Apps & Mobile Entwicklung
Intel Wildcat Lake im Mini-PC: Beelink enthüllt gleich drei Produkte mit Intel Core 3 304

Beelink enthüllt gleich drei Produkte, die Intel Wildcat Lake auch in das Mini-PC-Segment bringen. Dabei nutzt man LPDDR + UFS als Speicher, bei den kleinsten Lösungen ist zudem das Netzteil stets integriert. Das größere, NAS-orientierte System, bietet zudem Unterstützung auch für HDDs.
Ein neuer EQ mini wird in die namensgebende EQ-Serie eingeführt. Diese hat laut Herstellerseite aktuell bereits acht verschiedene Varianten, die ein breites Feld abdecken, von Twin Lake bis hin zu vollwertigen Intel Core, dazu auch noch einige AMD-Ableger.
Wildcat Lake ist viel schneller als ein N305
Beelink wiederum vergleicht den im EQ mini neu verbauten Prozessor Intel Core 3 304 mit einem Intel Core i3-305 aus der Serie Alder Lake-N, der trotz seiner acht Kerne von den fünf neueren Cores von Wildcat Lake deutlich in die Schranken gewiesen wird. Beelink spricht dabei von 120 Prozent mehr Single-Core-Leistung und 60 Prozent gesteigerter Multi-Core-Performance.
In Zeiten knapper Speicherkassen setzt Beelink auf LPDDR5 und mal DDR5, bietet dazu UFS-3.1-Storage-Unterstützung. An klassischen M.2-SSDs geht aber auch Beelink nicht völlig vorbei, es wird in jedem Modell mindestens ein M.2-Slot angeboten. In allen drei Produkten ist zudem stets 10-GBit/s-Ethernet mit dabei, beim neuen EQi gibt es ebenso wie beim ME Pro-2 in doppelter Funktion als Mini-PC und Dual-Bay-NAS auch einen zweiten LAN-Anschluss mit 2,5 Gbit/s. USB-C mit 40 GBit gehören in doppelter Form zum guten Ton
Beelink hat heute noch keine Angaben zum Preis und der Verfügbarkeit gemacht. Da die kleinsten EQ-Systeme bei Beelink aktuell zu Preisen ab 419 Euro beginnen, ist hierzulande wohl mit mindestens 500 Euro zu rechnen. In dem Umfeld werden sich bekanntlich auch die ersten Wildcat-Lake-Notebooks ansiedelt, Preisbrecher hier ist bisher Chuwi mit 449 US-Dollar – das Unternehmen hat nach dem CPU-Schummel-Debakel zuletzt aber keinen guten Ruf. Zur Computex 2026 in der kommenden Woche dürfte es weitere Lösungen zu sehen geben.
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Optionales Mai-Update: Windows 11 lässt Apps mit CPU-Boost schneller starten

Microsoft verteilt das optionale Mai-Update für Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5089573), das neue Funktionen enthält. Mit dabei ist der als „Low Latency Profile“ bekannte CPU-Boost, um Apps unter Windows 11 schneller starten zu lassen.
In der Release Preview des Windows Insider Programs war dieser bereits enthalten. Nun erklärt Microsoft in der Ankündigung des Mai-Updates unter dem Stichwort allgemeine Performance: „This update accelerates app launch and core shell experiences such as Start menu, Search, and Action Center.“
Laut Windows Central handelt es sich dabei um die Low Latency Profile. Bei diesen wird die CPU für 1 bis 3 Sekunden hochgetaktet, um die Startzeit von Apps zu beschleunigen. Laut internen Tests von Microsoft, von denen Windows Central berichtete, verzeichnen Microsoft-Apps wie Outlook und Edge ein Plus von bis zu 40 Prozent. Windows-Elemente wie das Startmenü starten demnach sogar 70 Prozent schneller. Praxisanalysen mit den Windows-Testversionen bestätigten die Vorteile. Der Einfluss auf Akkulaufzeit und Energieverbrauch soll indes nur minimal sein.
Zu den weiteren Neuerungen in dem Update zählen:
- Nutzer können nun während des Setup-Prozesses selbst den Namen für den Benutzerordner festlegen.
- Shared Audio: Ein Windows-11-System kann Bluetooth-Signale an zwei Ausgabegeräte streamen – also etwa zwei Kopfhörer oder ein Kopfhörer und ein Lautsprecher.
- Multi-App Camera: Mehr als eine App kann nun gleichzeitig auf die Kamera zugreifen. So ist also etwa möglich, ein Videokonferenz-Tool und eine KI-App parallel zu betreiben.
- Der Taskmanager kann besser darstellen, wie die NPU ausgelastet wird.
- Die Windows-Suche findet nun zuverlässiger Inhalte, wenn der Suchbegriff nur zwei Zeichen hat.
Darüber hinaus behebt Microsoft noch diverse Fehler und arbeitet an der Zuverlässigkeit. Das gilt etwa für den Datei-Explorer und Windows Hello.
Die Funktionen sind Teil eines graduellen Rollouts. Sie werden also erst nach und nach für die Nutzer freigeschaltet. Weil das Feature-Update optional ist, müssen Nutzer die Installation selbst anstoßen.
Installationsfehler weiterhin möglich
Ein bekanntes Problem bleibt derweil der Installationsfehler, der bei Geräten auftreten kann, auf denen die EFI System Partition (ESP) nur noch 10 MB oder weniger freien Speicherplatz hat. Zunächst läuft alles wie gewohnt an. Wenn aber der Fortschritt beim Update bei 35 oder 36 Prozent liegt, kommt der Hinweis „Something didn’t go as planned. Undoing changes.“ und die Installation bricht mit dem Fehlercode 0x800f0922 ab.
Per Known Issue Rollback (KIR) hat Microsoft den fehlerhaften Code im Update bereits deaktiviert. Zusätzlich ist es möglich, die Installation mit einem Registry-Eintrag zu ermöglichen. Wie das funktioniert, erklärt Microsoft in einer Dokumentation. Registry-Änderungen sind aber grundsätzlich mit Risiken behaftet. Für Administratoren, die Windows-11-Systeme in Unternehmen zentral verwalten, gibt es angepasste Gruppenrichtlinien.
Microsoft erklärt, das Problem weiterhin zu untersuchen. Eine finale Lösung will man mit einem der nächsten Windows-Updates verteilen.
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Neue Nvidia-CPU: Nvidia-gewählte Benchmarks zeigen Vera vor AMD und Intel

Die für Linux-Tests bekannte Seite Phoronix durfte die neue Vera-CPU von Nvidia testen – bei Nvidia und in streng ausgewählten Nvidia-Tests. Das Ergebnis fällt entsprechend aus, natürlich wird alles und jeder in die Schranken gewiesen. Das stimmt selbstredend nur in der ausgewählten Blase, dann ist die CPU aber extrem schnell.
Wenn Nvidia ins Hauptquartier einlädt und dann auch noch CEO Jensen Huang persönlich vorbeischaut, sagt wohl kein Medium ab. Die für Linux-Benchmarks bekannte Seite Phoronix hatte die Einladung bereits in der vergangenen Woche angeteasert, nun ist das Ergebnis des Zusammentreffens veröffentlicht worden.
Auf die Benchmarks kommt alles an
Phoronix durfte beim Besuch die Vera-CPU als Vorserienmodell testen. Allerdings nicht nach eigenen Regeln, sondern nach Nvidias. In einem sehr strengen Korsett an Tests – normalerweise nutzt die Seite über 300 Szenarien oder auch mal knapp 500 Tests – gewinnt am Ende Nvidias Vera-Prozessor gegen alles, was AMD und Intel aktuell aufstellen können. Ob Single- oder Dual-Sockel-Lösung ist dabei zudem noch egal.
In dieser Auswahl ist aber auch schon ein Nvidia Grace (Vorgänger) schneller als ein Intel Xeon aus der neuesten Familie Granite Rapids, was zusammen mit den Epyc-Ergebnissen ein wenig bei der unabhängigen Einordnung helfen dürfte. Denn da gibt es auch Tests, in denen schon ein Epyc 9755 teils fast doppelt so schnell wie Grace ist, statt nur 30 Prozent wie im neuen Test – wo würde Vera demnach hier wohl landen?
Grace wiederum ist aber ein guter Ansatzpunkt für die Einschätzung von Vera, da hier die Leistungssteigerung im eigenen Haus dokumentiert wird. 63 Prozent mehr Leistung liegen nämlich unterm dem, was Nvidia zuletzt zur GTC gezeigt hatte. Vera hat schließlich 88 Kerne und SMT für 176 Threads, Grace nur 72 Kerne. Dazu soll Vera die 1,5-fache IPC von Grace bieten – theoretisch sollte da also auch noch mehr gehen.
Dennoch ist Vera die erwartet starke CPU, die Nvidia verspricht. Auch Phoronix stellt bereits klar, dass es die wohl schnellste Arm-CPU im Server aktuell sein dürfte.
Unabhängige Tests folgen erst später
Die strenge Limitierung der Tests und das Weglassen vieler wichtiger weiterer Aspekte hinterlassen einen gewissen Geschmack, dem ist sich auch Michael Larabel als Eigentümer von Phoronix bewusst. Er betont dabei, dass es kein bezahlter Inhalt sei, aber eben nur diese Art von Test zugelassen war. Unabhängige Benchmarks sollen erst später erscheinen, wenn die Plattform final ist. Eine Empfehlung aussprechen würde Larabel heute nämlich selbst noch nicht, wie er im Fazit erläutert.
Due to that power management tuning still happening, unfortunately, NVIDIA asked that CPU power consumption monitoring not be engaged during this initial round of benchmarking. Similarly, CPU frequency monitoring was not allowed either during this first round of testing. Additionally, the NVIDIA Vera benchmarking was done from one of their pre-production, open-platform system where as it will be more relevant for looking at power and frequency in an actual production, enclosed server chassis designs later in 2026.
NVIDIA also requested only specific workloads relevant to the intended workloads/domains that Vera is catering to in the data center be tested. So this first round of Vera benchmarking isn’t too comprehensive across the spectrum of possible workloads but limited to the benchmarks that were permitted based on what they feel were most relevant — plus the fact I was only spending one day at NVIDIA’s offices. For these initial NVIDIA Vera benchmarks they preferred the scope of benchmarks be limited to target use-cases they feel most relevant for their modern data center customers. This isn’t a sponsored article but I obliged to their requests in order to run these initial Vera CPU benchmarks. Hopefully in future rounds of Vera testing over the months ahead there will be a more widespread set of benchmarks for those curious about the Olympus CPU core performance at large. Similarly, in being able to report on the power efficiency and performance-per-Watt once their power management code is tuned.
Michael Larabel, Phoronix
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Copilot Notebooks: Neue Funktionen sollen KI-Assistenten produktiver machen
Microsoft hat seiner Plattform Copilot Notebooks ein umfangreiches Update spendiert, das Anwendern mit neuen Funktionen mehr Arbeit abnehmen und die Produktivität steigern soll. Damit soll die Plattform immer mehr zum durch künstliche Intelligenz unterstützten Arbeitsbereich werden, der verschiedenen Quellen einbezieht.
OneNote als Schaltzentrale für verschiedene Aufgaben
Microsoft entwickelt Copilot Notebooks zunehmend zu einem KI-gestützten Arbeitsbereich weiter. Mit dem nun verteilten Update lassen sich Projektinformationen aus unterschiedlichen Quellen künftig zentral zusammenführen, auswerten und in konkrete Arbeitsergebnisse umwandeln. Eine der wichtigsten Änderungen ist dabei die Zusammenführung von Chats, erstellten Inhalten und Referenzen an einem gemeinsamen Ort. Anwender sollen dadurch ihre Arbeit besser im Blick behalten und nicht länger ständig zwischen verschiedenen Bereichen wechseln müssen.
Microsoft unterscheidet dabei weiterhin zwischen zwei Nutzungsebenen: Die Microsoft-365-Copilot-App soll eine schnellere und leichtgewichtigere Arbeitsweise ermöglichen, während OneNote die umfangreichere und stärker auf Arbeitsräume und konkrete Arbeitsergebnisse ausgelegte Variante bleibt. Entsprechend wird die bisherige Arbeitsweise im Stil eines Arbeitsbereichs ausschließlich in OneNote fortgeführt. Durch die Synchronisation der Notizbücher zwischen der Microsoft 365 Copilot-App und OneNote sollen Anwender dennoch nahtlos zwischen beiden Umgebungen wechseln können, wodurch die Einschränkungen laut Microsoft kaum ins Gewicht fallen sollen.
Die genannten Neuerungen sollen in Kürze im Frontier-Programm verfügbar werden, Microsofts exklusivem Early-Access- und Innovations-Preview-Programm für künstliche Intelligenz.
Oberfläche der Notizen-App wird übersichtlicher
Darüber hinaus hat Microsoft die Oberfläche von OneNote leicht überarbeitet und verschlankt. Wichtige Aktionen wie „Erstellen“ oder „Referenz hinzufügen“ rücken dadurch weiter nach oben und sollen schneller erreichbar sowie leichter erkennbar sein. Die Anpassungen sollen in Kürze allen Nutzern zur Verfügung stehen.
Mehr Informationen durch zusätzliche Quellen
Ein zentraler Bestandteil des Updates betrifft zudem die Quellen, die sich künftig in die Arbeit einbinden lassen. Teilnehmer des Frontier-Programms können ab sofort eine neue Integration testen, über die zusätzliche Quellenarten in Copilot eingebunden werden können. Teams-Nutzer erhalten dadurch etwa die Möglichkeit, vollständige Datensätze von Meetings zu integrieren, darunter Transkripte, Notizen, Chats und geteilte Dateien. Entscheidungen, Diskussionen und Folgeaufgaben sollen so enger mit dem jeweiligen Projekt verknüpft bleiben.
Auch Outlook-E-Mails sollen sich künftig direkt einbinden lassen. Statusänderungen, Abwägungen, Vereinbarungen und nächste Schritte sollen dadurch automatisch aus dem Posteingang in den jeweiligen Projektkontext übernommen werden können, wodurch sich auch zugehörige Dokumente einfacher aktualisieren lassen. Gleiches gilt für externe Quellen wie Rechercheseiten, Websites von Wettbewerbern, Whitepaper oder Branchenartikel, die ebenfalls eingebunden werden können. Dadurch soll Copilot auf eine deutlich breitere Informationsbasis zugreifen können, damit Analysen und Ausarbeitungen stärker in die Tiefe gehen können.
Multimodale Erfassung in der OneNote-App
Auch unter iOS und iPadOS erweitert Microsoft OneNote um zusätzliche Funktionen. Nutzer können ab sofort Live-Audio aufnehmen, Bilder wie Whiteboard-Fotos erfassen und gleichzeitig Notizen innerhalb derselben Sitzung eingeben. Die gesammelten Informationen lassen sich anschließend automatisch in strukturierte Notizbuchseiten umwandeln, auf die Anwender später auch per Fragen zugreifen können. Ebenso sollen sich die erfassten Inhalte für eigene Präsentationen weiterverwenden lassen.
Größere Unterstützung von Excel-Dateien und Infografiken
Um Notebooks stärker zur zentralen Sammelstelle und gleichzeitig zum Ausgangspunkt für Informationen auszubauen, sollen Anwender künftig außerdem Inhalte in strukturierte Excel-Tabellen übertragen können. Diese lassen sich anschließend analysieren, vergleichen und weiterverarbeiten. Darüber hinaus können Informationen mit dem ebenfalls bereits im Frontier-Programm verfügbaren Update in Form von Infografiken als visuelle Zusammenfassungen dargestellt werden, wodurch sich Inhalte leichter erfassen und einfacher teilen lassen.
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