Online Marketing & SEO
How-to: HORIZONT Digital Talk beleuchtet Zukunft des Performance Marketings
Neben der Einordnung von Trends erhalten Teilnehmende konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis. Themen wie zukunftsfähiges Tracking, relevante KPIs, der sinnvolle Einsatz von KI sowie die wachsende Bedeutung von Creatives als Performance-Treiber stehen dabei im Mittelpunkt. Auch die Frage, wie sich Marketing-Erfolg unter veränderten Rahmenbedingungen belastbar messen und intern argumentieren lässt, wird adressiert.
Beim Digital Talk „Performance Marketing 2026“ geben drei ausgewiesene Experten Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Best Practices: Samuel Kirchhof, Head of Performance Marketing bei Webrepublic, bringt seine umfassende Erfahrung aus der internationalen Kampagnensteuerung ein. Sam Lutz, Gründer und CEO der Drop8 AG, steht für unternehmerische Perspektive und datengetriebene Wachstumsstrategien. Kai Randegger, Senior Digital Advertising Manager bei AMAG Import, ergänzt die Runde mit praxisnahen Einblicken aus dem Unternehmensalltag.
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Bezahlmodelle für WhatsApp und Instagram weltweit
Mit den kostenpflichtigen Plus-Abos für die wichtigsten Dienste baut Meta das nächstes großes Geschäftsfeld neben Werbung auf. Der Konzern monetarisiert damit exklusive Features, zusätzliche Insights, neue Personalisierungsoptionen und AI-Funktionen im Abo. Das zusätzliche Geld dürfte Meta unter anderem für den massiven Ausbau einer AI-Infrastruktur und für Datenzentren benötigen. Aktuell können User in Deutschland bei Instagram und Facebook bereits zwischen einer kostenlosen Version mit Werbung und einem kostenpflichtigen Angebot ohne Werbung wählen.
Meta One soll Instagram Plus, WhatsApp Plus und AI-Funktionen zusammenführen
Instagram Plus setzt vor allem auf exklusive Insights und Interaktionsfunktionen, die bisher nicht direkt in der App verfügbar waren. Abonnent:innen sollen perspektivisch Stories länger als 24 Stunden online lassen und Inhalte über eine Vorschaufunktion ansehen, ohne selbst in der Viewer-Liste sichtbar zu werden.
In bisherigen Testversionen tauchten außerdem Features wie unbegrenzte Zielgruppenlisten für Stories, Rewatch Insights, durchsuchbare Viewer-Listen, Story Previews, Spotlight-Funktionen für mehr Sichtbarkeit und sogenannte Super Hearts für stärkere Reaktionen auf. Meta testet zudem einen kostenlosen Probemonat. Auch erste Preise sind bereits bekannt. In den Philippinen kostet Instagram Plus 65 PHP, umgerechnet rund 1,07 US-Dollar. In Mexiko liegt der Preis bei 39 MXN beziehungsweise etwa 2,15 US-Dollar pro Monat. Laut Medienberichten vom Spiegel und tagesschau.de sollen Instagram Plus und Facebook Plus langfristig rund 3,99 US-Dollar pro Monat kosten.
Instagram macht Plus-Abo offiziell:
Story Insights und Follower Checks kommen

Das WhatsApp-Bezahlabonnement WhatsApp Plus steht seit Mitte Mai ersten iOS Usern zur Verfügung und bringt zahlreiche Personalisierungs- und Komfortfunktionen in die App. Dazu gehören bis zu 20 angepinnte Chats statt bisher drei, exklusive Sticker und animierte Chat Overlays, zusätzliche Klingeltöne sowie alternative App Icons mit individuellen Farbeffekten. Darüber hinaus können User aus 18 neuen Farboptionen wählen und Chat-Listen optisch individuell gestalten. In Europa kostet WhatsApp Plus derzeit 2,49 Euro pro Monat.
WhatsApp Plus mit Exklusiv-Features:
Was das Abo bietet und kostet

Das angedachte Meta One-Abo könnte laut Naomi Gleit nicht nur Instagram Plus, WhatsApp Plus und Facebook Plus bündeln, sondern perspektivisch auch Meta AI Premium, Creator und Business Tools sowie zusätzliche AI-Funktionen für Geräte wie die Ray-Ban Meta Glasses umfassen.
Mit den vergleichsweise niedrigen Preisen will Meta offenbar die Hürde senken, künftig für besonders spannende sowie neue Funktionen zu zahlen und gleichzeitig möglichst viele Menschen für die neuen Abos gewinnen. In Europa hatte Meta bereits 2023 kostenpflichtige Versionen von Facebook und Instagram ohne Werbung eingeführt. Der Konzern reagierte damit auf strengere EU-Datenschutzvorgaben rund um personalisierte Werbung und Datennutzung.
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Blick hinter die Kabinentür: Wie die DFL mit „Road to the Americas“ ihre WM-Stars inszeniert
Mit „Road to the americas“ baut die Deutsche Fußball-Liga ihr eigenes Serienformat weiter aus
Die DFL inszeniert Bundesliga-Stars als Serienhelden und will ganzjährig relevant bleiben. „Road to the Americas“ zeigt intime Einblicke – und markiert einen Strategiewechsel im Kampf um globale Aufmerksamkeit.
Ausweitung des Produkts
Dennis Galejski, Head of Product Management bei der DLF-Tochterfirma Bundesliga Media, bringt es auf den Punkt: „Die Bundesliga ist für unsere Partner bislang ein zeitlich begrenztes Produkt – August bis Mai, danach wird es still. Serielle Formate sollen genau diese Lücke schließen, Plattformen über die Saison Inhalte bieten und narrative Bögen spannen, die sich bis zu Großereignissen wie einer Weltmeisterschaft tragen lassen.“ Eigenproduktionen werden so zu einem strategischen Bindemittel zwischen Liga, Plattform und Fan.
Der Blick hinter die Kulissen
Die Auswahl folgt keiner rein sportlichen Logik, sondern einer dramaturgischen Abwägung zwischen Marktinteresse und Story-Potenzial. Man habe sich, so Galejski, sehr bewusst die „Weltkarte angeschaut“ und zugleich akzeptiert, dass nicht jede Region zwingend abgebildet werden könne.
Clubs haben Mitwirken zugesagt
Der schon erwähnte „Blick durchs Schlüsselloch“ ist dabei nicht nur Metapher, sondern handwerkliches Prinzip: Perspektiven, die in einer Liveübertragung gar nicht vorkommen, Einblicke in Trainingssituationen bis hin zur Yogasession, private Gespräche mit den Kumpels im Café.
Möglich wird diese Nähe nicht zuletzt durch neue Mitwirkungsleistungen, die zwischen der DFL und den Vereinen vereinbart wurden. Sie sind das vielleicht sensibelste Element der gesamten Strategie. Denn Nähe braucht Vertrauen – und Vertrauen entsteht nicht durch Zwang. Zwar haben sich die 18 Bundesligaclubs grundsätzlich darauf verständigt, regelmäßig an dokumentarischen Formaten mitzuwirken, doch in der Praxis bedeutet das viel Verhandlung.
Spieler, die sich öffnen
Gerade deshalb ist bemerkenswert, wie wenig glatt „Road to the Americas“ geraten ist. Verletzungen, Formkrisen, Trainerwechsel, politische Positionierungen – heikle Themen werden nicht ausgespart. Jackson Irvine spricht offen über seine komplizierte Fußverletzung und gibt zu, dass er zum Ende der Saison mit einem erneut gebrochenen Fuß aufgelaufen ist. Der stille Malik Tillman öffnet sich und erzählt vom Erwartungsdruck. Nico Schlotterbeck versucht zu erklären, welchem Druck Spieler über die mediale Verbreitung und öffentliche Wahrnehmung zusätzlich ausgesetzt sind.
„Die Unaufgeregtheit, mit der das alles erzählt wird, ist der Grund, warum der Content auch von klassischen Medienpartnern akzeptiert wird“, sagt Südel. Denn er wirkt nicht wie „Corporate Material“, sondern ist echte Beobachtung.
In der Distribution bleibt die DFL pragmatisch. Die Serie ist Teil der bestehenden Rechtepakete, zusätzliche Erlösmodelle stehen nicht im Vordergrund. Entscheidend ist die Reichweite: Ausgestrahlt wird in allen wichtigen Zielmärkten, in Deutschland auf Plattformen wie Sky, RTL+ und DAZN. Gerade für Partner ohne WM-Rechte wird das Format zum willkommenen Zusatzprodukt – hochwertiger Fußballcontent zur besten Zeit.
Langfristig stellt sich eine größere Frage: Wird die DFL damit selbst zum Publisher? Die Antwort aus dem Kreis der Macher fällt vorsichtig aus. Man sehe sich nicht in Konkurrenz zu Medien, sondern als Enabler, der Inhalte aggregiert und verteilt, so Ruppel. Gleichzeitig ist spürbar, dass sich das Selbstverständnis verändert hat. Die Liga setzt Themen, definiert Narrative und kontrolliert damit stärker als früher den Zugang zu ihren Protagonisten.
Aufmerksamkeit wird Währung
Am Ende dieses Abends bleibt der Eindruck einer Professionalisierung mit Haltung. „Road to the Americas“ ist mehr als eine Imageproduktion, aber auch kein investigativer Gegenentwurf zum Sportjournalismus. Es ist ein Versuch, Nähe herzustellen, ohne sie zu instrumentalisieren. Ob das Modell Schule macht, wird sich an Zahlen und Resonanz zeigen müssen. Sicher ist nur: Der Kampf um Aufmerksamkeit wird längst nicht mehr nur am Spieltag entschieden.
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Kritische Franzosen, offene Polen: So unterschiedlich wirkt Werbung in europäischen Ländern
Internationale Werbekampagnen können in einzelnen Ländern ganz unterschiedliche Wirkung haben
Die Frage nach der Wirkung von Werbekampagnen in den unterschiedlichen Kanälen ist ein Dauerbrenner-Thema der Branche. Die Studie „Werben in Europa“ von Mediaanalyzer zeigt jetzt, dass internationale Werbekampagnen nicht in jedem Land gleich wirken.
Es dürfte die Wunschvorstellung globaler Unternehmen sein, mit einheitlich gestalteten Kampagnen in möglichst vielen Ländern für i
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