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Honor Magic V6: Noch dünneres Foldable mit noch größerem Akku und IP69


Honor geht mit dem Magic V6 den nächsten Schritt bei faltbaren Smartphones, die sich vom Telefon zum Tablet verwandeln können. Das Gehäuse fällt dieses Mal noch ein kleines Stück dünner aus. Dennoch hat es Honor geschafft, den Akku weiter zu vergrö­ßern und eine höhere Schutzklasse zu erreichen. Der Marktstart dauert aber noch.

Beim Vorgänger Magic V5 hatte sich Honor für einen Marktstart in Deutschland Ende August entschieden. Für das neue Modelle lässt der Hersteller zum MWC 2026 bislang lediglich verlauten, dass es im Laufe des zweiten Halbjahres 2026 in ausgewählten Märkten in den Handel kommen soll. Detaillierte Informationen zu Konfigurationen, Farboptionen und Preisen will Honor daran angepasst jeweils lokal herausgeben. Bekannt ist zur Messe, dass das Magic V6 im März zuerst in China starten soll.

Noch ein bisschen dünner

Rein auf die Bautiefe des Smartphones im geschlossenen Zustand bezogen hat Honor einen weiteren halben Millimeter loswerden können. Der Hersteller gibt 8,75 mm anstelle von zuvor minimal 8,8 mm an – zumindest für das Modell in Weiß. In Schwarz, Gold und Rot misst es 9,0 mm. In den Fußnoten zur neuen Bautiefe wird erklärt, dass Schutzfolien oder das hervorstehende Kameramodul hierbei nicht berücksichtigt werden. Das Gewicht liegt bei vergleichsweise niedrigen 219 g respektive 224 g.

Höhere Schutzklassen nach IP68 und IP69

Die neue Dicke des faltbaren Smartphones ist aber weniger die große technische Errungenschaft, sondern eher, was Honor innerhalb dieses Volumens unterbringen und schützen kann. Das Magic V6 kommt mit einer IP68- und IP69-Zertifizierung für Wasser- und Staubbeständigkeit. IP69 ist eine hohe Schutzart nach der Norm IEC 60529 und bedeutet, dass ein Gehäuse vollständig staubdicht (6) ist und zusätzlich gegen starkes Wasser aus nächster Nähe unter hohem Druck (9) geschützt ist. Geräte mit IP69 sind so konstruiert, dass weder Staub noch Wasser selbst bei intensiver Reinigung oder extremen Umgebungsbedingungen ins Innere eindringen können. Das Magic V5 bot noch bis zu IP59, das keinen vollständigen Staubschutz (5 = staubgeschützt, aber nicht staubdicht) erreicht, jedoch ebenfalls gegen kräftige Wasserstrahlen (9) absichert.

Honor Magic V6

Silizium-Kohlenstoff-Batterie wächst auf 6.660 mAh

Neu ist außerdem die Silizium-Kohlenstoff-Batterie mit einem Siliziumanteil von 25 Prozent, die im vorgestellten Modell auf 6.660 mAh kommt. Zum Vergleich: Das Magic V5 wurde in China mit 6.100 mAh vorgestellt, auf anderen Märkten wie Deutschland kam es mit 5.820 mAh in den Handel. Honor will den Siliziumanteil von Akkus weiter erhöhen und stellte in Barcelona eine Steigerung auf 32 Prozent in Aussicht, wodurch mehr als 900 Wh/L und faltbare Smartphones mit mehr als 7.000 mAh erreicht werden sollen.

Snapdragon 8 Elite Gen 5 zieht ein

Unter der Haube steckt mit dem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 auch ein neuer Prozessor, auf den dieses Jahr zahlreiche Hersteller im Premiumsegment setzen werden. Ein Kühlung auch mittels Vapor Chamber soll die Leistungsfähigkeit des Chips auch bei Gaming und Multitasking gewährleisten. Honor hat das Magic V6 zur Mobilfunkmesse ausschließlich mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher angekündigt.

Honor Magic V6

Display wird noch heller

Leicht überarbeitete Bildschirme hat das Magic V6 ebenfalls zu bieten. Auf der Innenseite bleibt es im geöffneten Zustand zunächst einmal bei den vom Magic V5 bekannten 7,95 Zoll mit 2.352 × 2.172 Pixeln und der adaptive Bildwiederholfrequenz von 1 bis 120 Hz. Das Panel soll erneut eine Spitzenhelligkeit von 5.000 nits erreichen. Die Außenseite nimmt dieses Mal ein Bildschirm mit 6,52 statt 6,43 Zoll ein, dessen Auflösung bei 2.420 × 1.080 Pixeln liegt. Dieser Bildschirm soll mit 6.000 statt 5.000 nits zudem eine höhere Spitzenhelligkeit als das Magic V5 erreichen.

Das innere Display schützt abermals ein sehr dünnes, flexibles Glas mit „SGS Minimized Crease Certification“ des Schweizer Prüf- und Zertifizierungsunternehmens SGS aus, was die Faltentiefe um 44 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration reduzieren soll. Honor bringt außerdem eine auf Siliciumnitrid basierende Antireflexionsschicht auf, die Spiegelungen auf 1,5 Prozent minimieren soll. Das PWM-Dimming mit 4.320 Hz soll den Komfort bei längerem Gebrauch verbessern.



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PlayStation-Spiele: Künftig wieder weniger PC-Portierungen


PlayStation-Spiele: Künftig wieder weniger PC-Portierungen

Sony passt seine PC-Strategie an. Laut Insider-Informationen werden künftig weniger PlayStation-Spiele portiert, die Konsole bekommt klaren Vorrang. Dafür kommen mehrere Gründe in Frage. Darüber hinaus schloss der Konzern zuletzt sein „Remake-Studio“.

Sony bringt seit ein paar Jahren ältere Spiele, aber auch Neuerscheinungen verlässlich mit etwas zeitlichem Abstand auf den PC. Dies wird sich nach Informationen von Jason Schreier künftig wieder ändern. Im Triple-Click-Podcast sagte er, es sehe so aus, als würde das Unternehmen wieder davon Abstand nehmen, ihre exklusiven Titel „wie traditionelle Singleplayer-Titel“ auf den PC zu bringen. Das betreffe auch das für September geplante Wolverine-Spiel. Schreier ist für gewöhnlich gut informiert und liegt fast nie daneben. Ähnlich äußern sich andere, verlässliche Quellen.

Aktuell plane Sony auf dem PC vor allem mit Live-Service-Spielen und deutlich weniger Einzelspieler-Titeln. Bei dieser Gattung Spiel sind eine möglichst große Spielerschaft, aber auch der soziale Aspekt elementar, insbesondere auch um Server zu füllen. Eine Multiplattform-Entwicklung hilft dabei.

Mögliche Gründe

Gründe für die Kursänderung können vielfältig sein. Ehemalige PlayStation-Manager behaupteten zwar, dass Portierungen risikofreie Gewinne wären, Belege dafür gibt es jedoch nicht. Die Spielerzahlen auf Steam sind jedenfalls nicht übermäßig riesig gewesen. Für Sony könnte das Bild abhängig von den entstandenen Kosten deshalb nicht so eindeutig sein. Das erwähnt auch Schreier.

Dazu kommt: Mit den jüngsten Änderungen der Xbox-Sparte bei Microsoft ist unklar, wo der Weg der Konkurrenz hinführt – und ob sie überhaupt noch langfristig eine Zukunft hat. Zumindest das Konsolen-Business ist bei Microsoft aber zunehmend in den Hintergrund gerückt. Für Sony könnte es so mehr Sinn ergeben, PlayStation-Spiele klarer als „PlayStation“-Produkte zu labeln, d.h. klar mit der Konsole zu verknüpfen.

Bluepoint kürzlich aufgelöst

Ende Februar schloss zudem Bluepoint Games die Pforten. Das von Sony erst 2021 übernommene Studio war für die gelungenen Remaster von Shadow of the Colossus und Demon Souls verantwortlich. Berichten zufolge gelang es dem Studio laut Bloomberg weder, ein Live-Service-Spiel im God-of-War-Universum zu entwickeln, das zu Sonys geänderter Strategie passte, noch Sony von weiteren Projekten zu überzeugen.

Der Konzern stufte die Remaster als finanziell teils als wenig lukrativ ein, ein Bloodborne-Remake scheiterte an den Wünschen von FromSoftware. Der Chef des Studios, Hidetaka Miyazaki, wollte dem Bericht nach die Arbeiten nicht von einem Fremdstudio ausgeführt sehen – ein Wunsch, dem Sony nachkam. Die Schließung erfolgte demnach, weil Sony keine Verwendung mehr für das Studio fand. Das angekündigte Remake der God-of-War-Triologie übernimmt ein anderer Entwickler.





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Besser als John Wick? Dieser finnische Action-Kracher stürmt die Prime-Charts


Wenn die üblichen Blockbuster Euch langweilen und Ihr nach einem echten kinetischen Energiebündel sucht, dann solltet Ihr jetzt genau hinsehen. Ein stiller Außenseiter aus dem hohen Norden hat sich stillschweigend in die digitalen Bestenlisten geschlichen und lässt die Konkurrenz alt aussehen.

Genau an diesem Punkt kommt Ihr ins Spiel, wenn Ihr Fans von präzise choreografierter Gewalt und unaufhaltsamen Protagonisten seid. Der finnische Action-Thriller „Sisu“ aus dem Jahr 2022 hat im Februar 2026 einen massiven Sprung in den Prime Video Charts hingelegt und belegt aktuell einen starken siebten Platz. Während viele Streaming-Neuheiten oft nur mit viel Marketing-Budget glänzen, überzeugt dieser Streifen durch rohe Kraft und eine visuelle Sprache, die keine großen Worte braucht. Wenn Ihr die „John Wick“-Reihe für ihre kompromisslose Art liebt, dann wird dieser rasant erzählte Rache-Feldzug Euer neues Highlight auf der Watchlist sein.

Wenn der Goldsucher zum Systemfehler für die Wehrmacht wird

Die Story führt Euch zurück in die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs in die karge Wildnis von Lappland. Aatami Korpi, gespielt von Jorma Tommila, ist eigentlich nur ein einfacher Goldsucher, der in der Einöde auf eine fette Ader gestoßen ist. Doch als er auf einen flüchtenden Trupp deutscher Soldaten trifft, die ihm seine Beute abnehmen wollen, begehen diese den fatalen Fehler ihres Lebens. Aatami ist nämlich kein harmloser Rentner, sondern ein legendäres Ex-Elite-Kommando. Er ist eine Ein-Mann-Armee, die physische Gesetze eher als grobe Empfehlungen betrachtet und seinen Goldbeutel mit einer Hartnäckigkeit verteidigt, die jeden modernen Sicherheitsalgorithmus alt aussehen lässt.

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Sein Spitzname „Koshchei“, was übersetzt „Der Unsterbliche“ bedeutet, ist Programm. Ihr werdet Zeuge, wie dieser wortkarge Finne eine Kampagne des Terrors gegen seine Verfolger startet. Der Regisseur setzt dabei auf eine Inszenierung, die Eure Sehnerven mit praktischen Effekten und einem unglaublichen Tempo malträtiert. Es ist eine faszinierende Mischung aus historischem Setting und überzeichneter Action, die sich niemals mit unnötigem Ballast aufhält. Wenn Ihr sehen wollt, wie man mit einer Spitzhacke und purer Willenskraft ein ganzes Bataillon zerlegt, dann bietet Euch dieser Film die perfekte Vorlage.

Starke Wertungen für Sisu bei Rotten Tomatoes

Sowohl die Kritiker (94 Prozent) als auch die Zuschauer (88 Prozent) zeigen sich angetan von dem finnischen Action-Hit. Viele bezeichnen ihn als einen unterschätzten Hit, loben die blutigen Actionszenen oder auch schlichtweg die Wahl eines älteren Actionhelden. Bei IMDb fällt die Beurteilung der Zuschauer mit 6,9 von 10 deutlich niedriger, doch noch immer solide aus. Klar ist, dass du von diesem Action-Hit nicht die tiefgründigste Geschichte erwarten solltest. „Sisu“ will dich nicht mit tiefgründigen moralischen Werten überzeugen. Vielmehr lässt der Film die Gewalt gegen ein weltweit akzeptiertes Feindbild niederrasseln: die Nazis. Das dürfte einer der Gründe sein, warum das Werk auch international bei vielen Menschen Anklang findet.

Warum Ihr diesen Streaming-Hit nicht verpassen dürft

Warum klettert ein Film von 2022 gerade jetzt so rasant in die Charts? Es liegt wohl daran, dass die Qualität sich am Ende immer durchsetzt. Während viele aktuelle Produktionen in der Masse untergehen, bietet „Sisu“ genau das, was Ihr für einen unterhaltsamen Abend braucht: eine klare Struktur, einen charismatischen Helden und Action, die sich gewaschen hat. Die Dynamik zwischen dem Protagonisten und seinem Gegenspieler Obersturmführer Bruno Helldorf sorgt für eine Spannung, die bis zur letzten Minute anhält.

Doch es gibt noch einen weiteren logischen Auslöser für den plötzlichen Hype in den Datenbanken. Der brandneue zweite Teil mit dem Titel „Sisu: Road to Revenge“ ist mittlerweile ebenfalls auf den gängigen Streamingplattformen aufgeschlagen. Dieser frische Release spült ganz offensichtlich eine massive Welle an Zuschauern zurück zum Ursprung der blutigen Saga. Für Euch bedeutet das puren Eskapismus in bester Auflösung, bei dem Ihr gleich einen doppelten Marathon einplanen könnt. Falls Ihr also noch nach einem Grund sucht, Euer Abonnement diese Woche richtig auszunutzen, dann startet den Stream. Der zähe Finne beweist eindrucksvoll, dass der Norden die härtesten Kracher des Jahrzehnts liefert.





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Hacker aktiv stoppen: Sicherheitsbehörden sollen Erlaubnis für Hackbacks erhalten


Die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt (BKA) sollen künftig das Recht erhalten, Hacker-Angriffe aktiv zu stoppen. Mit entsprechenden Hackback-Verfahren besteht dann die Möglichkeit, auch Angreifer aus dem Ausland direkt ins Visier zu nehmen.

Von einem entsprechenden Gesetzentwurf aus dem Bundesinnenministerium berichtet der Spiegel. Demnach sollen die Befugnisse deutscher Sicherheitsbehörden deutlich erweitert werden, indem das Bundespolizeigesetz einen neuen Paragraphen erhält, der besondere Abwehrmaßnahmen erlaubt.

Hackbacks für Bundespolizei und BKA, erweiterte Lageanalyse durch das BSI

Bundespolizei und BKA sollen demnach gemeinsam mit dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) bei erkannten Angriffen technisch eingreifen können. Zu den potenziellen Maßnahmen zählen das Umleiten und Blockieren von Datenverkehr. Schwerwiegendere Eingriffe sind der Bundespolizei gestattet, wenn die öffentliche Sicherheit, sensible Einrichtungen, wichtige IT-Systeme oder Menschenleben gefährdet sind. Dann dürfen Behörden auch Daten löschen oder verändern und Systeme stilllegen.

Notwendig ist dafür ein richterlicher Beschluss. Ist die Gefahr akut, darf dieser auch drei Tage im Nachhinein eingeholt werden.

Für das BKA, das bislang nur bei Terrorverdacht handeln durfte, sind ähnliche Befugnisse geplant. Die Behörde soll zudem den Auftrag erhalten, sich bei der Cyberabwehr mit ausländischen Sicherheitsbehörden zu koordinieren.

Das BSI soll mehr Rechte bei der Lageanalyse erhalten. Ins Visier nehmen soll die IT-Sicherheitsbehörde auch solche Aktivitäten, die darauf hindeuten, dass Angreifer eine Attacke vorbereiten. Telekommunikationsfirmen und Digitalkonzerne sollen in diesem Kontext verpflichtet werden, sicherheitsrelevante Informationen zu übermitteln.

Hackbacks bleiben umstritten

Hackbacks sind äußerst umstritten. Ein Kernproblem ist die Attribution von Angreifern. Für Hacker-Gruppen ist es gängige Praxis, ihr Vorgehen zu verschleiern. Angesichts der Unsicherheit bei der Enttarnung besteht daher das Risiko, dass mit den digitalen Gegenschlägen unschuldig Beteiligte betroffen sind. Ein Worst-Case-Szenario ist laut Kritikern, dass Hacker-Gruppen die Schwachstellen in der IT-Infrastruktur eines Krankenhauses ausnutzen, um Angriffe zu lancieren. Genau diese Systeme wären dann aber bei Gegenschlägen betroffen.

Für Hackback-Angriffe hatte sich in der Vergangenheit das zu Ampel-Zeiten noch von der SPD geführte Bundesinnenministerium ausgesprochen. Auf ein grundlegendes Gesetz einigen konnte sich die alte Bundesregierung aber nicht. Nun ist also die aktuelle Bundesregierung am Zug. Den Kurs hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bereits Anfang des Jahres im Interview mit der Süddeutschen Zeitung vorgeben. Das Ziel sei, Angreifer zu stören und ihre Infrastruktur zu zerstören. „Wir werden zurückschlagen, auch im Ausland“, so Dobrindt.

Im Gesetzentwurf begründet man die erweiterten Befugnisse dem Spiegel-Bericht zufolge mit der verschärften Bedrohungslage aufgrund der geopolitischen Entwicklungen. Im Fokus steht Russland. Russische Hacker-Gruppen werden demnach für Angriffe auf die IT-Infrastruktur deutscher Organisationen und Unternehmen verantwortlich gemacht.



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