Apps & Mobile Entwicklung
iPhone, iPad, MacBook: Apple kapert den MWC für eine Flut neuer Produkte

Apples erstes großes Produktfeuerwerk des neuen Jahres wird Bloomberg zufolge inmitten des nächste Woche beginnenden Mobile World Congress stattfinden. Demnach sollen in den Tagen vor und zum über drei Kontinente verteilten Hands-on-Event die Neuheiten aus den Bereichen iPhone, iPad und MacBook vorgestellt werden.
Kein Livestream, keine klassische Keynote, stattdessen eine „Apple Experience“ verteilt über New York, London und Shanghai. Das Hands-on-Event am 4. März soll auf Produktankündigungen am 2. und 3. März sowie am Tag der Veranstaltung selbst folgen, berichtet Bloomberg. Geplant seien ein neues iPhone, neue iPads und MacBooks.
Einsteiger-MacBook kommt in bunten Farben
Dass Apple überhaupt zu einem Hands-on einlädt, stehe vor allem im Zusammenhang mit dem erwarteten Einsteiger-MacBook, das „weit unter 1.000 US-Dollar“ kosten soll. Lediglich für Updates bestehender Produkte würde Apple keine Influencer einfliegen, heißt es in dem Bericht. Das MacBook-Basismodell soll ein unter 13 Zoll großes Display besitzen, von einem iPhone-Chip angetrieben werden und die Technik in einem vollständig aus Aluminium gefertigten Gehäuse unterbringen, das Apple in bunten Farben anbieten wird, die in der Event-Einladung zu sehen sind.
iPhone 17e, iPad, iPad Air und MacBook Air
Erwartet wird für nächste Woche auch das iPhone 17e als Nachfolger des iPhone 16e (Test). Einzug halten sollen der A19-Prozessor des iPhone 17 (Test) und das bislang fehlende MagSafe, um das Smartphone beim drahtlosen Laden magnetisch fixieren zu können. Bei Apples Tablets stehen Upgrades auf den A18 für das iPad und den M4 für das iPad Air an. Darüber hinaus soll das MacBook Air auf den M5 umgestellt werden.
MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max
Die größeren Chip-Upgrades sind hingegen für das MacBook Pro geplant, das seit Oktober letzten Jahres mit dem aktuellen M5 (Test) angeboten wird, aber noch nicht mit den schnelleren Ausbaustufen M5 Pro und M5 Max. Diese sollen als letztes Upgrade des aktuellen MacBook Pro zum Einsatz kommen, bevor zum Ende dieses Jahres ein vollständig neues Modell mit neuem Chassis, OLED-Display, Touch und M6 angekündigt werden soll.
Ebenfalls für das erste Halbjahr 2026, aber nicht schon im März, stehen Updates für den Mac Studio und das Studio Display an.
iPhone 18 Pro soll in Dunkelrot kommen
Das zweite Halbjahr steht dann zunächst einmal voll im Zeichen der nächsten iPhone-Generation: iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sowie das erste faltbare iPhone. Für die Pro-Modelle experimentiere Apple mit einem Dunkelrot, nachdem Cosmic Orange sehr erfolgreich gewesen sei, berichtet Bloomberg. Das faltbare iPhone komme hingegen in klassischem Dunkelgrau, Schwarz, Silber und/oder Weiß auf den Markt.
Apple will Sensing-Funktionen erweitern
Noch weiter in der Zukunft liegen geplante Produkte mit erweiterten Sensing-Fähigkeiten, also Geräte, die über mehr integrierte Sensoren und Kameras verfügen. Dies betreffe AirPods, Smart Glasses und einen Anhänger. Visual Intelligence als Teil von Apple Intelligence soll damit einen deutlichen Schub erhalten, indem die Umgebung des Nutzers in spezifischen Situationen erfasst und ausgewertet wird, um daraufhin Hilfestellung zu geben. Dies könnte zum Beispiel unter anderem die Turn-by-Turn-Navigation mit genaueren Hinweisen für den Nutzer verbessern.
Apps & Mobile Entwicklung
Gemini Notebooks: Googles KI-Modell organisiert ab sofort Chats und Dateien
Google hat sein KI-Modell Gemini um eine von Nutzern lange geforderte Funktion erweitert, die in NotebookLM bereits seit Längerem verfügbar ist: Mit „Notebooks“ lassen sich ab sofort Konversationen und Dateien analysieren, strukturieren und thematisch organisieren sowie zwischen Gemini und NotebookLM synchronisieren.
Wichtige Informationen an allen Orten
Der von Google verwendete Begriff „Notebook“ ist dabei nicht im Sinne mobiler Rechner zu verstehen, sondern entspricht der eigentlichen Übersetzung als „Notizbuch“. Nachdem Google NotebookLM bereits Ende des vergangenen Jahres als Quelle in die Gemini-App integriert hatte, folgt nun mit den Notizbüchern der nächste Schritt. In NotebookLM ist es schon seit längerer Zeit möglich, Texte, Konversationen und weitere Inhalte mithilfe der KI-Plattform zu analysieren und als umfassende Wissenssammlung zu organisieren. Ziel ist es dabei, sowohl Lernprozesse als auch Arbeitsabläufe zu erleichtern. Diese Funktionen hat Google nun aus NotebookLM herausgelöst und stellt sie zusätzlich direkt in Gemini bereit.
Hilfe vor allem für größere Projekte und Aufgaben
Damit erhalten Nutzer auch innerhalb der KI-App einen eigenen Bereich, in dem sich entsprechende Daten ablegen lassen, die anschließend themenspezifisch ausgewertet werden können. Das gesammelte Wissen lässt sich jederzeit durch neue Dokumente erweitern, wodurch Gemini fortlaufend zusätzlichen Kontext erhält, der für Recherchen genutzt werden kann. Auch das Strukturieren umfangreicher Texte übernimmt die KI. Google zielt damit insbesondere darauf ab, die Qualität der generierten Antworten spürbar zu steigern. Abhängig vom gewählten Abonnement können Anwender auf eine größere Anzahl an Quellen zugreifen, um umfangreichere Aufgaben oder komplexere Projekte umzusetzen. Damit zieht Google mit der vergleichbaren ChatGPT-Funktion „Projects“ gleich.
Den aktuellen Stand auf allen Geräten
Die erstellten Notizbücher lassen sich zwischen der Gemini-App und NotebookLM synchronisieren, sodass alle Plattformen stets auf denselben Wissensstand zugreifen. Neue Inhalte können beispielsweise unterwegs hinzugefügt werden und stehen anschließend unmittelbar auch auf Smartphone, Tablet oder dem heimischen Rechner bereit.
Start noch in dieser Woche – Europa muss warten
Die Einführung von Notebooks soll noch in dieser Woche in den USA beginnen, zunächst für Abonnenten von Google AI Ultra, Pro und Plus in der Webversion. In den darauffolgenden Wochen ist eine Ausweitung auf Mobilgeräte, weitere Länder in Europa sowie auf kostenlose Nutzer geplant. Zusätzlich weist Google darauf hin, dass Notebooks weder für Nutzer unter 18 Jahren noch für Workspace- und Education-Konten verfügbar sein werden.
Apps & Mobile Entwicklung
Zu hohe Energiekosten: OpenAI setzt „Stargate UK“ auf Pause

Während beim direkten Konkurrenten Anthropic derzeit eine positive Nachricht die nächste zu jagen scheint, läuft es bei OpenAI aktuell offenbar weniger rund. Nachdem bereits vor einem Monat der Ausbau des Rechenzentrums-Campus in Abilene, Texas, abgesagt wurde, wird nun auch bei „Stargate UK“ gebremst.
“Project Stargate“ nimmt keine Fahrt auf
„Stargate UK“ ist Teil des vor rund zwei Jahren vorgestellten ambitionierten Vorhabens von OpenAI, gemeinsam mit verschiedenen Partnern weltweit Rechenzentren zu errichten oder auszubauen, um Kapazitäten für eigene KI-Modelle zu schaffen. Inzwischen entsteht jedoch der Eindruck, dass sich das Unternehmen mit dem Unterfangen übernommen haben könnte. Im Juli 2025 tauchten erste Informationen auf, wonach das ursprünglich auf 500 Milliarden US-Dollar angesetzte Budget des „Stargate Project“, an dem neben OpenAI auch SoftBank, Oracle und MGX beteiligt sind, auf „lediglich“ 100 Milliarden US-Dollar zusammengestrichen wurde. Der Betrag verteilt sich zudem noch auf die folgenden vier Jahre.
Im selben Monat wurde bekannt, dass mit „Stargate Norway“ gemeinsam mit dem Hyperscaler Nscale bis Ende 2026 im norwegischen Kvandal das erste europäische Datacenter von OpenAI entstehen sollte, das vollständig mit Strom aus Wasserkraft betrieben werden soll. Im August 2025 räumte wiederum SoftBank-CEO Masayoshi Son ein, dass das KI-Infrastrukturprojekt generell mehr Zeit für die Umsetzung benötigen werde. Zudem sei bislang kein Teil des vorgesehenen Kapitals zusammengekommen, was den Bau zusätzlich verzögere.
Auch Bau in Großbritannien verzögert sich
Nun droht auch dem im September des vergangenen Jahres erstmals angekündigten Projekt in Großbritannien eine Zwangspause, wie Engadget unter Berufung auf Bloomberg berichtet. Bei „Stargate UK“ handelt es sich um ein KI-Infrastrukturprojekt von OpenAI in Zusammenarbeit mit Nvidia, das Großbritannien beim Aufbau eigener Rechenkapazitäten unterstützen will. Hierfür wurde gleichzeitig eine Partnerschaft mit der britischen Regierung geschlossen. Ziel war es, die führenden KI-Modelle des Unternehmens lokal in Rechenzentren innerhalb der Insel zu betreiben, was „insbesondere bei speziellen Anwendungsfällen, bei denen die Rechtshoheit eine Rolle spielt“, von Bedeutung sei, wie der Bericht zitiert.
Den Berichten zufolge soll OpenAI dem Projekt nun vorerst den Stecker gezogen haben. Als Gründe werden neben nicht näher benannten regulatorischen Problemen vor allem die hohen Energiekosten genannt. Das Unternehmen sieht dennoch weiterhin ein „enormes Potenzial für die KI-Zukunft Großbritanniens“ und betont, dass „KI-Rechenleistung für dieses Ziel von grundlegender Bedeutung“ sei. Die Situation solle weiter beobachtet und geprüft werden, ab wann geeignete Rahmenbedingungen wie Regulierung und Energiekosten langfristige Infrastrukturinvestitionen wieder ermöglichen.
Keine Informationen, ob auf Projekte in anderen Regionen betroffen sind
Im Laufe der Zeit hatte OpenAI mehreren europäischen Ländern angeboten, gemeinsam deren souveräne KI-Fähigkeiten auszubauen. Neben den bereits genannten Ländern zeigten auch Australien, Griechenland, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Slowakei sowie Kasachstan Interesse an einer Zusammenarbeit. Ob diese Pläne ebenfalls durch die aktuell in vielen Ländern herrschenden hohen Energiekosten gefährdet sind, ist bislang nicht bekannt.
Apps & Mobile Entwicklung
Weitere Galaxy-Modelle: Samsung weitet Beta-Programm von One UI 8.5 aus

Nachdem Samsung im vergangenen März das Beta-Programm der eigenen Android-Iteration bereits ausgeweitet hatte, erweitert der Hersteller dieses nun erneut auf weitere Galaxy-Modelle, wobei erstmals auch ein Smartphone der A-Reihe einbezogen wird.
Nicht nur Galaxy-Modelle im Beta-Pool
Unter den neu aufgenommenen Galaxy-Modellen befinden sich laut Samsung unter anderem die Galaxy-S23-Serie (Test), das Galaxy Z Fold 5, das Galaxy Z Flip 5 (Test), das Galaxy S23 FE sowie nun auch das Galaxy A36 5G. Die neuen Beta-Versionen sollen nach Angaben des südkoreanischen Unternehmens schrittweise in ausgewählten Märkten wie Indien, Korea, Großbritannien und den USA eingeführt werden. Zudem soll das Beta-Programm in den kommenden Wochen nochmals auf weitere Galaxy-Geräte ausgeweitet werden. Für die Teilnahme ist eine Registrierung über die Members-App des Herstellers erforderlich.
AirDrop und Quick Share nun auch auf Samsung-Smartphones
Mit One UI 8.5 Beta will Samsung auf seinen Mobilgeräten unter anderem AirDrop über Quick Share einführen, nachdem Google bereits im November des vergangenen Jahres angekündigt hatte, dass die Funktion auf Smartphones der Pixel-10-Serie (Test) ab sofort mit Apples AirDrop kompatibel sei. Für Android insgesamt sollte die Umsetzung zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Für Nutzer ausgewählter Galaxy-Modelle ermöglicht die Unterstützung einen nahtlosen plattformübergreifenden Dateiaustausch.
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 1 MonatCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateneHealth: iOS‑App zeigt Störungen in der Telematikinfrastruktur
-
Entwicklung & Codevor 4 WochenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommentar: Entwickler, wacht auf – oder verliert euren Job
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSmartphone‑Teleaufsätze im Praxistest: Was die Technik kann – und was nicht
