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Intel Nova Lake: Cache-Größen der Core Ultra 400 entschlüsselt


Intel Nova Lake: Cache-Größen der Core Ultra 400 entschlüsselt

Bild: Intel

Wie verhält es sich mit dem L3-Cache respektive bigLastLevelCache (bLLC) bei Intel Nova Lake-S alias Core Ultra 400? Das erläutert der zuverlässige Tippgeber Jaykihn auf X. Damit wird das Gesamtbild der Spezifikationen noch etwas schärfer.

Die Formel für den L3-Cache bei Nova Lake steht

In diversen kurzen Postings und Antworten auf Kommentare verrät Jaykihn Details zum Cache-Aufbau von Nova Lake-S für den Desktop. Die Prozessoren besitzen bis zu drei verschiedene Cluster aus Performance-Kernen (P), Effizienz-Kernen (E) und Low-Power-Effizienz-Kernen (LPE). Über L3-Cache verfügen nur die P- und E-Cluster und nun wird verraten, wie viel davon regulär oder bei den Modellen mit zusätzlichem L3-Cache, dem sogenannten bigLastLevelCache (bLLC) vorhanden ist.

Ein P-Cluster verfügt demnach über zwei P-Kerne (Codename Coyote Cove) sowie zweimal 3 MB L3-Cache, also insgesamt 6 MB L3-Cache. Bei den bLLC-Modellen sind es aber zweimal 12 MB L3-Cache, also insgesamt 24 MB L3-Cache.

Ein E-Cluster besteht wiederum aus 4 E-Kernen (Codename Arctic Wolf) und besitzt normal nur einen Block L3-Cache zu 3 MB. In der bLLC-Version gibt es aber erneut das Vierfache für somit 12 MB L3-Cache.

Rechenbeispiele

Mit dieser Formal lassen sich nun alle Cache-Größen der insgesamt 13 erwarteten Varianten (SKUs) der Core Ultra 400 für den Sockel LGA 1954 bestimmen. Ein paar Rechenbeispiele:

  • Das Spitzenmodell (16P + 32E) hat je 8 P-Cluster und 8 E-Cluster sowie bLLC. Das bedeutet 8 × 24 MB L3 für die P-Cluster und 8 × 12 MB L3 für die E-Cluster. Zusammen sind das 192 MB + 96 MB = 288 MB L3-Cache.
  • Der mutmaßliche Core Ultra 9 mit insgesamt 22 Kernen und bLLC hat nur je 3 P-Cluster und 3-E-Cluster. Das bedeutet 3 × 24 = 72 MB L3 bei den P-Cluster und 3 × 12 = 36 MB L3 bei den E-Cluster. 72 MB + 36 MB macht insgesamt 108 MB L3-Cache.
  • Am unteren Ende steht der mutmaßliche Core Ultra 3 mit nur 1 P-Cluster, ohne E-Cluster sowie ohne bLLC. Dieser besitzt lediglich 1 × 6 MB L3-Cache, da mangels E-Cluster und bLLC nichts mehr hinzukommt.

Die vorläufigen Spezifikationen im Überblick

Dass das Flaggschiff insgesamt über 288 MB L3-Cache verfügt, ist allerdings schon lange bekannt. Dennoch gibt es einige Abweichungen zu früheren Berichten, die zum Beispiel von ebenfalls 288 MB bei einem 42-Kern-Modell ausgingen. An dessen Stelle tritt nun aber ein 44-Kerner mit 264 MB L3-Cache. Alles weitere fasst die nachfolgende Tabelle übersichtlich zusammen.

Vorläufige Produktpalette (SKUs) für Nova Lake-S – Daten nicht bestätigt

Serienfertigung in Q4

Im vierten Quartal soll Nova Lake die Massenfertigung erreichen. Es bleibt abzuwarten, ob noch in diesem Jahr erste Modelle eingeführt werden oder erst Anfang 2027 erscheinen. Nova Lake-S bringt den neuen Sockel LGA 1954 sowie Chipsätze der 900-Serie (Z990 und Co.) mit sich. Zumindest alte CPU-Kühler sollten aber noch passen.

Im Notebook als Nova Lake-HX soll es wiederum keine 52 Kerne geben.

Dafür wird aber ein Ableger mit riesiger iGPU mit 12 Xe-Kernen im Mobile-Package erwartet, der aber auch seinen Weg in Desktop-Systeme finden könnte. Ist das Intels Antwort auf AMDs Monster-APU Strix Halo?





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NAND-Geschäft im 1. Quartal: Umsatz fast vervierfacht, YMTC holt Micron und Sandisk ein


NAND-Geschäft im 1. Quartal: Umsatz fast vervierfacht, YMTC holt Micron und Sandisk ein

Die Speicherhersteller fahren in diesen Zeiten Umsatzrekorde ein. Allein im ersten Quartal 2026 soll die NAND-Branche 46 Milliarden US-Dollar eingenommen haben, das ist 3,5 Mal mehr als ein Jahr zuvor, berichtet Counterpoint. Bei den Marktanteilen hat der chinesische Neuling YMTC inzwischen gewaltig aufgeholt.

Im ersten Quartal mehr Umsatz als im Jahr 2023

Alle NAND-Flash-Hersteller zusammen sollen im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 46 Milliarden US-Dollar generiert haben. Das ist noch einmal doppelt so viel wie im vierten Quartal 2025 und 3,5 Mal so viel wie im gleichen Vorjahreszeitraum. Counterpoint rechnet vor, dass der NAND-Umsatz im Q1 2026 damit sogar den Umsatz des Gesamtjahres 2023 überboten hat.

Die Zahlen überraschen allerdings nicht angesichts der Preise für NAND-Flash, die sich seit dem Herbst massiv erhöht haben. Die Ursache ist die globale Speicherkrise. Im Zuge des Aufbaus und Ausbaus immer größerer Rechenzentren, primär für den Einsatz von KI-Anwendungen, ist der Bedarf an Speicherchips enorm gestiegen. Das sorgt für eine Verknappung im Markt und starke Preiserhöhungen. Entsprechend haben auch die Preise für Endprodukte wie SSDs und Speicherriegel erheblich angezogen. Prognosen zu einem „historischen Speicherengpass“ haben sich inzwischen bewahrheitet.

  • HDD, SSD und RAM teurer: Der „historische“ Speicher­engpass ist da

Durch den KI-Boom verschiebt sich das NAND-Geschäft zudem mehr und mehr in Richtung der Enterprise-SSDs für Server. Diese sollen im ersten Quartal bereits 43 Prozent der Verkäufe ausgemacht haben, bis zum Ende des Jahres sollen ihr Anteil auf 60 Prozent steigen.

YMTC holt weiter auf

Erst seit einigen Jahren mischt der chinesische Hersteller YMTC im globalen NAND-Geschäft mit. Die Knappheit bei den Herstellern aus Südkorea und den USA sorgt dafür, dass immer mehr Kunden auf den NAND aus China zurückgreifen. Das wiederum führt zu steigenden Marktanteilen, sodass YMTC im ersten Quartal 2026 bereits 13 Prozent erreicht haben soll. Das sind ganze 5 Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr. Außerdem werden damit die etablierten Größen Micron und Sandisk eingeholt.

Marktanteile der NAND-Flash-Hersteller nach Umsatz von Q1 2025 bis Q1 2026
Marktanteile der NAND-Flash-Hersteller nach Umsatz von Q1 2025 bis Q1 2026 (Bild: Counterpoint Research NAND Flash Tracker – Q1 2026)

Kioxia liegt mit 14 Prozent schon in Schlagweite, sodass YMTC schon bald zur Nummer Drei aufsteigen könnte. Der geplante Börsengang von YMTC könnte nämlich für frisches Geld für den weiteren Ausbau der Produktion sorgen. Allerdings will auch Kioxia seine NAND-Produktion in den nächsten Jahren massiv ausbauen.

Während Samsung mit 29 Prozent Marktanteil erneut seine Position als größter NAND-Flash-Hersteller verteidigt hat, liegt SK Hynix (inklusive Solidigm) mit 18 Prozent auf Rang zwei.

Billboard März 2026



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Von klein bis riesig: Lian Lis Gehäuse-Neuheiten der Computex im Überblick


Von klein bis riesig: Lian Lis Gehäuse-Neuheiten der Computex im Überblick

Bild: Lian Li

Zur Computex 2026 gibt es bei Lian Li zahlreiche neue Gehäuse zu sehen. Darunter sind überarbeitete Versionen existierender Modelle, die Fortsetzung der V-Serie mit „Pfeiler-Display“ und das kompakte, in Kooperation mit Dan Cases entwickelte B4-mATX.

Das B4-mATX wird kompakt & flexibel

Das B4 sieht auf den ersten Blick wie ein typisches Micro-ATX-Kompaktgehäuse aus. Es kann allerdings entweder als normales Gehäuse oder als Turm aufgestellt werden. Mit rund 21,3 Liter Volumen ist es zudem für ein Mainstream-Gehäuse für seinen Formfaktor überaus kompakt. Trotzdem passen ein 360-mm-Radiator, 140 mm lange ATX-Netzteile und Tower-Kühler in das Gehäuse. Erscheinen wird das Modell am 26. Juni für rund 70 US-Dollar mit schwarzen Mesh-Abdeckungen, die Holzvariante startet ab 85 US-Dollar. In Weiß werden jeweils 5 US-Dollar mehr verlangt.

Lian Li B4-mATX
Lian Li B4-mATX (Bild: Lian Li)

Riesiges V2000 steht auf Rädern

Im dritten Quartal wird die V-Serie mit dem V2000 für rund 240 US-Dollar fortgesetzt. Der geräumige Tower kommt auf Abmessungen von 579 × 260 × 610 mm. Das reicht für zwei Netzteile, EEB-Workstation-Mainboards und sechs Festplatten, aber auch 420-mm-Radiatoren. Weil das System potentiell schwer wird, stellt Lian Li es auf Räder. Highlight ist das Display mit Temperatursensor, das sich an der vorderen linken Ecke befindet.

Lian Li V2000
Lian Li V2000 (Bild: Lian Li)

Turbine bei Lancool

Das Lancool 4 ist ebenfalls für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, soll aber nur 130 US-Dollar kosten. Das Turbinen-Design der Frontlüfter kennt man schon vom Lancool 217 Inf oder dem Lian Li Vector 150 Inf, hier wird es aber für einen ATX-Tower genutzt. Die untere Kammer des Gehäuses soll als Luftleiter dienen, ohne können Lüfter am Boden schräg gestellt werden, um die Grafikkarte besser zu belüften.

Das rund 110 US-Dollar teure, 505 × 249 × 496 mm große Lancool 207XL plant Lian Li für das vierte Quartal. Hinter seiner Schlitz-Front verbergen sich zwei 170-mm-Lüfter mit einer Tiefe von 30 Millimetern, am Boden sitzen zudem zwei Querstromlüfter zur GPU-Kühlung.

Lian Li Lancool 207XL
Lian Li Lancool 207XL (Bild: Lian Li)
Lian Li Lancool 4
Lian Li Lancool 4 (Bild: Lian Li)

Neue Glaskästen

Darüber hinaus plant der Hersteller eine verbesserte Version des O11D Evo. Der Glaskasten kann als „V2“ Lüfter am Boden schräg gestellt werden und seine Mainboard-Halterung verschieben. Kreisförmige Aussparungen für Lüfter sollen zudem Turbulenzen und damit Lautstärke verringern. Im Handel wird das Evo V2 im vierten Quartal erscheinen, die Preisempfehlung liegt bei knapp 170 US-Dollar.

Für rund 100 US-Dollar hat Lian Li ab dem dritten Quartal einen weiteren Glaskasten parat. Das UX100 verfügt über eine gebogene Glasscheibe, die sich auch auf die rechte Gehäuseseite erstreckt. Der Schlitz im „Sockel“ dient dabei der Belüftung.

Lian Li O11 Evo RGB V2
Lian Li O11 Evo RGB V2 (Bild: Lian Li)
Lian Li UX100
Lian Li UX100 (Bild: Lian Li)



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Innogrit IG5686 alias Crestone: Der nächste Controller für PCIe-6.0-SSDs mit 28 GB/s


Innogrit IG5686 alias Crestone: Der nächste Controller für PCIe-6.0-SSDs mit 28 GB/s

Bild: Innogrit

Einen passenden Controller für die neue Generation der PCIe-6.0-SSDs hat auch Innogrit auf der Computex gezeigt. Der Chip trägt den Namen IG5686 „Crestone“ und soll SSDs mit bis zu 28 GB/s und 7 Millionen IOPS beim sequenziellen und wahlfreien Lesen ermöglichen.

Wenig überraschend zielt auch Innogrit auf das Enterprise-Segment ab. Zum einen ist dieses derzeit besonders gefragt (Stichwort: KI-Boom). Zum anderen wird es PCIe 6.0 ohnehin vorerst nur in Rechenzentren geben. Consumer-SSDs mit PCIe 6.0 sind noch lange nicht in Sichtweite.

Erste Eckdaten zum IG5686 (Crestone)

Der IG5686-Controller unterstützt PCIe 6.0 x4 für 32 GB/s brutto und soll netto auf 28 GB/s beim sequenziellen Lesen und 22 GB/s beim sequenziellen Schreiben kommen. Letzteres ist weniger als bei dem parallel von Phison vorgestellten X3, der auch schreibend 28 GB/s bieten soll. Letztlich sind solche Angaben aber auch immer theoretischer Natur. Bei SSDs kommt es schließlich nicht nur auf den Controller, sondern auch auf den NAND-Flash an. Ist letzterer nicht schnell genug, kann das Maximum des Prozessors nicht abgerufen werden.

Innogrit Crestone IG5686 Controller mit PCIe 6.0
Innogrit Crestone IG5686 Controller mit PCIe 6.0 (Bild: Wccftech)

Innogrit wirbt außerdem mit bis zu 7 Millionen IOPS beim zufälligen Lesen und 5 Millionen IOPS beim zufälligen Schreiben. Auch hier ist der Schreibwert geringer als bei Phison. Derzeit wird ein NAND-Interface mit bis zu 4.800 MT/s unterstützt. Dabei soll der IG5686 mit fast allen NAND-Flash-Typen (SLC, MLC, TLC und QLC) sowie Storage Class Memory (SCM) umgehen können. Maximal werden laut Datenblatt 256 TB unterstützt.

Controller und SSDs mit PCIe 6.0 im Vergleich

An dieser Stelle hat die Redaktion die noch nicht vollständigen Eckdaten zu angekündigten wie auch bereits verfügbaren SSD-Controllern respektive SSDs mit PCIe 6.0 in einer Übersicht gesammelt. Neben Innogrit IG5686 sind dies der Phison X3, der FADU FC6161 und bei Silicon Motion der Chip mit dem Codenamen Neptune. Micron und Samsung sind schon weiter und haben ihre PCIe-6.0-SSDs bereits eingeführt. Das sind die Micron 9650 und die Samsung PM1763.

Auch Team Group hat mit der T-CREATE MASTER Ai I6E zur Computex eine erste PCIe-6.0-SSD gezeigt, die 28 GB/S und 1,4 Millionen Write IOPS schaffen soll. Hier ist unklar, welcher Controller eingesetzt wird.

Innogrit erwartet 100 Millionen IOPS für 2028

In welcher Form auch immer geht Innogrit davon aus, dass 2027 die Marke von 25 bis 50 Millionen IOPS für Datenträger erreicht wird. Für 2028 werden bereits 100 Millionen IOPS via PCIe 7.0 respektive CXL angepeilt. Auch Kioxia arbeitet bereits an einer SSD dieser Geschwindigkeitsklasse.



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