stick erstellen (bootbar)
Der Unterschied in der Schreibleistung und Latenz spiegelt sich abschließend im Praxistest beim Erstellen eines bootbaren USB-Sticks mit Fedora KDE Plasma 43 Live (Linux) oder Windows 11 25H2 über Rufus wider – sei es für die Installation oder im Falle von Linux das Testen der Distribution.
Der Sandisk Ultra Dual Drive Go liegt meilenweit hinter der Konkurrenz zurück. Der Stick von PNY profitiert in diesem Fall davon, ca. 30 GB – ausgehend vom frisch formatierten Zustand – besonders schnell schreiben zu können und setzt sich auf Platz 1.
Temperaturen
Tools erkennen die USB-Sticks von Sandisk zwar, spucken aber keine Temperaturdaten aus, sodass dieser Abschnitt entfallen muss.
Fazit
Nur den doppelten USB-Stecker nach A- und C-Standard haben die Dual-USB-Sticks von Sandisk gemein. Die Unterschiede bei der Leistung sind hingegen noch deutlicher als die Unterschiede bei der Größe.
Das Sandisk Extreme Pro Dual Drive in der Ausführung mit 512 GB kann die Redaktion an dieser Stelle ausdrücklich loben. Die Leistung ist für einen USB-Stick lesend wie schreibend sehr hoch, auch wenn die Werte aus dem Datenblatt im Alltag unrealistisch sind, aber das gilt grundsätzlich für diese Form von Massenspeicher.
Das robuste Metallgehäuse leistet bei der Wärmeabfuhr gute Arbeit, sodass es (anders als beim PNY Duo Link V3) selbst nach über 500 GB am Stück geschriebenen Daten nicht zu einem Einbruch der Schreibrate kommt, die so stets bei über 300 MB/s liegt. Die Latenzmessungen sind ebenfalls gut für diesen Speichertyp, der sich mit mancher externen SSD messen kann. Wer einen flotten USB-Stick mit freier Wahl bei der USB-Buchse sucht, wird hier fündig – eine klare Empfehlung!
Der nicht minder schnelle PNY Duo Link V3 (Test) ist mit 512 (und 256) GB in Deutschland aktuell nicht mehr zu bekommen, mit 1 und 2 TB hingegen schon. Mit 1 TB kostet er mit einem Preis ab 125 Euro nur geringfügig mehr als der Stick von Sandisk mit 512 GB, dafür gibt es allerdings nur zwei Jahre Garantie. Beim robusten Alu-Wende-Chassis nehmen sich beide Konkurrenten nichts.
- Für einen USB-Stick sehr schnell
- Stabile Schreibrate von 330 MB/s
- Keine thermische Drosselung
- Geeignet für USB-C und USB-A
- Robustes Metall-Gehäuse
- 30 Jahre Garantie
Für den Sandisk Ultra Dual Drive Go spricht abseits der schicken Optik (im fragilen Kunststoff-Gehäuse) und der noch kompakteren Ausführung hingegen wenig, außer der potenziell niedrigere Preis. Immerhin: Unter 50 MB/s fielen die Schreibraten nicht. Dass Sandisk in diesem Fall nur die Lesetransferraten bewirbt, ist am Ende aber keine Überraschung.
Insgesamt erhalten Käufer mit diesem USB-Stick eine sehr niedrige Leistung über nahezu alle Disziplinen hinweg. Aufgrund extrem hoher Latenzen (teils auf HDD-Niveau) sind insbesondere wahlfreie Transfers schnarchlangsam – für den CrystalDiskMark war die Leistung teils nicht einmal mehr messbar, sodass „0,0 MB/s“ gemeldet wurden. Das rächt sich auch beim Erstellen eines Boot-Volumens mit Windows 11 oder Linux.
Nur sofern wirklich nicht mehr als „mal in Ruhe ein paar Dateien mitnehmen“ gewünscht ist, ist das Ultra Drive Dual Go mit 128 GB überhaupt einen Blick wert.
- Sehr kompakt und federleicht
- Schicke Farbauswahl
- Geeignet für USB-C und USB-A
- 5 Jahre Garantie
- Sehr geringe Leistung
- Schreibrate unter 100 MB/s …
- … ohne Kühlung nur 50 MB/s
- Sehr hohe Latenzen
- Kunststoff-Gehäuse
ComputerBase hat die USB-Sticks leihweise von Sandisk zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
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Im Test vor 15 Jahren: Die GeForce GTX 590 war Kopf-an-Kopf mit der Radeon HD 6990

Mit der GeForce GTX 590 (Test) setzte Nvidia zum Konter gegen AMDs Dual-GPU-Monster Radeon HD 6990 an. Für einen Preis von 639 Euro erhielten Anwender zwei GF110-GPUs mit jeweils drei Milliarden Transistoren und 1.536 MByte Speicher pro GPU.
Bewährtes Holzhammerrezept
Die GeForce GTX 590 folgte dem typischen Dual-GPU-Rezept von vor 15 Jahren: Nimm die GPU der schnellsten Single-GPU-Grafikkarte, senke die Taktraten und bringe zwei davon auf einem PCB unter. Dementsprechend handelte es sich um zwei GF110 im Vollausbau, der auch auf der GeForce GTX 580 zum Einsatz kam. Gegenüber dieser senkte Nvidia die Taktraten der GPU(s) deutlich von 772 MHz auf 607 MHz ab. Die zweimal 1.536 MByte GDDR5-Grafikspeicher wurden mit 1.707 MHz statt den 2.004 MHz der GeForce GTX 580 betrieben. Die Leistungsaufnahme war mit typischen 365 Watt angegeben, zur Stromversorgung waren zwei 8-Pin-PCIe-Stecker notwendig.
Mit einer Länge von 28 cm war die GeForce GTX 590 relativ kurz für eine Multi-GPU-Grafikkarte. Nvidia setzte auf einen Dual-Slot-Kühler mit zwei Kupfer-Kernen mit Vapor-Chamber über den GPUs. Wie bei der Radeon HD 6990 waren die Komponenten zur Stromversorgung in der Mitte der Grafikkarte zwischen den GPUs zu finden, weshalb der große 85-mm-Axiallüfter ebenfalls zentral platziert war.
In Sachen Leistung: Kopf an Kopf
Bezüglich der Leistung nahmen sich die AMD Radeon HD 6990 und Nvidia GeForce GTX 590 nicht viel. Beide waren an den Bildern pro Sekunde gemessen deutlich schneller als die Single-GPU-Flaggschiffe. Prinzipiell lag die GeForce in niedrigeren Auflösungen etwas vorne, während die Radeon ab 2.560 × 1.600 Bildpunkten die Nase vorne hatte. Trotz dieser ähnlichen Ergebnisse konnte Nvidia einen Vorteil für sich verbuchen. Beide Grafikkarten setzten auf Alternate Frame Rendering (AFR), bei dem jeweils abwechselnd eine der GPUs ein Bild renderte. Diese Technologie verursacht Mikroruckler durch die unregelmäßige Bildausgabe trotz nominell hoher FPS. Nvidia hatte im März 2011 deutlich bessere Treiber und Profile und daher fielen die störenden Mikroruckler bei der GeForce GTX 590 mäßiger aus als bei der Radeon HD 6990.
Bei der Lautstärke konnte die GeForce GTX 590 einen weiteren Punkt sammeln. Zwar war auch sie, wie die meisten Dual-GPU-Grafikkarten, brachial laut – allerdings deutlich leiser als die Radeon HD 6990, die abseits jeder Norm agierte. Im Gegenzug fiel die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems mit der GeForce nahezu 70 Watt höher aus als mit der Radeon. Die GPU-Temperatur lag bei beiden Grafikkarten mit (nahezu) 90 °C an der Belastungsgrenze. Dennoch bot die GeForce GTX 590 etwas Spielraum für Übertaktung. Etwa 10 Prozent mehr Leistung konnte ComputerBase der Grafikkarte auf Kosten der Lautstärke, Temperatur und Leistungsaufnahme entlocken.
Fazit
Wie bei allen Dual-GPU-Grafikkarten war auch die GeForce GTX 590 nicht für jedermann. Der Anschaffungspreis war hoch, ebenso die Lautstärke und der Energiebedarf. Verglichen mit der Radeon HD 6990 war die Leistung ähnlich, allerdings mit weniger störenden Mikrorucklern. Empfehlenswert war die GeForce GTX 590 für die meisten Anwender nicht. Wer die beste Leistung wollte, der hatte zwischen AMD und Nvidia die freie Wahl.
In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:
Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.
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Top App der Woche: Horror in Pixel-Ästhetik
Was hat eure App-Bibliothek im Moment zu bieten? Wir haben diese Woche eine super Empfehlung für euer Smartphone herausgesucht, die keine Langeweile aufkommen lässt. Schaut euch an, womit ihr euch zukünftig die Zeit vertreiben könnt!
Diese Woche haben wir ein Spiel im Angebot. Slayaway Camp bringt Horror in pixeliger Voxel-Niedlichkeit.
Wenn ihr wissen wollt, was wir letzte Woche empfohlen haben, könnt ihr jederzeit eine Zeitreise machen, indem ihr euch unsere vorherige Ausgabe anseht. Hier sind die beiden Spiele, die ich ausgewählt habe und die sowohl für iOS als auch für Android verfügbar sind, ohne weitere Umschweife.
Slayaway Camp
Da ich mit kitschigen 80er-Jahre-Slasher-Filmen aufgewachsen bin, habe ich mich sofort in dieses Spiel verliebt. Diese kostenlose Version des äußerst beliebten Premium-Puzzlespiels lässt mich in die blutgetränkten Stiefel von „Skullface“ schlüpfen. Natürlich gibt es eine ganze Reihe anderer freischaltbarer Killer, aus denen man wählen kann. Das Ziel? Vergessliche Camp-Betreuer auszuschalten. Die absurde Grundidee und die kompromisslose Anlehnung des Spiels an klassische Horror-Klischees haben mich sofort in ihren Bann gezogen
Das gesamte visuelle Interface ist stark stilisiert, um mir das Gefühl zu geben, dass ich in der Horrorabteilung einer Retro-Videothek stöbere. Das Hauptmenü sieht aus wie ein Regal mit verstaubten VHS-Kassetten, wobei jeder „Film“ eine neue thematische Reihe von Rätselebenen darstellt. Sobald ich mich in das Spiel gestürzt habe, ist die Steuerung denkbar einfach: Ich muss einfach nur in die vier Himmelsrichtungen wischen, um meinen Killer gleiten zu lassen. Er bewegt sich dann, bis er auf eine Wand, eine Falle oder einen verängstigten Camper trifft. Die Steuerung ist unglaublich intuitiv und für einen mobilen Touchscreen praktisch fehlerfrei.
Die Rätselmechanik ist unglaublich clever und wurde im Laufe des Spiels zu einer echten Herausforderung. Der Synthesizer-lastige Hair-Metal-Soundtrack ist ebenfalls ein absoluter Knaller, und die schiere Menge an freischaltbaren Killern und völlig übertriebenen „Gorepack“-Killszenen sorgen immer wieder für neue Anreize. Auch schön, dass es einen Schalter für den „jugendfreien“ Modus gibt, der alle Enthauptungen unter den Teppich kehrt und die Heavy-Metal-Musik durch sanften Jazz ersetzt. Allerdings fühlte sich die grundlegende Schiebe-Mechanik nach einer Weile ein wenig repetitiv an.
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Alles in allem ist das Spiel für mich ein absoluter Knaller. Es ist eines der originellsten Logikspiele, die es derzeit gibt. Es hat eine einfache, vertraute Rätselschleife genommen und sie in ein wunderbar gruseliges, nostalgisches Paket verpackt, das sich selbst nie zu ernst nimmt. Jeder, der gerne knifflige Rätsel löst und nichts gegen eine ordentliche Portion cartoonhaftes virtuelles Blutvergießen einzuwenden hat, sollte sich dieses Spiel einmal ansehen.
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