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Künstliche Intelligenz

Host Europe stoppt E-Mail-Umstellung auf Microsoft 365


Der Webhosting-Anbieter Host Europe vollzieht eine Kehrtwende: Die Umstellung der E-Mail-Postfächer aller Kunden auf Microsoft 365 wird gestoppt. Die für Ende April angekündigte Einstellung des Classic-Hosting-Angebots wird ausgesetzt. Für viele Kunden dürfte das freilich zu spät kommen: Sie haben dem Webhoster angesichts drohender massiver Mehrkosten längst den Rücken gekehrt, wie in Foren-Posts und auf Reddit zu lesen ist.

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Mit der Umstellung auf Microsoft 365 sollte jedes Mailkonto künftig knapp einen Euro pro Monat kosten. Das klingt nach wenig. Bedenkt man aber, dass die Mailkonten, für die vorher IMAP/POP3 verwendet wurden, in dreistelliger Zahl kostenlos den Paketen beigelegt waren, wurden viele Kunden von der Zwangsumstellung kalt erwischt. Wer viele Mailkonten nutzt, musste entweder ausdünnen oder aber sich auf erhebliche Mehrkosten einstellen, die schnell die monatlichen Kosten für das restliche Webhosting übersteigen. Kunden äußerten zudem Vorbehalte, dass ihre E-Mails in die Cloud eines US-Anbieters umziehen sollen, anstatt wie bislang auf einem europäischen Server zu liegen.

Die Kehrtwende, die den Kunden jetzt mit einer E-Mail bekannt gegeben wurde, stellt das Unternehmen als Akt der Kundenfreundlichkeit dar: „Während dieser Zeit haben wir uns konsequent auf die Kundenerfahrung konzentriert, auf Kundenfeedback gehört und erkannt, dass einige Produkte und Kundenumgebungen zusätzliche Überlegungen erfordern“, heißt es. Deshalb werde man alle weiteren Hosting- und E-Mail-Migrationen „vorerst“ stoppen, während das Unternehmen die nächsten Schritte evaluiere.

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Konkret bedeutet dies, dass alle nicht migrierten Produkte auf der Classic-Hosting-Plattform verbleiben sollen und die Abschaltung ausbleibt. Wer allerdings schon umgestellt hat, schaut in die Röhre. Und das dürften aufgrund des späten Zeitpunkts der Mitteilung sehr viele sein. Solche Umstellungen haben meistens einen großen Vorlauf. In Foren ist zum Beispiel von Vereinen zu lesen, die viel Arbeit in die Umstellung stecken mussten. Host Europe bietet Kunden, die ihre Kündigung zurücknehmen, vier Monate kostenloses Classic-Hosting an. Für jene, die bereits umgestellt oder den Anbieter verlassen haben, dürfte das wie Hohn wirken.

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Tatsächlich bleiben viele Fragen offen. Dazu zählt, warum Host Europe erst so spät – nach fast einem Jahr – erkannt hat, dass die Kunden mit der Umstellung nicht einverstanden sind. Das großzügige Kostenlos-Angebot deutet darauf hin, dass sich das Unternehmen einer großen Kündigungswelle entgegensah. Und offen bleibt auch, wie der Hinweis auf die Vorläufigkeit des Migrationsstopps zu verstehen ist. Gegenwärtig muss davon ausgegangen werden, dass durch den Stopp nur Zeit gewonnen wurde. Zudem scheint das Unternehmen nicht vorzuhaben, zum klassischen Mailserver zurückzukehren. Eine Nachfrage von heise online blieb bislang unbeantwortet.


(mki)



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Künstliche Intelligenz

OpenAI baut ChatGPT-Tarife rund um Codex um


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

OpenAI richtet seine ChatGPT-Bezahlpläne stärker auf sein Coding-Werkzeug Codex aus. Damit reagiert das Unternehmen sowohl auf die steigende Nutzung als auch den Wettbewerb im Bereich des KI-gestützten Programmierens.

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Das Unternehmen bietet nun einen neuen Pro-Tarif für 103 Euro an. Der bisherige Pro-Tarif für 229 Euro bleibt bestehen, ist auf der Preisübersicht jedoch neu nur als Unteroption aufgeführt.

Der 103-Euro-Tarif ist laut OpenAI für längere, besonders intensive Codex-Sitzungen ausgelegt und bietet standardmäßig bis zu fünfmal mehr Codex-Nutzung als der 23 Euro teure Plus-Tarif. Der neue Tarif profitiert dabei noch bis zum 31. Mai von einer Aktion, die das standardmäßige Codex-Nutzungsvolumen im Vergleich zum Plus-Tarif auf bis zu das Zehnfache erhöht. Der nach wie vor erhältliche 229-Euro-Tarif bietet jetzt neu zwanzigmal mehr Codex-Nutzung als der Plus-Tarif.

Der Plus-Tarif wurde laut OpenAI so angepasst, dass er mehr Sitzungen über die Woche hinweg unterstützt statt längerer, besonders intensiver Codex-Nutzung an einzelnen Tagen. Dafür sind die beiden Pro-Tarife gedacht.

Ansonsten bleibt alles beim Alten: Für Gelegenheitsnutzer stehen weiterhin das kostenlose ChatGPT Free sowie der Einsteigertarif ChatGPT Go für 8 Euro zur Verfügung. In den USA testet OpenAI derzeit Werbung für beide Tarife, ob und wann sie nach Deutschland kommt, ist noch offen. In beiden Tarifen ist Codex vorübergehend mit nicht näher genannten Nutzungslimits verfügbar.

Mit dem neuen Pro-Tarif reagiert OpenAI auf die Konkurrenz durch Anthropic, das einen vergleichbaren Bezahlplan bereits seit Längerem anbietet und mit Claude Code zu den meistgenutzten Anbietern im Bereich KI-gestützten Programmierens zählt. Gegenüber TechCrunch sagt OpenAI, dass weltweit mehr als drei Millionen Menschen Codex jede Woche nutzen. Die Codex-Nutzung habe sich in den vergangenen drei Monaten verfünffacht und wachse monatlich um mehr als 70 Prozent.

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(tobe)



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Jetzt in der Make 2/26: DIY-Thermostat für Fußböden


Selbstgebaute Smart-Home-Geräte haben den Vorteil, dass man sie vollständig an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann und keine Daten mit einem Hersteller teilen muss. Genau das bietet auch der DIY-Thermostat für Fußbodenheizungen, den wir in der Make 2/26 vorstellen. Basierend auf einem ESP8266 und ausgestattet mit einem E-Paper-Display sowie dem kalibrierten Temperatursensor Dallas DS18B20 hat man die Ist- und Soll-Temperatur seiner Heizung immer im Blick. Über ein Relais steuert der Mikrocontroller zudem die Stellantriebe und sorgt mit einer integrierten Schaltuhr mit bis zu drei Temperaturstufen pro Tag automatisch dafür, dass z. B. morgens das Bad warm ist, tagsüber gespart und abends das Wohnzimmer gemütlich aufheizt wird.

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Einstellen kann man den Regler bequem mit dem Smartphone, Tablet oder Computer. Eine App benötigt man dafür nicht. Stattdessen läuft auf dem Mikrocontroller ein kleiner lokaler Webserver, der im Heimnetzwerk von jedem Browser aus erreichbar ist. Wer von unterwegs auf die Daten zugreifen will, kann den Thermostat mithilfe von MQTT aber auch in ein Smart-Home-System wie ioBroker einbinden.

Wie man das kleine Steuergerät nachbaut und in Betrieb nimmt, erklären wir Schritt für Schritt im aktuellen Heft, inklusive Schaltplan, Stückliste und Firmware als Download.

Was geschieht, wenn man Energieerhaltung und Schwerkraft auf einen LED-Streifen anwendet? Man bekommt einen animierten Lichtpunkt, der physikalisch korrekt beschleunigt und abbremst. Kombiniert man das mit einem modularen System aus 3D-gedruckten Teilen, wird daraus schnell eine LED-Achterbahn, die man nach Belieben gestalten kann und die das Nerd-Herz höher schlagen lässt.



So kann die LED-Achterbahn aussehen. Mit den modularen Bausteinen lassen sich aber auch beliebige eigene Designs umsetzen.

(Bild: Foto: Andreas Wodrich)

Die Berechnungen der Simulation übernimmt ein ESP32, der mit einem OLED-Display und einem Drehencoder eine Steuereinheit bildet. Mit ihr lässt sich die fertig gebaute Bahn komfortabel ins System übertragen, ohne dass man etwas im Quellcode anpassen muss. Wie das funktioniert, beschreiben wir im Artikel und werfen auch einen Blick auf das, was hinter den Kulissen passiert. Bitte anschnallen und Spaß haben!

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Die Ausgabe 2/26 ist online und am Kiosk erhältlich. Mit einem unserer Abos lag das Heft sogar bereits im Briefkasten. Außerdem können Sie die Make bequem als Printversion oder PDF im Heise Shop bestellen. Wenn Sie die Make lieber digital lesen, können Sie das in unseren Apps für iOS und Android. Online finden Sie auch das Inhaltsverzeichnis der Make 2/26.


(akf)



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C/2025 R3: Komet am nächtlichen Morgenhimmel zu sehen


In den frühen Morgenstunden lässt sich bei klarer Sicht derzeit deutschlandweit ein Komet beobachten. Schon ein herkömmliches Fernglas reiche dazu aus, man müsse jedoch einige Dinge beachten, sagte Uwe Pilz, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) mit Sitz im hessischen Bensheim.

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Am wichtigsten sind demnach Zeit und Ort: Am besten sei der Komet mit dem Namen C/2025 R3 – auch „PANSTARRS“ genannt – 90 Minuten vor Sonnenaufgang flach über dem östlichen Horizont zu sehen. „Man findet den Kometen aber nicht einfach so, man braucht eine Sternenkarte“, betont Pilz.

Mittlerweile könne man solche Kometen auch über Apps finden, wenn man ihre genaue Bezeichnung kenne. Auf der Website der Sternfreunde sind die Koordinaten zu finden, die mit zu vernachlässigbaren Abweichungen deutschlandweit gelten.

„Auf den ersten Blick sieht der Komet wie ein unscharfer Stern aus, bei klarem Himmel ist aber vielleicht auch der Schweif erkennbar“, erklärte Pilz. Die Sicht auf ihn werde aber von Tag zu Tag schlechter, weil er sich der Sonne nähert. Am Wochenende und Anfang nächster Woche sollte er aber noch sichtbar sein.

Für einen Kometen fliegt C/2025 R3 sehr nah an der Erde vorbei. Am nächsten kommt er der Erde am 26. April, dann ist er nur etwa halb so weit von unserem Planeten entfernt wie die Sonne. In Deutschland sei er dann aber schon nicht mehr zu sehen. Die mittlere Entfernung der Erde zur Sonne beträgt etwa 150 Millionen Kilometer.


(mho)



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