Künstliche Intelligenz
JavaScript: React wechselt zu eigener Stiftung bei der Linux Foundation
Die React Foundation hat offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Wie das Team mitteilt, steht das Projekt nun unter dem organisatorischen Dach der Linux Foundation.
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Bereits im Oktober 2025 hatten die Verantwortlichen angekündigt, eine eigenständige Stiftung gründen zu wollen. Mit dem Start geht React inklusive React Native und begleitender Technologien wie JSX formal in den Besitz der neuen, unabhängigen Organisation über – und ist damit nicht länger Eigentum von Meta.
Breite Unterstützung aus der Industrie
Zum Kreis der Platinum-Gründungsmitglieder zählen Amazon, Callstack, Expo, Huawei, Meta, Microsoft, Software Mansion und Vercel. Huawei ist seit der Ankündigung im Herbst hinzugekommen. Die Stiftung wird von einem Board gesteuert, in dem die Mitgliedsunternehmen vertreten sind. Als Executive Director fungiert Seth Webster.
Die technische Weiterentwicklung bleibt davon getrennt. Das React-Team betont, dass strategische Technologieentscheidungen weiterhin von den Maintainern sowie aktiven Beitragenden getroffen werden – unabhängig vom Stiftungsboard.
Governance-Struktur entsteht
Um die künftige technische Governance auszuarbeiten, hat das Projekt einen vorläufigen Leadership Council eingesetzt. Dieses Gremium soll in den kommenden Monaten ein dauerhaftes Modell für Entscheidungsprozesse und Verantwortlichkeiten definieren.
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(Bild: jaboy/123rf.com)

Tools und Trends in der JavaScript-Welt: Die enterJS 2026 wird am 16. und 17. Juni in Mannheim stattfinden. Das Programm dreht sich rund um JavaScript und TypeScript, Frameworks, Tools und Bibliotheken, Security, UX und mehr. Frühbuchertickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.
Parallel läuft die organisatorische Migration: Repositorys, Websites und weitere Infrastruktur sollen schrittweise auf die React Foundation übergehen. Darüber hinaus plant die Stiftung Programme zur Unterstützung des Ökosystems und startet die Vorbereitungen für die nächste React Conf. Nähere Informationen finden sich im Beitrag auf dem React-Blog.
(mdo)
Künstliche Intelligenz
C/2025 R3: Komet am nächtlichen Morgenhimmel zu sehen
In den frühen Morgenstunden lässt sich bei klarer Sicht derzeit deutschlandweit ein Komet beobachten. Schon ein herkömmliches Fernglas reiche dazu aus, man müsse jedoch einige Dinge beachten, sagte Uwe Pilz, Vorsitzender der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) mit Sitz im hessischen Bensheim.
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Am wichtigsten sind demnach Zeit und Ort: Am besten sei der Komet mit dem Namen C/2025 R3 – auch „PANSTARRS“ genannt – 90 Minuten vor Sonnenaufgang flach über dem östlichen Horizont zu sehen. „Man findet den Kometen aber nicht einfach so, man braucht eine Sternenkarte“, betont Pilz.
Mittlerweile könne man solche Kometen auch über Apps finden, wenn man ihre genaue Bezeichnung kenne. Auf der Website der Sternfreunde sind die Koordinaten zu finden, die mit zu vernachlässigbaren Abweichungen deutschlandweit gelten.
Wie lang ist der Komet noch zu sehen?
„Auf den ersten Blick sieht der Komet wie ein unscharfer Stern aus, bei klarem Himmel ist aber vielleicht auch der Schweif erkennbar“, erklärte Pilz. Die Sicht auf ihn werde aber von Tag zu Tag schlechter, weil er sich der Sonne nähert. Am Wochenende und Anfang nächster Woche sollte er aber noch sichtbar sein.
Für einen Kometen fliegt C/2025 R3 sehr nah an der Erde vorbei. Am nächsten kommt er der Erde am 26. April, dann ist er nur etwa halb so weit von unserem Planeten entfernt wie die Sonne. In Deutschland sei er dann aber schon nicht mehr zu sehen. Die mittlere Entfernung der Erde zur Sonne beträgt etwa 150 Millionen Kilometer.
(mho)
Künstliche Intelligenz
„Anno 117“: DLC macht größte Insel der „Anno“-Geschichte bebaubar
Eine riesige Insel, jede Menge Rohstoffe, Obsidian als neues Material – aber eben auch ein Vulkan, der jederzeit ausbrechen kann. Ubisoft hat die Inhalte von „Die Verheißung des Vulkans“ angekündigt, dem ersten großen Erweiterungspaket für „Anno 117: Pax Romana“. Es soll am 23. April erscheinen.
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Laut Ubisoft Mainz handelt es sich bei der Vulkaninsel Cinis um die größte Insel, die man jemals in der „Anno“-Geschichte bebauen durfte – noch größer also als die DLC-Insel Crown Falls für „Anno 1800“. Auf Cinis darf eine neue Gottheit verehrt und die Ressource Obsidian abgebaut werden, mit der sich vor allem Produkte für anspruchsvollere Bevölkerungsschichten produzieren lassen. Ubisoft nennt Obsidian-Götterstatuen und Brettspiele als Beispiel.
Ob und wie sich derweil der aktive Vulkan besänftigen lässt, erklärt Ubisoft nicht. Offensichtlich will Ubisoft hier ein Abwägen zwischen Risiko und Belohnung fördern: Cinis bietet jede Menge Vorteile, ist aber ständig durch Ausbrüche gefährdet.
Mindestens zwei weitere Erweiterungen
„Die Verheißung des Vulkans“ ist das erste richtige Erweiterungspaket von „Anno 117“ – mit dem „Marvellous Mosaic Pack“ erschien bisher nur ein Kosmetik-DLC. Der Einzelpreis für die Vulkaninselerweiterung ist noch nicht bekannt, er ist aber Teil des Year-1-Pass, der für 35 Euro verkauft wird.
Der DLC-Pass soll neben „Die Verheißung des Vulkans“ noch zwei weitere Erweiterungen umfassen, die zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Erweiterung 2 kommt mit einem neuen Monument: der Rennbahn. Spannend wird vor allem der dritte und größte DLC des Pakets: Es geht ins „goldene Land der Pyramiden“, schrieb Ubisoft bei der Ankündigung des DLC-Pakets. Ägypten wird also die erste komplett neue Region von „Anno 117“ sein. Solche Regionen kommen in der Regel mit eigenen Zivilisationsstufen, Waren und Spielmechaniken.
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Das könnte „Anno 117“ gut tun: Die mangelnde Komplexität gerade im Vergleich zu „Anno 1800“ zählt zu den größten Kritikpunkten am Aufbaustrategiespiel von Ubisoft. Die DLC-Pakete könnten gerade den späteren Spielverlauf mit zusätzlichen Herausforderungen unterfüttern. Die Entwicklung der DLCs für „Anno 117“ wird laut dem Branchenmagazin Gameswirtschaft finanziell aus der Spieleförderung des Bundes unterstützt.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
Notepad: Microsoft benennt Copilot in Writing Tools um
Microsoft will sich von Copilot in allen Windows-Komponenten verabschieden, wurde kürzlich publik. Nun heißt der Copilot in der aktuellen Windows-Insider-Vorschau „Writing Tools“, wie aufmerksame Beobachter bemerkt haben.
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Etwa der User mit dem Handle phantomofearth hat auf X gepostet, dass das jüngste Update von Notepad im Windows-Insider-Kanal auf Stand 11.2512.28.0 diesbezüglich Änderungen mitbringt. In anderen sozialen Netzwerken wie Reddit finden sich ebenfalls Bestätigungen. Den Begriff und das Icon von Copilot ersetzen die Entwickler dort durch ein neues Symbol, das einen funkelnden Stift darstellt, und den Namen „Writing Tools“. Dahinter verbergen sich jedoch weiterhin die Werkzeuge zum Schreiben, Umschreiben oder Zusammenfassen von Texten.
Microsoft: Abstand von KI-Slop durch Umbenennung?
Das wirft die Frage auf, wie ernst Microsoft das Abrücken von den Plänen ist, KI in alle Windows-Ecken zu stopfen. Bereits nach dem öffentlichen Aussetzen der Windows-Recall-Funktion habe Microsoft den Namen „Copilot“ als Oberbegriff für KI-Funktionen in Windows pausiert. Seitdem ziehen KI-Funktionen etwa in die Windows-Einstellungen ein, ohne dass sie die Marke Copilot tragen.
Nun verschwindet zumindest der Name Copilot auch aus Notepad. Wahrscheinlich folgen weitere Windows-Werkzeuge künftig diesem Trend; Andeutungen weisen auf das Snipping Tool, Windows Photos und die Widgets hin. Damit stoppt Microsoft jedoch keinesfalls die weitere und zunehmende Integration von Künstlicher Intelligenz in Windows-Betriebssysteme und Anwendungen. Das Unternehmen nennt sie lediglich anders.
Damit erfüllen sich bisherige Annahmen. Mitte März bestätigte Microsoft, dass das Unternehmen Windows 11 dieses Jahr weniger mit KI aufblähen will. Microsoft wolle stattdessen taktvoller vorgehen, wo die Marke Copilot und KI-Erweiterungen in Apps und Schnittstellen auftauchen. Im März formulierten die Quellen klarer, dass das Teil größerer Anstrengungen sei, der Kritik und Bedenken von Nutzern entgegenzutreten, die Windows 11 Aufblähung und „Enshittification“ attestieren.
Neue KI-Funktionen kommen trotzdem dazu, sie sollen jedoch optional und abschaltbar bleiben. Im Notepad ist das bereits jetzt unter dem Copilot-Branding möglich: In den Einstellungen findet sich ganz unten der Punkt „Copilot“ unter „KI-Features“, wo er sich mit einem Mausklick abschalten lässt.
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(dmk)
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